News GeckoLinux: Das bessere openSUSE für Linux-Einsteiger

Moin,

ich bin auch erst seit anfang des Jahres mit Linux unterwegs.
Wer den Umstieg vorhat, informiert sich auch vorher.
Ausserdem gibt es für fast jede Distro ein entsprechendes Forum.
Ich weiss auch noch nicht ob ich bei Mint bleibe. Im Moment gefällt es mir und hier gibt es den Signal-Messenger. Das einzige Problem was ich habe ist das hin und wieder das System einfriert.
Aber das ist in Arbeit. :smokin:

Gruß Kai
 
Nachtrag: ich meinte natürlich die neuen Modelle (RasPi 4) mit mind. 4GB Arbeitsspeicher. Wer sich jetzt einen
anschafft, wird ja hoffentlich kein altes Modell aussuchen ;)
 
jogbert schrieb:
Die Sache hat noch ne andere Dimension: bei weiter steigenden Strompreisen ist es ja sinnvoll sich nen
Raspberry Pi, oder ne verfügbare Alternative anzuschaffen, weil die deutlich weniger Strom verbrauchen, als die Geräte, die die Meisten hier benutzen
Kann ich bestätigen, mit einer Alternative
Auf Mini PC mit N6000 CPU läuft selbst ein OpenSUSE tumbleweed flüssig.
Die CPU hat 4Kerne mit 6W und max 3.3Ghz, dazu flotten RAM und nvme
Mehr brauchts für Standard PC eigentlich nicht
 
Werde ich mir Mal in einer VM ansehen. Finde OpenSuse prinzipiell sehr interessant und fand z.B. Tumbleweed war die bisher zuverlässigste RR-Distro, die ich getestet habe. Arch und seine Derivate haben immer irgendwann gezickt. War nie eine Frage des ob sondern wann.
Aber so ganz zufrieden war ich nicht mit OpenSuse. Die Paketquellen sind bei Debian (und Derivaten) oder Red Hat (und Derivaten) umfangreicher. Die Community Repos teilweise unübersichtlich und im Falle von Leap veraltet. Und bei Yast habe ich immer das Gefühl, dass es gut gemeint ist, aber nicht gut gemacht, entweder umständlich oder unvollständig. Schade.
Mal sehen was Gecko da so mitbringt.

Beim Thema Umsteiger bin ich aber auch der Meinung man sollte, so lange keine triftigen Gründe dagegen sprechen (z.B. bei Arch Installation und Konfiguration verglichen mit Manjaro oder Endeavour), immer möglichst Upstream und damit bei den verbreiteteren Distros bleiben, da je weiter verbreitet ein Distro ist, desto leichter bekommt man Support aus der Community oder der Doku. Außerdem sind die oft imho stabiler/zuverlässiger als Downstream-Distros. Ist zumindest meine Erfahrung. Ausnahmen waren hier für mich, wie erwähnt, die Arch-Derivate oder z.B. Ubuntu, das aber mittlerweile so groß ist, dass es eigentlich schon als eigener Zweig gilt (aber klar die Debian-Basis ist nach wie vor da).
 
BOBderBAGGER schrieb:
So ein Quark, ich habe seit gut 15 Jahren verschiedenste Formen von Debian im Einsatz und sage es gibt deutlich zu viel "Auswahl" an Zeug das im Grunde sowieso mehr oder weniger das gleiche mit einem anderen Anstrich ist.

Naja, würde denn irgendetwas anders werden wenn es diese dutzende Versionen nicht geben würde?
Keine diese "Ressourcen" würde dann gebündelt zu einigen wenigen Distris fließen, weil da einfach dann das richtige Know-How fehlt.

Lotsenbruder schrieb:
Im Moment gefällt es mir und hier gibt es den Signal-Messenger. Das einzige Problem was ich habe ist das hin und wieder das System einfriert.

Das gibts auch als Flatpak, also für jedes Linux.
Ryzen-CPU oder RAM getaktet?
 
Beelzebot schrieb:
Ryzen-CPU oder RAM getaktet?
Ryzen5-CPU und nein, keine Hardwarespielereien.
Memtest über fast 24 Stunden hat auch nix gefunden.
Aber das wird hier jetzt heftig OT. Bin deswegen schon im Linuxforum unterwegs.
 
Die beiden sind mir zuvor gekommen.
Aber z.b. für Arch (und seine Kinder) gibt Signal auch aus dem offiziellen Repo ;)
 
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so.. eben den Gecko installiert auf relativ aktuellem Asus Mini PC mit i3-1220p
  • Kein Sound
  • Und Passwort wird nicht angenommen

Hab natürlich geschaut ob auch hier wieder trotz Einstellung auf Deutsh im Installer das Passwort auf English geschrieben wird
War nicht der Fall
2 Probleme gleich bei Installation sind mir zuviel und will keine Zeit dafür verbraten
Hätte es funktioniert wärs schon gewesen
So ist er schon wieder deinstalliert
Wird aber evtl mal als Live Stick auf anderem PC probiert

Nachtrag von Edith:
Habs nochmal auf älterem Mini PC mit N6000 probiert.
Dort gibt's auch keinen Ton.
Nach der Installation hab ich Icon Language Installer auf dem Desktop bemerkt und angeklickt.
Ein riesen Script ist durchgelaufen.
Zum Schluß ist man im Yast dort.
Dort auf Deutsch gestellt
Neustart
Immer noch kein Deutsch
Dann nochmal woanders Deutsch eingestellt und Neustart
Dann war zwar Menü Deutsch
Aber Uhr in der Taskleiste Englisch
Die war zuvor Deutsch
Ich geb's auf.
Ehrlich gesagt war für mich das normale Tumbleweed sehr viel einfacher zu installieren.
 
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Teckler schrieb:
@IntoTheRed
Netzlaufwerk ist in der fstab eingetragen
Muss nach Neustart trotzdem noch den mount Befehl ausführen
In zB Mint oder Kubuntu geht's
Liegt vlt daran daß die cifs-utils in tumbleweed nicht installiert waren
Meistens liegt das daran, dass versucht wird die Shares zu mounten, bevor das Netzwerk überhaut up ist.
Dafür gibt es dann die Option _netdev oder x-systemd.automount oder x-systemd.automount,x-systemd.requires=network-online.target
Nicht vergessen fstab vor einem Neustart mit mount -a zu prüfen. Mit etwas Pech kann ein Fehler dazu führen, dass du via chroot ins System musst und den defekten Eintrag bearbeiten musst.
 
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@IntoTheRed Danke für die Infos
Hätte noch sagen können daß das Netzlaufwerk schon läuft während der tumbleweed PC startet
Hab beim Hochfahren kurz Fehler - 101 im cifs_mount gesehen
Muss noch schauen was das ist
 
omg 6 desktops zur auswahl, noch eine distro und schon wieder anfängerfreundlich - ich lese die überforderung und wundere mich.

rufus oder ventoy hab ich noch nie gesehn gibts die auch für linux? ich mach meine sticks immer mit dem Gnome-Disk-Tool(Laufwerk wiederherstellen)
 
Hab Suse in allen Formen mehrmals ernsthaft versucht - am Ende konnte ich immer sagen - so ziemlich alle anderen machen es deutlich besser! Selbst Windows!

Überaus interessant, was der Typ im Video so sagt... unter anderem, daß die Leute von der Vilefalt der Distros angepisst sind und diese Vielfalt die Leute zurück zu Windows treibt - es gibt also schon Linuxer, die verstanden haben, was OFFENSICHTLICH ist.

Für Leute mit wenig "Lebenszeit" gibt es nur 2 funktionierende Systeme - Windows und MacOS ggf. noch ChromeOS, aber garantiert kein Linux und fast alles, bei dem keine Firma mit Profitinteressen hinter steht kann man gleich vergessen, denn letzten Endes treibt das Geld nicht nur die Entwicklung voran, sondern auch die Fehlerbehebung.

Die Suse-Entwickler interessieren sich einen Scheiß für Normalos und genau so sieht ihr Betriebssystem auch aus!!! Suse und alles drum herum hat dieses Universum schon vor mindestens 10 Jahren für immer verlassen 😁 Da gibt es keinen mehr mit Bezug zur Realität!
 
Das ist schon sehr subjektiv, was du schreibst. Meine subjektive Sicht ist eine völlig andere, aber ich erkläre sie nicht für allgemeingültig, wie du es für Linux insgesamt tust.
Ich bin voll berufstätig (alles andere als IT) und habe zwei Kleinkinder, habe Hobbys und viele Freunde. Gerade die Tatsache, dass ich wenig Zeit fur Systempflege habe, hält mich seit vielen Jahren bei Linux.🤷🏻‍♂️
Beruflich und durch Freunde/Verwandte (wenn Mal wieder was nicht geht) werde ich zu Windows genötigt und es bringt mich jedesmal zum Kopfschütteln. Schon allein, dass mich jedes Programm und jedes noch so kleine Tool über einen eigenen Updater (der jedes Mal komplett anders gestrickt ist und gern auch einmal kleingedruckte Häkchen in seiner GUI birgt, die dir bei Nicht-Abwahl irgendeinen Bloatwaremurks auf die Platte schaufeln) anspringt und nach Pflege bettelt ist die Krätze. Firefox, Grafiktreiber, Mainboard-Hersteller-Tool, SSD-Hersteller-Tool, Sound- Karten-Tool, Windows-Updater, Officeupdater, Java-Updater, Virenscanner, etc pp. Alle wollen sie Aufmerksamkeit.
Vielleicht ist man als Windows-Nutzer so konditioniert, dass man das nicht mehr wahrnimmt, aber so was ist überflüssig und reinste Zeitverschwendung.
Schön sind auch die Updater, die dich einfach auf eine Webseite linken und sagen: "kümmere dich selbst um Download und Update".

Also ich bin ein Mensch "mit Lebenszeit", wie du es bezeichnest, und ich tue mir das seit Jahren ungern freiwillig an.

Suse hat sicher seine Eigenarten und ist daher auch nicht meine erste Wahl. Aber es ist ein solides System, das in Deutschland stark verwurzelt ist. Wenn Gecko das über seine Spins weiter verbessert und zugänglicher macht, umso besser.

Mac kenne ich nicht, da ich keine goldenen Hardwarekäfige mag und ich mich da auf wiederum andere Art genötigt fühlen würde.
 
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Viper816 schrieb:
Nur mal so als Anmerkung.
Das auf dem Titelbild ist kein Gecko sondern eine grüne Wasseragame.

Ein wundervolles Tier, aber eben kein Gecko.

PS: Werd ich mal testen, hört sich vielversprechend an und sieht gut aus.
Es ist aber auch keine Wasseragame.
Ist ein Stirnlappenbasilisk.

Die Distro werde ich mal ausprobieren.
 
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