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14. Mai 2007

Test: ATi Radeon HD 2900 XT (2/38)

Ein neuer Platzhirsch ist geboren?
Autor: Wolfgang Andermahr

Technische Daten

Bevor wir uns mit der R600-GPU und den Änderungen der Architektur im Detail beschäftigen, möchten wir mit den obligatorischen Spezifikationen des neuen Chips starten.

Radeon
X1950 XTX
Radeon
HD 2900 XT
GeForce
7950 GX2
GeForce
8800 GTX
GeForce
8800 GTS
(320MB)
Logo
Radeon X1950 XTX
ATi Radeon Graphics klein
GeForce 7950 GX2
GeForce 8800 GTX
GeForce 8800 GTS
ChipR580+R600G71G80G80
Transistorenca. 384 Mio.ca. 700 Mio.ca. 2x 278 Mio.ca. 681 Mio.ca. 681 Mio.
Fertigung90 nm80 nm90 nm90 nm90 nm
Chiptakt650 MHz742MHz500 MHz575 MHz500 MHz
Shadertakt650 MHz742MHz500 MHz1350 MHz1200 MHz
Pixel-Pipelines16X2x 24XX
Shader-Einheiten
(MADD)
48 (4D)64 (5D)48 (4D)128 (1D)96 (1D)
FLOPs (MADD/ADD)374 GFLOPs475 GFLOPs2x 192 GFLOPs518 GFLOPs*346 GFLOPs*
ROPs16162x 162420
Pixelfüllrate10400 MPix/s11872 MPix/s2x 8000 MPix/s13800 MPix/s10000 MPix/s
TMUs16162x 246448
TAUs16322x 243224
Texelfüllrate10400 MTex/s11872 MTex/s2x 12000 MTex/s36800 MTex/s24000 MTex/s
Vertex-Shader8X2x 8XX
Unified-Shader
in Hardware
XX
PixelshaderPS 3.0SM 4PS 3.0SM 4SM 4
VertexshaderVS 3.0SM 4VS 3.0SM 4SM 4
GeometryshaderXX
Speichermenge512 GDDR4512 GDDR32x 512 GDDR3768 GDDR3640 GDDR3
(320 GDDR3)
Speichertakt1000 MHz828 MHz600 MHz900 MHz800 MHz
Speicherinterface256 Bit512 Bit256 Bit384 Bit320 Bit
Speicherbandbreite64000 MB/s105984 MB/s2x 38400 MB/s86400 MB/s64000 MB/s

ATi R600-GPU

*Die von uns angegebenen GFLOP-Zahlen der G80-Grafikkarten entsprechen dem theoretisch maximalen Output, wenn alle ALUs auf die gesamte Kapazität der MADD- und MUL-Einheiten zurückgreifen können. Dies ist auf einem G80 allerdings praktisch nie der Fall. Während das MADD komplett für „General Shading“ genutzt werden kann, hat das zweite MUL meistens andere Aufgaben und kümmert sich um die Perspektivenkorrektur oder arbeitet als Attributinterpolator oder Special-Function-Unit (SFU). Mit dem ForceWare 158.19 (sowie dessen Windows-Vista-Ableger) kann das zweite MUL zwar auch für General Shading verwendet werden, anscheinend aber nicht vollständig, da weiterhin die „Sonderfunktionen“ ausgeführt werden müssen. Deswegen liegen die reellen GFLOP-Zahlen unter den theoretisch maximalen.