Test Toshiba OCZ RD400 im Test: Mit schneller NVMe-SSD zum neuen Image

Joshua2go schrieb:
In der Beschreibung stand was von planarem Nand. Da müsste die SSD doch eigendlich wesentlich preiswerter sein? Wie lange halten diese Zellen dann eigendlich noch die Daten? Nicht das die SSD eine zweite 840 wird.
Bezüglich Vergleich mit der 840: Wenn die hier vorgestellte SSD kein TLC-Schrott ist, dann ist das kein Problem (Vergleich 840Pro mit planarem MLC).
 
Die Leistungsaufnahme im Betrieb ist locker doppelt so hoch wie für eine typische SATA-SSD, absolut gesehen ist das aber nicht so wichtig, da die restlichen Komponenten den Großteil umsetzen; speziell hochauflösende Displays.

Im Leerlauf sind die SSDs ähnlich genügsam wie konventionelle SATA-Modelle.
 
Den Mund wässrig machen und nix kriegen ;-)
Wann gibts die Superspeed endlich optimal gekühlt im FertigPC ohne GraKa mit Win 10 Home 64bit
und möglichst gleich auch den DVB-S2 Astra-Receiver?
Windows, weils damit die meiste und hochwertigste freeware gibt.

Kommt einem vor wie bei dem Tesla 3.
Die Szene will ihre AltPCs absondern.
Nach Bestellung vom Wafer in den 3D-Drucker ohne Altlager.
 
Hallo @ all,

letztendlich war das Ergebnis so wie es für ein Toshiba Produkt zu erwarten darf: Solide Technik auf die man sich verlassen kann, aber niemals Sieger in einem Rennen. Die Ziellinie wird immer erreicht, auch meistens ein sehr guter Platz eingefahren, aber maximal für eine Bronze-Medaille gut. Für mehr hat es nie gereicht. Auf der anderen Seite konnte man sich bei Toshiba Produkten auch immer sicher sein, nie etwas grundsätzlich falsch zu machen.

Letztendlich wird aber der Preis entscheiden. Interessant ist ohnehin lediglich die 1TB-Version. Wenn diese unter 600€ zu kriegen sein wird, hat Toshiba gute Chancen was zu bewegen. Bei einem höheren Preis, fänden sich aber wenig Argumente um gegen die Intel mit 1,2 TB zu bestehen. Diese gibt es bereits für ca. 720€. Rechnet man den Preis für 1TB kommt man auf 600€. Für die Intel spricht zudem der 18-Kanal Controller aus dem Profi-Segment. Allerdings ist die Intel auch ein absolutes NoGo, für einen User mit wenigstens einem mickrigen Ansatz an Gefühl für Ästhetik und Design. Grüne Platine und silberne Kühlung, wahrhaft ein Alptraum für jeden Nicht-Farbenblinden.
 
Ich finde das Argument "schneller booten" irgendwie unpassend in Zeiten von always-on PCs. Mein PC läuft sicher 360 Tage im Jahr, da macht booten+Programmstart fast nichts aus bzw. sind mir völlig egal. Lese- bzw. Schreibleistung von kleinen Datein, das ist für mich ein Schlüsselargument für SATA-SSDs und NVMw-SSDs.
 
@Mr.Seymour Buds

Kuhl, aber für die 98% der restlichen privaten Anwender hat diese "Always ON" Zeit nie angefangen bzw. ist spätestens seit den Zeiten von schnellen Breitband-Internet vorbei.
 
Was genau hat always on mit schellem Internet zu tun?
 
Selbst dann bringt booten nicht viel, denn SATA SSDs sind kaum langsamer. Die meiste Bootzeit kostet die Peripherie auf dem Mobo.
 
Ganz simpel: Für die Messies welche permanent irgendetwas herunterladen müssen. Tagelanges saugen für größere Dateien ist seitdem is schnelles Internet gibt eigl. überflüssig geworden. Mal abgesehen von einigen unterversorgten Provinzen.

Ansonsten sehe ich persönlich keinen sinnvollen Grund einen Computer permanent laufen zu lassen. Es sei denn es ist z.B. eine Mediabox oder ein Server. Wenn jemand 15-20 Sekunden Bootzeit nerven und man dafür enorm hohe Stromkosten in Kauf nimmt, kann aber wohl nicht geholfen werden...
 
Im Ernst jetzt? PCs verbrauchen kaum noch Strom. Gerade im Idle. Warum sollte ich den dann ausschalten? Beim Benzin bin ich Pfennig-Fuchser, beim Strom und gerade beim PC ist es mir total Wuppe.
 
Okay, du lebst anscheinend in einem Paralleluniversum wo bei gutmütig geschätzten 50W im Leerlauf nur 438kWh übers Jahr durch die Leitung fließen. In meinem Universum ist das keineswegs kaum noch Strom....

Das gesparte Geld würde übers Jahr wohl locker für einen Volltank reichen.
 
Das sind bei meinem Ökostromanbieter 8 EUR pro Monat (~22 Cent pro KWh). Lächerlich wenig, warum sollte ich da überhaupt nachdenken? Hab mir gerade erst für meinen Wagen neue Sommerreifen gekauft, das kostet dann gleich 4 x 65 EUR+Entsorgung und Montage.

Davon abgesehen braucht der always-on PC ca. 30 Watt idle und nicht 50 Watt....
 
Schön, dass immer mehr Anbieter sich auf diesem Markt tummeln. Allerdings sind die Preise ja noch jenseits von Gut und Böse. Ich bin froh, inzwischen alle HDDs ersetzt zu haben in meinem System. Eine Crucial MX 100 mit 500GB für Win7 & Programme sowie eine Sandisk 960GB (für 200€!) für den ganzen Rest (Bilder, Videos, Musik, ...).
 
Faust2011, ja die Preise fallen sehr schnell. Bei Massenspeicher bleibe ich allerdings bei HDDs. Da lohnen SSDs sich für mich noch nicht.
 
Nettes Stück Hardware, aber solang die Temperaturen jenseits von gut und böse sind für mich uninteressant.
Man muss sich nur mal vor Augen führen wie heiß das Teil wird im Vergleich zu Prozessoren und Grafikkarten (zugegeben mit dicker Kühlung, aber trotzdem nicht grad prickelnd).
 
8 Euro im Monat sind also "lächerlich" wenig? Das sind übers Jahr 100 Euro, nur um am Nachmittag, nachdem man von der Arbeit/Schule kommt, sich 10 Sekunden zu sparen? Ich gehe Abends pennen, stehe früh auf und gehe zur Arbeit. Ich bin also 16h gar nicht am Rechner. Wieso sollte man da einen Rechner laufen lassen, wenn keine Sau im Hause ist oder ihn nutzt... Mit Ausnahme, wenn ich mal größere Datenmengen lade, weil ich das tagsüber während des Zockens nicht gepackt habe, lasse ich den mal EINE Nacht durchlaufen. Aber doch nicht dauerhaft...

Irgendwie kann ich mit den SSDs noch nichts anfangen. Sie werden heiß, die Kühlung ist z.T. schwierig... und die Geschwindigkeit bekommt keine Sau ausgenutzt.
 
Mr.Seymour Buds schrieb:
Ich finde das Argument "schneller booten" irgendwie unpassend in Zeiten von always-on PCs. Mein PC läuft sicher 360 Tage im Jahr, da macht booten+Programmstart fast nichts aus bzw. sind mir völlig egal. Lese- bzw. Schreibleistung von kleinen Datein, das ist für mich ein Schlüsselargument für SATA-SSDs und NVMw-SSDs.

Also meiner nicht.
 
Die ebenfalls zu findende Annahme, dass es sich im Grunde um den Phison PS5007-E7 handelt, lässt sich mit der fehlenden Datenkompression widerlegen (siehe unten)
Es muss ja nicht jeder Phison eine Datenkompression (aktiviert) haben, die kostet nur zusätzliche Resourcen im Controller und treibt damit auch die Leistungsaufnahme in die Höhe und die ist bei den M.2 SSD sowieso schon ein Problem. Man könnte zwar stark vermuten das es ein Phison ist, aber den Umkehrschluss zu ziehen das es kein Phison sein kann weil es keine Datenkompression gibt, halt ich sehr gewagt. Aber Anandtech spekuliert auch auf Marvell, weil die Daten sich sehr weitgehend decken würden.

Zwar hat Marvell auch schon mit Toshiba (wie sich mit OCZ) zusammengearbeitet und unter dem Toshiba Label stecken Marvell Controller (ebenso waren die OCZ Everest und Everest2 übertaktete Marvell Chips), aber eigentlich ist Toshiba sehr mit Phison verbunden und normalerweise würde ich eher alten Kunden wie vor allem Plextor dann als Erstkunden für den Controller sehen, die es bei den anderen Marvell PCIe SSD Controllern ja auch so waren. Außerdem passt es zeitlich besser zu Phison, mit der Zotac ist gerade die erste SSD mit dem Phison E7 erschienen, die RD400 hat den gleichen Controller wie die XG3, die es schon länger gibt und demnach müsste der Marvell schon länger fertig sind, aber Plextor hat extra die M7e mit dem Marvell 88SS9293 (PCIe 2.0 x4) abgesagt um sich voll auf die M8e mit dem 88SS1093 (PCIe 3.0 x4) zu konzentrien und dann sollte Toshiba eine SSD mit dem Controller schon so viel früher auf den Markt bringen können und dürfen? Warten wir es ab, vielleicht schwenkt Toshiba ja schon Phison wieder auf Marvell, was dann ein Indiz für einen Marvell in der RD400 wäre, aber LiteOn (der Konzen hinter Plextor) ist von der Größe am Markt her kein kleiner Player den man mal eben vor den Kopf stößen möchte, sondern verkauft ein Vielfaches der Anzahl an SSDs die Toshiba verkauft:

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werden vom M.2-Modul aufgrund zu hoher Temperaturen nicht erreicht.
Dann stellt einen Lüfter daneben! Was nutzt den das Ergebnis eines Test bei dem die SSD die Handbremse anziehen musste? Wir wollen das wahre Potential der SSD erfahren, nur wie viel sie bei den offenbar ungenügenden Umgebungsbedingungen in dem Testaufbau / -rechenr erzielt hat. Diese Bedingungen sind doch in jeden Rechner anderes, daher sind die Ergebnisse eben wertlos, wenn die SSD im Review wegen der Hitze dauernd throttelt. Den selbst Mist hat schon Anandtech beim Review der 950 Pro mit dem 512GB Modell gemacht, welches dann öfter mal deutlich hinter der kleineren 256GB gelandet ist, nur wird meine 950 Pro 512GB gut gekühlt, so fächelt die Graka ihr Luft zu, also sind die Ergebnisse bei Anandtech irrelevant für alle die ihre SSD gut kühlen und Eure Ergebnisse ebenso.

insbesondere bei M.2-Modulen ohne zusätzliche Kühlung zur Drosselung der Leistung führen kann.
Für einen kühlenden Luftstrom zu sorgen reicht, man muss keinen Kühler drauf schnallen.

Praxistests
... Die Unterschiede zwischen SSDs sind in diesen Disziplinen allerdings generell gering.
Weil die Tests nicht genug I/O von den SSD fordern, HardwareCanucks hat einen Test mit Firefox Portable und öffnet 100 Offline Webpages beim Start, da liegt die beste SATA SSD bei 102,4s, die RD400 1TB bei 21,5s und die Intel 750 1.2TB ist mit 18,9s Spitzenreite (die Samsung M.2 PCIe fehlen dort), also über Faktor 5 schneller als die beste SATA SSD. Klar mag das nicht dem Alltag sehr vieler User entsprechen, aber bei einer I/O intensiven Aufgabe und einer starken CPU, machen solche schnellen PCIe SSD eben einen sehr großen Unterschied und für Leute mit solche Anwendungen und Systemen lohnen sich diese SSDs eben auch.

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Zuletzt bearbeitet:
BlackWidowmaker schrieb:
Allerdings ist die Intel auch ein absolutes NoGo, für einen User mit wenigstens einem mickrigen Ansatz an Gefühl für Ästhetik und Design. Grüne Platine und silberne Kühlung, wahrhaft ein Alptraum für jeden Nicht-Farbenblinden.

Das sieht doch sowieso keiner mehr wenn das Ding erstmal eingebaut ist und kein User "mit wenigstens einem mickrigen Ansatz an Gefühl für Ästhetik und Design" wird sich einen PC mit Sichtfenster holen also ist es doch eigentlich egal wie die Komponente aussieht.
 
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