News 5G und Gesundheit: Deutsche Telekom will aufklären, tut es aber nicht

Es ist eh Unglaubwürdig, wenn der Nutznießer einer neuen Technik, über Risiken aufklären will. Da kommen nur Floskeln raus, um zu beschwichtigen.
Wenn bei einem Atomkraftwerk ein Störfall war, heißt es von der Kraftwerksleitung stets: "Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung." :rolleyes:
 
Jedi123 schrieb:
Die Deutschen und Ihre hausgemachten Probleme wieder.. ^^ Am sichersten ist es das Netz ganz abzuschalten, ab gehts!
"Haha, die blöden Leute die sich vor Dingen Sorgen machen, deren Auswirkungen schlicht nicht bekannt sind, haha, ich bin viel besser und hoffe einfach, dass alles gut wird!"

Das haben die Leute, die sich zu beginn schöne Strahlenkrankheiten zugezogen haben, sicher auch gedacht. Man sind die blöd, die sich vor Radioaktivität fürchten!
 
leipziger1979 schrieb:
Vermutlich ist die Strahlung die ein Smartphone schon von sich aus abgibt weit höher als die 5G Masten die einen später mal umgeben werden.
Eben, schon bei 20 m Entfernung in der Hauptkeule (horizontal, wo man ohnehin nicht hinkommt) eines "Handymastes" ist die Feldstärke geringer als die vom Handy, welches man in der Hand hält.
Sucht doch mal die Abstrahlungsleistungen (EIRP, wo der Antennengewinn bereits eingerechnet ist) raus, rechnet ggf. in dBi um und dann über die Abstände (Verdoppelung des Abstandes bewirkt 6 dB weniger) kann man das Verhältnis rausbekommen.
DenMCX schrieb:
ROFL... einfach nur rofl...
Wenn man keine Ahnung hat... Rechne doch selber mal nach, siehe oben.
akimann schrieb:
Gibts in Lingen eigentlich schon 5G ? :confused_alt:
Nee, aber eine Wetterstation, die schon seit Jahren falsche Werte geliefert hatte, weil diese ringsum zugewachsen ist (Wärmestau) und nicht mehr den einheitlichen Spezifikationen entspricht.
EduardLaser schrieb:
Elektrosensivität gibt es nicht erst seit Better call Saul.
Elektrosensibilität wurde aber auch noch nicht eindeutig nachgewiesen. So können "elektrosensible" Personen in einem Blindtest nicht eindeutig bestimmen, ob sie von der auf sie gerichteten Antenne "bestrahlt" werden oder nicht. Auch nicht in einem abgeschirmten Raum, wo von außen keine Störsignale kommen.
 
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deo schrieb:
Es ist eh Unglaubwürdig, wenn der Nutznießer einer neuen Technik, über Risiken aufklären will. Da kommen nur Floskeln raus, um zu beschwichtigen.
Wenn bei einem Atomkraftwerk ein Störfall war, heißt es von der Kraftwerksleitung stets: "Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung." :rolleyes:
oder aktuell Monsanto, die geben auch nicht zu das Glyphosat einen umbringen kann! -)
Ich geh dann mal mein Unkraut spritzen! -)
 
EduardLaser schrieb:
Elektrosensivität gibt es nicht erst seit Better call Saul.

Witzig, bei Better Call Saul wurde ebenfalls gezeigt, dass Chuck McGill nicht in der Lage war, wirklich bestimmen zu können, ob ein elektrisches Gerät in der Nähe war. Sobald man es ihm jedoch vor die Nase legte, wurde es ihm von einem Moment auf den anderen ganz übel...

Ganz so wie hier vom Bundesamt für Umwelt beschrieben:
5 Prozent der Schweizer Bevölkerung erklärten sich in einer 2004 durchgeführten repräsentativen Erhebung des BAFU als elektrosensibel. Ein Teil dieser Menschen fühlt sich ernsthaft krank. Doch wer EMF für seine Beschwerden verantwortlich macht, stösst im Allgemeinen auf Skepsis. So waren Personen, die sich als elektrosensibel bezeichneten, in kontrollierten Laborversuchen nicht in der Lage, die Anwesenheit eines zufällig eingeschalteten Feldes mit Sicherheit zu erkennen. Dies zeigt ein Synthesebericht, den das BAFU kürzlich publiziert hat. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erachtet die EMF deshalb nicht als Ursache für die erlebten Gesundheits- oder Befindlichkeitsstörungen. In die gleiche Richtung weisen anekdotische Berichte, wonach sich Gesundheitsstörungen bereits einstellten, als eine neue Anlage zwar gebaut, aber noch gar nicht in Betrieb war. Haben wir es somit mit lauter eingebildeten Kranken zu tun? «Man darf den Betroffenen nicht einfach psychische Probleme unterstellen, sondern muss ihnen Hilfe anbieten, auch wenn Ängste wohl zum Teil durchaus eine Rolle spielen», sagt dazu Peter Straehl, zuständiger Mitarbeiter beim BAFU.
Quelle BAFU
 
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Zebrahead schrieb:
Witzig, bei Better Call Saul wurde ebenfalls gezeigt, dass Chuck McGill nicht in der Lage war, wirklich bestimmen zu können, ob ein elektrisches Gerät in der Nähe war. Sobald man es ihm jedoch vor die Nase legte, wurde es ihm von einem Moment auf den anderen ganz übel...

Ganz so wie hier vom Bundesamt für Umwelt beschrieben:

Quelle BAFU

Jo, das nennt sich Nocebo-Effekt.
 
Jetzt mal ehrlich. Ist das ne News wert? Ist es jetzt "In" aus jedem kleinen Mist, ne große Sache zu machen?
Der Weise Riese hat auch versprochen die meiste Wäsche zu waschen. "kopfschüttel"
Und wieso sollte schon die dritte Antwort ein Problem sein? Für ängstliche Menschen hat sie halt geantwortet, das nationale und internationale Fachgremien Grenzwerte empfohlen haben und diese eingehalten werden.
Was soll man da sonst antworten? Die Telekom ist kein Universitätsklinikum mit Forschungslabor.
 
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Für mich ist 5G einfach nur komplett ineffizient.

Meines Wissens nach sind die Frequenzen wenig geeignet um bauliche Strukturen zu durchdringen, die in dicht bebauten Städten zu Hauf vorhanden, sind, weswegen man Unmengen von "5G Funkmasten" braucht, um eine Flächendeckende Versorgung ohne Funkschatten zu garantieren.
5G in Gebäuden braucht eine vielfache Sendeleistung, im Vergleich zum Freien.

Was die Gesundheit angeht, kann ich nicht mitreden, ich weiß das elektromagntische Wellen tödlich sein können, so wie bei den Krebserkankungen der frühen Bundeswehrradartechniker, die an eingschalteten Geräten und sogar im Radarstrahl gearbeitet haben.

Ich weiß nicht, wie Industrie-/Gesundheitsfreundlich diese jeweiligen 5G Grenzwerte sind.

Was man fragen kann ist, was passiert, wenn mehrere Empfänger in einer Linie stehn, also nicht 10 Leute im Kreis um einen Flüstermast flüstern, sondern in einer Schlange.
Ausserdem sollen ja nicht nur 10 Leute flüstern, sondern auch noch 1000 andere Dinge dazu, smartes Wohnen, smartes Auto, smarte Überwachung, was für sonstige Dummheiten auch immer.

Nein, ich denk 5G ist ein Schuß in den Offen, es ist ineffizient und mögliche Gesundheitsfolgen können derzeit garnicht benannt werden, weil es bestenfalls Laborversuche gibt.

Echte Feldversuche dürften also am lebenden Subjekt stattfinden...

Viel Spass!
 
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Ich versteh den Artikel nicht ganz. Die Telekom ist ein Unternehmen das verkaufen möchte nicht Wissenschaft betreibt. Die Antworten sind nicht toll aber aus sicht der Telekom doch richtig.

MEDIC-on-DUTY schrieb:
Kein leichtes Thema. Es gibt bereits eine Petition von 26.000 Wissenschaftlern die davor warnen bzw. kritisieren, dass die potenziellen Risiken von 5G für den Menschen noch nicht geklärt sind.
https://principia-scientific.org/pe...XgrIt9V10l70yak7llBouJhXLuURD3mO81_tCC8dvUgz8

Und ein Telekommunikationskonzern der damit Geld verdient wird sicherlich nicht die Technologie objektiv kritisieren, die man selbst einsetzt.
Ich bin jetzt kein Experte in Mobilfunk Strahlung und ich habe das auch nur überflogen aber da steht ganz oft ist 100 mal oder 150 mal oder sonst wie oft stärkere Strahlung, jedoch keine absoluten Werte klingt für mich nicht sehr seriös.
 
coolmodi schrieb:
"Haha, die blöden Leute die sich vor Dingen Sorgen machen, deren Auswirkungen schlicht nicht bekannt sind, haha, ich bin viel besser und hoffe einfach, dass alles gut wird!"

Das haben die Leute, die sich zu beginn schöne Strahlenkrankheiten zugezogen haben, sicher auch gedacht. Man sind die blöd, die sich vor Radioaktivität fürchten!

Hab noch gar nicht von der riesen Krebswelle gehört, an der die ersten Handynutzer gestorben sind.. cool story.

Auch für komplett ahnungslose wie dich: Handys sondern elektromagnetische Wellen ab, das ist das Gegenteil von radioaktiver Strahlung. Schon mal was von SAR Wert gehört?
 
Jeden Tag darf man lesen und erfahren was jetzt alles als "schädlich" und "gefährlich" gilt.
Wenn man nach solchen Leuten gehen würde, dann wäre die Mehrheit vor tausenden von Jahr ausgestorben.

Es gibt nachweislich gefährlichere Strahlung(UV-Strahlung), die wir jeden Tag in höheren Dosen ausgesetzt sind und auch direkt Auswirkungen haben können (Sonnenbrand der später zu Hautkrebs führen kann) als die Strahlung von den Handymasten in einem ganzen Jahr(zehnte) produzieren könnten.

In meinen Augen ist man längst an anderen Dingen gestorben bevor die Handystrahlung überhaupt ein gefährliches Niveau erreichen kann um Auswirkungen auf den Menschen zu haben.

Also die Kirche kann man auch wirklich mal im Dorf gelassen werden und man muss auch kein Fass aufmachen.
 
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Eine vernünftige Diskussion zu dem Thema ist eh nicht mehr möglich, dafür wurde schon zuviel Framing betrieben. Eigentlich ziemlich ähnlich als würde man Isreal in Frage stellen oder den Einfluss der Menschen auf das Klima, in der Öffentlichkeit nicht debattierbar.

Fakt ist natürlich das mittlerweile jeder 2. Krebs in seinem Leben entwickelt, von anderen Sachen nicht angefangen. Und da wären wir wieder dabei das unser ganzes Enviroment voller toxischer Stoffe ist, könnte also von allem Möglichen sein. Was natürlich nicht heisst das man bedenkenlos immer mehr Verursacher hinzufügen sollte.
 
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Steffenkrue schrieb:
Ich versteh den Artikel nicht ganz. Die Telekom ist ein Unternehmen das verkaufen möchte nicht Wissenschaft betreibt. Die Antworten sind nicht toll aber aus sicht der Telekom doch richtig.

Ich verstehe es auch nicht so richtig. Der Telekom-Blog ist halt ein x-beliebiger Content-Marketing-Kanal. Die haben überhaupt nicht den Anspruch, den User wissenschaftlich fundiert aufzuklären und wer etwas anderes erwartet, der ist ziemlich naiv.

Von so einer News auf einer so großen Seite wie zB ComputerBase profitiert die Telekom natürlich massivst, denn selbst dann, wenn der CB-Redakteur eigentlich Kritik übt, steigt das SEO-Rating des Telekom-Blogs durch die Backlings ordentlich an. Jetzt kannst du dir was aussuchen: Entweder ist heute einfach nur ein klassicher Slow-News-Day, oder Aluhut aufsetz, die Telekom steckt mit ComputerBase unter einer Decke...
 
Sorry aber was soll denn der Artikel, außer weiter Nährboden für die Mobilfunkgegner zu sein? Mit 3,5 GHz liegt 5G zwischen WLAN 2,4 GHz und 5 GHz und ist dementsprechend "schädlich". Funfact: Je näher dran man an einem Funkmast ist, desto weniger Strahlung bekommt man ab, da das Endgerät welches man in der Hand hält nicht so laut schreien muss.
 
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Jedi123 schrieb:
Hab noch gar nicht von der riesen Krebswelle gehört, an der die ersten Handynutzer gestorben sind.. cool story.

Auch für komplett ahnungslose wie dich: Handys sondern elektromagnetische Wellen ab, das ist das Gegenteil von radioaktiver Strahlung. Schon mal was von SAR Wert gehört?

Komplett Ahnungslose, rofl! Gammastrahlung IST EM-Strahlung (nur sehr viel hochfrequenter), nur mal so am Rande. Wenn man hier einen auf schlau machen will, dann bitte nicht so. Aber mehr hätte ich nach deinem ersten Kommentar auch nicht erwartet ;)
 
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Bärenmarke schrieb:
Die recht hatten, auch wenn es die linksgrüne Presse anders darstellen möchte :rolleyes:
du hast "versifft" vergessen. Und nein, sie hatten und haben nicht recht. Deren Argumentationskette hat gravierende Rechenfehler zur Grundlage. Der Initiator sagte zu seiner Verteidigung er sei Arzt, kein Mathematiker. Vielleicht hätte er aber mal letzteren Fragen sollen, bevor er etwas so aufbauscht.
new Account() schrieb:
Mir ist es nicht egal ob 5 Watt am Kopf nun schädlich sind oder nicht.
Eine 5W Glühbirne kannst du dir den ganzen Tag an den Kopf binden. Davon wird einem zwar warm und man sieht dämlich aus, trägt aber sonst auch keine Schäden davon.
new Account() schrieb:
Deiner Meinung nach ist 5 Watt durchs Smartphone nur deutlich schädlicher als 500mW.
Kommt drauf an. Wenn die Handytaschenlampe 5W hat sehe ich kein Problem sie mir bis zur Vergasung an den Kopf zu halten. Ansonsten sehe ich nicht, was das mit 5G-Sendemasten zu tun haben soll.
Übrigens sinkt auch die notwendige Sendeleistung der Smartphones wenn die Zellen kleiner werden.
 
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es hat weder der staat und schon gar nicht ein unternehmen interesse an eurer gesundheit.
beiden geht es nur ums geld. und ja, kranke menschen können verdammt viel kohle bringen.
die pharma-industrie freut sich über eine kranke bevölkerung.
wenn durch 5G die menschen krank werden, ist das doch für die unternehmen super. der dumme kunde zahlt mehr für 5G und durch die verstrahlung bezahlt er dann nochmals für die heilung der entstehenden krankheiten.
am liebsten wären den unternehmen und dem staat wohl bürger die viel bezahlen und so schnell wie möglich sterben.
 
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coolmodi schrieb:
Komplett Ahnungslose, rofl! Gammastrahlung IST EM-Strahlung (nur sehr viel hochfrequenter), nur mal so am Rande. Wenn man hier einen auf schlau machen will, dann bitte nicht so. Aber mehr hätte ich nach deinem ersten Kommentar auch nicht erwartet ;)
Und es war die Rede von elektromagnetischen Wellen bzw. in dem Fall Radiowellen, d.h. unter 1 THz und nichtionisierend. Gammastrahlung hingegen ist ionisierend und erstmal kommt noch die THz-Strahlung, Infrarotstrahlung, sichbares Licht, UV-Strahlung und dann irgendwann erst Gammastrahlung.
Also trotz gleicher Basis dennoch das Gegenteil.
 
Die Anzahl der Mobilfunkverträge in Amerika und die dortigen Krebsraten sind hier dargestellt:
(Spoiler: es gibt keine Korrelation, und schon gar keine Kausalität) https://infogram.com/us-cancer-rates-1ho16v17e3586nq

Der dazugehörige Artikel räumt auch mit den viel zitierten (Pseudo-)Studien und ihren wissenschaftlich mehr als fragwürdigen Dateninterpretationen auf: https://www.androidauthority.com/5g-dangers-895776/

Es wäre natürlich wünschenswert, wenn die Telekom sich da etwas mehr ins Zeug gelegt hätte, um unbegründeten, "gefühlten" und unwissenschaftlichen Bedenken besser zu begegnen, aber alternative Fakten sind heute ja auch was wert. Ich pfeif mir jetzt erstmal 20 Globuli rein, dann wird das mit der Strahlung schon nicht so schlimm werden, gell? 🤦‍♂️
 
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