Leserartikel AMD Ryzen - Systemoptimierung durch RAM-OC (und weitere Maßnahmen.)

Dabei seit
Mai 2018
Beiträge
4.315
#1
AMD Ryzen - Systemoptimierung durch RAM-OC (und weitere Maßnahmen) [UPDATE: 10.01.2019]

ryzen.jpg


Einleitung:

Durch meinen hochgeschätzten Freund und Forenkollegen, Manuel, besser bekannt unter seinem Forennamen @cm87 und seinen erfolgreichen [Leserartikel] RAM-OC: AMD Ryzen 7 2700X mit verschiedenen RAM-Settings, wurde ich zu diesem kleinen Guide inspiriert.

Ich möchte vor allem Anfängern vermitteln, warum sich einige von uns mit dem Thema "AMD Ryzen und RAM-OC" beschäftigen und dass es dabei nicht nur um Latenzen und Bestenlisten geht, sondern dass es einen echten Mehrwert gibt und man durch RAM-OC auch eine verbesserte CPU-Performance erzielen kann.

Da sich mein Guide in erster Linie an Einsteiger richtet, beleuchte ich zusätzlich, wie sich GPU-OC [Overclocking] und GPU-UV [Undervolting] auf die Performance eines AMD Ryzen Systems [mit AMD Vega GPU] auswirken und welche Auswirkungen, Funktionen wie PBO [Precision Boost Overdrive] auf die Performance des Systems haben.

Die Erkenntnisse und Ergebnisse lassen sich natürlich auch auf Intel Systeme und NVIDIA GPUs übertragen; ich richte mich in diesem Guide allerdings speziell an Anwender mit AMD System, da sich das Optimieren der RAM-Timings hier besonders lohnt und sich im ComputerBase Forum mittlerweile eine kleine RAM-OC Community gebildet hat.

Grüße:

Ich grüße vor allem @cm87 @Ned Flanders @nospherato @Flynn82 und all die anderen RAM-OC Freaks hier auf ComputerBase, aber auch @Cool Master @yummycandy und @KCX, der hier mit seinen AMD und NVIDIA Benchmark-Ranglisten einen super Job macht.

Was wird benötigt?

Neben eurer Hardware, die im Optimalfall auf der AM4-Plattform und einer Ryzen CPU der 2. Generation mit Radeon RX oder Radeon RX Vega GPU basiert, benötigt ihr noch folgende Programme - wenn ihr meine Tests und Benchmarks 1:1 nachstellen wollt.

Das System:

Komponente:
Bezeichnung:​
Preisvergleich:​
CPU:AMD Ryzen 7 2700X (Boxed)Preisvergleich
RAM:G.Skill Trident Z RGB 32GB DDR4-3200 CL14-14-14-34-48Preisvergleich
BOARD:ASRock Fatal1ty X470 Gaming K4Preisvergleich
GPU:SAPPHIRE Nitro+ Radeon RX VEGA 56 8GB HBM2Preisvergleich
SSD I:Samsung SSD 970 EVO 500GB M.2 NVMePreisvergleich
SSD II:Samsung SSD 860 EVO 1TB SATAIIIPreisvergleich
CASE:be quiet! Dark Base 700Preisvergleich
CASE FANS:2x be quiet! Silent Wigs 3 PWM 140 mm (vorne)Preisvergleich
1x be quiet! Silent Wigs 3 PWM 140 mm (hinten)Preisvergleich
1x be quiet! Silent Wigs 3 PWM 140 mm (oben)Preisvergleich
CPU-COOLER:be quiet! Dark Rock 4Preisvergleich

Die Ausgangslage:

Zu Beginn möchte ich euch gerne zeigen, wie sich die Performance eines AMD Ryzen 7 2700X im Auslieferungszustand mit Standard-BIOS-Settings verhält. Es wurden keine Einstellungen an der CPU, GPU oder dem RAM vorgenommen und kein XMP-Profil geladen. Windows 10 Professional (1809) wurde per ISO und Clean Install auf der SSD installiert.

Los geht's! - Benchmarks mit DDR4-2133@CL15-15-15-36-50 2T und Standard-Settings.

Nachdem wir unsere Hardware verbaut und das Betriebssystem installiert haben, empfängt uns Windows 10 mit einem AMD Ryzen 7 2700X mit Standard-Settings und einem 32GB RAM-Kit mit Timings von CL15-15-15-36-50 bei einer Command Rate von 2T.

Der Cache & Memory Benchmark von AIDA64 Extreme ist für uns der erste Anlaufpunkt, um uns einen Überblick über die Performance unseres RAM-Kits zu verschaffen.

AIDA64 Extreme - Cache & Memory Benchmark
AIDA64 Cache & Memory Benchmark.png
  • Lesen: 31.921 MB/s
  • Schreiben: 32.017 MB/s
  • Kopieren: 31.098 MB/s
  • Speicherlatenz: 87,5 ns
Erwartungsgemäß fallen die Werte für Lese-, Schreib- und Kopiervorgänge erst einmal sehr bescheiden aus und auch die Latenz unseres G.Skill Speicherkits sieht mit 87,5 ns nicht sonderlich vielversprechend aus. Hier macht sich vor allem der geringe Speichertakt (2.133 MHz) in Kombination mit den hohen Timings bemerkbar.

Doch wie zeigt sich die schlechte Speicherperformance in CPU- und Gaming-Benchmarks? Hierzu testen wir unser System sowohl mit CINEBENCH R15 als auch mit den Gaming-Benchmarks, 3DMark und Superposition.

CINEBENCH R15
CINEBENCH R15.PNG
  • 1.743 cb
  • 109 fps OpenGL
Superposition:
Superposition_Benchmark_v1.0.png
  • 3940 Punkte
3DMark (LINK)
3dmark.PNG
  • Gesamt: 6.617
  • CPU: 8.233
  • GPU: 6.396
Soweit so gut und noch nicht wirklich aussagekräftig - da uns die Vergleichswerte eines optimierten Systems noch fehlen.

Aber eines bereits vorab, der ein oder andere wird sich wundern, wie sehr die Speicherperformance (vor allem bei Ryzen CPUs) im Laufe dieser Testreihe, die CPU- und GPU-Performance beeinflussen wird.
Auf zur 2. Runde! - Das XMP-Profil wird geladen.

Wir aktivieren das XMP-Profil unseres Speicherkits und sind ab jetzt offiziell mit DDR4-3200 CL14-14-14-34-48 und einer Command Rate von 1T unterwegs. Werfen wir zuerst einen Blick auf den Cache & Memory Benchmark von AIDA64 Extreme.

AIDA64 Extreme - Cache & Memory Benchmark
AIDA64 Cache & Memory Benchmark.png
  • Lesen: 46.018 MB/s (+44%)
  • Schreiben: 44.512 MB/s (+39%)
  • Kopieren: 41.526 MB/s (+34%)
  • Speicherlatenz: 66,3 ns (-24%)
Allein durch das Aktivieren des XMP-Profils konnten die Lese-, Schreib- und Kopiervorgänge um bis zu 44% beschleunigt werden und auch die Speicherlatenz konnte um ganze 24%, von 87,5 ns auf 66,3 ns, gesenkt werden.

Ein sehr gutes Ergebnis, aber wie wirken sich diese Werte auf unsere Benchmarks aus? Werfen wir erneut einen Blick auf CINEBENCH, Superposition und den 3DMark.

CINEBENCH R15
CINEBENCH R15.PNG
  • 1.805 cb (+ 4%)
  • 121 fps OpenGL (+11%)
Superposition
Superposition_Benchmark_v1.0.png
  • 3.941 Punkte (keine Verbesserung)
3DMark (LINK)
3DMark.PNG
  • Gesamt: 6.732 (+ 2%)
  • CPU: 8.986 (+ 9%)
  • GPU: 6.447 (+ 1%)
Es ist schön zu sehen, dass die CPU- und OpenGL-Performance in CINEBENCH auf Grund der gestiegenen RAM-Performance um 4% (CPU) bzw. 11% (OpenGL) gesteigert werden konnte. Im 3DMark fällt zudem die höhere CPU-Leistung mit einem Plus von 9% ins Auge.

So kann es weitergehen.
Runde 3: Jetzt beginnen wir mit dem "echten" RAM-OC!

Nachdem bereits die Aktivierung des XMP-Profils einige Verbesserungen in Anwendungs- und Gaming-Benchmarks gebracht hat, wollen wir nun mit dem eigentlichen RAM-OC beginnen.

Hierzu lesen wir zuerst den SPD (Read > Read SPD on SMBus...) per Thaiphoon Burner aus und exportieren (Export > Show delays in nanoseconds > File > Export to... > Complete HTML Report) diesen.

Anschließend starten wir den DRAM Calculator for Ryzen und importieren (Import XMP) unsere Ergebnisse.

Wir starten mit den SAFE Settings für DDR4-3200 und unser Ziel lautet DDR4-3200 CL14-14-14-30-44 1T mit sanft optimierten Sub-Timings.

DRAM Calculator for Ryzen
DDR4-3200 CL14 SAFE.png

Tipp: Ausführliche Informationen rund um das Auslesen per Thaiphoon Burner und das Ermitteln der richtigen RAM-Settings per DRAM Calculator, erhaltet ihr im ausgezeichneten [Leserartikel] RAM-OC: AMD Ryzen 7 2700X mit verschiedenen RAM-Settings von @cm87, weshalb ich in meinem Beitrag nicht tiefer in die Materie eintauchen möchte.

Nachdem wir die neuen Timings ins BIOS/UEFI unseres Mainboards eingetragen haben, folgt ein 60-minütiger Stress- und Stabilitätstest mit AIDA64 und ein Durchlauf bis 10.000% mit dem Karhu RAM Test. Anschließend schauen wir uns an, wie es um die Performance unseres Speicherkits bestellt ist.

AIDA64 Extreme - Cache & Memory Benchmark
AIDA64 Cache & Memory Benchmark.png
  • Lesen: 49.005 MB/s (+54%)
  • Schreiben: 49.329 MB/s (+54%)
  • Kopieren: 48.076 MB/s (+55%)
  • Speicherlatenz: 64,5 ns (-26%)
Schauen wir uns also mal an, was die gesteigerte Speicherperformance in Benchmarks zu leisten im Stande ist.

CINEBECH R15
CINEBENCH R15.PNG
  • 1.825 cb (+ 5%)
  • 124 fps OpenGL (+14%)
Superposition
Superposition_Benchmark_v1.0.png
  • 3.945 Punkte (keine Verbesserung)
3DMark (LINK)
3DMark.PNG
  • Gesamt: 6.760 (+ 2%)
  • CPU: 9.345 (+ 14%)
  • GPU: 6.446 (+ 1%)

Während der Ryzen 7 2700X sowohl im CINEBENCH als auch [stärker noch] im 3DMark zulegen kann, reagiert die GPU-Performance nur sehr geringfügig auf Speicherperformance und RAM-OC.

Damit verabschieden wir uns fürs Erste vom RAM-OC [keine Angst, es folgen noch DDR4-3200 CL14 mit fast Settings und DDR4-3333 CL14 mit save Settings] und wenden uns [zunächst] einer anderen Komponente zu, der CPU.
Precision Boost Overdrive - Der Ryzen 7 2700X an seinem (sinnvollen) Maximum!


Die 2nd Gen Ryzen CPUs und vor allem solche mit X-Suffix bewegen sich schon im Auslieferungszustand nahe an ihrem sinnvollen Maximum, weshalb ich OC/All Core OC nur für Vertreter der Non-X Modelle empfehle.

Bei einem Ryzen 5 2600X oder wie in unserem Fall dem Ryzen 7 2700X empfehle ich, den Precision Boost Overdrive zu aktivieren.

Zusammen mit XFR2, XFR2 Enhanced (nur B450/X470), Precision Boost 2 und Turbo Core 3.0 handelt Precision Boost Overdrive gemeinsam mit dem Mainboard die maximal möglichen (Boost-)Taktraten der CPU aus.

*Bei Precision Boost Overdrive handelt es sich streng genommen um OC, worauf AMD selbst hinweist. Im Falle eines Defekts könnte AMD euch die Garantie versagen.

Zuerst schauen wir uns mal die maximalen Taktraten ohne Precision Boost Overdrive an.

Hierzu habe ich mehrere Durchläufe der Benchmarks (3DMark, AIDA64 CPU- und RAM-Stresstest, Karhu und Prime95) genutzt.

HWiNFO64 - CPU (Idle)
HWiNFO64_Idle.PNG

Im Idle Zustand messe ich 2.200 MHz bei einer Spannung von 700 - 750mV. Die CPU wird in der Regel 36 - 38°C warm.

HWiNFO64 - CPU (Load)
HWiNFO64_load.PNG

Unter Belastung erreicht die CPU im Schnitt 4,15 GHz auf alle Kerne bei einer Spannung von 1,375 - 1,475V. Hin und wieder boosten 1-2 Kerne gleichzeitig bis auf den maximalen Boosttakt von 4,35 GHz, hierbei werden kurzfristig Spannungen von 1,5V erreicht.

Der Dark Rock 4 hält den Ryzen 7 dabei bei angenehmen 72 °C und das mit ~ 900 UPM absolut silent.

Nun aktivieren wir Precision Boost Overdrive, spendieren unserer CPU einen UV [Undervolting] mit - 100mV und schauen uns die nächsten Benchmarks an.

Ich habe den CINEBENCH CPU-Score und den 3DMark CPU-Score gemessen, um zu sehen, wie hoch der Vorteil durch PBO ist.

CINEBENCH R15
CINEBENCH R15.PNG
  • 1.884 cb (+ 8%)
3DMark (LINK)
3DMark.PNG
  • Gesamt: 6.827 (+ 3%)
  • CPU-Punkte: 9.521 (+16%)
  • GPU-Punkte: 6.503 (+ 2%)
Zwischenfazit: Die erhöhte Speicherperformance durch RAM-OC und Precision Boost Overdrive haben uns folgende Verbesserungen gebracht.
  • ~ 15% mehr [reine] CPU-Performance in synthetischen Benchmarks
  • ~ 15-20% mehr OpenGL-Performance [in CINEBENCH R15]
  • ~ 2-3% mehr GPU-Performance in synthetischen Benchmarks
GPU-OC und GPU-UV mit Radeon WattMan - von 1.495 MHz@1,2V auf 1.612 MHz@1,05V.

Als letzten Optimierungsschritt im ersten Teil unserer Serie lassen wir auch die Sapphire Radeon RX Vega 56 nicht davon kommen - GPU-OC und UV sind Pflicht.

Hier die Eckdaten:

NON-OC; NON-UV
Sapphire Radeon RX Vega 56
3.584 CUs@1.590 MHz@1.200V
8GB HBM²@800 MHz@1.250V
PT +0%

OC; UV
Sapphire Radeon RX Vega 56
3.584 CUs@1.672 MHz@1.050V
8GB HBM²@800 MHz@1.250V
PT +50%

Info: Da ich meine Grafikkarte mittlerweile sehr gut kenne, weiß ich, dass die Grenze für den GPU-Takt in Benchmarks bei 1.732 MHz liegt und der HBM² VRAM problemlos mit 925 MHz arbeitet. Für diesen ersten Test habe ich den HBM² aber noch unangetastet gelassen.

Um besonders sparsame und dennoch [gemessen am NON-OC] schnelle Settings zu fahren, nutze ich eine Kombination aus 950mV, 1.620 MHz und einem um 20% erhöhten Power Target. Hierbei konnte ich Taktraten von realen 1.600 MHz bei einem Verbrauch von ~ 180-200 Watt erzielen. Im Auslieferungszustand taktet die Karte in Spielen und Benchmarks nur bis 1.495 MHz, verbraucht aber dank 1.2V Spannung gut 220-230 Watt.

Mit den o.g. OC; UV Settings@1.672 MHz [in WattMan] erreiche ich in Spielen und Benchmark bis zu 1.612 MHz echten Takt.

Schauen wir uns an, was der 3DMark und Supervision dazu sagen.

3DMark (LINK)
3DMark.PNG
  • Gesamt: 7.120 (+ 8%)
  • CPU: 9.587 (+17%)
  • GPU: 6.811 (+ 7)
Superposition
  • 4.218 Punkte (+ 7%)
Mit diesen vorläufigen Ergebnissen beende ich die erste Folge meiner Serie und hoffe, ihr hattet ein wenig Spaß.

Aktuelle Zwischenstände:
  • Lesedurchsatz: +54%
  • Schreibdurchsatz: +54%
  • Kopierdurchsatz: + 55%
  • 26% niedrigere Latenzen (87,5 ns > 64,5 ns)

  • CINEBENCH: + 8%
  • 3DMark (Total): + 8%
  • 3DMark (CPU): +17%
  • 3DMark (GPU): + 7%
  • Superposition: + 7%
Die nächste Runde. DDR4-3333 CL14-14-14-30 1T und die Auswirkungen auf die CPU-Performance.

Zuerst einmal schauen wir uns an, wie unser RAM mit den neuen Settings performen kann.

AIDA64 Extreme - Cache & Memory Benchmark
AIDA64 Cache & Memory Benchmark.png
  • Lesen: 50.798 MB/s (+59%)
  • Schreiben: 51.351 MB/s (+60%)
  • Kopieren: 51.279 MB/s (+65%)
  • Speicherlatenz: 62.4 ns (-29%)
Saubere Leistung! Knapp 51GB/s im Lesen, Schreiben und Kopieren können sich durchaus sehen lassen. Auch die Latenz von 62.4 ns ist ein neuer Bestwert in dieser Serie. Wir werden uns ansehen, was das für unsere CPU-Performance bedeutet.

CINEBENCH R15
CINEBENCH.PNG
  • 1895 cb (+ 9%)
3DMark (LINK)
3DMark.PNG
  • Gesamt: 7.147 (+ 9%)
  • CPU: 9.844 (+20%)
  • GPU: 6.818 (+ 7%)
Wir konnten sowohl im CINEBENCH R15 (+ 9%) als auch im CPU-Score des 3DMarks (+20%) eine enorme Verbesserung der CPU-Performance feststellen, welche sowohl auf den RAM-Takt, als auch auf die RAM-Timings zurückzuführen ist.
RAM-OC: Was sagen Anwendungen zu unserer RAM-Optimierung?

Nachdem wir die CPU-Performance bereits im 3DMark um 20% steigern konnten und auch in CINEBENCH R15 einen Zuwachs von fast 10% zu verzeichnen hatten, schauen wir uns nun an, was 7-Zip, y-cruncher und Blender zu unseren RAM-Optimierungen sagen.


DDR4-2133
CL15-15-15-36 2T
DDR4-2400
CL15-15-15-35 1T
DDR4-3200
CL14-14-14-34 1T [XMP]
DDR4-3200
CL14-14-14-30 [OC]
DDR4-3333
CL14-14-14-30 [OC]
7-Zip

Komprimieren:
Dekomprimieren:

35.020 KB/s
875.520 KB/s

36.864 KB/s (+5%)
893.995 KB/s (+2%)

41.408 KB/s (+18%)
913.586 KB/s (+4%)

43.214 KB/s (+23%)
966.002 KB/s (+10%)

44.952 KB/s (+28%)
977.506 KB/s (+12%)
y-cruncher

Single-Threaded:
40,6
Multi-Threaded:
6,2
Single-Threaded:
40,4 (-0,5%)
Multi-Threaded:
6,0 (-3,2%)
Single-Threaded:
39,8 (-2%)
Multi-Threaded:
5,7 (-8%)
Single-Threaded:
39,2 (-3,5%)
Multi-Threaded:
5,4 (-13%)
Single-Threaded:
38,9 (-4,2%)
Multi-Threaded:
5,2 (-16%)
Blender

22.37
22.34 (-0,1%)
22.15 (-1%)
21.60 (-3,5%)
21,40 (-4,5%)

Wie wir sehen können, konnten wir vor allem beim komprimieren von Daten per 7-Zip einen Performanceanstieg von 28% erzielen. Auch das berechnen einer Primzahl aus 100,000,000 Digits (700 MB) konnte multi-threaded um 16% schneller erledigt werden.
Next Round: RAM-OC@GAMING - @cm87 & @Ned Flanders bringen uns ARMA III.

armaIII.PNG


Endlich ist es so weit und mit ARMA III erreichen uns die ersten RAM-OC@Gaming Benchmarks.

Vorab ein riesiges Dankeschön an @Ned Flanders der so großzügig war und uns ARMA III geliehen hat und an @cm87, der die Test durchgeführt hat.

Aber genug geredet - hier sind die [beeindruckenden] Ergebnisse.

OS: Windows 10 Pro 64bit
CPU: Ryzen 7 2700x inkl. PBO
RAM: 2x8GB Kingston HyperX Predator 4000 CL19-21-21 (HX440C19PB3K2/16)
Grafikkarte: MSI GTX 1070 Ti Gaming 8G ohne UV/OC

arma.png

Ausgehend von DDR4-2400 CL16-16-16-16-36 mit 40,9 fps, konnten wir durch RAM-OC eine Performancesteigerung von unglaublichen 35,4% erzielen und sind mit DDR4-3466 CL14-14-15-14-28 schlussendlich bei 55,4 fps gelandet.

Auch wenn ARMA III sicherlich ein Extrembeispiel darstellt, zeigen die Ergebnisse dennoch eindrucksvoll, RAM-OC kann auch in Spielen einen gewaltigen Einfluss haben.

Weitere RAM-OC@Gamingbenchmarks folgen. Bleibt also dran!

Hinweis: Ihr habt Ideen für weitere Spiele- und Anwendungsbenchmarks? Immer her damit! :)
RYZEN & VEGA - Was können wir per UV und OC aus der RX VEGA 56 rausholen?

Nachdem wir uns bereits mit der CPU und dem RAM beschäftigt haben, schauen wir uns heute mal das Optimierungspotenzial der AMD Radeon RX VEGA 56 an.

Meine Sapphire Nitro+ Radeon RX VEGA 56 taktet serienmäßig mit einem Boosttakt von 1.592 MHz bei einer Spannung von 1200 mV. Betrachten wir einmal, was das in der Praxis bedeutet.

Sapphire Nitro+ Radeon RX VEGA 56

GPU: 1.592 MHz
Stage 6: 1.537 MHz@1150 mV
Stage 7: 1.592 MHz@1200 mV
VRAM: 800 MHz


AMD Radeon WattMann
01_GPU@Default_@VRAM@Default_@1200mV_WattMan.PNG

+ 1.377 MHz@1200 mV
+ 800 MHz HBM²@1250 mV
+ 0% Power Target

Mit den Default Settings taktet die VEGA 56 auf 1.377 MHz. Schauen wir uns einmal die Leistung im Detail an.

Superposition (1080P HIGH)
01_GPU@Default_@VRAM@Default_@1200mV_benchmark.png

+ 8.766 Punkte
+ Min. 51.8 fps
+ Avg. 65.6 fps
+ Max. 81.3 fps

In den nächsten Schritten werden wir beobachten, welche Auswirkungen UV@1100, 1050 und 1000 mV hat.

GPU: 1.592 MHz
Stage 6: 1.537 MHz@1050 mV
Stage 7: 1.592 MHz@1110 mV
VRAM: 800 MHz


AMD Radeon WattMan
02_GPU@Default_@VRAM@Default_@1100mV_WattMan.PNG

+ 1.277 MHz@1100 mV
+ 800 MHz HBM²@1250 mV
+ 0% Power Target

Superposition (1080P HIGH)

02_GPU@Default_@VRAM@Default_@1100mV_benchmark.png

+ 8.313
+ Min. 51,7 fps
+ Avg. 62,1 fps
+ Max. 77,4 fps

Mit dem ersten UV von 1200 mV auf 1100 mV verliert die VEGA 56 ca. 100 MHz Takt und erzielt knapp 450 Punkte weniger in Superposition.

GPU: 1.592 MHz
Stage 6: 1.537 MHz@1000 mV
Stage 7: 1.592 MHz@1050 mV
VRAM: 800 MHz


AMD Radeon WattMan
03_GPU@Default_@VRAM@Default_@1050mV_WattMan.PNG

+ 1.278 MHz@1050 mV
+ 800 MHz HBM²@1250 mV
+ 0% Power Target

Superposition (1080P HIGH)
03_GPU@Default_@VRAM@Default_@1050mV_benchmark.png

+ 8.319
+ Min. 51,7 fps
+ Avg. 62,2 fps
+ Max. 79,1 fps

Die Leistungswerte und der Takt bleiben stabil bei über 8.300 Punkten und 1.278 MHz Taktfrequenz.

GPU: 1.592 MHz
Stage 6: 1.537 MHz@950 mV
Stage 7: 1.592 MHz@1000 mV
VRAM: 800 MHz


AMD Radeon WattMan
04_GPU@Default_@VRAM@Default_@1000mV_WattMan.PNG
+ 1.280 MHz@1000 mV
+ 800 MHz HBM²@1250 mV
+ 0% Power Target

Superposition (1080P HIGH)
04_GPU@Default_@VRAM@Default_@1000mV_benchmark.png
+ 8.321
+ Min. 51,2 fps
+ Avg. 62,2 fps
+ Max. 82,7 fps

Wir können die Spannung der VEGA 56 auf 1000 mV senken ohne weiter an Leistung zu verlieren, ein guter Ausgangspunkt um mit der Leistungssteigerung per Power Target und OC zu beginnen.

GPU: 1.592 MHz
Stage 6: 1.537 MHz@1000 mV
Stage 7: 1.592 MHz@1050 mV
VRAM: 800 MHz


AMD Radeon WattMan
05_GPU@Default_@VRAM@Default_@1000mV_PT+20_WattMan.PNG
+ 1.511 MHz@1000 mV
+ 800 MHz HBM²@1250 mV
+ 20% Power Target

Das erhöhen des Power Targets resultiert in einem Boost von 1.511 MHz@1000 mV und sollte bereits messbare Vorteile bringen.

Superposition (1080P HIGH)
05_GPU@Default_@VRAM@Default_@1000mV_PT+20_benchmark.png
+ 9.486 (+ 8,2%)
+ Min. 56,7 fps (+ 9,5%)
+ Avg. 71,0 fps (+ 8,2%)
+ Max. 85,8 fps (+ 5,5%)

Mit einem Power Target von +20% erreicht die VEGA 56 nicht nur runde 10% mehr Takt, sondern auch durchschnittlich 8-9% mehr Leistung. Auch die min. fps steigen um fast 10%. Schauen wir uns also einmal an, was in Sachen Takt noch möglich ist.

GPU: 1.642 MHz
Stage 6: 1.587 MHz@1000 mV
Stage 7: 1.642 MHz@1050 mV
VRAM: 800 MHz


AMD Radeon WattMan
07_GPU@1642MHz_@VRAM@Default_@1000mV_PT+20_WattMann.PNG
+ 1.551 MHz@1000 mV
+ 800 MHz HBM²@1250 mV
+ 20% Power Target

Mit 1.642 MHz@1000 mV und einem Power Target von +20%, erreicht die VEGA 56 im Benchmark 1.551 MHz an realer Taktfrequenz.

Superposition (1080P HIGH)
07_GPU@1642MHz_@VRAM@Default_@1000mV_PT+20_benchmark.png
+ 9.665 (+10,3%)
+ Min. 57,6 fps (+11,2%)
+ Avg. 72,3 fps (+10,2%)
+ Max. 87,1 fps (+ 7,1%)

Mit durchschnittlich 10-11% mehr Leistung, haben wir [für diesen Schnelltest] gute Taktraten für ein Alltagssetting gefunden und können nun schauen, was uns mehr Speicherbandbreite die Übertaktung des HBM² VRAMs bringt.

GPU: 1.642 MHz
Stage 6: 1.587 MHz@1000 mV
Stage 7: 1.642 MHz@1050 mV
VRAM: 900 MHz


AMD Radeon WattMan
09_GPU@1642MHz_@VRAM@900_@1000mV_PT+20_WattMann.PNG
+ 1.541 MHz@1000 mV
+ 900 MHz@1250 mV
+ 20% Power Target

Superposition (1080P HIGH)
Superposition_Benchmark_v1.0_9927_1543238160.png
+ 9.927 (+13,2%)
+ Min. 57,4 fps (+10,8%)
+ Avg. 74,3 fps (+13,3%)
+ Max. 89,9 fps (+10,6%)

Schlussendlich landen wir bei durchschnittlich 13% Mehrleistung und das bei einer Spannung von nur 1000 mV.

Im Auslieferungszustand lag der Verbrauch bei ~ 200-220 Watt in Spielen und bei 220-240 Watt in Benchmarks.

Mit den optimierten Settings bekomme ich ~ 13% mehr Leistung bei 180-200 Watt in Spielen und 200-220 Watt in Benchmarks.

Im Laufe dieser Serie werden wir natürlich auch noch reine Benchmarksettings austesten, wie 1.740 MHz GPU- und 950 MHz VRAM-Takt, sowie einem Power Target von +50%.
RAM-OC: Weitere Anwendungsbechmarks.

Heute gibt's mal wieder ein kleines Update in Sachen RAM-OC, bevor dann für ein paar Tage Ruhe ist und der gesamte Leserartikel bezüglich Übersichtlichkeit und neuen Ideen überarbeitet wird.

Ich habe mir für euch angesehen, was RAM-OC (ausgehend von DDR4-2666 CL16) in verschiedenen Anwendungen für Vorteile bieten und die Leistung eures Systems steigern kann.

7-Zip:
7-Zip.PNG

Ausgehend von 554 Sekunden (DDR4-2666 CL16), konnten wir die Kompremierung einer 7GB Datei um mehr als 20% beschleunigen und waren in der Lage, die 7GB Datein mit DDR4-3333 CL14-14-14-28 1T in 439 Sekunden zu kompremieren.

Vorteil: 20%

Adobe Premiere Pro CC:
Adobe.PNG

In Adobe Premiere Pro können wir die eine erhebliche Verbesserung erzielen und unsere Beispielvideo mit DDR4-3333 CL14-14-14-28 1T innerhalb von 208 Sekunden von 4k60 in 1080p30 umwandeln. Mit DDR4-2666CL16-18-18-36 1T dauerte der gleiche Vorgang noch gut 282 Sekunden.

Vorteil: 26%
Nützliche Links - Die besten Ressourcen in Sachen RAM-OC.

In dieser Kategorie findet ihr zukünftig die relevantesten Links und Ressourcen in Sachen RAM-OC.

[LESERARTIKEL] RAM OC - R7 2700X mit verschiedenen RAM Settings powered by cm87
[SAMMELTHREAD] AMD Ryzen CPUs/Boards - Limitierungen beim RAM OC powered by Reous
[LESERARTIKEL] Dual Ranked VS. Singel Ranked RAM bei Ryzen powered by Baal Netbeck
[ÜBERSICHT] Die ultimative HARDWARELUXX B-Die Liste powered by emissary42
[SAMMELTHREAD] RAM OC mit 2nd Gen Ryzen powered by curious

Weitere Links folgen.

Ihr habt selbst tolle Links zum Thema RAM OC? Immer her damit!
Was tun wenn ihr die SoC Voltage nicht direkt einstellen könnt?

Durch @spfccmtftat wurde ich auf ein Problem aufmerksam gemacht, welches mich nach dem AGESA 1.0.0.4 Patch-C Update meines ASRock Fatal1ty X470 Gaming K4 Mainboards selbst betroffen hat - die Einstellungen für die SoC Voltage waren verschwunden.

Dieses Problem betrifft aktuell alle Mainboards von ASRock mit AGESA 1.0.0.4c.

Erst einmal vielen Dank an meinen Freund @cm87, der den betroffenen User direkt an mich verwiesen hat.

Wie geht man also vor, wenn die SoC Voltage nicht mehr bei den üblichen Spannungseinstellungen zu finden ist?

In dem Fall müsst ihr die Einstellungen über die AMD CBS Settings vornehmen und per HEX-Code eingeben.

Geht dabei bitte wie folgt vor:

1.) Bootet euer System in BIOS/UEFI.
2.) Wählt das Menü "Erweiter"
3.) Dort solltet ihr das Untermenü "AMD CBS" finden und auswählen.
4.) Ab ins nächste Untermenü "NBIO Common Options".
4.) Nun solltet ihr den Punkt "SOC OVERCLOCK VID" mit dem Wert "0" vorfinden und entsprechend editieren.

Hier die gängigen HEX-Werte:

5c = 0,97500V
5a = 0,98750V
58 = 1,00000V
56 = 1,01250V
54 = 1,02500V
52 = 1,03750V
50 = 1,05000V
4e = 1,06250V
4c = 1,07500V
4a = 1,08750V
48 = 1,10000V
44 = 1,12500V
40 = 1,15000V

5.) Einstellungen im BIOS/UEFI speichern und Windows booten.

Anschließend solltet ihr die SoC Voltage mit HWiNFO64 oder dem Ryzen Timing Checker kontrollieren.
ASRock - AMD CBS-Settings (SoC Voltage Guide).

Als kleine Ergänzung zu Punkt 12 dieses Leserartikels, möchte ich euch noch gerne das folgend YouTube Video empfehlen. Hier werden die HEX-Codes noch einmal im Detail aufgelistet und weitere Spannungen genannt. Zudem zeigt der Kollege im Video ein paar nützliche Schritte in den AMD CBS-Settings seines ASRock Boards.


Hinweis: Bitte wundert euch nicht, wenn ihr z.B. den HEX-Wert "58" für 1,00000V nutzt, aber nur 0,98750V und somit 125 mV weniger erhaltet. Solche Schwankungen (Abweichungen) sind von Board zu Board und Boardhersteller zu Boardhersteller ganz normal.

Nehmt in diesem Fall einfach den HEX-Wert "56" für 1,01250V, um anschließend die gewünschten 1,0V zu erhalten.

Ein großes Dankeschön geht wieder einmal an @spfccmtftat der mich noch einmal darauf aufmerksam gemacht hat, da es bei seinem Board ebenfalls zu dieser Abweichung kommt.
ARMA III - @Cool Master liefert uns ein Update von DDR4-2133 bis DDR4-3200.

armaIII.PNG


Als Ergänzung zu Punkt 8 "Next Round: RAM-OC@GAMING - @cm87 & @Ned Flanders bringen uns ARMA III.", hat uns @Cool Master seine neusten RAM-OC Benchmarks zu ARMA III zur Verfügung gestellt.

Hier seine Ergebnisse:

ARMA III [Standard mit S drücken]:

FullHD, 1080p:

DDR4-2133 CL14: 29,2 FPS
DDR4-2666 CL14: 33,2 FPS (+13,7%)
DDR4-2933 CL14: 35,9 FPS (+22,9%)
DDR4-3200 CL14: 36,6 FPS (+25,4%)

WQHD, 1440p:

DDR4-2133 CL14: 29,3 FPS
DDR4-2666 CL14: 32,5 FPS (+10,9%)
DDR4-2933 CL14: 34,2 FPS (+16,7%)
DDR4-3200 CL14: 36,0 FPS (+22,9%)

@Cool Master konnte die FPS in ARMA III durch RAM-OC um beachtliche 25,4% (FullHD) bzw. 22,9% (WQHD) steigern, ein beachtliches Ergebnis.

Hören wir uns doch einfach an was er selbst dazu sagt.

Man sieht aber ganz klar, dass ARMA 3 schnelle RAM liebt. Ich denke mit noch schnellerem RAM würde das noch weiter gehen. Man sieht also dass 100 MHz ca. 0,74 FPS in 1080p und 0,67 FPS in 1440p sind. Zumindest auf einem Threadripper System welches auf allen Kernen mir 3,8 GHz läuft.
Anmerkung: @Cool Master ein großes Dankeschön für deine großartige Unterstützung.
RX VEGA - GPU OC und UV per Radeon WattMan (Profil).

wattman.jpg


Hallo meine Freunde,

heute geht's mit dem Thema "GPU OC und UV per Radeon WattMan" in die nächste Runde und ich möchte euch eines meiner Profile zur Verfügung stellen, welches sich als sehr gute Ausgangsbasis für weitere OC und UV Versucher erwiesen hat.

Anmerkung: Dieses Profil wurde mit [und für] meine Sapphire Nitro+ Radeon RX VEGA 56 erstellt. Solltet ihr also eine andere RX VEGA 56 besitzen, können die "realen" Taktraten geringfügig abweichen.

Dieses Profil soll vor allem Einsteigern in Sachen OC/UV eine gute Ausgangsbasis bieten.

Ziel: Das Ziel war eine ausgeglichene und homogene Taktkurve über die P-States, P1 bis P7 zu erreichen und den Verbrauch durch eine reduzierte Spannung [trotz +50 Power Target] so gering wie möglich zu halten.

Settings:
  • P1: 1.002 MHz@875 mV
  • P2: 1.152 MHz@900 mV
  • P3: 1.277 MHz@925 mV
  • P4: 1.377 MHz@950 mV
  • P5: 1.477 MHz@975 mV
  • P6: 1.552 MHz@1000 mV
  • P7: 1.627 MHz@1025 mV
  • Power Target +50%
Ergebnis:
  • 1.580 MHz @Superposition (1080P Extrem Preset)
  • 1.582 MHz@The Witcher III
  • 1.585 MHz @3DMARK
Der Verbrauch der GPU lag dabei bei ~ 200 bis 210 Watt.

Bei mir läuft das gleiche Profil mit ~ 40 MHz mehr real Takt (~ 1.620 MHz) und noch weniger Spannung (P7@975 mV). Höhere Taktraten und geringere Spannungen müsst ihr aber für eure GPU individuell ausloten.

Download: WattMan RX VEGA 56 powered by RYZ3N (Version 1)

Demnächst folgt noch ein Effizienz- und Max.-OC-Benchmark-Profil.

Viel Spaß damit!
RAM OC & Photoshop - @cm87 liefert die Ergebnisse.

photoshop-106-1.jpg


Weiter geht's wie [von einigen von euch gewünscht] mit ersten RAM OC Benchmarks unter Photoshop CC.

Manuel (@cm87) war so freundlich und hat die ersten Tests mit DDR4-2933 CL16-18-18-18-36 und DDR4-3466 CL14-14-15-14-28 für uns durchgeführt, mit beachtlichen Ergebnissen.

cm87ps.png


Im Vergleich zu DDR4-2933 CL16 und nicht optimierten Sub-Timings, konnte @cm87 eine erhebliche Verbesserung in Photoshop CC erzielen. Vor allem der Filter Score (+16,21%) und GPU-Score (+19,51%), aber auch der Overall Basic Score (+12,67%) reagieren sehr positiv auf RAM OC.

Score: DDR4-2933 CL16
pspbenchmark_2933CL16.png

Score: DDR4-3466 CL14
pspbenchmark_3466CL14.png

Schön zu sehen, dass das RAM OC [neben Games und synthetischen Benchmarks] auch in Anwendungen wie Photoshop CC seine Wirkung zeigt.

Vielen Dank @cm87 für die Testergebnisse.
AGESA 1.0.0.6 und Dual Ranked - Alles auf Anfang.

asrock.jpg


Am 19. Dezember 2018 hat ASRock für viele seiner Mainboards der AM4-Plattform, eine neue BIOS-Version inklusive AGESA 1.0.0.6 herausgebracht, so auch für mein ASRock Fatal1ty X470 Gaming K4.

Solltet ihr über das gleiche Mainboard verfügen, teile ich gerne die Links zum Update mit euch.

BIOS Version 1.90 [inkl. AGESA 1.0.0.6]
Wer möchte, kann das BIOS aber auch direkt über die Online Funktion direkt aus dem UEFI aktualisieren.

Anmerkung: Bevor ihr das neuste BIOS auf euer Mainboard flashed, solltet ihr sicherstellen, dass ihr die aktuellste Version des AMD Chipsatztreibers installiert habt. Den AMD Chipsatztreiber bekommt ihr hier!

Meine Beobachtungen zu AGESA 1.0.0.6 und Dual Ranked Modulen:

Mit den Dual Ranked Modulen meines G.Skill Trident Z RGB 32GB DDR4-3200 Kits musste ich zuerst die Erfahrung machen, dass bis auf das eigentliche XMP-Profil mit DDR4-3200 14-14-14-14-34-48-560 1T bei 1,35v nichts mehr funktioniert hat.

Von meinen geschätzten Kollegen @cm87 @Ned Flanders @Flynn82 @Reous @nospherato @Stuxi und @ZeroCoolRiddler hatte ich bereits mitbekommen, dass sich das Verhalten der Module [und des Kits] unter AGESA 1.0.0.6 teils erheblich verändern kann.

Ich habe mir daher mal eine andere Herausforderung gestellt und wollte möglichst "scharfe" und perfekt optimierte Timings [sowie Sub-Timings] bei DDR4-3200 finden, dies ist mir ganz gut gelungen.

Am Ende bin ich bei DDR4-3200 14-14-14-14-26-42-256 1T bei 1,4v gelandet.
  • DDR4-3200 14-14-14-14-26-42-256 1T
  • VDIMM: 1,4v
  • SoC Voltage: 1,0875v
Verifikation: Screenshot I

AIDA64 Benchmark: Screenshot II

Soweit bin ich erst einmal zufrieden, aber mit AGESA 1.0.0.6 kommt noch ein wenig Arbeit auf mich zu.

Ich hoffe ihr begleitet mich dabei.
Hintergrundwissen: Speichertakt (MHz) VS. Latenz (CAS) - Was ist wichtiger?

In letzter Zeit wurde ich sehr oft gefragt, ob man sich lieber für ein DDR4-Kit mit hohem Speichertakt [z.B. DDR4-3600 CL16] oder tiefen Latenzen [z.B. DDR4-3200 CL14] entscheiden sollte. Da diese Frage nicht einfach mit Antwort a) oder b) zu beantworten ist, habe ich das Thema ein wenig genauer für euch unter die Lupe genommen.

latenz.JPG


Bei der letztendlichen Leistungsfähig eures Arbeitsspeichers kommt es auf ein ausgewogenes Verhältnis von Speichertakt/Geschwindigkeit [MHz] und Latenzzeit [CAS-Latency] an. Zwischen beiden Werten besteht zwar ein Zusammenhang, sie hängen aber nicht so zusammen, wie ihr vielleicht denkt.

In diesem Abschnitt möchte ich euch erläutern, wie der Speichertakt [MHz] und die Latenzzeit [CAS-Latency] auf technischer Ebene zusammenhängen und wie ihr diese Informationen nutzen könnt, um euer RAM-Kit zu optimieren.

Anmerkungen:
  • Viele Benutzer glauben, die CAS-Latenz sei ein genauer Indikator für die Latenzleistung im tatsächlichen Betrieb. [Falsch]
  • Halbleiteringenieure wissen, dass CAS-Latenzen ein ungenauer Indikator für die Leistung sind. [Richtig]
  • Außerdem glauben viele Benutzer, dass ein Teil der hinzugewonnenen Geschwindigkeit aufgehoben wird, da sich mit zunehmender Geschwindigkeit auch die CAS-Latenz verlängert. [Falsch]
  • Die wahren Latenzzeiten wird in Nanosekunden [ns] gemessen und verringern sich mit zunehmender Geschwindigkeit und/oder bleiben in etwa gleich, was bedeutet, dass höhere Geschwindigkeiten eine bessere Leistung bieten. [Richtig]
Die Definition von Latenzzeit und Latenzgleichung:

Vereinfacht ausgedrückt, bezeichnet die "Latenzzeit" die Zeitverzögerung zwischen der Eingabe eines Befehls und dessen Ausführung. Die "Latenzzeit" ist somit der Abstand zwischen diesen beiden Punkten.

Wenn der IMC [Speichercontroller] dem RAM [Arbeitsspeicher] also den Befehl gibt, auf einen Speicherort zuzugreifen, durchlaufen die angeforderten Daten eine bestimmte Anzahl von Taktzyklen bevor sie an den gewünschten Speicherort gelangen und den Befehl vollständig ausführen.

Somit ergeben sich zwei Variablen, um die "Latenzzeit" mit der "Latenzgleichung" zu berechnen.
  • Die Gesamtanzahl der Taktzyklen, die die Daten durchlaufen müssen (CAS-Latenz bzw. CL)
  • Die Dauer der einzelnen Taktzyklen (Nanosekunden)
Wahre Latenzzeit (ns) = Taktzykluszeit (ns) x Anzahl der Taktzyklen (CL)

Beispiele:

Geschwindigkeit [MT/s]Taktzykluszeit [ns]CAS-Latency [CL]Wahre Latenz [ns]
DDR4-2133
2133​
0,94​
15​
14,06​
DDR4-2400
2400​
0,83​
17​
14,17​
DDR4-2666
2666​
0,75​
18​
13,50​
DDR4-3000
3000​
0,67​
16​
10,67​
DDR4-3200
3200​
0,63​
14​
8,75​
DDR4-3600
3600​
0,56​
19​
10,56​

Hier könnt ihr sehr schön erkennen, weshalb ein DDR4-3600 CL19 Kit wie das G.Skill RipJaws V 16GB DDR4-3600 CL19 in Sachen "Wahrer Latenz" langsamer ist als ein DDR4-3200 CL14 Kit wie z.B. das G.Skill FlareX 16GB DDR4-3200 CL14. In dem Fall liegt das DDR4-3600 Kit nur minimal vor einem DDR4-3000 Kit wie dem G.Skill Aegis 16GB DDR4-3000 CL16.

Die alles entscheidende Frage: Was ist wichtiger, Geschwindigkeit [MHz] oder CAS-Latency [CL]?

Die Antwort lautet Geschwindigkeit bei gleichbleibender oder minimal höheren CAS-Latency.

In der Praxis bedeutet das, dass man auch mal eine Stufe [z.B. CL14 > CL15] bei der CAS-Latency einbüßen kann, wenn man dadurch eine volle Taktstufe [z.B. DDR4-3200 > DDR4-3333] höher erreichen kann.

Mit der höheren Taktstufe erhält man höhere Lese-, Schreib- und Kopierleistungen, verliert aber durch die eine Stufe niedrigere CAS-Latency nur ganz gering an "Wahrer Latenzzeit".

Für ein Produktivsystem ist dies der beste Kompromiss.

ANMERKUNG: Gamingsysteme auf Basis von AMD Ryzen stellen hier einen Spezialfall da, da sie ganz besonders von kurzen "Wahren Latenzzeiten" profitieren.

Wenn ihr euch mal im Thread von @cm87 und unserer Ryzen RAM OC Community umschaut, werdet ihr feststellen, wir versuchen immer die nächsthöhere Taktstufe mit gleichbleibender CAS-Latency zu erreichen.

Als Sweetspot wird in der Regel DDR4-3466 mit einer CAS-Latency von CL14 angesehen, aber unsere "Freaks" gehen mit bis zu DDR4-3733 und CL14 auch gerne mal darüberhinaus. :D

Ich hoffe ihr konntet etwas lernen und hattet Spaß bei lesen. Bis zum nächsten Update.

Ich hoffe ihr hattet bis hierhin ein wenig Spaß und lasst es mich wissen, wenn ihr euch für den ein oder anderen Test interessiert.

Bleibt dran!

Liebe Grüße
Sven
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:

SKu

Vice Admiral
Dabei seit
Aug. 2012
Beiträge
7.091
#2
Mich würde da mal der Vergleich zu Intel interessieren, sprich inwiefern eine Intel-CPU bei identischen Settings profitiert oder nicht.

Also von mir aus folgendes Szenario:

R7 2700X @ 4Ghz / DDR4 3.200CL14 mit optimierten Sub-Timings
i7 8700K @ 4Ghz / DDR4 3.200CL14 mit optimierten Sub-Timings.
 

RYZ3N

Commodore
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Mai 2018
Beiträge
4.315
#3

WommU

Lt. Junior Grade
Dabei seit
Apr. 2014
Beiträge
357
#4
Interessant.
Der Vergleich von 2400/2666 RAM zu dem OC-RAM wäre schön.
Hier dürfte sich der Leistungsgewinn deutlich veringern. (Nur der Arbeitspeicher betrachtet, ohne CPU-OC)
Pi-mal-Daumen würde ich schätzen, dass bei den Anwendungen das OC von Ram nicht so viel bringt, so dass sich der Aufpreis für Spitzen-RAM i.d.R. nicht lohnt.
 
Dabei seit
Okt. 2007
Beiträge
737
#6
Pi-mal-Daumen würde ich schätzen, dass bei den Anwendungen das OC von Ram nicht so viel bringt, so dass sich der Aufpreis für Spitzen-RAM i.d.R. nicht lohnt.
Wenn man mal vom Gesamtpreis des PC's ausgeht, sind 100€ Aufpreis noch überschaubar (ca. 8% Aufpreis mit der Config von TE mit 16GB, statt 32GB) und die Gewinne teils enorm, CB selbst hat gezeigt, dass 14% möglich sind:

https://www.computerbase.de/2018-04..._benchmarks_mit_ddr43466_und_scharfen_timings

Natürlich ist sowas den Enthusiasten überlassen und man muss entscheiden, ob man die zusätzliche Performance braucht, aber P/L Technisch ist es ein guter Deal. Wobei ich sagen würde, dass ein durchschnittlicher PC-Käufer nicht so versiert ist, sodass du "i.d.R." dennoch recht haben könntest :p
 
Dabei seit
Apr. 2018
Beiträge
3.101
#7
Hallo Sven,

Gratulation zu diesen tollen und ausführlichen Leserartikel. Damit hast du die wichtigsten Punkte vereint und kannst damit sicherlich vielen helfen, deren System mit überschaubaren Aufwand effektiver und effizienter zu gestalten.

Landet gleich mal in meiner Signatur.

Liebe Grüße
Manuel

PS: Bitte noch DDR3 3333 MHz auf DDR4 ändern ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei seit
März 2006
Beiträge
2.471
#10
Finde ich gut dass du aufzeigst, was mit Ryzen/Vega (mit geringem Aufwand) möglich ist. Danke!
Würde den Titel evtl. noch anpassen, z. B.: AMD Ryzen/Vega - Systemoptimierung durch RAM-OC, UV, Overdrive etc.

Falls du zufällig ein Energiemessgerät hast, dann könntest du deine Ergebnisse durch Verbrauchsangaben nochmals aufwerten (z. B. 3DMark/Cinebench - stock vs optimum).
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei seit
Sep. 2007
Beiträge
3.432
#11
@RYZ3N
Schöner Artikel, gerade für Einsteiger.
Ich würde noch empfehlen zumindest 1 Spiel mit in die Messungen aufzunehmen, z.B. Shadow of the Tomb Raider, da dies die besten Graphen und eine recht konstante Auswertung bietet.

Ich denke gerade für Spiele werden hier viele sich mit dem Thema OC, bzw. im Falle Vega UV, befassen.
 

Flynn82

Lt. Commander
Dabei seit
Jan. 2017
Beiträge
1.620
#12
@RYZ3N
Auch von mir danke für den gut strukturierten und informativen Artikel.

Genau wie @nospherato wollte ich eben noch fragen, ob du vielleicht noch Spiele mit aufnehmen kannst. Vielleicht so wie in meinem 2070 Review einfach 1-3 Spiele mit integrierten Benchmarks, damit es nachvollziehbar bleibt. AC:O oder SotTR wären ideal wenn du diese bereits haben solltest.
Mit der Vega kann ich selbst natürlich nicht viel anfangen.
Ansonsten top :daumen:
 

RYZ3N

Commodore
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Mai 2018
Beiträge
4.315
#15
Hallo zusammen,

vielen Dank für das tolle Feedback und die vielen konstruktiven Verbesserungsvorschläge.

Ich werde versuchen, viele Vorschläge der Community umzusetzen und mit einfließen zu lassen.

Der Vergleich von 2400/2666 RAM zu dem OC-RAM wäre schön.
In einer der späteren Folgen der Serie ist geplant, ein vollständig optimiertes RAM-Kit, mit bekannten Settings wie DDR4-2400/2666/2933 und 3200 CL14 (nicht optimiert) zu vergleichen.

Pi-mal-Daumen würde ich schätzen, dass bei den Anwendungen das OC von Ram nicht so viel bringt (...)
Gerade bei Anwendungen die von Speicherbandbreite profitieren, zeigen sich teils enorme Vorteile. Darüber gibt’s demnächst ausführliche Tests.

Danke sehr! :)

Wenn man mal vom Gesamtpreis des PC's ausgeht, sind 100€ Aufpreis noch überschaubar
Ich tendiere auch dazu, den Aufpreis im Gesamtkontext zu sehen.

Danke mein Freund. :)

Fixed!

Falls du zufällig ein Energiemessgerät hast, dann könntest du deine Ergebnisse durch Verbrauchsangaben nochmals aufwerten (z. B. 3DMark/Cinebench - stock vs optimum).
Verbrauchsoptimierung durch UV und die damit verbundenen Verbrauchsmessungen, werden einen sehr großen Teil der Serie ausmachen.

Ich würde noch empfehlen zumindest 1 Spiel mit in die Messungen aufzunehmen
Spiele folgen.

Ist notiert. Danke dir.

Danke mein Freund. :)

Jetzt mache ich mich mal an die Planung des ersten Update, mit dem ihr in 2-3 Tagen rechnen könnt.

Liebe Grüße
Sven
 

WommU

Lt. Junior Grade
Dabei seit
Apr. 2014
Beiträge
357
#16
Wenn man mal vom Gesamtpreis des PC's ausgeht, sind 100€ Aufpreis noch überschaubar (ca. 8% Aufpreis mit der Config von TE mit 16GB, statt 32GB) und die Gewinne teils enorm, CB selbst hat gezeigt, dass 14% möglich sind:
...
Wie ich oben schrieb, das betrifft vor allem Spiele.
Wenn ich Videos umkodiere bringen mir die 100€ mehr nichts.

Auch bei Spielern sollte man deutlicher unterscheiden. Beispiel: Ein R5 1600 mit RX580 und 2400er Ram. Habe ich hier. Was hätte mir mehr gebracht, 3400er Ram für den doppelten Preis oder eine Vega56? Nehme stark an die Vega. Mir reicht aber auch die 580. Auch für AC:Odyssee.
Wer nur im FullHD Bereich vor allem RPGs, Simulationen u.ä., keine Shooter, spielt, kommt sicher auch mit 2400/2666er RAM aus. Eventuell leicht übertaktet.
Wie der Test hier zeigt kommt es eben sehr darauf an wo die Prioritäten liegen.
Ich denke, das sollte man auch in den Bauempfehlungen in den Foren deutlicher heraustellen. Pauschal hört man ja oft, schneller Ram, mindestens ...
Wozu führt das? Es wird vielfach unnötig Geld ausgegeben und die Nachfrage unnötig angekurbelt, zum Nachteil derer die den schnellen Ram wirklich brauchen.
Übrigens die 100€ mehr kann man auch woanders sicher gut anlegen.

Nachtrag @ RYZ3N:
Solltest du relevante Anwendungen zeigen, dir stark von schnellem Speicher profitieren, lass ich mich gerne überzeugen. Bisher habe ich nur gesehen, das z.B. Videokonvertierung mit Handbrake z.B. nicht dazu gehört. Link habe ich gerade nicht parat.
Dazu sollte man ach bedenken, das die relevante Basis die 2400/2666er RAMs sein sollten. Sie sind im Vergleich zu den 2133 kaum teurer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei seit
Apr. 2018
Beiträge
3.101
#17
@RYZ3N ich mach gerade weitere Tests mit AC:O mit 2400/2933/3200/3466 und 720p und 1080p damit man hier eine kleine Übersicht bekommt, wann und wie sich RAM OC auswirkt.

Schicke dir vorab, sobald ich fertig bin, die Statistik. SOTR folgt auch noch :)
 
Dabei seit
Dez. 2005
Beiträge
25.770
#18

RYZ3N

Commodore
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Mai 2018
Beiträge
4.315
#19
Dabei seit
Sep. 2007
Beiträge
3.432
#20
@WommU
Wer wirklich nur mit Handbrake und Co. arbeitet, für den lohnt sich denke schneller Speicher nur bedingt.
Ich habe dazu mal den Clip genommen:

Und habe es mal von 1080p 30fs H264 128kbit AAC in H265 encoded (alles Standard Werte sonst).
Der Unterschied ist nicht sonderlich groß.

2666@xmp
210sek

3533@OC
202sek
Edit: Grad erst gesehen, dass ich die Werte vertauscht hatte, natürlich war das encoden mit RAM oc schneller...

Für Spiele würde ich das so pauschal aber nicht sagen, da auch RPGs oder Simulationen im Limit laufen können.

Wie @Cool Master schon geschrieben hat, grad Arma 3 ist sowas.
(Würde ich jetzt nicht als Shooter bezeichen)

(Preset "Standard" und FullHD; im Bench "S" für "Standard View Distance" gewählt)
pbo@3200 --> 54,1 fps
Link: https://ibb.co/gcyRQU

4,2@3200 --> 54,2 fps
Link: https://ibb.co/dgpSX9

pbo@3466 --> 56 fps
Link: https://ibb.co/i5CQKp

4,2@3466 --> 57,4 fps
Link: https://ibb.co/eXnLkU

Und 3200 ist schon nicht gerade langsam, dennoch sieht man, dass der RAM OC mehr brachte als der CPU OC.
Vielleicht macht dir @Ned Flanders oder jemand anderes einen Vergleich noch mit 2666er Ram, da ich das Game nicht habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Top