News Digital Markets Act der EU: Apple ermöglicht alternative App-Marktplätze und Zahlungen

BorstiNumberOne schrieb:
Ihre Hardware, ihre Regeln.
sobald der kaufvertrag abgeschlossen ist, hat der eigentümer gewechselt.
die regeln sind vorher und nachher aber den gesetz untergeordnet, also auch dieser dma-eu-verordnung.
BorstiNumberOne schrieb:
Es ist gottverdammt nochmal jeder Firma ihre eigene Sache, wie sie ihr Produkt auslegt und mit welchem Modell sie meint, mehr Kunden zu erreichen.
zum glück gibt es keine "wirtschaftsanarchie", sondern das verhalten von firmen wird durch gesetze eingeschränkt.
 
alyk.brevin schrieb:
sobald der kaufvertrag abgeschlossen ist, hat der eigentümer gewechselt.
Nope, das Gerät, besser gesagt, die Hardware steht dir zur Nutzung frei, mehr nicht. Du hast es ja mit den Einschränkungen gekauft und die Software darauf, unterliegt einer Nutzungslizenz, die gehört nicht Dir. Und wenn Apple nicht will, dass Du damit softwareseitig machen kannst, was Du willst, dann ist das deren Sache. Oder es erlischen halt Garantieansprüche. Ist bei anderen Geräten übrigens auch so, wenn man es außerhalb der Spezifikationen oder mit „Modding/Tuning“ betreibt. Dir steht es natürlich frei, dass Gerät zu jailbreaken, aber diese freie Nutzung zu supporten, liegt ganz allein im Ermessen des Herstellers und auch des einzelnen Produkts. Auch das hier viel hergebrachte Bsp. mit dem Mac mag schön und richtig sein, aber es ist halt kein iPhone. Und Apple platziert eben das iPhone anders als den Mac.
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alyk.brevin schrieb:
zum glück gibt es keine "wirtschaftsanarchie", sondern das verhalten von firmen wird durch gesetze eingeschränkt.
Die Geräte haben einen fest definierten Nutzungsumfang, für den sie am Markt platziert und registriert worden sind. Wäre die Seite nicht IO, dann dürften die Telefone gar nicht verkauft werden.
 
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BorstiNumberOne schrieb:
Du hast es ja mit den Einschränkungen gekauft und die Software darauf, unterliegt einer Nutzungslizenz, die gehört nicht Dir. Und wenn Apple nicht will, dass Du damit softwareseitig machen kannst, was Du willst, dann ist das deren Sache.
Stimmt nur bedingt denn Apple will ja Geräte hierzulande verkaufen, also müssen sie sich an hiesigen Vorgaben halten. Das geht solange gut, solange Apple sich nicht anfängt in andere Geschäfte einzumischen, das haben sie aber nun mal.

Das Problem der "Gatekeeper" ist nicht, dass sie geschlossene Systeme anbieten, das Problem an dieser Stelle ist, dass sie mir ihrer Marktmacht ihre eigenen Märkte schaffen und somit die freien Märkte behindern. Könnte man mit einem iPhone nur telefonieren und damit damit auf Mails zugreifen, wäre die Sache vermutlich geritzt, aber Apple möchte dem Nutzer vorschreiben welche Bank er zu nutzen hat, versucht die Nutzer zu eigenen Plattformen mit Bildern und Musik zu zwingen und bevorzugt Dienste nach den eigenen Vorgaben, die keinem offenen Wettbewerb entsprechen.

Man könnte es auch anders aufziehen von Seiten der EU. Demnächst gibt es vor dem Kauf einen iPhones eine Unterlassungserklärung, in der Apple offen erklärt wie es den Markt beeinflusst möchte, welchen Einschränkungen der Anwender nach dem Kauf eines iPhones unterliegt und mit welchen Maßnahmen es versucht den Wettbewerb zu behindern. Wie würde sich das wohl auf die Verkaufszahlen auswirken?

Der springende Punkt dabei ist, Kunden kaufen sich Apple Geräte weil sie schön sind, weil sie schon mal eines genutzt haben oder aus welchen Gründen auch immer. Dass sie damit einem Unternehmen einen Freischein gegeben haben, zig weitere Dienste nach dessen Regeln angeboten zu bekommen, wird weder offen kommuniziert noch dem Kunden ausführlich erklärt. Es ist so als würdest du eine Kaffeemaschine kaufen und ein paar Monate später darfst du damit nur noch den Kaffee von Marke XYZ kaufen, den Stromtarif von Unternehmen ZXY nutzen und damit du Wasser nachfüllen kannst, musst du bei dem Unternehmen deine Bankdaten hinterlegen.

Glaubst du auch nur 5% der Nutzer haben auch nur halbwegs eine Ahnung was sie sich mit einem iPhone ans Bein binden? Nein! Das Marketing sorgt schon hervorragend dafür, dass solche Vorgänge hinter dem Rücken der Benutzer stattfinden und es als etwas positives verkauft wird. Das ist so wie die berühmten Kaffeefahrten früher, wo man dann am Ende in einen Raum gesperrt wurde und einem die tollsten Sachen ohne jede Vergleichsmöglichkeit angeboten wurden. Wobei nein, da hatte man wenigstens noch die Wahl das Zeug nicht zu kaufen.
 
xexex schrieb:
Glaubst du auch nur 5% der Nutzer haben auch nur halbwegs eine Ahnung was sie sich mit einem iPhone ans Bein binden? Nein
Ach komm, als ob Millionen oder Abermillionen iPhones verkauft werden und die Nutzer überhaupt nicht wissen, für was Sie sich entscheiden.
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xexex schrieb:
Der springende Punkt dabei ist, Kunden kaufen sich Apple Geräte weil sie schön sind, weil sie schon mal eines genutzt haben oder aus welchen Gründen auch immer.
Die kaufen die iPhones genau aus den Gründen, weshalb sich andere niemals so ein Gerät kaufen würden. Aus dem Zusammenspiel aus Gerät, Software und dem Support untereinander. Aus den Gründen, welche andere nicht für nötig halten und lieber mit Hardwarespecs um sich werfen. Deshalb.
Ergänzung ()

xexex schrieb:
Das Marketing sorgt schon hervorragend dafür, dass solche Vorgänge hinter dem Rücken der Benutzer stattfinden und es als etwas positives verkauft wird.
Es sei ihnen gegönnt. Warum so eine Missgunst? Aber typisch für viele Revoluzzer hier im Forum, die anscheinend nur von Luft und Liebe leben. Anstatt Euch weiter aufzuregen, solltet ihr die Apple Geräte lieber weiter mit Verachtung und Nichtkauf bescheren. Aber stattdessen findet ihr sie wahrscheinlich gar nicht sooo schlecht. Sonst würde es Euch doch weiter am Allerwertesten vorbeigehen.
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xexex schrieb:
aber Apple möchte dem Nutzer vorschreiben welche Bank er zu nutzen hat, versucht die Nutzer zu eigenen Plattformen mit Bildern und Musik zu zwingen und bevorzugt Dienste nach den eigenen Vorgaben
Nicht Dein Ernst oder? Keine meiner Banken habe ich wegen dem iPhone ausgewählt. Und wenn sie jetzt alle Apple Pay anbieten müssen, dann ist das nur ihre eigene Schuld. Sie hatten ja schon Jahre zuvor Zeit, etwas eigenes, komfortables auf den Markt zu bringen. Aber in Digital-Dunkel-Deutschland oder -Europa hat man nunmal alles verschlafen. Weil auch wenn einer mal eine Idee hat, erstmal pauschal mindestens fünf dagegen sind, dass eine Sache nicht fliegt.
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xexex schrieb:
Das geht solange gut, solange Apple sich nicht anfängt in andere Geschäfte einzumischen, das haben sie aber nun mal.
In welche Geschäfte? Das irgendwelche Crapware, die sich nicht an Preise und Abkommen hält, sie nicht einfach auf ihre Geräte lassen? Zurecht.
Ergänzung ()

xexex schrieb:
Man könnte es auch anders aufziehen von Seiten der EU. Demnächst gibt es vor dem Kauf einen iPhones eine Unterlassungserklärung, in der Apple offen erklärt wie es den Markt beeinflusst möchte, welchen Einschränkungen der Anwender nach dem Kauf eines iPhones unterliegt und mit welchen Maßnahmen es versucht den Wettbewerb zu behindern. Wie würde sich das wohl auf die Verkaufszahlen auswirken?
Würde fast niemanden der bisherigen Käufer interessieren, da bin ich mir sicher. Selbst wenn von hundert Leuten es fünf nicht mehr machen? Wayne…
Wie gesagt, wer sich so sehr am Geschäftsgebaren von Apple stört, kaufte auch bisher nichts von denen.
 
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BorstiNumberOne schrieb:
Die kaufen die iPhones genau aus den Gründen, weshalb sich andere niemals so ein Gerät kaufen würden.
Klar natürlich! Wir haben alleine 5000 iPhones im Unternehmen, natürlich alle mit dem Wissen gekauft! Blödsinnig aus deiner ganz persönlichen Blase sowas zu behaupten. Bei uns wurden die Geräte schlichtweg beschafft, weil sie sich gut verwalten lassen und einige Nutzer lieber ein Eifön statt eines Samsung Geräts haben.

Wenn die Leute wüssten worauf sie sich bei einer Plattform einlassen und überhaupt Alternativen existieren würden, sähen die Verkaufs-/Nutzungzahlen völlig anders aus. Glaubst auch nur einer Person in meinem Bekanntenkreis mit einem iPhone ist es bekannt, dass man Bezahlvorgänge mit dem Handy auch ganz ohne Apple Pay machen kann? Woher auch! Sie nutzen die Geräte nur.

BorstiNumberOne schrieb:
Keine meiner Banken habe ich wegen dem iPhone ausgewählt. Und wenn sie jetzt alle Apple Pay anbieten müssen, dann ist das nur ihre eigene Schuld. Sie hatten ja schon Jahre zuvor Zeit, etwas eigenes, komfortables auf den Markt zu bringen
Super "Logik"! Lass die Banken ihre eigenen Smartphones herausbringen, mit denen sie gegen Apple konkurrieren können. Merkst du überhaupt was? Die Banken haben seit Jahrzehnten Schnittstellen dafür, hierzulande war es lange Zeit Maestro, nur Apple war es nicht fein genug und sie wollten Geld am Geldtransfer verdienen.

Damit mischt sich ein Smartphonehersteller in Bereiche ein, die ihn eigentlich nichts angehen sollten, klassischer Fall wieso solche Plattformen als "Gatekeeper" deklariert wurden, weil sie ein Produkte verkaufen und mit ihrem Produkt dann ein eigenes Geschäft in allen Lebensbereichen aufbauen wollen. Früher hätte man sowas Drückerkolonnen genannt, heute bewegen sich milliardenschwere Konzerne ganz legal in diesem Geschäft.
 
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Wozu sollte man Bezahlvorgänge auf einem iPhone denn auch ohne Apple Pay machen wollen? Bequemer geht es doch nicht :confused_alt:.
 
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Incanus schrieb:
Wozu sollte man Bezahlvorgänge auf einem iPhone denn auch ohne Apple Pay machen wollen?
Schön das du es so siehst, Apple freut sich sicherlich, aber nach dem aktuellen Stand kannst du auch nichts anderes verwenden. Dabei hat jede Kredit und Girokarte ebenfalls einen NFC Chip verbaut und der Standard ist Älter als die iPhones selbst, nur bei Apple ist man dazu gezwungen die Apple Finanzdienste zu nutzen.

Dazu ist es nur der Anfang, irgendwann kannst du dein Auto nicht mehr aufmachen, wenn du bei Apple kein Abo dafür abschließt, aber Hauptsache du bist glücklich, solche Lämmer hat Apple gerne.
1706819381131.png

https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/V...ahlen-NFC/kontaktloses-bezahlen-nfc_node.html

Heute ist es das Bankenwesen, morgen die Zugangssysteme, übermorgen kannst du dein Klo nicht mehr benutzen wenn dein Apple Abo abgelaufen ist. Alles nur Hirngespinste? Alles schon in Mache!
Die App ist zwar öffentlich im App Store zugänglich, aber nur für Autohersteller gedacht, die Mitglied in Apples Lizenzprogramm MFi (Made for iPhone) sind. Die mit der App durchgeführten Testläufe sollen letztlich dabei helfen, Apples Zertifizierungsprozess für Autos mit Support für den iPhone-Autoschlüssel besser zu durchlaufen.
https://www.heise.de/news/Apple-Car...toherstellern-beim-Testen-helfen-7522880.html
 
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xexex schrieb:
Dabei hat jede Kredit und Girokarte ebenfalls einen NFC Chip verbaut und der Standard ist Älter als die iPhones selbst, nur bei Apple ist man dazu gezwungen die Apple Finanzdienste zu nutzen.
Ich habe keine Ahnung, was Du da konstruierst. Warum sollte ich nicht meine Kredit- oder Girokarten nutzen können, sondern angebliche Apple Finanzdienste? Deine Beleidigungen kannst Du zudem bitte für Dich behalten.
 
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Incanus schrieb:
Warum sollte ich nicht meine Kredit- oder Girokarten nutzen können, sondern angebliche Apple Finanzdienste?
Dir ist schon klar, dass jede Zahlung über Apple Server abläuft und Apple sich ihren Teil von der Transaktion davon abknüpft? Was glaubst du wie das bei den Zugangsdiensten aussieht? Die Autohersteller sind bestimmt superglücklich Geld an Apple bezahlen zu müssen, damit die Kunden die Möglichkeit haben mit ihrem Smartphone das Auto öffnen zu können.

Ich schätze dich für alt genug ein, auch wenn du aus welchen Gründen auch immer diesen Mist verteidigst, dass du nicht so naiv bist zu glauben, dass solche Dienstleistungen für immer für dich scheinbar kostenlos bleiben. Unterbindet man sowas nicht an der Basis, kommst du demnächst nicht mehr in deiner Wohnung, weil Apple dafür von dir ein laufendes Abo möchte.

Wenn dein halbes Leben dann über Apple abgewickelt wird, wünsche ich dir viel Spaß da rauszukommen und genau in diese Richtung bewegen wir uns. Hersteller A, zudem die einzige Alternative Hersteller B ist, kann allen anderen Firmen vorschreiben was sie zu tun und zu lassen haben und hält bei allem die Hand auf.

Wir müssen aber nicht einmal soweit denken, demnächst verlangt Apple dann einfach von der Bahn, von den ÖPNV Betrieben und von allen Konzertkartenverkäufen einen eigenen Anteil oder erzwingt hier ebenfalls die Zahlung per Apple Pay. Undenkbar? Bei digitalen Verkäufen in anderen Bereichen ist es längst der Fall. Nenne es wie du möchtest, früher nannte man sowas Schutzgelderpressung.
 
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xexex schrieb:
Dir ist schon klar, dass jede Zahlung über Apple Server abläuft und Apple sich ihren Teil von der Transaktion davon abknüpft?
Das ist einfach falsch, Du konstruierst etwas, was gar nicht stimmt um Deine Argumentation zu unterstützen.
 
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@Incanus : Das heißt, die folgende Aussage ist falsch?

"Wenn Nutzer mit Apple Pay bezahlen, fließen im Hintergrund Gebühren an Apple – 0,15 Prozent sind es bei normalen Kreditkarten, 0,05 Prozent bei Debitkarten. "
 
Nein, die Aussage ist aber falsch, jede Zahlung laufe darüber, auch wenn ich direkt die NFC Funktion der Karte nutze. xexex konstruiert eine angebliche Abhängigkeit von Apple, die so gar nicht existiert.
 
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xexex schrieb:
Klar natürlich! Wir haben alleine 5000 iPhones im Unternehmen, natürlich alle mit dem Wissen gekauft! Blödsinnig aus deiner ganz persönlichen Blase sowas zu behaupten. Bei uns wurden die Geräte schlichtweg beschafft, weil sie sich gut verwalten lassen und einige Nutzer lieber ein Eifön statt eines Samsung Geräts haben.
Blödsinn, den Du behauptest. Du schreibst es ja schon in Deinem ersten Satz: Sie lassen sich gut verwalten und der Support auch für Unternehmen ist gut. Und was einige Nutzer wollen, steht doch dabei gar nicht zur Debatte. Bei uns gibt es in der Abteilung auch viele Apple Gegner. Nehmen und nutzen tun sie das iPhone trotzdem für die Arbeit.
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xexex schrieb:
Wenn die Leute wüssten worauf sie sich bei einer Plattform einlassen und überhaupt Alternativen existieren würden, sähen die Verkaufs-/Nutzungzahlen völlig anders aus. Glaubst auch nur einer Person in meinem Bekanntenkreis mit einem iPhone ist es bekannt, dass man Bezahlvorgänge mit dem Handy auch ganz ohne Apple Pay machen kann? Woher auch! Sie nutzen die Geräte nur.
Und genau das können sie bei Apple doch super. Was hast Du denn für ein Problem damit. Das Gefasel mit "Worauf sie sich einlassen" ist doch völliger Blödsinn und kann Dir doch egal sein. Ich habe in meinen Bekanntenkreis zB viele, die eben erst mit einem iPhone gut mit dem Smartphone klarkamen, denen Android/damals auch noch WinMobile bzw. die GUIs der anderen Hersteller zu intransparent oder gar überladen waren.
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xexex schrieb:
Super "Logik"! Lass die Banken ihre eigenen Smartphones herausbringen, mit denen sie gegen Apple konkurrieren können. Merkst du überhaupt was? Die Banken haben seit Jahrzehnten Schnittstellen dafür, hierzulande war es lange Zeit Maestro, nur Apple war es nicht fein genug und sie wollten Geld am Geldtransfer verdienen.
Und jetzt komm mal runter Du "Super Revoluzzer", "Du Zorro der freien Software und Banken". Apple Pay hat sich international bewährt und wurde angenommen. So groß, dass es eben nach Europa rübergeschwappt ist und auch für normale Girokonten adaptiert werden musste. Und die Maestro Geschichte kommt von Mastercard und Co., mit der Begründung dass es für den modernen Onlinehandel nicht mehr ausgelegt war. Und glaub mir, ich habe sogar eine Bank, die bis heute kein Apple Pay anbietet und die ich deshalb nicht gleich kündige. Warum auch? Weil Apple das so möchten soll? Das glaubst Du doch wohl selber nicht.
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xexex schrieb:
Damit mischt sich ein Smartphonehersteller in Bereiche ein, die ihn eigentlich nichts angehen sollten, klassischer Fall wieso solche Plattformen als "Gatekeeper" deklariert wurden, weil sie ein Produkte verkaufen und mit ihrem Produkt dann ein eigenes Geschäft in allen Lebensbereichen aufbauen wollen. Früher hätte man sowas Drückerkolonnen genannt, heute bewegen sich milliardenschwere Konzerne ganz legal in diesem Geschäft.
Hanebüchener Quatsch. Nimm mal den Aluthut ab. Und Apple ist kein per se kein Smartphonehersteller. Wenn die wollen würden, dann könnten die sich auch wie japanische Konzerne aufstellen und vom Bohrhammer bis zum Kernreaktor (Hitachi zB) alles anbieten. Auch ne eigene Apple Bank machen, so wie es zB auch Autokonzerne haben.
 
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Incanus schrieb:
Nein, die Aussage ist aber falsch, jede Zahlung laufe darüber, auch wenn ich direkt die NFC Funktion der Karte nutze. xexex konstruiert eine angebliche Abhängigkeit von Apple, die so gar nicht existiert.
Bisher musste man aber Apple-Pay nutzen und damit hat Apple dann auch an jeder Finanztransaktion mitverdient...
 
Kann weg.
 
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spinthemaster schrieb:
Bisher musste man aber Apple-Pay nutzen und damit hat Apple dann auch an jeder Finanztransaktion mitverdient...
Das ist weiterhin falsch. Ich muss nicht Apple Pay nutzen, ich kann auch direkt mit der Karte zahlen oder kann die Sparkassen App auf einem Android Phone nutzen. Hier wird eine absolute Abhängigkeit von Apple konstruiert, die es nicht gibt.
 
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Nun verstehe ich nichts mehr, dann ist also auch dieser Giga Artikel falsch, denn der behauptet tatsächlich:

"Lange Zeit war Apple Pay die einzige Möglichkeit für iPhone-Nutzer, kontaktlos zu bezahlen"
 
Natürlich ist das so formuliert falsch. Denn obwohl ich iPhone Nutzer bin, kann ich auch die NFC-Funktion der Karte nutzen, ohne dass Apple davon einen Cent sieht. Aber hier wird ja behauptet, ich begäbe mich in eine absolute Abhängigkeit und könne bald mein Auto nicht mehr nutzen, ohne eine Abgabe an Cupertino zu zahlen.
 
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Incanus schrieb:
Denn obwohl ich iPhone Nutzer bin, kann ich auch die NFC-Funktion der Karte nutzen, ohne dass Apple davon einen Cent sieht.
Du irrst dich an dieser Stelle völlig, weil an jeder Zahlung über die NFC Funktion von Apple verdient wird. Es wurde dir bereits der passende Wiki Eintrag verlinkt und es ist der Grund wieso sich darüber zurecht aufgeregt wird.
Banks agreed to pay Apple 0.15% of each purchase made by their credit cardholders
Du nutzt keine NFC Funktion einer "Karte" du nutzt immer die Apple Schnittstelle, die dann als Transaktionsgebühr angerechnet wird. Wenn du hier schon so den Mist verteidigst, dann bitte vorher darüber informieren.

Alleine für Australien, bin zu faul gerade nach weltweiten Daten zu suchen, kassiert Apple so jährlich über 100 Millionen Dollar, mit einer steigenden Tendenz. Mit Ausreden die einer Schutzgelderpressung in nichts nachstehen.
Apple says the fees it charges Australian banks for using Apple Pay are not a money making exercise, and should be regarded as good value given the tech giant’s digital wallet reduces fraud rates and improves payment experiences for people who transact on iPhones.
https://www.afr.com/companies/finan...nging-about-cost-of-apple-pay-20230829-p5e0bo

So sieht der Mist in der ganzen Welt aus und die Gebühren werden nicht einmal öffentlich preisgegeben. Dass Leute wie du das auch noch verteidigen können, zeigt wie gut die Drückerkolonne funktioniert.
Bei Kartenzahlungen fallen Gebühren an, die in Europa rechtlich begrenzt sind. Für Kreditkartenzahlungen beträgt der Satz maximal 0,3 Prozent, für Debitkarten 0,2 Prozent. Wie viel Apple davon erhält, ist ein Betriebsgeheimnis. Es wird jedoch gemunkelt, dass bei jeder Zahlung 0,05 Prozent der Gesamtsumme an Apple fließen. In den USA, wo die Gebühren nicht gedeckelt sind, sollen es sogar 0,15 Prozent sein. Für Käufer und Händler spielt dies keine Rolle, da sie davon nichts mitbekommen. Die Banken und Kreditkartenunternehmen müssen jedoch damit leben, dass das Stück vom Gebührenkuchen deutlich kleiner ausfällt, wenn Apple mit am Tisch sitzt.
https://www.springerprofessional.de...-eine-bank-kommt-an-apple-pay-vorbei/26497344

Was glaubst du wie das bei anderen Diensten aussieht? In App Umsätze, Abos, Musikverkäufe, Bankenwesen, für so gut wie alles was mit einem iPhone gemacht wird, hält Apple bereits jetzt die Hand ganz weit auf und wir befinden uns hier erst am Anfang. Schon jetzt führt zumindest in den USA an Apple kein Weg vorbei und unreguliert, wird dir Apple demnächst vorschreiben welches Klopapier du morgens auf dem Klo benutzen darfst, natürlich gegen eine "Schutzgebühr".
Kaum eine Bank in Deutschland hat Apple Pay nicht im Portfolio. Fünf Jahre nach dem das Bezahlsystem des US-Konzerns an den Start ging, nutzen bereits 40 Prozent der mobilen Bezahler an der Ladenkasse den Payment-Dienst.
 
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