Konzerte und Tourneen

K

K-BV

Gast
Hallo zusammen!

Im hiesigen " Fussball Stammtisch" laufen wir immer Gefahr schnell Off Topic zu werden, wenn wir auf andere Veranstaltungen in den Stadien zu sprechen kommen. So z.B. der diesjährigen Rammstein Tour. Also wurde mehrfach der Wunsch geäußert, dies in einem separaten Thread in Ruhe erörtern zu können, ohne dass uns zu Recht gleich der OT Bannstrahl der Moderation trifft.

Imho könnte man hier also alles zum Thema Konzerte besprechen. Das Genre sollte keine Rolle spielen.
Kritiken, Links, Vorschauen, in der Vergangenheit schwelgen, Aufreger, Liebeserklärungen......usw.
Weitere Anregungen gerne!

Angebote oder Gesuche von Karten an dieser Stelle dürften aber kaum im Sinne des Forums bzw. der Moderation sein, daher bitte davon absehen.

Dank an alle Teilnehmer im Voraus und eine gute Konzertzeit.
Ergänzung ()

Banger
Außerdem warte ich immer noch auf den Sammelthread für Musik und Bands. Da geht es weiter mit Rammstein und Sabaton, von denen ich noch nie was gehört habe!

Siehe unten! Und da steht auch wohl wieder die Panzerattrappe auf der Bühne. Bei früheren Auftritten, tagsüber, war es deutlicher.
Ansonsten, Melodic Metal oder wie immer sich das bei den vielen Metal Strömungen nennt. Nicht übel, aber immer so etwas komischer Beigeschmack bei dem Schlachtengetümmel.

 
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Danke für den Thread, endlich! Diese Ästhetik bei Sabaton muss doch die Medien auch hart triggern mit dem Panzer und Stacheldraht und Sandsäcken auf der Bühne. Aber vielleicht ist das auch zu harmlos dagegen, wo Rammsteim im Video Juden am Galgen dargestellt haben.

Edit: Dafür, dass ich von dieser Band nie was gehört habe, war das aber schön voll.

Edit: Mein Genre ist das jetzt nicht unbedingt, aber das erste Lied klingt durchaus ohrwurmtauglich mit der Melodie und und dem Gesang im Chor, wenn man das Thema ausblendet. Denn das Thema ist jetzt nicht schön. Hier kann man das zum besseren Verständnis mitlesen:


Zitat aus der Videobeschreibung:

"Ich starb in der Hölle - Sie nannten es Passchendaele" Sinngemäß Siegfried Sassoon im Gedicht Memorial Tablet (Great War)

Die Schlacht von Passchendaele (auch Dritte Flandernschlacht) eine der größten Schlachten des Ersten Weltkrieges, fand zwischen dem 31. Juli und dem 6. November 1917 statt. In einer Reihe von Operationen griffen Truppen der Entente unter britischem Kommando die Armee des Deutschen Kaiserreiches in der Nähe des belgischen Ypern an. Obwohl sie den Deutschen unersetzliche Verluste zufügten, konnten die Alliierten nur acht Kilometer an Gelände gewinnen; auf Kosten von 140.000 Gefallenen, was ein Verhältnis von etwa fünf gewonnenen Zentimetern pro getötetem Soldaten bedeutet.

ACHTUNG! Ich dulde keine rassistischen, diskriminierenden oder in sonstiger Form unangemessene Kommentare! Dieses Lied verherrlicht weder Krieg, noch den Nationalsozialismus, sondern ist rein historisch zu betrachten! "Nein, wir verherrlichen nichts, wir erzählen nur Geschichten über Dinge, die passiert sind." (Rikard Sundén, Gründungsmitglied von Sabaton) Bitte unterstützt Sabaton und kauft euch das aktuelle Album Carolus Rex!
 
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Die Antifanten finden die Band auch ansprechend. ^^

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Wird hier bestimmt jedem schon bekannt sein, aber Laibach, die als "Vorbild" für Rammstein dienten, benutzen auch so eine gewisse Ästhetik, wenn man mal auf die Kleidung achtet. Da wurden bestimmt auch welche getriggert. Aber zumindest haben sie gegenüber Rammstein keine verfassungswidrigen Symbole verwendet. (Obwohl, ist ja "erlaubt", weil das Video von Rammstein dann als Kunst zählt.)


Und sowas kommt raus, wenn man mal Queen übersetzt. Bei der Originalfassung habe ich immer nicht so drauf geachtet, worum es geht, denn meistens höre ich Lieder auch nur, weil sie in irgendeiner Weise gut klingen und es mir gar nicht mal um das Thema geht.

 
Banger schrieb:
Diese Ästhetik bei Sabaton muss doch die Medien auch hart triggern mit dem Panzer und Stacheldraht und Sandsäcken auf der Bühne.

Nö, nicht wirklich. Das einzige was die Medien aus der Metalszene wahrnehmen und auch zugeben ist jeden August Wacken. Da ist es laut, die Leute saufen wie Löcher, suhlen sich im Schlamm aber ansonsten passieren da zu wenig Medienwirksame Sachen, wie z.B. Schlägereien an denen man sich aufhängen könnte. Ansonsten findet das Thema Metal in den Mainstream-Medien de facto nicht statt, auch wenn immer wieder entsprechende Alben hoch in den Charts stehen.
 
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Ich muss mich nochmal belesen. Wegen den Videos oben werden dann von Sabaton Lieder angezeigt, die "Panzerkampf" oder "Bismarck" heißen. Das eweckt doch den Eindruck, dass die nur vom Krieg von Deutschen erzählen. Fairerweise sollte es doch dann auch Lieder darüber geben, was die Amis so angestellt haben. Aber vielleicht gibts es diese ja auch. :rolleyes:

Mir wäre ja auch mal danach, ein Rammstein-Konzert anzusehen, aber der Eintrittspreis ist heftig und beide Veranstaltungen nächstes Jahr im Rheinstadion sind ausverkauft.
 
Hätte mir Rammstein auch mal gerne wieder angesehen, aber ich bin weder bereit noch in der Lage bei Start des Verkaufs vor der Internetseite zu campieren noch will ich 100+ € für ne Karte ausgeben. Dagegen waren die früher richtig billig und die Show zum Mutter-Album schon recht eindrucksvoll, wenn auch kein Vergleich zu dem was die heutzutage Auffahren.
 
Hört sich fast so an als wenn die Metalszene durch solche Festivals wie Wacken ziemlich leidet, bzw. der Ruf doch etwas verschlechtert wird. Kann mir schon vorstellen das auch viele dort hingezogen werden wegen der Stimmung und dem Saufen. Selber war ich aber nie da, kann es deswegen nicht beurteilen.

Ich kannte diese Band auch nicht, finds aber gar nicht so schlecht. Allerdings bevorzuge ich Deutsches. Bin jedoch kein wirklicher Metal-Freak. Hab aber Karten für Rammstein in Berlin bekommen für nächstes Jahr. :) Freu ich mich schon drauf, meine Freundin hing mit mehreren Geräten in der Warteschlage. :)
 
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Necrol schrieb:
Dagegen waren die früher richtig billig und die Show zum Mutter-Album schon recht eindrucksvoll, wenn auch kein Vergleich zu dem was die heutzutage Auffahren.
Mag ja sein, aber das war wesentlich "näher" irgendwie und durch die Knochen und in den Pansen ging es auch gewaltig.

Mir ist das mittlerweile zuviel Brimborium und völlig unnötiger Scheiß.....

Aber ich bin ja auch ein oller Sack. Nur wenn du halt die Roots aus den 60ern und 70ern noch in den Ohren hast, dann brauchste den ganzen Scheiß eben nicht.
 
Ich war 2011, glaube ich, in der Festhalle Frankfurt, da war es auch schon nicht billig, den genauen Preis weiß ich aber nicht mehr.
Die Stadiongigantomanie tut den Konzerten aber Imho nicht wirklich gut. Und das nicht Mal wegen der Akustik.
Ich hab in den 70ern-90ern 5x Purple gesehen. Das schlechteste Konzert war Mannheim Open Air, trotz MKll Besetzung.
Ergänzung ()

oemmes schrieb:
Mir ist das mittlerweile zuviel Brimborium und völlig unnötiger Scheiß.....
So isses!

Der einzige, den ich ohne das ganze Brimborium gesehen habe, war Springsteen im Waldstadion. 3 1/2 Stunden lang.
Länger war nur Grateful Dead!
 
K-BV schrieb:
Die Stadiongigantomanie tut den Konzerten aber Imho nicht wirklich gut. Und das nicht Mal wegen der Akustik.
Nö, die Technik ist ja nun gut genug um ganze Städte zu beschallen. Das ist nicht das Problem.

Nur laufen mir da mittlerweile zuviele Gestalten rum, die vermutlich nicht mal wissen, wo sie grade sind und warum schon garnicht.

Hosenkonzerte waren lange meine Favorites - da waren immer gute Leute unterwegs und die Jungs haben auch immer alles gegeben über Stunden. Ziemlich ehrliche Sache alles in allem. 2008 hab ich für die Westfalenhalle 39 Euro gelöhnt für gut 3 Stunden.

Ich fahre mittlerweile lieber zu gut organisierten Moppedtreffen. Da treten fast immer "kleinere" Bands auf, die aber gut fetzen und auch selber noch richtig Spaß an dem haben, was sie machen. Oder überhaupt zu kleineren Veranstaltungen mit Coverbands z.b. Aber jeder wie er mag...
 
oemmes schrieb:
Nö, die Technik ist ja nun gut genug um ganze Städte zu beschallen. Das ist nicht das Problem.
Das meinte ich auch nicht. Es sind die Showelemente, die Überhand nehmen. Bei Rammstein war das zwar schon immer so, aber in der Halle "spürst du das Feuer".

Ganz extrem bei den Stones Konzerten im Stadion und in der Halle.

Oft genug musst ja schon froh sein, wenn nicht die Hälfte vom Band läuft.
 
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Die Untermaling mit der Lichtshow bei Rammstein kommt doch eigentlich schon gut, hier zum Beispiel bei "Deutschland":
So in der Mitte bei ca. 6:30.

Konzerte in Köln und Düsseldorf sind aber immer blöd. Wie soll ich zur späten Stunde nach Hause kommen? Gleiches Problem, wenn unsere Spiele am Freitag sind. Zum K........., wenn man dann um 0:30 oder später dann in Aachen ist und man dann noch für das Taxi ohne Ende Kohle lassen muss, weil dann nichts mehr fährt. Habe ich keinen Bock zu, vorallem weil der Eintritt bei Konzerten viel teurer ist als ein Steher im Gästeblock. Es müssen mal Konzerte in den Aachener Tivoli oder zumindest in die Tivoli-Eissporthalle!

Ein Marteria-Konzert hätte es mir auch angetan, wobei das da mit der Politik in letzter Zeit auch auch zuviel überhand nimmt. Gab es vor knapp 2 Jahren kurz vor Weihnachten in der Kölnarena und ich war nicht da. Und Marteria hat noch paar Mark weniger genommen als Rammstein.
 
oemmes schrieb:
Ich fahre mittlerweile lieber zu gut organisierten Moppedtreffen. Da treten fast immer "kleinere" Bands auf, die aber gut fetzen und auch selber noch richtig Spaß an dem haben, was sie machen.
Yepp! Ich sach nur, die Hesse komme!

 
snickii schrieb:
Hört sich fast so an als wenn die Metalszene durch solche Festivals wie Wacken ziemlich leidet, bzw. der Ruf doch etwas verschlechtert wird.

Nö, nicht wirklich. Letzten Endes findet Metal in den Medien einfach nicht statt, also kann man sich da auch keinen Ruf ruinieren. Ich war von 2002-2008 oder 2009 jedes Jahr in Wacken. Das war so die Zeit in der das Festival von ~30k Zuschauer auf 75k Zuschauer gewachsen ist und erstmals auch im Fernsehen nennenswert Sendezeit erhalten hat. Entsprechend kamen in den Jahren danach halt auch "Touristen" die mit der Musik mal so gar keine Berührungspunkte hatten. Feiern konnte man mit den meisten davon trotzdem gut. Interessant war das Jahr in dem die Onkelz und ihre doch teilweise sehr sonderbaren Fans da waren. War nett die Onkelz mal gesehen zu haben, war nicht so nett die mitgereisten Braunen einen Wochenende an den Hacken zu haben. Aber da hat die Rennleitung und der Veranstalter auch sehr hart durchgegriffen und das ein oder andere Lager recht unsanft vom Platz entfernt.

Spannend finde ich auf derartigen Großveranstaltungen immer Gespräche mit Polizei und Rettungsdienst, da bekommt man halt schnell mit welche Art Großveranstaltung wie beliebt bei denen ist. König Fußball steht bei den meisten von denen sehr weit hinten auf der Liste, Metal Festivals und Schlagermove sehr weit vorne :)
 
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Also zu Sabaton gibt es noch Folgendes:

  • Sie widersprechen der Vorwürfe von Kriegsverherrlichung und politischer Deutung und erzählen nur die Dinge, die passiert sind, so heißt es.
  • Antsemitismus und Holocaust im 3. Reich
  • Helden auf alliierter und deutscher Seite
  • Schwedische Geschichte

So ganz schlau werde ich aber nicht daraus, ob die sich auch nun ausführlich mit Kriegen von den Amis und im Nahen Osten befassen usw. Wäre ja schon bisschen einseitig, wenn gefühlt immer nur die schlechten Dinge der deutschen Geschichte überall und von jeden thematisiert wird.

Bei "Deutschland" von Rammstein ist das ja mehr oder weniger auch so, aber ein Lied über den Holocaust gegen Donaukinder haben die auch schon gebracht. Schon wieder so ein negatives Thema.
 
@ Banger!

Deutschland von Rammstein ist ja ne Abhandlung der ganzen deutschen Geschichte. Die kurze Szene mit KZ ist ja als Werbung vorab raus geschnitten worden und alle haben sich tierisch aufgeregt.
Werbeauftrag erfüllt!
In dem gesamten Video fällt die Szene dann weiter gar nicht mehr auf, da das gesamte Video, Rammstein-typisch, ein Overkill an Bildern ist.
Nur hinterher haben dann tatsächlich Kritiker zugegeben, dass sie denen voll auf den Leim gegangen sind. Selbst schuld, kann ich da nur sagen. Ist ja nicht so, dass es die Band erst seit gestern gibt und man die kleinen oder großen Provokationen nicht kennt.

Sabaton hat Imho noch eine kleine Nische gefunden in der Metal-Szene, die noch nicht besetzt war. Und die Masche reiten sie jetzt tot. Tod und Teufel und allerlei mystisches Zeug gibt's ja viel. Das Militaria Gedöns mit hymnischem Suff-Geschunkel kenn ich jetzt so nicht von ner anderen Band. Bin aber jetzt auch nicht voll im Genre drin.
Es scheint aber nicht so zu sein, dass die einen Schwanz von Fans, wie hier von den Onkelz berichtet, hinter sich herzieht. Wäre das aber eine deutsche Band, könnte es etwas anders sein.
Ergänzung ()

Banger schrieb:
. Es müssen mal Konzerte in den Aachener Tivoli oder zumindest in die Tivoli-Eissporthalle!
Augen auf bei der Wohnsitzwahl! ;)
 
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Dabei brachte Rammstein im Video ja noch was, um die Nazikeule gleich abzuwehren: die schwarze Germania und nicht "Deutschland über alles!", sondern ".... allen!", sofern es beides so gemeint ist. Und die Stelle mit "Meine Liebe kann (und will) ich dir nicht geben." passt ja dann wieder zu den negativen Dingen der Geschichte.

Bei "Links, 2, 3, 4" hat man noch so eine Ironie, wo bei Konzerten die länglichen Banner auf der Bühne ausgerollt werden, wo das Rammstein-Zeichen drauf ist. Erinnert an die Hakenkreuzbanner aus dem 3. Reich. :freak:

Edit: Der Marsch am Anfang fehlt noch.
 
Rammstein provozieren schon von Beginn an mit sehr interpretationsfähigen Texten und haben dabei auch noch kein Tabu-Thema gescheut.
Die Marketing-Abteilung hat auf jeden Fall mit Deutschland alles richtig gemacht. Es wurde ein riesiger Hype entfacht, nach dem Teaser mit der Szene in KZ-Häftlingsgewand am Galgen ging ein riesen Aufschrei durch die Medien und das Video nahm den Kritikern sämtliche Handhabe für Ihre vorschnellen Urteile.
Blöd für die Kritiker war in der Vergangenheit auch oft das die Sprachkenntnisse eines Herrn Lindemann deutlich größer sind die vieler Journalisten. Ich maße mir nicht an alle Texte oder alle Aussagen in den Texten zu verstehen, dafür erkenne ich viele der sprachlichen Spielereien gar nicht als solche.

Gibt speziell zu Deutschland einige Videoanalysen bei denen ich mir nicht mehr sicher war ob deutsch wirklich meine Muttersprache ist. Oft genug habe ich da nur Bahnhof verstanden. :o :evillol:
 
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