News AMD: Renoir war ursprünglich nur mit bis zu 6 Kernen geplant

peru3232 schrieb:
eigenartige Aussage - Renoir basiert ja 100% auf Zen2 Kerne, die es wiederrum nur in einem 4er CCX Cluster gibt... somit entweder max 4 Kerne, wie bei Picasso, oder eben 2x4=8 bei Renoir
Glaube kaum, dass sie da eine Extrawurst mit einem 6er CCX einbauen wollten, das macht überhaupt keinen Sinn! Das einzig mögliche denkbare Szenario, dass eventuell nicht von Anfang an 8 kerne in der U-Serie vorgesehen waren
Der Punkt ist. Eventuell ging man davon aus das nur 6Kerne ins thermische oder sonstige Budget gepasst hätte. Das wäre dann schon mit 2CCX umgesetzt worden - aber eben nur mit Teildefekten oder per BIOS auf max 3 CPU Kerne beschränkte Versionen.. Völlig egal. 6CPU Kerne wären machbar
Makso schrieb:
Dann fragte er mal so neben bei was für ein Intel es ist :) Als ich sagte es ist keines, das sah man ??? in den Augen. Echt --> Ja.
Auf die Aussage und Erklärung was AMD ist, muss ich bis Jahresende ole Rechner umswitchen auf AMD. Naja sind halt nur 60 Stück in der Gemeinde :)
Na ja bei eurer "Kleinmenge" dürfte er sich auch noch freuen das er günstiger fährt zu vergleichbarer Intelhardware... (bei größeren Bestellungen denke ich wird Intel so viel Rabatt geben - anders ist das nicht zu erklären....)
 
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gaelic schrieb:
Ich behaupte mal das das CPU Anbieter unabhängig ist, hauptsache aktuell, und vor allem aber an Dingen wie PCIe SSD & Co liegt.
Nein der Arbeitet mit extrem vielen Programmen, Office, VM, Remote, eigene Software für Energie Netz usw. Da brauchst CPU Power.
 
peru3232 schrieb:
eigenartige Aussage - Renoir basiert ja 100% auf Zen2 Kerne, die es wiederrum nur in einem 4er CCX Cluster gibt... somit entweder max 4 Kerne, wie bei Picasso, oder eben 2x4=8 bei Renoir
Glaube kaum, dass sie da eine Extrawurst mit einem 6er CCX einbauen wollten, das macht überhaupt keinen Sinn! Das einzig mögliche denkbare Szenario, dass eventuell nicht von Anfang an 8 kerne in der U-Serie vorgesehen waren
sehe ich ähnlich, eher reines Marketing Geblubber. Dass die CPU Kerne bei 7nm eher untergeordnete Rolle bei der Fläche spielen wusste man schon lange.
 
Sind die Renoir CPUs nicht auch für den mobilen Markt produziert worden. Also wenn die wirklich so sparsam sind, dann begrüße ich das sehr. Problem ist ja nur das für diese CPU leider kein Windows 7 Support gibt, denn sonst fände ich diese CPU im Laptop interessant. Ich verwende weil es ja so ne schlechte Unterstützung für Windows 7 gibt, darum einen i7 4700hq mit 4 Kernen und 8 threads. Das reicht mir ja auch schon völlig aus, was ich damit so alles mache. Nur ganz schön heiß wird der laptop und laut ist er zudem selbst im idle ohne was zu machen auch noch. Wie gesagt die 4 Kerne reichen mir da schon völlig aus. Es ist also somit wichtig das es windows 7 ünterstüzt. Bei der gpu verwende ich ne gtx 860m. Es darf gerne etwas weniger Leistung haben, damit auch diese gpu Kühler, stromsparender ist. Was ebenso dem Laptop alles zu Gute kommt. Warscheinlich wird es für die amd laptops wohl keinen einzigen geben der windows 7 support gibt. Könnt ihr mir da denn dann bitte helfen?
 
@Novasun Ja wird sind eine kleine Gemeinde. Aber glaube mir, die Anforderungsart Seiten Land und IT wird immer bescheuerter. Alleine das Verwaltungsprogramm verlangt min. 4 Kerne nur die Software. Dann kommt noch Office, Lotus usw.
Alleine der Server in der Gemeinde habe ich umstellen lassen auf EPYC. Jaja und siehe da auf einmal läufts.
 
bensen schrieb:
Wieso sollte die GPU in die CCD? Die könnte einfach mit in den IO Die.

Wenn dann kommt die IGP in Zukunft mal als eigenes Chiplet oder eher als Stack über dem IO Die (da hoher Bandbreitenbedarf). Innerhalb des IO Chiplets würde das gesamte Konzept gegen die Wand fahren da dieser in einem Leading Edge Prozess gefertigt werden müsste. Das macht keinen Sinn denn dann kann man die inzwischen vergleichsweise kleinen CPU Kerne auch noch integrieren (-> wieder monolithische APU) und die daraus resultierenden Vorteile mitnehmen (geringere Latenzen, höhere Effizienz und günstigeres Packaging).
 
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Ravenstein schrieb:
Kannst du evtl eine Aussage bzgl finalfantasy14 treffen?
1080p mit ~30 FPS in relevantem Content und doch recht deutlich reduzierten Settings ist gerade so eben machbar auf dem 4900HS, in Städten auch gerne mal unter 30.

Spielbar ja, aber nicht besonders toll.
 
Makso schrieb:
@Novasun Ja wird sind eine kleine Gemeinde.
Das war nicht respektlos gemeint. Ich weiß nur das wir 700MA noch immer nur Intel Hardware bekommen - weil der Preisvorteil den AMD eigentlich hat bei großen Mengen - gegen Null tendiert wegen Rabatten ohne Ende.. Worin ich eher ein problematisches Verhalten seiten Intels sehe. P. S. Ich hab auch ein AMD Notebook. Man darf bei uns auch Spezialhardware bestellen. Mein Chef hat das durchgewinkt - IT meinte kein Problem - machte nacher doch etwas rum... Aber ich hab ihn und er läuft ohne Probleme... Während Entwickler mir von ihren Bluescreens berichten...
 
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YforU schrieb:
Wenn dann kommt die IGP in Zukunft mal als eigenes Chiplet oder eher als Stack über dem IO Die (da hoher Bandbreitenbedarf). Innerhalb des IO Chiplets würde das gesamte Konzept gegen die Wand fahren da dieser in einem Leading Edge Prozess gefertigt werden müsste. Das macht keinen Sinn denn dann kann man die inzwischen vergleichsweise kleinen CPU Kerne auch noch integrieren (-> wieder monolithische APU) und die daraus resultierenden Vorteile mitnehmen (geringere Latenzen, höhere Effizienz und günstigeres Packaging).
Es ging um eine kleine IGP. Einfach nur um ein Bild auszugeben, wie Intels 630.
Und klein ist relativ. Wir reden hier von 8 bis 64 Kerne, da ist alles dabei. Und vor allem reden wir vom Chiplet Design um mit wenig Aufwand viele Produkte zu schaffen. Da macht ein monolithisches Produkt keinen Sinn.
 
Amd renoir tldr new-edition:
"Hold my beer, trade rival"

Nuja verdient, das Teil ist wirklich ne Brechstange im positiven Sinne. Ich hoffe Intel legt dann irgendwann nach, und wir profitieren alle davon....!
 
Makso schrieb:
Nein der Arbeitet mit extrem vielen Programmen, Office, VM, Remote, eigene Software für Energie Netz usw. Da brauchst CPU Power.

Wie passt das mit:
Als er das erste mal das NB startet, war er mehr wie begeistert wie schnell das NB ist.

Aber selbst dann. Office, VM, Remote ist jetzt alles genau gar nicht CPU lastig. Die eigene Software kann ich nicht beurteilen, aber auch da dürfte es dann (vor allem im Notebook) zu recht geringen Unterschieden zwischen den CPUs der aktuellen Generation kommen.
Den Stromverbrauch, etc. betrachten wir hier ja nicht konkret. Im Akkumodus hat dann sicherlich AMD die Nase vorn.
 
@gaelic Di eigenes Software schnall die CPU auf 100%. Egal ob 4C oder jetzt 8C716T. Die nimmt alles was bekommt. Da merkst schon den Unterschied. Die Software ist Eigenkreation des Energiekonzerns :).

Je er hatte vorher auch ein SSD drine. Aber wie schon beschrieben unterschied ist ein gewaltiger.
 
NJay schrieb:
Die Campusmodelle sind schon lange verfuegbar, hab mein T14 schon seit Wochen.

Die T14 haben nur DDR4 und kein LPDDR4(X), oder? DIMMs mit Low Power gibt es ja nicht.
--> wie sieht es da mit dem Stromverbrauch aus, vor allem wenn man das Ding im Standby hat.
Von LPDDR3 verbraucht z.b. nur ca 10% von DDR3 wenn im Standby. Und RAM ist so ziemlich das einzige dass dann Strom verbraucht. Wobei es für DIMMs mit Low Power (DDR3L) nicht ganz so gut aussieht (ca 70-80%).

Makso schrieb:
@gaelic Di eigenes Software schnall die CPU auf 100%. Egal ob 4C oder jetzt 8C716T. Die nimmt alles was bekommt. Da merkst schon den Unterschied. Die Software ist Eigenkreation des Energiekonzerns :).
Wie gesagt, ich vermute das es hier dennoch relativ wenig Unterschiede zwischen den mobilen CPUs (U oder H) geben wird, und man vor allem den Unterschied zu CPUs von vor 4 oder 5 Jahren merkt. Bei solcher Software (hab ich hier auch selbst geschrieben im Einsatz) bin ich dann mit dem Threadripper sehr zufrieden :)
 
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gaelic schrieb:
Die T14 haben nur DDR4 und kein LPDDR4(X), oder? DIMMs mit Low Power gibt es ja nicht.
--> wie sieht es da mit dem Stromverbrauch aus, vor allem wenn man das Ding im Standby hat.
Ja die haben DDR4-3200 DIMMs. Der Stromverbrauch im Standby ist bei meinem T14 absolut grausam hoch, aber ich verwende es auch unter Linux und da gibt es aktuell eh noch ein paar Probleme, eventuell schafft es Linux nicht, wirklich alle Komponenten in den standby zu schalten.

Aber auch das T14s und das X13 haben "nur" verloetete DIMMs. Auf welches Thinkpad wartest du also? :D
 
6 Kerne als Limit hätte aus meiner Sicht wenig Sinn gemacht. Zum einen aufgrund des CCX, zum anderen aber auch aufgrund der Chipfläche. Dank der 7 nm hat man ja eine fast doppelt so hohe Transistordichte wie beim Vorgänger, gleichzeitig ist die Chipfläche bisher ja in einem sehr überschaubaren Bereich, den man auch problemlos hätte etwas erweitern können.

6 Kerne hätten meiner Ansicht nach daher nur unter der Bedingung Sinn gemacht, dass man den Notebook-Herstellern als bisheriger "Underdog" durch eine halbwegs identische elektronische Anbindung ans Mainboard möglichst wenig Aufwand beim Re-Design ihrer Notebooks zumuten wollte, damit eben auch günstige Geräte (wo AMD bisher ja fast ausschließlich zugegen war), möglichst schnell auf Renoir migrieren und man es sich durch einen hohen Takt dann hätte auf die Fahnen schreiben können, dennoch halbwegs mit Intels High-End hätte mithalten können.

Dennoch halte ich das eher für abwegig und die Argumentation, man hätte die 8 Kerne nur durch die massive Einsparung der iGPU-Fläche erreichen können, für eine etwas faule Ausrede, die aber aus wirtschaftlicher Sicht verständlich ist. AMD musste erst einmal beweisen, dass sie "es" können. Bisher wurde AMD vorwiegend in eher günstigen Modellen angeboten, weshalb sie auch noch keine so hohen Preise wie Intel verlangen konnten - womit der Chip natürlich auch möglichst kosteneffizient produziert werden sollte. Dass man hier dann mit nur 8 CUs sogar eine höhere Leistung bieten kann als vorher mit 11, womit durch die 7 nm sogar 61% Chipfläche gespart werden, ist da schon sehr viel wert.

Etwas schade finde ich, dass man mit Cezanne scheinbar so fortführt und weiter bei 8 CUs bleibt, denn da hat man sich ggf. etwas verkalkuliert. Einerseits ist es verständlich, da der Chip so günstig bleibt und ein 8-Kerner seine Leistung ohnehin erst richtig entfalten kann, wenn er mit einer dedizierten GPU gekoppelt wird, andererseits hat man Intel somit jetzt wieder viel Spielraum für den Angriff gegeben. Und mit Renoir hat AMD nun bereits gezeigt, dass sie es können, weshalb man mit Cezanne in die Vollen hätte gehen können. Wünschenswert wären da meiner Meinung nach 8 Zen 3 Kerne + RDNA2 mit 11 bis 12 CUs - das wäre für mich dann der perfekte Alltagsbegleiter!
 
bensen schrieb:
Es ging um eine kleine IGP. Einfach nur um ein Bild auszugeben, wie Intels 630.
Und klein ist relativ. Wir reden hier von 8 bis 64 Kerne, da ist alles dabei. Und vor allem reden wir vom Chiplet Design um mit wenig Aufwand viele Produkte zu schaffen. Da macht ein monolithisches Produkt keinen Sinn.

Der Markt für Desktop Produkte jenseits von heute um die 8C mit IGP ist so klein das hierfür (IO mit IGP) nichts kommen wird. Server brauchen keine IGP da bereits Teil des Remote Managements (ILO etc.), potente Workstations auch nicht und bei Highend Gaming ist es ebenfalls überflüssig.

Da ist es ehrlich gesagt noch wahrscheinlicher das AMD mittelfristig bei höheren Marktanteilen Designs wie Matisse im Consumer Segment aufgibt, dafür drei monolithische APUs pro Generation bringt (welche alle auch in Notebooks funktionieren) und Enterprise Designs (Chiplets) separat entwickelt. Auf längere Sicht wird auch AMD bei Consumer und Enterprise Designs größere Differenzierungen in der CPU Architektur haben als heute.
 
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Jetzt mit Renoir ist das so. Davor hatte AMD ein Problem günstige Workstation oder gehobene Office Rechner zu bauen. Da musste immer ne dedizierte Grafikkarte rein oder es war bei nem recht lahmen Picasso schluss. Da hatte AMD einen Kosten Nachteil.

Die Diskussion war aber wie gesagt eine andere. Es ging um eine IGP in den CPUs und die Lösung in den Chiplets ist da nun mal das untauglichste.
 
Die Nachricht passt nicht. Der Aufwand einen 6-Kerner zu entwickeln dürfte deutlich höher sein als die CCX zu verschmelzen. Dazu ist die Flächenersparnis bei dem ganze IO Zeugs für nur Zwei Kerne zu gering.
 
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