News LiMux: Münchens Bürgermeister überprüft das Stadt-Linux

JamesFunk schrieb:
Ich hab da immer das Gefühl, dass irgendwelche PC DAUs entscheiden und die Geräte bedienen.
Der Job der Beamten ist es auch nicht IT Spezialist zu sein. Er braucht den PC nur als Arbeitsgerät und das muß 100% funktionieren, tut es das nicht, war der Wechsel zu Linux ein Fehler. Man muß jetzt den Mut haben, den Fehler einzugestehen und zu schauen ob man entweder LiMux so weit verbessert das es 100% funktioniert oder eben doch zurück zu Microsoft zu gehen.
 
mambokurt schrieb:
Die haben auf Ihren XP Büchsen teils mit angepassten Macros für Word 2003 Dokumente erstellt oder Berechnungen in Excel gemacht. Keien Spur von Zentralisierung, jeder kocht sein Süppchen. Sobald die merken, dass auf Windows 8.1 mit Word 2013 sowieso keins ihrer Makros mehr läuft, wollen die ganz schnell zurück zu ihrem gewohnten Limux... (Danke Microsoft, das macht den Umstieg so viel einfacher! ;))

Ich kann mir nicht im Ansatz vorstellen, wie ein User, der die Kosten nicht tragen muss, ernsthaft von MS Office zu Libre oder OO wechsel möchte. Es sei denn, er hat einen Faible für Retro oder Masochismus...
 
Wenn hier von Beschwerden gesprochen wird und die von den USERn kommen und die Anzahl auch noch sehr groß ist, dann ist die Kritik und die Überlegung zum Rückzug völlig in Ordnung!

Das Projekt ist nun 10 Jahre alt und sollte eine Revolution darstellen. Mittlerweile entwickelt es sich zum BER von München!
 
Zeboo schrieb:
Ich will mal hoffen das unsere extrem hart arbeitenden Beamten auf der 'Arbeit' nicht mit Amazon Prime und co auseinander setzen müssen ;)

Erstens ist die Post schon lange privatisiert, es gibt dort nicht nur Beamte ;)
Und zweitens, nein wie in der freien Wirtschaft arbeiten wir ohne jegliche Pause durch und geben jegliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Verhaltensweisen vor Arbeitsbeginn in der Garderobe ab und Kolleginnen und Kollegen mit Fragen aus dem persönlichen Umfeld werden sofort als auffällig gemeldet :evillol:
 
Also, mit Linux war das so eine positive Sache des Erlernens alternativer Office Situationen. Bei meinem Jobcenter wechseln die Mitarbeiter wie die Tagesfliegen. All der gelehrte Windows Mist soll dann zum Alten Eisen gehören, inklusive MVPs...

Natürlich kann man mit MAC OS ordentlich wirtschaften, Urlaubsbilder editieren usw. Wieso versuchen die es nicht mit TonymacX pünkt NL ?


Wenn ich meine Kohle zu spät kriege, weil die neue Software testen, steige ich um auf Fernschreiber.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Verwaltungsapparat Münchens gibt es garantiert einige DAUs, die schon mit einem anderen Wallpaper als normal überfordert wären, nicht jeder ist so Software-affin wie der durchschnittliche CB-Leser. Zusätzlich ist der durchschnittliche User ein Gewohnheitstier, ein Kollege jammert seit 5(!) Jahren rum weil eine Funktion in unsrer CAD-Software anders ist, statt endlich einzusehen, dass das eben leicht geändert wurde. Traurig aber leider all zu oft wahr.

Davon abgesehen: sollen sie in München doch zurückrudern und wieder auf ein Windows umstellen, alle Mitarbeiter auf das neue Windows schulen und gut. Kostet ja nix, nur paar Euro aus den Steuergeldern, ist ja schließlich nicht das Privatvermögen der Verantwortlichen. Traurig aber leider auch zu oft wahr.
 
Ist in jeder Firma bei jeder Softwareänderung das gleiche Gejammer von den üblichen Verdächtigen. Das ebbt mit der Zeit ab bis es im Grundrauschen der üblichen kleinen Problemchen untergeht.

Falls es einigen noch nicht aufgefallen ist: München steht noch und von ungewöhnlichen Problemen hat man noch nichts gelesen in den Nachrichten. Es scheint also die Arbeit erledigt zu werden und nicht signifikant langsamer als zuvor. Wenn da plötzlich die infrastrukturelle Hölle ausgebrochen wäre, weil seit der Migration nichts mehr (richtig) geht, würden wir vermutlich wöchentlich Nachrichten wie "Katastrophe in München ...", "Region wirtschaftlich am Boden...", "München dunkel, Stromrechnung wegen Softwareproblemen nicht bezahlt" lesen.

Da wird es um kleine aber lästige Problemchen gehen, die einer Einzelperson/Abteilung auf den Nerv gehen, aber die Arbeit weder verhindern noch signifikant verzögern.
Meistens bei Leuten die 10 Jahre den gleichen Job machen und immer noch ein Zettelchen am Monitor kleben haben wo ihre dienstliche Email und irgendein Ordnername vermerkt sind, die sie jeden Tag benutzen aber sich nicht merken können/wollen.
Die können mitunter den restlichen Teil ihrer Arbeit besser als jeder Kollege, aber sobald auch nur ein Icon statt an 3. Stelle aufm Desktop an 4. Stelle landet bricht deren gesamte Welt zusammen und es wird ein Ticket bei der IT geöffnet mit einer aussagekräftigen Fehlerbeschreibung wie "PC KAPUTT!!! HÖCHSTE PRIORITÄT!!!".
 
mambokurt schrieb:
Behörde != Büro. Eine normale Behörde mit Antragsbearbeitung, Dokumentenerstellung usw usf wird im Normalfall wenig bis gar nichts mit normalem Büroalltag zu tun haben. Wenn die Word (oder Libre Office oder wasauchimmer) mal öffnen, werden sie ein fertig generiertes Dokument vor sich haben, bei dem nur noch Lücken zu füllen sind.

Glaube mir ich kenne beides.
Was früher die Dienstvorschrift war sind in der freien Wirtschaft die Prozesse, beides meistens sehr unflexibel und letzteres oft von Studierten an der Praxis vorbei designed. Welche Komplexität die Software hat liegt nicht an der Unternehmensform oder gar Staatsstruktur, sondern in dem was man anbietet.

So kommt es auch zustande, daß bei solchen komplexen Entscheidungen immer ein Berater für Linux pro oder contra empfiehlt - leider meint man ja heutzutage Externe haben immer die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und auf die Mitarbeiter und den durchaus vorhandenen Erfahrungswerten wird keinerlei Rücksicht genommen da irgendjemand wieder seine Ziele umgesetzt haben möchte (Hallo Bonus winkt!).

Mit Behördentum (ein altes Stammtisch Klischee mit uraltem Bart) hat dies nichts zu tun, die durchschnittliche Bedienqualifikation von PC Systemen und in vielen Unternehmen und Behörden ziemlich gleich (Ausnahme die Firma vertreibt selbst IT Dienstleistungen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Kitch schrieb:
Ist in jeder Firma bei jeder Softwareänderung das gleiche Gejammer von den üblichen Verdächtigen. Das ebbt mit der Zeit ab bis es im Grundrauschen der üblichen kleinen Problemchen untergeht.

Falls es einigen noch nicht aufgefallen ist: München steht noch und von ungewöhnlichen Problemen hat man noch nichts gelesen in den Nachrichten. Es scheint also die Arbeit erledigt zu werden und nicht signifikant langsamer als zuvor. Wenn da plötzlich die infrastrukturelle Hölle ausgebrochen wäre, weil seit der Migration nichts mehr (richtig) geht, würden wir vermutlich wöchentlich Nachrichten wie "Katastrophe in München ...", "Region wirtschaftlich am Boden...", "München dunkel, Stromrechnung wegen Softwareproblemen nicht bezahlt" lesen.

Da wird es um kleine aber lästige Problemchen gehen, die einer Einzelperson/Abteilung auf den Nerv gehen, aber die Arbeit weder verhindern noch signifikant verzögern.
Meistens bei Leuten die 10 Jahre den gleichen Job machen und immer noch ein Zettelchen am Monitor kleben haben wo ihre dienstliche Email und irgendein Ordnername vermerkt sind, die sie jeden Tag benutzen aber sich nicht merken können/wollen.
Die können mitunter den restlichen Teil ihrer Arbeit besser als jeder Kollege, aber sobald auch nur ein Icon statt an 3. Stelle aufm Desktop an 4. Stelle landet bricht deren gesamte Welt zusammen und es wird ein Ticket bei der IT geöffnet mit einer aussagekräftigen Fehlerbeschreibung wie "PC KAPUTT!!! HÖCHSTE PRIORITÄT!!!".

Deshalb, keine Experimente. Ich vote für keine Experimente, sonst muss ich noch die alte Bratwurst lutschen.
 
Och nee, bitte nicht. Viel mehr öffentliche Stellen sollten weg von Microsoft. Es kann einfach nicht sein, dass Regierungen (und sogar das Europaparlament) Sündhaft teure Microsoft Software nutzen, von der noch nicht einmal die Sicherheit überprüft werden kann (Stichwort NSA). Die Umstellung überall weg von Windows XP sollte eigentlich nicht zu Windows 7, sondern zu Linux führen.
 
Ich kann hier Postman nur zustimmen. Man macht es sich hier einfach viel zu leicht mit der Behauptung, die Umgewöhnung wäre ja ein leichtes und Linux so viel besser einzustellen.

Die Leute in der Stadtverwaltung München bestehen leider nicht nur aus IT-Computerfetischisten, die mit ihrem Laptop und Smartphone in der Hand ins Bett gehen, sondern durchaus gehobeneres Semester. Diese Menschen weit der 50 sind in der Tat froh, auf der Arbeit eine Ihnen vertraute Umgebung wiederzufinden, da schon der kleinste Klick abseits der bekannten Wege einen Nervenzusammenbruch auslöst und die böse IT ja nicht so will wie ich. Klingt komisch, ist aber so. Auch auf meiner Arbeit wird über den Flur nach Hilfe geschrien, wenn man z.B. unerkannt auf F11 kam und die Taskleiste ausgeblendet hat. Wir wissens, die nicht. Einfach weil sie sich für sowas nicht interessieren und lediglich die gewohnten Programme öffnen und bedienen. Ist die Arbeit vorbei, setzt man sich nicht gleich zuhause wieder vor die Kiste.

Die Migration auf Linux oder LiMux in dem Fall muss für den Großteil ein Schock und Schulungsaufwand sondersgleichen gewesen sein. Womit wir wieder beim Anfang wären:
Lizenzkosten von MS MIT Support oder Eigenentwicklung LiMux OHNE Support UND Schulungs- sowie Anpassungsaufwand. Ich für meinen Teil bin froh, dass mein Arbeitgeber auf MS setzt. Nicht, weil ich den Redmonder Konzern so gern hab, sondern weils mir schlichtweg Stress erspart (und die Nerven meiner Kolleginnen (!) schont)...
 
Viele hier verkennen, dass eine kommunale Verwaltung auch viel Spezialsoftware hat. Wir hier haben insgesamt 380 Programme in unserer Softwareverteilung, viele Programme gibt es nur für Windows oder setzt MS Office voraus. Ein Behörde muss auch Bauen, sich um Umwelt und Wasserschutz kümmern, etc. Man arbeitet mit externen Ingenieurbüros zusammen, die haben den Bauzeitplan halt in MS Project und man braucht einen Share-Point um gemeinsam darauf zuzugreifen. Und - ich sage nur Outlook - da gibt es in der ganzen Linuxwelt nichts vergleichbares, was die Funktionen von Outlook in einem großen Domänenumfeld mit Exchange (inkl. Handy/Tablet-Abgleich,etc) ersetzt.

Hier bei uns haben wir vielleicht max. 30% Arbeitsplätze, die außer Internet, Outlook und Textverarbeitung nichts weiter brauchen (die migrieren wir momentan auch auf ThinClients mit Zugriff auf Windows-VMs). Aber die anderen 70% sind sehr speziell und eine Migration auf Linux würde 10 Jahre dauern und Millionen kosten (weil die ganzen Spezialprogramme neu gekauft/in Auftrag gegeben werden müsste). Die Migration auf eine neue Windows-Version (bei uns alle 7-8 Jahre, jede 2-3. Version) ist in 2 Jahren komplett durchgezogen (und können wir durch unser Know How auch ohne externe Hilfe selbst) - und die Kosten halten sich auch in Grenzen.
 
vielleicht probieren sie es mal mit apple^^
denek aber eher das problem wird auch hier wider mal vorm rechner sitzen. also wirds egal sein, was man denen hinstellt.
 
Software muss FÜR den Nutzer gemacht sein. Der Nutzer muss sich nicht der Software beugen.

Vollkommen korrekt, aber ein riesen Denkfehler ist da dennoch drin. Viele sagen, dass Werkzeug muss
der Aufgabe gerecht sein. Wenn es das Werkzeug nicht kann, dann ist es das Werkzeug Schuld,
wenn der Bediener , dass Werkzeug nicht sachgerecht bedient, dann der Bediener.

Das Parade-Beispiel: CNC-Maschinen....unter User1 läuft unter User2 werden die Toleranzen kaum eingehalten.
Dasselbe ist hier der Fall. 10% der Leute können das Ding bedienen, weil sie es gelernt haben, der Rest heult lieber

Das Problem bei Software ist wie folgt: Der User kann nichtmal sagen, was nicht nach den Wünschen läuft! Sprich die Fehlerursache
zu finden ist extrem schwer und dadurch entsteht enormer Frust. Da der User selbst seine Unmut nicht korrekt äußern kann...ein
Teufelskreis!

Wo ist also der Denkfehler? Der User muss ein Mindestmaß an Einarbeitungsvermögen besitzen, ansonsten kann
der Hersteller der Software nie wissen, wo die wirklichen Probleme liegen. Aus dem Grund ist es falsch zu sagen,
Software muss für den User entwickelt werden. Software muss von und für User entwickelt werden ist eher korrekt.
Der User ist auch in der Verantwortung!

Aber keine Angst...bald lernen die Software Heinis auch was Qualitätssicherung ist.
 
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mambokurt schrieb:
Glaube mir nur so viel: du kannst dem User die Arbeit erleichtern und Zucker auf die Tastatur streuen. Das ist VÖLLIG egal, die Steinzeitsoftware mit Tastaturbedienung und kryptischen Abkürzungen die die vorher hatten, war _vieeeeel_ besser.

Erst wenn du 2 Jahre nach Einführung und nachdem das Genöle einfach kein Ende nimmt wirklich mal einen alten Rechner mit der Software von damals rauskramst und einen von den großen Jammerern davor setzt, da klappt dann auf einmal die Kinnlade runter dass ja die neue Software doch nicht ganz so schlecht ist. So ist die traurige Realität, User sind nicht fair oder unparteiisch, die haben auch gar keinen Grund dazu. Gerade die nicht so ganz computeraffinen User sind doch froh drum, wenn sie ihre Probleme auf die neue Software schieben können. Eigentlich müßte es nicht heißen: es gibt Probleme mit Limux, eigentlich müßte es heißen: es gibt immer noch User in der Verwaltung, die einfachste Programme nicht beherrschen und teils trotz abgeschlossenen Studiums bei Benutzung eiens Programmes nicht fähig sind, von Schema F abzuweichen.
Ich glaube mit diesem Beitrag hast du den Nägel auf den Kopf getroffen. Es gibt viele da draußen die ihren Tunnelblick nicht ablegen können...
 
sudo apt-get remove unfähigesVerwaltungPersonal

...done :)
 
Viele Jobs sind von Teilzeitkräften oder Hausfrauen besetzt, die schon mal froh sind wenn sich etwas Vergleichbares wie zu Hause auch im Büro vorfinden.

Die 0815 Kraft drückt den Start Button, und startet dann das Programm bei Problemen wird doch sowieso immer die IT angerufen. Selbst wenn der Toner leer ist heißt es der Drucker ist "kaputt"
Inwiefern muss ich mich jetzt bitte sehr umstellen. Hat Firefox auch ne andere Oberfläche nur weil es auf Linux statt Windows läuft? Die haben mit dem OS doch gar nix am Hut, ergo kann es ihnen auch egal sein. Die bedienen ihr Programm und das ist alles.

Und es ist auch kein Argument dass man früher was anderes benutzt hat. Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen. Sorry aber das "Problem" hat doch wirklich jeder. Auf der Uni/FH haben wir Programm x kennengelernt. Dann kam man in einer Firma die mit Programm y gearbeitet haben. Und als man dann die Firma wechselte gabs wieder was neues.

Die Leute werden doch sogar dafür bezahlt.

Alles andere wie Datenerfassung, Antragsbearbeitung usw läuft ohnehin über Spezialsoftware, ob du die in Linux oder Windows öffnest ist in etwa so interessant wie die Holzsorte deines Schreibtisches bei der Antragsbearbeitung mit Stift und Papier.
eben

Man kann nicht von Jedem erwarten, daß er stundenlang googelt oder sich schlau macht.
Linux bleibt eben im Keller und auf den Servern da wo es meiner Meinung nach auch hingehört.
Der Sachbearbeiter hat mit der administration seines Linux Rechners genausoviel zu tun wie bei seiner Windowsmaschine, nämlich gar nix. Bei Windows ist es auch gesperrt dann alles.

Letztens auf der Arbeit hatte mein Kollege auch einem anderen Linux aufgeschwatzt, danach kam der Betroffene täglich vorbei weil er u.a. Amazon Prime und verschieden anderes nicht zum Laufen bekam.

Man sollte jetzt Privat und Beruflich nicht vermischen. Multimedial mag Windows Vorteile haben noch, aber bei ner Office Maschine sehe ich jetzt keinen Nachteil.

Dass du keine Blurays gucken kann, Amazon Instant Video nicht geht und auch keine DirectX 3D Shooter spielen kannst ist denke ich für einen Sachbearbeiter unwichtig. Sollte es zumindest sein
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin zwar nicht aus München, nicht mal aus DE, aber ich würde es sehr schade finden wenn man sich von Linux abwendet, wegen einiger Fanboys in deren Stadtverwaltung.
Ich denke einige lassen deren Bequemlichkeit, und stures nicht mehr lernen wollen, an einer Software aus die mit Sicherheit nicht nur Geld einspart, sondern einem auch unabhängig von ausländischen Firmen/Behörden (Stichwort Absichtliche Spionagelücken) macht.
Ich denke diese nörgler verfolgen nicht primär den nutzen für den Bürger, sondern verfolgen ohne Rücksicht ausschließlich deren persönlichen Ziele.
 
Unabhängig von der Problematik in München: Es liegt an der mangelnden Fähigkeiten der Beschäftigten in den Behörden. Zu Hause können die mit ihren Geräten alles anstellen und auf der Arbeit? "Da brauch ich erst mal einen Lehrgang, sonst mach ich da nix...". Aber gibt auch genug stumpfe Mauschubser und "Bunte-Icons-Klicker", die vielmehr nicht zustande bringen. Hinzu kommt noch das die IT-Dienstleister (das man die überhaupt so nennen darf) überhaupt kein Know-How haben, und unter dem Wissen, dass die jeweiligen Behörden auch keine Alternative haben bzw. nehmen dürfen, besteht auch keine Eile sich Know-How anzuschaffen. Viel lieber zieht man den Behörden Geld für Externe Berater und externe Firmen aus den Taschen. Bei der ein oder anderen Behörde würde ich glatt behaupten, wenn die einen Monat geschlossen wäre, würde es nicht auffallen. Da kann man wunderbar den Umgang mit Linux bzw. der Oberfläche lernen.
 
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