Wie Daten Sichern

User007 schrieb:
Wo steht DAS geschrieben?

z.B. hier (auf die Schnelle gefunden):

"Backup refers to the copying of physical or virtual files or databases to a secondary location for preservation in case of equipment failure or catastrophe." (https://www.techtarget.com/searchdatabackup/definition/backup)


Die von dir genannten Definitionen kommen auch teils sehr schwammig daher. Was ist denn in diesem Rahmen z.B. einen "geeignetes Speichermedium", oder besser gefragt: Was nicht? Laut diesen schwammigen Definitionen würde ja im Grunde eine Dateikopie auf dem selben Laufwerk schon ein Backup darstellen.
 
Banned schrieb:
.B. hier (auf die Schnelle gefunden):
Nein - da steht eindeutig definiert nur (sinngemäß übersetzt) "ein anderes Speicherziel", nicht aber, um welches es sich dabei zwingend unabdingbar handeln muß, so, wie das von Euch tlw. direkt bzw. im übertragenen Sinn postuliert wurde.
Banned schrieb:
Laut diesen schwammigen Definitionen [...]
Ich bin ja auch nicht Urheber der Formulierungen in all den Artikeln, aber die können ja in ihrer Übereinstimmung schlecht bestritten werden, nur weil sie allgemein gehalten sind - das ist dann doch eher nur ein mißglückter Argumentationsversuch.​
Banned schrieb:
[...] im Grunde eine Dateikopie auf dem selben Laufwerk schon ein Backup darstellen.
Auch das trifft nicht zu - Ihr habt bestritten, dass es sich bei einer (Sicherungs-)Kopie von Daten auf dem von @Pete11 verwendeten anderen Speichermedium um ein Backup handelt, was aber rein faktisch doch erfüllt ist.

Btw.:​
Banned schrieb:
Was ist denn in diesem Rahmen z.B. einen "geeignetes Speichermedium", [...]
M. E. n. jedes vom Nutzer als für sein Anwendungsszenario als "qualifiziert" zugewiesene Speichermedium.​
 
User007 schrieb:
M. E. n. jedes vom Nutzer als für sein Anwendungsszenario als "qualifiziert" zugewiesene Speichermedium.​

Damit wäre der Begriff dann komplett sinnentleert und ich denke, wir können dann hier aufhören.

Wenn quasi jede Art der redundanten Speicherung auf ein Medium bzw. an einem Ort der individuellen Wahl als Backup gilt, ist der Begriff nichts mehr wert und hat im professionellen Umfeld nichts mehr zu suchen.

PS: Ich werde bei Gelegenheit mal nachforschen, aber heute nicht mehr.
 
Banned schrieb:
Damit wäre der Begriff dann komplett sinnentleert [...]
Na, dann sag doch mal warum - was "raubt" denn dem Begriff "geeignetes Speichermedium" den Sinn, wenn ein Anwender nach seinem Use-Case eine Qualifizierung zuordnet?​

Banned schrieb:
[...] im professionellen Umfeld [...]
Das mag dafür zutreffend sein, aber ansonsten ist das der Denkfehler - es geht dabei eben allgemein nicht nur um "professionelles Umfeld" oder professionelle Anwendung.
Und eine Begrifflichkeit dswg. gleich komplett zu disqualifizieren halte (zumind.) ich auch für unpassend und falsch. 🤷‍♂️​
 
Zuletzt bearbeitet: (Beitrag ergänzt)
Banned schrieb:
"Backup refers to the copying of physical or virtual files or databases to a secondary location for preservation in case of equipment failure or catastrophe."
Also "secondary location" und "equipment failure". Womit die obigen Angabe "auf eine zweite interne SSD" völlig ausreicht, um die Daten gegen der Ausfall des ersten Laufwerkes abzusichern. Da wird kein zweiter Standort zur Absicherung eines Atomangriffes gefordert.

Banned schrieb:
Laut diesen schwammigen Definitionen würde ja im Grunde eine Dateikopie auf dem selben Laufwerk schon ein Backup darstellen.
Wenn ich einzig die Zerstörung der Daten am ursprünglichen Speicherort absichern will/muss, ist schon das ein Backup. Dass dies nur ganz eingeschränkte Risiken absichert, sollte jeder wissen, der wenigstens ein solches Backup macht.

User007 schrieb:
M. E. n. jedes vom Nutzer als für sein Anwendungsszenario als "qualifiziert" zugewiesene Speichermedium.
Das sehe ich auch so., aber die Diskussionne hier über solche Themen waren schon immer nuztlos. Da wird "secondary location" als ein zweiter physikalicher Stanbdort interpretiert, der aus der Lebenserfahrung heraus am Besten auf einem anderen Kontinent liegt (leider gibt es noch keine Cloud auf dem Mond oder dem Mars). Und das ganze wird selbstverständlich verallgemeinert, da es für alle User gelten muss.

Man solle auch im privaten Umfeld einen Riskoabwägung machen. Mir nützt die von Dr. McCoy als absolutes Minimum gefoderte "externe HDD" für Backup absolut nichts, da ich seit >30 Jahren dafür zu faul bin. Alle meine bisher aufgetrenen Schadensfälle, in denen ich miene Daten zurück spielen musste, konnte schon eine automatische interne Kopie auf einen zweiten Datenträger absichern. Irgendwann kam bei mir noch eine automatische Kopie auf ein NAS o.Ä., hinzu, das aber auch immer online ist und dadurch für Trojaner oder Wohnungsbrände ebenso anfällig ist wie ein zweites internes Laufwerk.

Das gilt dann ähnlich auch im Bezug auf das Ausgangsposting. Meine Bilder liegen so lange lokal auf dem PC und den Speicherkarten (oder auf einer schon während dem Shooting gefüllten SSD), bis ich mich irgnedwann dazu aufgerafft habe, sie auf das NAS zu kopieren. Alle Änderungen erfolgen in der Bilddatenbank. Bilder, die in der DB nicht mehr verfügbar sind, könnte ich auch physiklaisch von der lokalen SSD löschen, wenn ich die Bilder nach einem HW-Defekt von den Speicherkarten wieder herstellen müsste. Diese DB wird täglich lokal/in einem auch für einen Trojaner oder ein Feuer erreichbares NAS automatisch gesichert.

Wenn ich mal Lust dazu habe (=das ist keine Aktion, die man als Backup bezeichnen kann) landen die Bilder dann auf dem NAS, und wenn ich noch mehr Lust habe, auch auf dme Backup-NAS oder gar auf ext. gelagerten HDDs. Zur Absicherung des Langzeit-Archivs genügt mir diese stümperhafte Sicherung.

Dr. McCoy schrieb:
Das könnte aber im Zweifel nicht reichen, nur die bearbeiteten. Ggf. brauchst Du auch Zugriff auf die Rohdaten.
Könnte oder könnte nicht, das weiss nur der Fragesteller. Ich kenne einige Profifotografen, die ihre Originale nach der Bearbeitung auch wegwerfen könnten, weil sie irrelevant sind. Das Aufbewahren ist reine Liebhaberei.

Die bearbeiteten Bilder sind beim Auftraggeber, der Agentur oder der eigenen Vertriebsplattform. Was da nicht ist, ist für keinen Kunden jemals auffindbar und damit im Sinne des Berufes irrelevant.
 
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Wie immer kommt es halt zu 99% auf die IT Kenntnisse an und wie wichtig einem die Daten sind.

Meine Lösung ist immer wenn es geht Backup muss a) sicher sein b) soweit automatisiert dass ich es auch tatsächlich regelmässig nutze.

Ein günstiger oder evtl vorhanderen alter Rechner mit Syncthing + HDD würde das evtl erfüllen sobald man den hochfährt würde er automatisch im Hintergrund alle Verzeichnisse abgleichen, die man eingestellt hat.

Ich sichere unsere Daten so dass ich mich nicht ärgern muss wenn doch was verlorengehen sollte, denn dann dürfte ich eh gerade auf der Flucht vor Zombies, Echsenmenschen oder Aliens sein :D

Nun aber bei Fotos.... wenn ein Bild - was ca braucht nehmen wir mal 50 MByte(?) pro Bild - die kosten heute als HDD Platz ~ 0,0008 Euro = 0,08 Cent für 1 Euro kann man deutlich über 1000 Bilder mit je 50 Mbyte speichern.... lohnt es sich denn da überhaupt noch auszusortieren und zu löschen?
 
Zuletzt bearbeitet:
gymfan schrieb:
Also "secondary location" und "equipment failure". Womit die obigen Angabe "auf eine zweite interne SSD" völlig ausreicht, um die Daten gegen der Ausfall des ersten Laufwerkes abzusichern. Da wird kein zweiter Standort zur Absicherung eines Atomangriffes gefordert.

Du lässt da aber einen m.E. wichtigen Teil der Definition aus, und zwar:

Banned schrieb:
"Backup refers to the copying of physical or virtual files or databases to a secondary location for preservation in case of equipment failure or catastrophe." (https://www.techtarget.com/searchdatabackup/definition/backup)

Darunter versteht man im IT-Kontext normalerweise (also so habe ich es zumindest gelernt) Sachen wie Feuer, Überschwemmung/Wasserschäden, Erdbeben (und theoretisch auch einen Atomangriff).
Das alleine schließt also, wenn man es strikt interpretiert, nicht nur aus, dass das Backup in selben System vorhanden ist, sondern sogar, dass es sich an derselben Örtlichkeit befindet.

Des Weiteren möchte ich dann hier mal die Frage aufwerfen, warum denn RAID dann kein Backup ist (was es definitiv auch nicht ist), wenn man auch das Backup auf einem Laufwerk im selben System haben könnte?
Ich sehe da dann nämlich keinen großen Unterschied mehr. Beim einem RAID1 z.B. habe ich dann auch eine Kopie auf einer weiteren Platte. Klar, beim RAID kommt dann hinzu, dass ein Löschbefehl z.B. den Inhalt auf beiden Platten löscht bzw. den Hardlink entfernt. Aber ansonsten sind beide Varianten anfällig für Viren bzw. Ransomware, Überspannungsschäden etc.

Wenn also eine weitere Platte im System ein Backup ist, dann ist es auch ein RAID1 in meinen Augen, da der Unterschied marginal ist. Da ein RAID bekanntermaßen kein Backup ist, kann es auch eine einfache Kopie in selben System nicht sein.

So zumindest meine Beweisführung. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Banned schrieb:
So zumindest meine Beweisführung.
Die zeigt vor allem, das es ne Sache ist wie, welchen Anspruch man an ein Backup hat und wogegen man sich genau absichern will.
Wie Du ja selbst ausführst, reicht ne räumliche Trennung allein nicht unbedingt. Eine Kopie im selben Haus kann nicht reichen z.B. bei einem Brand. Bei einer großen Katastrophe reicht unter Umständen nicht mal die selbe Stadt. Wie weit muss es denn weg sein, damit es als Backup zählt?

Außerdem gibts natürlich unterschiedliche Wichtigkeiten. Meine Passwörter ordentlich zu sichern ist sehr viel wichtiger als zum Beispiel Systemdateien (die man sich leicht wiederbeschaffen kann und wo dann auch eine lokale Kopie reicht, weil selbst wenn alles weg ist man die sich wiederbeschaffen kann; wo das lokale Backup nur dafür da ist, das man schneller reagieren kann).

Insofern finde ich es schwierig eine pauschale und allgemeingültige Definition von Backup zu formulieren. Das lässt sich überhaupt nur sagen, wenn man die Anforderungen gegenüber stellt. Nur dann lässt sich beurteilen, ob das Backup(konzept) tauglich ist oder nicht. Alles andere ist ne sinnlose Diskussion.
 
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Banned schrieb:
Beim einem RAID1 z.B. habe ich dann auch eine Kopie auf einer weiteren Platte.
Denke mal an diesen Fall:
Du bearbeitest eine Datei, löscht einen Teil daraus und speicherst ab. Dann fällt Dir auf, daß dieser Teil doch wichtig war. Wo ist Dein Backup? Dein Raid1 hat die bearbeitete Datei inzwischen gespiegelt.
 
@Pete11

Das fällt dann in die gleiche Kategorie wie das von mir genannte (unabsichtliche) Löschen; also letztendlich überwiegend Anwenderfehler.


@andy_m4

Ja, da hast du wohl recht. Ich finde es nur problematisch, wenn das alles in einen Topf geworfen wird. Jemand liest dann "Backup" und denkt, ein Backup auf einer anderen Platte (oder sogar der selben) sei eine gute Art, seine Daten zu sichern.
Auch wenn das dann als Backup durchgeht, ist es trotzdem kein gutes Backup und es liegen Welten (im Hinblick auf die potentiellen Gefahren) zwischen diesem und einem in meinen Augen "vernünftigen" Backup.
 
Banned schrieb:
Jemand liest dann "Backup" und denkt, ein Backup auf einer anderen Platte (oder sogar der selben) sei eine gute Art, seine Daten zu sichern.
Ok. Wenn es Dir schlaflose Nächte bereitet, das wenn irgendwer was "ins Internet" schreibt das von irgendwem falsch verstanden werden könnte, dann habe ich schlechte Nachrichten für Dich. :-)
 
andy_m4 schrieb:
Ok. Wenn es Dir schlaflose Nächte bereitet,

Jetzt mal nicht übertreiben. ;)

Ich denke einfach, dass es jedem Privatanwender zumutbar und auch verständlich sein sollte, dass man seine Daten nicht im selben System sichern sollte, da man dadurch schon einen erheblichen Teil der potentiellen Gefahren ausschließen kann. Sich ne externe Festplatte zu kaufen und zu benutzen, ist auch wirklich kein Hexenwerk.

Wer nicht mal diese in meinen Augen Minimalanforderung an ein Backup zu erfüllen bereit ist, dem sind seine Daten in meinen Augen auch nicht viel wert. Aber klar muss das am Ende jeder selber entscheiden.

Aber nicht jeder Ratschlag ist eben auch ein guter Ratschlag.
 
Banned schrieb:
Ich denke einfach, dass es jedem Privatanwender zumutbar und auch verständlich sein sollte, dass man seine Daten nicht im selben System sichern sollte, da man dadurch schon einen erheblichen Teil der potentiellen Gefahren ausschließen kann.
Ja. Ist ja auch alles in Ordnung wenn man darauf hinweist.
Ist aber etwas anderes ob man einen etwaigen unbedarften Anwender darauf hinweist und von mir aus ein paar Empfehlungen ausspricht
oder es zu einer Grundsatz- und Definitionsdiskussion aufbläst a-la "Backup darf nur Backup heißen, wenn xyz".
 
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Okay, alles klar. Ich habe gerade ein Backup in Form einer Kopie einer Datei im selben Ordner erstellt. Ist ja auch ein anderes Speicherziel, nur eben auf derselben Platte. Du siehst, wo das hinführt.

Jedem das seine. :daumen: Manche Leute halten sicherlich auch einen Schokoriegel für ein Mittagessen.


Wenn ich also den Begriff des Backups unzureichend verwendet habe (wobei ich hier bisher noch keine Fachliteratur gesehen habe), dann bitte ich vielmals um Entschuldigung. Wenn ihr diesen Mist Backup nennen wollt, dann tut es eben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Banned schrieb:
Ich habe gerade ein Backup in Form einer Kopie einer Datei im selben Ordner erstellt. Ist ja auch ein anderes Speicherziel, nur eben auf derselben Platte.
Ne nach Anforderung kann auch das ein Backup sein.
Nicht zuletzt deshalb, machen ja z.B.: auch manche Editoren immer eine Kopie der bearbeiteten Datei. Bei dem Backup gehts gar nicht darum, das das irgendwie gegen den Einschlag eines Meteoriten abgesichert ist, sondern das ich schnell und unkompliziert die alte Version wieder habe, wenn ich mal ausversehen ne ungeschickte Änderung gemacht hab.

Ich finde Dein Ansinnen doch auch völlig valide. Natürlich ist das keine brauchbare Vorgehensweise wenn Lieschen Müller ihre Word-Dokumente vom Laptop sichern will.
Das ist aber doch gar nicht der Punkt. An der Empfehlung gibts gar nichts zu kritiseren. Das Problem beginnt da, wenn man versucht ne Definitionsdiskussion loszutreten was man nun Backup nennen darf und was nicht. Weil eben die Ansprüche unterschiedlich sind.
Für Lieschen Müller reicht es irgendwie ne externe Festplatte zu nehmen und die irgendwo anders zu lagern. Bei kritischen Geschäftsdaten würde mir das aber nicht reichen. Da würd' ich dann auch sagen: "Wie? Das soll ein Backup sein? Ihr habt wohl zu viel Schokoriegel gefressen!"

Und genau das ist der Punkt. Deshalb ist es ungünstig Empfehlungen für den unbedarften Anwender irgendwie mit einer (wie auch immer gearteten) Definition des Wortes Backup zu begründen.
Weil dann Sachen über ein Kamm geschert werden, die sich nicht über einen Kamm scheren lassen.
Und darum geht es.
 
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Banned schrieb:
[...] Ich habe gerade ein Backup in Form einer Kopie einer Datei im selben Ordner erstellt. [...]
Njäääh... sorry, (leider) wieder falsche Zuordnung - die (grundsätzliche) Diskussion drehte sich doch zumind. schon um eine Sicherung von Daten (Backup) auf einem anderen (geeigneten) Speichermedium. 🧐
Außerdem hat hier ja auch keiner "empfohlen" die Datensicherung (also Backup) auf einem prinzipiell möglichen und eben auch als solchen geltend ebenfalls im System vorhandenen Datenträger vorzunehmen - und von "auf demselben Datenträger" war ebenso, wie von "gut", nicht mal auch nur entfernt die Rede.
Es ging nur darum, dass auch solcherlei Datenkopien die Grundvoraussetzung erfüllen, um als "Backup" zu gelten. Insofern ist auch die "Ratschlags"-Anführung fehl am Platz.
Wenn man solche Diskurse führt, sollte man schon auch die faktisch genannten Tatsachen berücksichtigen. 🤷‍♂️

Es ist doch völlig legitim, wenn das jeder gem. seinen individuellen Anforderungen und Prioritätszuordnungen handhabt, aber daraus erwächst eben doch keine, und sei sie mglw. noch so durch fachl. Expertise gestützt, zwingend unabdingbar flächendeckende Gültigkeit für die Allgemeinheit.
Das wäre ja, als würde die Berechtigung aus meinem individuellen Use-Case mit einem völlig ausreichenden VDSL50-Anschluß ohne Nutzung von 4K-Netflix-Streaming (o. a. Anbieter) sowie häufigen Video-Sessions (or whatever) für die Allgemeinheit die Verpflichtung eben auch maximalst nur einen DSL50er-Anschluß nutzen zu dürfen zur Postulierung erwachsen - na, das Geschrei (abgesehen vom Gejammer :D) wollte ich mal erleben.
Banned schrieb:
[...] jedem Privatanwender zumutbar und auch verständlich sein sollte, [...]
Aber ist nicht genau das die Schwierigkeit, eben weil die sich leider oft mit solch aus individuell extrem postulierten "Experten"-Meinungen (gefühlt) so weit weg von der Realität der Standard-08/15-Nutzer bewegt?
Solche Anwender sollen doch überzeugt werden und m. Mg. n. bedarf es da doch meistens eher diplomatischer allgemeingehaltenerer Formulierungen zur Vertrauensbildung - was nicht heißt, dass sich nicht ab und an doch auch mal die "Holzhammer"-Methode fruchtbar zeigt. 😉​
 
Banned schrieb:
Des Weiteren möchte ich dann hier mal die Frage aufwerfen, warum denn RAID dann kein Backup ist (was es definitiv auch nicht ist), wenn man auch das Backup auf einem Laufwerk im selben System haben könnte?

RAID verhält sich halt wie eine Synchronisierung und ist daher auf keinen Fall ein Backup.
https://blog.synology.com/ger/backup-vs-synchronisierung/

Aus meiner Sicht geht die Diskussion auch zu deutlich ins OffTopic und ist nicht ansatzweise hilfreich für den Threadersteller. Gefühlt waren nur die ersten Beiträge hilfreich für das Anliegen des Threaderstellers.
 
Inga5 schrieb:
RAID verhält sich halt wie eine Synchronisierung und ist daher auf keinen Fall ein Backup.
https://blog.synology.com/ger/backup-vs-synchronisierung/

Dort steht:
"Denn im Falle einer plötzlichen Katastrophe können Nutzer ihre Daten bei einer Synchronisierung nicht wiederherstellen. Verschlüsselungstrojaners oder Ransomware werden sogar auf alle Geräte synchronisiert. Vor Datenverlust schützt nur ein Backup."

Die bösen Verschlüsselungstrojaners oder die Ransomware haben aber auch Zugriff, wenn die Sicherungskopie auf einem anderen Laufwerk im System ist.

Aber ja, ich glaube, wir hören jetzt echt auf. 😅
 
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