News openSUSE Leap 15.4: Community-Distribution setzt auf KDE Plasma 5.24 LTS

Mir ist immernoch nicht klar warum man keine deb Pakete unter Ubuntu installieren sollte.
 
@Snakeeater

Auszug von wiki.ubuntuusers.de

...Hier sollte darauf geachtet werden, ob diese Pakete für Debian oder Ubuntu erstellt worden sind. Denn nicht jedes Debian-Paket ist zwangsläufig auch für Ubuntu geeignet und umgekehrt. Binärkompatibilität und die Eingliederung in die Verzeichnisstruktur spielen dabei eine Rolle. Auskünfte zur Eignung des Pakets lassen sich meist auf der Homepage des gewünschten Programms finden...
 
Ähhh
wieso wird hier wieder nur Stuss gelabert, die Formulierung von @Photon klang eher so das man eben keine deb Pakete unter Ubuntu nutzen sollte. Und das verlinkte oben weist eher daraufhin das mglw. nicht ALLE deb Pakete kompatibel sind mit Ubuntu.

Und ursprünglich ging es darum Arch Pakete auf Manjaro zu installieren, was damit gemeint ist, ist mir immer noch nicht klar.
 
Das .deb-Format wird sowohl von Ubuntu als auch von Debian (und auch von vielen anderen Distros) benutzt. Natürlich kann man unter Ubuntu .deb-Pakete verwenden, eben solche, die für Ubuntu gebaut worden sind. Aber nicht solche, die für Debian gebaut worden sind.
 
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Du kannst ja gerne Debian Quellen für Ubuntu nutzen und selbst herausfinden, welche nicht geeignet sind. Es ist aber deutlich einfacher, keine Debian Pakete in Ubuntu zu benutzen.

Als Faustformel ist es also durchaus korrekt.

Manjaro nutzt, wie Ubuntu zu Debian, eigene Repos und keine arch Pakete.
Das Arch User Repository (AUR) kann auch unter Manjaro genutzt werden.
In der Regel funktioniert das auch problemlos.
 
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AUR mit den Arch Repos gleichzusetzen ist auch lol
Und ich bin mir nicht 100% sicher aber sind Manjaro Repos nicht identisch mit Arch Repos. Lediglich zeitlich verzögert aufgrund von Stabilitäts und Integrationstests?
 
Snakeeater schrieb:
AUR mit den Arch Repos gleichzusetzen ist auch lol
Hat hier ja auch niemand getan, so weit ich das überblicke.

Snakeeater schrieb:
Und ich bin mir nicht 100% sicher aber sind Manjaro Repos nicht identisch mit Arch Repos. Lediglich zeitlich verzögert aufgrund von Stabilitäts und Integrationstests?
Nein, nur ein Teil der Pakete wird übernommen, ein Teil wird durch Manjaro-Pakete ersetzt: https://gitlab.manjaro.org/packages
 
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Snakeeater schrieb:
Mir ist immernoch nicht klar warum man keine deb Pakete unter Ubuntu installieren sollte.
Das sind zwei verschiedene Themen. Natürlich kannst du unter Ubuntu sinnvoll DEBs installieren, aber primär solche, die für Ubuntu gebaut wurden.
 
###Zaunpfahl### schrieb:
Opensuse ist nach wie vor:
KDE first
Das stimmt so nicht. KDE Plasma ist bei openSUSE zwar sehr beliebt, aber nicht die "Hauptdesktopumgebung" - die gibt es bei openSUSE im eigentlichen Sinne nicht. Wenn, dann wäre das Gnome.
SLES nutzt ausschließlich Gnome, und hier arbeiten laut der Aussage von Richard Brown, einem ehemaligen Chairman von openSUSE, auch etliche Programmierer von SUSE mit. Als SUSE 2004 von Novell übernommen wurde, kam auch der Wechsel von KDE zu Gnome, und das ist bis heute so geblieben.
Was also von Gnome zu openSUSE "rüberschwappt", wird von SUSE aktiv mitentwickelt. KDE Plasma ist ein reines Communityprojekt. Das macht KDE Plasma natürlich nicht schlecht, gerade openeSUSE hat eine sehr gute Plasma-Integration, aber Gnome ist mindestens genauso gut implementiert und hat seitens SUSE viel mehr Unterstützung.
 
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Das openSUSE Release Team bittet um Feedback zum 15.4 Release bis 22.06. – falls sich jemand beteiligen möchte, mehr Infos und Umfrage hier; https://survey.opensuse.org/index.php/852573?lang=en

@SVΞN
Wäre vielleicht eine schöne Ergänzung zur News?

btw, wie bekomme ich eigentlich dieses Zeichen Ξ geschrieben ohne workaround aufm iPad? 😅
 
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Nefzul schrieb:
Das stimmt so nicht. KDE Plasma ist bei openSUSE zwar sehr beliebt, aber nicht die "Hauptdesktopumgebung" - die gibt es bei openSUSE im eigentlichen Sinne nicht. Wenn, dann wäre das Gnome.
SLES nutzt ausschließlich Gnome, und hier arbeiten laut der Aussage von Richard Brown, einem ehemaligen Chairman von openSUSE, auch etliche Programmierer von SUSE mit. Als SUSE 2004 von Novell übernommen wurde, kam auch der Wechsel von KDE zu Gnome, und das ist bis heute so geblieben.
Was also von Gnome zu openSUSE "rüberschwappt", wird von SUSE aktiv mitentwickelt. KDE Plasma ist ein reines Communityprojekt. Das macht KDE Plasma natürlich nicht schlecht, gerade openeSUSE hat eine sehr gute Plasma-Integration, aber Gnome ist mindestens genauso gut implementiert und hat seitens SUSE viel mehr Unterstützung.
Kein Poweruser nutzt Gnome. Ich hänge auf Arbeit gerade auf Ubuntu 20.04 Gnome fest, weil ich noch keine optimale Config für mein zukünftiges Setup fertig habe. Die merkwürdigkeiten von Gnome sind der Wahnsinn, kleiner Auszug:
  • Alt-Tab Reihenfolge der aktiven Programme sortiert sich neu
  • Gnome Panel verschwindet einfach und muss über Super reaktiviert werden
  • Filemanager kein hinzufügen von "Favoriten" möglich (?)
  • Filemanager erstellen neuer Dateien/Ordner extrem versteckt, sofern man keine weiße Fläche zum anklicken im aktiven Ordner findet.
1654852409480.png


KDE ist das non-plus Ultra für Nutzer die eine frei konfigurierbaren DE auf Linux suchen.
 
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Snakeeater schrieb:
Kein Poweruser nutzt Gnome.
Ich nutze seit über 20 Jahren Gnome - beruflich und das täglich.

Nur weil Gnome nicht so funktioniert wie du es gerne hättest - bedeutet das nicht das Gnome nicht für Poweruser (was auch immer das sein soll). Ist - sondern nur das Dundamit nicht klar kommst.

Alle grossen Enterprise Distributionen (RedHat, Suse und Ubuntu) liefern ausschliesslich oder als Standard Gnome aus - würde mal behaupten alleine das sagt klar - die Mehrheit der Poweruser (was immer das ist) haben absolut kein Problem damit.

Ausserdem an Notebooks mit Touchpad ist Gnome inzwischen (aus meiner Sicht) produktiver als MacOS.
Ergänzung ()

Noch zu deinen Punkten:

Snakeeater schrieb:
Alt-Tab Reihenfolge der aktiven Programme sortiert sich neu
Nutze dazu doch einfach die Aktivitätenübersicht, dafür ist sie da. Super drücke oder am Tocuhpad mit 3 Finger hochswipen.
Oder lagere die Anwendungen jeweils aug eigene Aktivitäten (virtuelle Desktops aus) Dort kannst einfach mit 3 Finger Swipes hin- und her wechseln.
Snakeeater schrieb:
Gnome Panel verschwindet einfach und muss über Super reaktiviert werden
Also wenn du - wie du sagst - Ubuntu nutzt stimmt das schon mal nicht. Da Ubuntu das Panel ja dauerhaft auf der Seite einblendet.
Die Frage ist wozu brauchst du dieses Panel? Die Poweruser die ich kenne nutzen unter KDE einfach "alt + f2" um Programme zu starten. Unter Gnome eben die Supertaste.
Snakeeater schrieb:
Filemanager kein hinzufügen von "Favoriten" möglich (?)
öhm...
1654853813929.png

Snakeeater schrieb:
Filemanager erstellen neuer Dateien/Ordner extrem versteckt, sofern man keine weiße Fläche zum anklicken im aktiven Ordner findet.
Strg + Shift + N erstellt dir einen neuen Ordner egal ob in Nautilus, Nemo, Dolphin oder sonst so wo - immer.
 
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OpenSuse kriegt es, wie seit 10 Jahren, auch bei diesem Release wieder nicht hin, die Hardware-Erkennung - egal ob groißes Installations- oder Live-Medium - so zu gestalten, dass ich auf meinem AM3+ Mainboard nicht die USB3-Steckplätze deaktivieren muss, um USB2-Stecklplätze nutzen zu können. Ich kann entweder EHCI-Handoff oder XHCI-Handoff einschalten und je nachdem welches ich wähle, funktioniert das ein oder andere. Offizielles Feedback geben? Habe ich vor zehn Jahren mal gemacht und damals war allen der "Workaround", der zum Verzicht auf USB3 führt, gut genug. Fedora und Manjaro (und Windows) haben null Probleme. Sorry Suse, aber wenn das beim Installations-Medium oder im Live-Medium nicht läuft, schaue ich mir auch gar nicht erst an, ob es nach der Installation vielleicht, eventuell doch liefe. Sowas ist für mich tatsächlich ein Ausschlusskriterium.

P.S.
Es ist sogar das zweite AM3+ Mainboard von einem nun anderen Hersteller, bei dem sich das durchzieht - mir kommt der Verdacht auf, dass das eventuell eine ganze Plattform betrifft, weil bein dieser ganzen Plattform USB3 über einen anderen Controller als USB2 läuft.
 
kim88 schrieb:
Ich nutze seit über 20 Jahren Gnome - beruflich und das täglich.

Nur weil Gnome nicht so funktioniert wie du es gerne hättest - bedeutet das nicht das Gnome nicht für Poweruser (was auch immer das sein soll). Ist - sondern nur das Dundamit nicht klar kommst.
Ja doch, wenn ich einen DE nicht so einstellen kann wie ich das will, dann ist der DE sicherlich nicht gedacht für Poweruser. :)

kim88 schrieb:
Alle grossen Enterprise Distributionen (RedHat, Suse und Ubuntu) liefern ausschliesslich oder als Standard Gnome aus - würde mal behaupten alleine das sagt klar - die Mehrheit der Poweruser (was immer das ist) haben absolut kein Problem damit.
Aussagekraft nullkommanix. Nur weil etwas Standardmäßig in die dunkelsten Gänge von Usern geschoben wird hat das nichts mit Akzeptanz zu tun, man schaue sich Windows an.

kim88 schrieb:
Noch zu deinen Punkten:


Nutze dazu doch einfach die Aktivitätenübersicht, dafür ist sie da. Super drücke oder am Tocuhpad mit 3 Finger hochswipen.
Und dann? Klicke ich mit der Maus auf das Fenster was ich suche? Auf diesen Miniansichten erkennt man nicht mal worum es genau geht.
1654854593220.png

kim88 schrieb:
Also wenn du - wie du sagst - Ubuntu nutzt stimmt das schon mal nicht. Da Ubuntu das Panel ja dauerhaft auf der Seite einblendet.
Die Frage ist wozu brauchst du dieses Panel? Die Poweruser die ich kenne nutzen unter KDE einfach "alt + f2" um Programme zu starten. Unter Gnome eben die Supertaste.
Ja eben weil Alt-Tab so beschissen ist.
kim88 schrieb:
öhm...
Anhang anzeigen 1226667

Strg + Shift + N erstellt dir einen neuen Ordner egal ob in Nautilus, Nemo, Dolphin oder sonst so wo - immer.
Eventuell funktioniert das "Favoriten" nicht, da es sich um Netzlaufwerke handelt, ich hab keinen Plan, die Option ist jedenfalls auf diesen nicht verfügbar.

Strg + Shift + N ist natürlich ein nützlicher Tipp. Trotzdem versteh ich nicht wieso man die Funktion so versteckt in einem Klicky GUI.
 
Ich frage mich gerade ernsthaft, was ein "Poweruser" sein soll? Muss man, um dieses Kriterium erfüllen zu können, seinen Desktop erst mal von grundauf umgestalten? Dann bin ich definitiv keiner. Ich nutze Gnome, und das ohne eine einzige Extension. Ich behaupte auch mal, dass ich damit sehr effektiv bin. Auch unter KDE Plasma habe ich meinen Desktop nicht angepasst, sondern einfach so genutzt, wie er voreingestellt kam.
Meist ist es eher eine Sache der Herangehensweise, bzw,. der Gewohnheit. Wenn ich schon immer einen windowsähnlichen Desktop hatte, und auch keine Lust habe mich umzugewöhnen, dann ist Gnome sicherlich nichts. Das ist richtig. Wem Gnomes Standardaussehen nicht gefällt, der hat aber genug Möglichkeiten, mit Erweiterungen einzugreifen und auch Gnome wie Windows aussehen lassen zu können.
 
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Nefzul schrieb:
aber Gnome ist mindestens genauso gut implementiert und hat seitens SUSE viel mehr Unterstützung
Danke für die Aufklärung ich hab bisher immer nur OpenSuse + KDE mitbekommen und bin dadurch implizit davon ausgegangen das KDE dort besser läuft.
Das jetzt Gnome viel mehr Unterstützung bekommt als KDE bekommt kann ich mir nicht so recht vorstellen aber naja ich weiß es auch nicht.
hier https://en.opensuse.org/openSUSE:KDE_and_GNOME
steht zu mindestens.

But you can't do both and do each of them well!​

  • Yes we can! Check out openSUSE. We have highly dedicated teams working on every desktop and our Q&A guarantees they work together properly.

Schade das man hier gleich wieder einen Fanboy WAR vom Zaun bricht.
Ist doch schön das man die Qual der Wahl hat und wir divers was bedeutet (extrem Beispiele) das der eine am liebsten im Terminal mit terminal programmen arbeitet und der andere mit Maus und klicki Bunti grafischen.
 
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Snakeeater schrieb:
[...] Und dann? Klicke ich mit der Maus auf das Fenster was ich suche? Auf diesen Miniansichten erkennt man nicht mal worum es genau geht. [...]
Erkennst du in deiner KDE- oder XFCE- oder Windwos-Taskleiste, worum es genau geht? Doch wohl dort noch viel weniger. Und [Alt]+[Tab] geht ja, wenn mans unbedingt will, auch. Ich finde es jedenfalls am flutschigsten, wenn ich den Mauszeiger einfach in die linke obere Ecke schiebe und dann auf das Fenster klicke, das ich brauche, un ddas habe ich schon anno 2004/2005 auf meinem iBoog G4 mit MacOS X (Exposé) so gemacht. Aufm Mac gibts die windows-artige Taskleiste auch nicht; beschwert euch doch mal bei Tim Cook.
 
Bin leider zu blöd um nen Screenshot vom Alt-Tab Menü bei KDE zu machen.

Kurz und knapp: Du kannst es komplett konfigurieren und so einstellen wie du willst bspw. kleine Symbole mit Fenstertiteln direkt übereinander gestapelt. Kompat und übersichtlich.
 
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