USB-Stick langsam, SSD besser?

rerhafnhabu

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Ich verwende derzeit einen NFTS-Formatierten 64GB USB-Stick von Transcend mit USB 3.0, den ich mit Bitlocker verschlüsselt habe.
Wenn ich darauf etwas speichern möchte, dauert das mittlerweile eine gefühlte Ewigkeit.
(ca. 100MB in 120 Dateien dauern ungefähr 6 Minuten)
Nun habe ich die Hoffnung, daß hier eine portable SSD besser geeignet wäre.

Wer hat hier bereits Erfahrungen gesammelt und kann mir eine Kaufempfehlung geben?
Gehäuse kaufen und eine M.2 SSD einbauen?
128 GB würden mir ausreichen.

Harald
 
Gehäuse mit M2 in gewünschter Größe. Ist man flexibler auf Dauer. Gerade im Angebot:

https://www.amazon.de/Gehäuse-ANYOYO-Solid-State-unterstützt-Deep-Gray/dp/B09H6K3TTQ/ref=sr_1_12?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=8F9CHLYMV5YQ&keywords=icy+box+m2+usb+stick+gehäuse&sprefix=icybox+m2+usbstick+gehäuse,aps,69&sr=8-12&th=1

gleich noch ein paar bestellt! Und am Ende gilt je größer die SSD desto flotter sind die. Ab 1TB wird es egal. Diese sind ganz gut:

https://geizhals.de/western-digital-blue-sn570-v87329.html

nimm ab 500Gb dann wird es auch flott!
 
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Meinst du bei deinem Amazon-Link das Modell SP02 oder SP02E? Ersteres würde ich jetzt nicht unbedingt als "Gehäuse" bezeichnen, da es praktisch nur eine Platine mit M.2 Steckplatz und USB-Anschluss ist. Da ist die ganze Elektronik überhaupt nicht geschützt untergebracht.
 
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Welcher USB-Stick genau?
Die Angabe von USB 3.0 sagt leider gar nichts, von Transcend gibt es in diesem Bereich Modelle, welche mit einer Schreib-/Leseschwindigkeit von 30/70 MB arbeiten, bis hin zu 400/420 MB. Letztere kosten natürlich mehr und sind nicht für kleines Geld zu bekommen.
 
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Wobei ich persönlich wegen der mechanischen Belastung des USB Ports ein „klassisches“ Gehäuse mit Kabel auf jeden Fall bevorzuge.
weitere Anschlüsse „verbauen“ kommt noch dazu.
Ganz abgesehen davon, dass meine neueren Rechner mehr (oder nur noch) USB-C als USB-A Ports haben und ich nicht so recht einsehe, warum man heute noch auf diesen uralt Standard setzen sollte.
 
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Darkling71 schrieb:
Welcher USB-Stick genau?
Die Angabe von USB 3.0 sagt leider gar nichts, von Transcend gibt es in diesem Bereich Modelle, welche mit einer Schreib-/Leseschwindigkeit von 30/70 MB arbeiten, bis hin zu 400/420 MB. Letztere kosten natürlich mehr und sind nicht für kleines Geld zu bekommen.
Kann ich nicht genau sagen.
Auf der Seite steht eingraviert: F19748 5412 / 0D33193
madmax2010 schrieb:
vielleciht liegt es aber auch an deiner CPU oder a USB Port ;)

Möchte ich ausschließen, ist bei allen getesteten Rechnern so, egal ob USB2.0 oder 3.0 Buchse.
Mit einer portablen HDD funktioniert das deutlich besser (auch NTFS, auch Bitlocker)
 
rerhafnhabu schrieb:
Nun habe ich die Hoffnung, daß hier eine portable SSD besser geeignet wäre.
Deine Hoffnung trügt Dich nicht.

Auf Amazon und überall sonst auf der Welt, gibt es unzählige Variationen. Man kann auswählen zwischen M.2 NVME Gehäusen, in die man M.2 NVME SSDs einbauen kann und zwischen vorkonfektionierten externen Festplatten. Die Auswahl ist grenzenlos und keinesfalls zu übersehen. Auch nicht, wenn man blind ist. Ist doch der erste Gedanke, der einem kommt und liegt zudem evident auf der Hand, wenn man 6min auf 100MB wartet. :lol:

Alternativ gibt es auch ordentliche USB Sticks, die was können.
Guck
 
Was sagen denn Benchmarks?
Auch ohne Bitlocker?
Vermutlich ist der USB-Stick halt ne Krücke.
 
Ich kann die beiden Sticks empfehlen:

Seq r416/w 64, RND4K r12/w21
https://geizhals.de/samsung-fit-plus-2020-128gb-muf-128ab-apc-a2303120.html

Seq r450/w400, RND4K r17/w25
https://geizhals.de/transcend-jetflash-920-128gb-ts128gjf920-a2306960.html

PS. Bei diversen Benchmarks mit den Sticks ist mir aufgefallen, dass die Benchmarkergebnisse stark abhängig davon sind, mit welchem Dateisystem sie formatiert sind, als auch welche Cluster-Größe gewählt wurde.
NTFS ist für Wechseldatenträge nicht das ideale Dateisystem. Dafür wurde ExFAT entwickelt.

Schließe mich an. Was sagen die Benchmarks?
 
Vergiss einfach USB-Sticks. Die taugen nicht viel, sind meistens zu klein und wenn man sie braucht entweder nicht auffindbar oder im Eimer. Eine gescheite NVMe, ab ins kleine Gehäuse mit USB-C, das dann noch am Rechner und ab geht die Luzie. Da wird jeder USB-Stick blass.
 
4nanai schrieb:
-> https://ssd-tester.de/usb_stick_test.php
Sortiere nach Schreibleistung und such dir was Passendes aus. Alternativ würde ich bei den derzeit günstigen Preisen auf eine M.2 SSD im USB-Gehäuse setzen.
Das sagt leider so nicht viel aus, da es interessant ist, wie es im Dauerbeschreiben aussieht. Wenn man einen USB-Stick mit 256, 512 und mehr GB hat, dann will man da sicherlich ab und zu auch größere Mengen draufschieben. Wenn dann nach wenigen GB der Cache voll ist, macht das keinen Spaß.
Kristatos schrieb:
So auch der hier: Nach nur 90GB bricht diese tolle Schreibrate von 900MB/s auf unter 80MB/s...
 
der Unzensierte schrieb:
sind meistens zu klein
Oder man kauft die falschen USB-Sticks... 128 GB reichen wohl... aber du kennst die Anforderungen des TEs besser.
der Unzensierte schrieb:
und wenn man sie braucht entweder nicht auffindbar
Klar, gilt nur für USB-Sticks...
der Unzensierte schrieb:
Wenn man die falschen USB-Sticks kauft vielleicht.
Ergänzung ()

gaym0r schrieb:
So auch der hier: Nach nur 90GB bricht diese tolle Schreibrate von 900MB/s auf unter 80MB/s...
Stimmt, das ist fast so schlimm wie 100 MB in 6 Minten...
 
der Unzensierte schrieb:
Vergiss einfach USB-Sticks. Die taugen nicht viel, sind meistens zu klein und wenn man sie braucht entweder nicht auffindbar oder im Eimer. Eine gescheite NVMe, ab ins kleine Gehäuse mit USB-C, das dann noch am Rechner und ab geht die Luzie. Da wird jeder USB-Stick blass.
Grundsätzlich richtig. ich würde nicht nur auf USB C setzen. Wenn A und A Stecker. Die meisten Rechner an denen ich arbeite haben kein USB C.
 
tollertyp schrieb:
Was sagen denn Benchmarks?
Auch ohne Bitlocker?
Vermutlich ist der USB-Stick halt ne Krücke.
Welchen Benchmark würdet ihr denn empfehlen?
Bitlocker brauche ich für den Verlustfall, da private Daten auf dem Stick sind und Bitlocker auf jedem Windows-Rechner vorhanden ist.

MORPEUS schrieb:
PS. Bei diversen Benchmarks mit den Sticks ist mir aufgefallen, dass die Benchmarkergebnisse stark abhängig davon sind, mit welchem Dateisystem sie formatiert sind, als auch welche Cluster-Größe gewählt wurde.
NTFS ist für Wechseldatenträge nicht das ideale Dateisystem. Dafür wurde ExFAT entwickelt.
ExFAT könnte ich mal testen, ich glaube mich jedoch schwach daran erinnern zu können, daß es mal Probleme mit dem Datum (Sommerzeit) gab, wenn man die Datenträger untereinander (NTFS / FAT32) synchronisieren wollte?
 
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