DIY Homeserver / Setup Software / Kaufberatung

Schwabodabo

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Hallo zusammen,

ich ziehe bald in ein Haus und wollte mir dann meinen ersten eigenen Homeserver aufbauen.
Ich habe mich die letzten Tage mit dem Thema für das OS für mein Homeserver auseinander gesetzt.
Oftmals war es Proxmox vs TureNas vs Unraid etc.
Von allen schein mit Unraid das "simpelste" zu sein für mein Vorhaben, da ich nicht so fit bin in Linux.

Was ich gerne am laufen haben würde wäre
  • Plex (max. 2-3 Streams in 4K 60hz über Netzwerk)
  • Nextcloud (Cloud für Email (wäre ein eigener E-Mail Server machbar?), Kalender, Bilder, Notes über Handy auch abrufbar)
  • AdGuard (nutze aktuell pihole auf einem pi3 - meine erste und einzige Berührung mit Linux/Terminals bist jetzt)
  • paperless ngx
  • bitwarden
  • OpenSence/Pfsense
  • ggf 1-2 Spieleserver für Valheim/Minecraft
  • sonstige Apps die Unraid bereit hält um zu testen was möglich ist.
Geplant wäre dann eine Fritzbox und die hat Wireguard für den Zugriff aus extern.

Als Datensicherung dachte ich ggf. an eine externe Festplatte dich ich immer mal wieder bespielen lasse oder den pi3 im netz anzubinden und diesen ein backup immer wieder auf eine externe laden zu lassen. Technisch aber noch unklar wie das mit dem pi3 gehen soll.

Frage 1 - Sinnhaftigkeit
  • Ist das so sinnvoll meine Vision oben im Sinne, ist die Umsetzung so machbar mit Unraid.
  • Ich verstehe es so, dass die Oberfläche dann über den Web erreichbar ist.
  • Fritzbox soweit zu empfehlen?

Frage 2 - Hardware:
  • Gehäuse
    Das Gehäuse wird im Keller gestellt daher muss es nicht super schick sein. Lautstärke ist auch nicht der Fokus da es in einen seperaten Raum gestellt werden soll. Ggf bau ich sonst 1-2 leise Lüfter nach wenn es mich stört.
  • CPU & Mainboard
    Sind für mich komplett unklar was da zu empfehlen ist. Gerne unter 20 Watt Leisungsaufnahme in Ruhemodus gerne unter 10W.
  • RAM
    Denke ich an 16GB? mit der Option zum aufrüsten bis 32GB. Mehr dürfte ich vermutlich nie brauchen. Ich habe in anderen bereichen was von ECC gelesen. Hätte ich davon tatsächlich ein Mehrwert?
  • HDDs
    Insgesamt brauche ich erstmal 12TB. Heißt 2 HDDs in Raid1? Aber mit der Option für mind. 4 HDDs gerne noch etwas mehr.
  • SSDs
    Eine für Chace. Sofern ich es richtig verstehe kann man so das System auf der SSD laufen lassen und ggf nur die Daten auf die HDDs legen wenn es langfristig gespeichert werden soll? Ein Freund von mir hat aich NAS und da laufen die HDDs non stop. Ich würde sowar gerne vermeiden.
  • Netzteil
    Was eben gebraucht wird und mir nicht um die Ohren fliegt.
  • Netzwerk
    Ich brauche kein WLan. Macht auch kein Sinn im Keller. Mein PC kann 2,5Gbit daher wäre dies auch beim Homeserver schön.
Frage 3 - Backup:
Müsste die externe Festplatte auch 12TB umfassen?
Den pihole als "NAS" zu nutzen und automatisiert Backups zu fahren ist soweit auch umsetzbar vermute ich?

EDIT Budget: Erstmal so viel es kosten soll damit es die nächsten 5-10 Jahre gut läuft. Denke max 1k mit den HDDs und der Externen sollten genügen
 
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Ich finde, einen PiHole / Adguard solle man auf dem kleinsmöglichen Gerät parallel weiterlaufen lassen. Ich schaue auch gerade nach einem Storage / Homeserversystem. Aber so eine Grundfunktionalität, lasse ich lieber auf dem kleinen Ding.
 
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Bin über TrueNAS Core, Scale zu unraid gekommen und fühle mich wohl da, habe auch noch ein Proxmox, aber den nur zum Backup Zwecken Remote.

RAM lieber 32 GB. ECC? ja, ich habe ECC Ram, war "damals" kein Problem, weil mein i3-8300T den so unterstüzt. Heute ist die Auswahl geringer. Ist es ein Must have? Ich glaube nicht, aber andere glauben sie hören bit flips in MP3s, wegen nicht ECC Lagerung. 🤷‍♂️

CPU: Für Plex würde ich nach einer CPU mit QuickSync schauen, wenn du einen Plex Pass hast.
Board: eins mit viel SATA & m2 Ports und bifrucation support.
Gehäuse habe ich das hier.

Ich habe 2x 2 TB m2.nvme als Raid1 als cache drive, 1x 500 GB m2.nvme als User drive und 1x 250 GB als download/transcode cache drive. sowie 2x20 TB + 1x12 TB HDDs als "unraid", also 32 TB nutzbar. Der Mover sorgt dafür, dass die Daten vom cache drive da rüber geschoben werden und das User drive dorthin gesichert werden.

Als Backup läuft eine offsite replikation auf ein anderes NAS 50 km weit weg via VPN.
 
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Ich glaube für Spieleserver braucht es etwas mehr CPU Leistung, der Rest läuft auch auf gebrauchten Mini-PCs.

Für Plex: Sollte Video transcodiert werden, geht nichts an Intel CPUs mit iGPU vorbei. Mind. 8th Gen CPU (wegen QuickSync) und ein Plex Pass.
Alternativ Jellyfin. Wäre kostenlos.

In ein Fractal Design Node 804 bekommst du 8 HDDs. Je nach Lust am Fummeln auch 10 3,5" HDDs.
 
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Kann meinen Vorrednern nur zustimmen. RAM mindestens 32 GB. DNS und Firewall würde ich auch lieber auf einem separaten Gerät laufen lassen. Da gibt es recht viele Geräte, die dafür designed wurde. Also NUC ähnlicher Mini-PC mit mindestens 2 Netzwerkanschlüssen. (siehe ServeTheHome)
 
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Wie viel willst du ausgeben?
 
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@oicfar Wie viel hast du nicht gelesen?
 
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Ach ja. Mea culpa. ;)
Ergänzung ()

Schwabodabo schrieb:
Was ich gerne am laufen haben würde wäre
  • OpenSence/Pfsense
Wirklich notwendig? Wäre auch ein Widerspruch zu "da ich nicht so fit bin in Linux".

Ich persönlich will mir OpenSense/Pfsense auch hinstellen, da ich ~20 Computer habe und so langsam 3-4 VLANs aufbauen möchte. Ansonsten brauche ich es nicht.
Schwabodabo schrieb:
  • ggf 1-2 Spieleserver für Valheim/Minecraft
Braucht wohl ein wenig Leistung. Wie viel, weiß ich nicht.
Schwabodabo schrieb:
Frage 1 - Sinnhaftigkeit
  • Ist das so sinnvoll meine Vision oben im Sinne, ist die Umsetzung so machbar mit Unraid.
Ich sehe noch keine Vision. Nur eine Aufzählung, was da alles laufen soll.
Schwabodabo schrieb:
  • Ich verstehe es so, dass die Oberfläche dann über den Web erreichbar ist.
Welche Oberfläche?
Schwabodabo schrieb:
  • Fritzbox soweit zu empfehlen?
FB, ja. Welche möchtest du haben?
Schwabodabo schrieb:
  • RAM
    Denke ich an 16GB? mit der Option zum aufrüsten bis 32GB. Mehr dürfte ich vermutlich nie brauchen. Ich habe in anderen bereichen was von ECC gelesen. Hätte ich davon tatsächlich ein Mehrwert?
Was heißt nie brauchen?! Linux will viel RAM haben. Das verstehen viele nicht. Je mehr, desto besser für Effizienz. Mein 24/7 NUC hat 4C und 32GB RAM (davon nimm sich Linux ca. 24 GB als Cache). Und es läuft wunderbar. Hatte es das 1. Jahr mit 8GB am Start. Ja, es lief, aber es lief ineffizient. Man muss auch lernen den RAM richtig zu verwenden.
Schwabodabo schrieb:
  • HDDs
    Insgesamt brauche ich erstmal 12TB. Heißt 2 HDDs in Raid1? Aber mit der Option für mind. 4 HDDs gerne noch etwas mehr.
Eine 12TB kostet schon was.

Bei der Hardware fehlt erstmal deine Idee.
Schwabodabo schrieb:
Den pihole als "NAS" zu nutzen und automatisiert Backups zu fahren ist soweit auch umsetzbar vermute ich?
Ja, kann man machen. Oder ein NAS hinstellen.
Schwabodabo schrieb:
EDIT Budget: Erstmal so viel es kosten soll damit es die nächsten 5-10 Jahre gut läuft. Denke max 1k mit den HDDs und der Externen sollten genügen
Für das was du da haben möchtest und noch die Platten denke ich, dass das knapp ist mit 1k. Du solltest ein wenig Wissen aufbauen und dir ein Plan machen, wie du es in deinem Haus es machen möchtest. Sonst zahlst du Lehrgeld.

Ich würde an deiner Stelle es in kleinen Schritten angehen. D.h. am Anfang keinen "großen" Server hinstellen. D.h. im Schritt 1 erstmal was auf NUC Basis für die Grundtools hinstellen. Und im 2. Schritt den Rest angehen.
 
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Also für 1000€ ginge schon was: https://geizhals.de/wishlists/3622806

Gehäuse geht günstiger, aber das Node 804 hat einen praktischen 2-Kammer Aufbau, 8 HDDs gehen ohne weiteres rein, Platz für uATX Board und ATX-Netzteil.

EDIT: CPU-Kühler fehlt. Entweder CPU-Kühler dazu oder ein 13400 (mit Boxed-Kühler) rein.
 
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Hallo zusammen, danke für das Feedback erstmal.

SpiII schrieb:
Also für 1000€ ginge schon was: https://geizhals.de/wishlists/3622806

Gehäuse geht günstiger, aber das Node 804 hat einen praktischen 2-Kammer Aufbau, 8 HDDs gehen ohne weiteres rein, Platz für uATX Board und ATX-Netzteil.

EDIT: CPU-Kühler fehlt. Entweder CPU-Kühler dazu oder ein 13400 (mit Boxed-Kühler) rein.
Das Setup sieht erstmal gut aus. Das Gehäuse gefällt mir sehr.
Glaube aber ich lasse es lieber mit den Spieleserver und bleibe bei Dokumente, Filme und Bilder.
Daher wäre ein so starker CPU vermutlich nicht nötig.
Was könnte man dann empfehlen?
Ein etwas geringer Verbrauch wäre super.
650W Netzteil scheint mir etwas groß zu sein.

Was ein externes NAS / Externe Festplatte angeht schaue ich seperat was das Budget angeht.

OpenSence/Pfsense würde ich mir nur mal gerne anschauen.
Kann man AdGuard parallel laufen lassen auf dem Pi3 und Unraid ?
Habe gehört bei PiHole gibt es solch eine Option

EDIT:
Bei Geizhals war jetzt auch keine SSD dabei. Macht es Sinn eine M2 zu nehmen für das System / Chace und sonst SSD über Sata anschließen wie ein Setup bei derchris
 
Ich habe gerade einen Server mit TrueNAS auch in einem 804 Gehäuse gebaut :D das aber gar nicht so klein, wie man vielleicht erstmal meint - einfach mal die Abmessungen anschauen. Wenn man nicht > 4 HDDs nutzen will, fände ich das eigentlich zu "klumpig" gross :D

Einen Minecraftserver kannste sicher draufmachen der wird ja sicher nicht 100e Spieler haben - bis 10 reicht die Performance vernutlich schon problemlos ab i3.

Ich habe nur einen "richtig alten" i7 (i7-3610QM) drin - da ist jeder moderner i3 überlegen - denke i3 oder max i5 sollten passen.

Verbrauch ist bei mir < 200W auch beim Hochfahren 90W wenn der Rechner nichts macht und alle HDDs laufen, 130W wenn die maximal arbeiten - 7HDDs + 1 SSD für das OS, 2.5 Gbit sind überhaupt kein Problem.

Aber ein gutes Netzteil im Bereich 300W ist halt schwer zu finden - und dann auch meist teuer
als ein Gutes im Bereich ab 500W.
 
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Schwabodabo schrieb:
Glaube aber ich lasse es lieber mit den Spieleserver und bleibe bei Dokumente, Filme und Bilder.
Daher wäre ein so starker CPU vermutlich nicht nötig.
Habe ich angepasst.

Schwabodabo schrieb:
Ein etwas geringer Verbrauch wäre super.
Im Idle nehmen sich die aktuellen CPUs quasi nichts.

Schwabodabo schrieb:
650W Netzteil scheint mir etwas groß zu sein.
Ja. Viele HDDs haben aber einen hohen Anlaufstrom und Netzteile mit ausreichend SATA-Stromanschlüssen sind leider so "groß". Ich vermeide Adapterkabel, daher das überdimensionierte Netzteil.

Schwabodabo schrieb:
Bei Geizhals war jetzt auch keine SSD dabei. Macht es Sinn eine M2 zu nehmen für das System / Chace und sonst SSD über Sata anschließen wie ein Setup bei derchris
Ja ein schneller Cache ist immer gut. Bei Unraid fällt es als Systemplatte aber raus. Unraid läuft nur vom USB-Stick.

P.S.: Denk vllt auch über eine USV nach. Nichts großes, aber eine die den PC dann noch sauber herunterfahren lässt.
 
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Ich bin der selben Meinung wie Carsti80. Pihole/Unbound//Adguard würde ich auf ein kleines sparsames Gerät (wie Wyse 3040 oder ein pi zero mit einer Leistungsaufnahme von < 3 Watt) für 24/7 auslagern. Der eigentlichen Server wird bei mir bei Nichtgebrauch (d.h. es antwortet kein Rechner/Fernsehgerät usw. mehr im lokalen Netzwerkes auf periodisch gesendete "Pings" des Servers) nach gut 20 Minuten runter gefahren. Und das nicht mal in den Standby. Ob der 20 Sekunden mehr oder weniger zum hochfahren braucht ist mir dabei vollkommen "wurscht". Damit kann ich leben. In dem Zustand ist die Leistungsaufnahme bei < 1 Watt. Das spart viel Strom (vor allem im Sommer wo man nicht so oft vor dem Rechner/TV sitzt). Per WOL fährt jeder in Betrieb gehende Rechner den Server wieder hoch. Für den Android TV habe ich leider noch keine vernüftige WOL Lösung gefunden. Da gibt es aber bestimmt auch was.
Zur Hardware sage ich lieber nichts. Viel hilft nicht immer viel und steht im Widerspruch zum niedrigen Stromverbrauch. Nur...ein Netzteil mit 650 Watt zu verbauen ist energetischer Unsinn. Ein Server, zu mindestens daheim, läuft die größte Zeit seines Daseins im Leerlauf. Umso größer das Netzteil dimensioniert wird umso geringer ist der Wirkungsgrad in diesem Lastbereich. Selbst ein richtig teures 80 Plus Titanium Netzteil mit 650 Watt, was mindestens 200 Euro kostet, hat bei 10 % Last nicht mehr als 90 % Wirkungsgrad. Ein bezahlbares 80 Plus Gold für gut 70 Euro liegt bei 80-85% Wirkungsgrad. Bei noch niedrigerer Last, was eher die Regel als die Ausnahme ist, wird der Wirkungsgrad noch schlechter.
 
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Bei unseren Servern ist das so dass ich einfach periodisch nachschaue ob Dateien auf den "Datenpartitionen" offen sind - und wenn das über eine gewisse Zeit ständig nicht der Fall war dann fahre ich runter (es werden auch noch andere Dinge gecheckt, ob jemand per ssh drauf ist etc)

So fahren die Server auch runter während man auf anderen Rechnern youtube etc schaut oder gamet oder sonstwas macht, das mit den "grossen" Servern nichts zu tun hat.

Bei uns sehen die Server dann so aus - insgesamt viel mehr aus als an, ausser man macht was Besonderes.

1702995010042.png
 
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Mein Mini-Server (NUC NUC7PJYH) läuft 24/7 obwohl dieser 70-80% der Zeit im Idle ist.

Hier die Kosten bei
  • 10W:
    • 2,19 €/Monat bei 0,30 €/kWh
    • 2,41 €/Monat bei 0,33 €/kWh
  • 20W:
    • 4,38 €/Monat bei 0,30 €/kWh
    • 4,82 €/Monat bei 0,33 €/kWh
Ich komme noch nicht dazu mal zu messen, wie viel da genau verbraucht wird. Das wird aber unter 10W liegen.
 
Glaub 10W das zuviel die kleinen Systeme sind meist sparsamer - wir haben an unserem 24/7 auch ein Messgerät der kommt auf 5W im Dauerschnitt (und zwar ab Steckdose) das ein N6005/32G RAM/4TB SSD an 2,5 GBit also relativ max ausgestattet.
 
@Bohnenhans ich wollte ein wenig übertreiben. ;) Ich habe auch festgestellt, dass nach dem Upgrade auf Ubuntu 22.04 Server und Kernel 6.2 es noch besser läuft.

Ich würde auch keinen Raspi mehr für Pi-Hole und Co. nehmen. Mein internes DNS läuft auch mit NUC schneller und flüssiger als mit dem Pi.
Ergänzung ()

Ach ja, mein NUC hat auch 32GB RAM, nur 1TB SATA SSD und auch nur 1GBit.
 
Hehe ja das ja immer besser nach oben abzuschätzen.

Die Kombination grosser Server mit an/aus und kleiner sparsamer 24/7 Server ist für Privathaushalt halt finde ich auch ideal - einen grösseren Server sparsam zu bekommen ist halt super schwer und dann auch recht teuer.

Und meist sind die 24/7 Anwendungen gar nicht so extrem dass man dafür was grosses braucht.
 
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SpiII schrieb:
P.S.: Denk vllt auch über eine USV nach. Nichts großes, aber eine die den PC dann noch sauber herunterfahren lässt.
USV steht für was genau?

mischa2 schrieb:
Ich bin der selben Meinung wie Carsti80. Pihole/Unbound//Adguard würde ich auf ein kleines sparsames Gerät (wie Wyse 3040 oder ein pi zero mit einer Leistungsaufnahme von < 3 Watt) für 24/7 auslagern.
Denke ich werde dann Adguard auf dem Pi3 nutzen.

mischa2 schrieb:
Der eigentlichen Server wird bei mir bei Nichtgebrauch (d.h. es antwortet kein Rechner/Fernsehgerät usw. mehr im lokalen Netzwerkes auf periodisch gesendete "Pings" des Servers) nach gut 20 Minuten runter gefahren. Und das nicht mal in den Standby. Ob der 20 Sekunden mehr oder weniger zum hochfahren braucht ist mir dabei vollkommen "wurscht". Damit kann ich leben. In dem Zustand ist die Leistungsaufnahme bei < 1 Watt. Das spart viel Strom (vor allem im Sommer wo man nicht so oft vor dem Rechner/TV sitzt). Per WOL fährt jeder in Betrieb gehende Rechner den Server wieder hoch. Für den Android TV habe ich leider noch keine vernüftige WOL Lösung gefunden. Da gibt es aber bestimmt auch was.
Das klingt interessant. Mit dem Thema WOL hab ich mich bis jetzt noch nicht befasst.
mischa2 schrieb:
Zur Hardware sage ich lieber nichts. Viel hilft nicht immer viel und steht im Widerspruch zum niedrigen Stromverbrauch. Nur...ein Netzteil mit 650 Watt zu verbauen ist energetischer Unsinn. Ein Server, zu mindestens daheim, läuft die größte Zeit seines Daseins im Leerlauf. Umso größer das Netzteil dimensioniert wird umso geringer ist der Wirkungsgrad in diesem Lastbereich. Selbst ein richtig teures 80 Plus Titanium Netzteil mit 650 Watt, was mindestens 200 Euro kostet, hat bei 10 % Last nicht mehr als 90 % Wirkungsgrad. Ein bezahlbares 80 Plus Gold für gut 70 Euro liegt bei 80-85% Wirkungsgrad. Bei noch niedrigerer Last, was eher die Regel als die Ausnahme ist, wird der Wirkungsgrad noch schlechter.
Da hatte ich einen Artikel gesehen bei CB. Denke sobald ich die Hardware habe kann man sich das Netzteil anschauen. Der Ansatz von Spill mit den Adapterkabel vermeiden gefällt mir aber auch.


Eine andere Frage dich ich noch nicht ganz verstehe aus technischer Sicht. Wenn ich den PC anmache wähle ich dann den USB Stick als boot aus und damit starte ich Unraid. Läuft es dann mit der Hardware native? Weil aus Windows kenne ich es so man muss noch X Treiber laden.
 
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