Würde ich von einen Kopfhörerverstärker profitieren? (DT 770Pro 250Ohm)

Cyberskunk77 schrieb:
Dieser Stick führte durchaus nicht zu einhellig positiven
Meinungen. Auf der anderen Seite sind die paar Euro für den Stick einen Versuch wert, erst recht, wenn man
keine "high-endigen" Kopfhörer verwendet.

Ich glaube das hängt auch von den persönlichen Ansprüchen ab. Ich denke, dass du "high ending" ganz anders definieren wirst als ich. Ich hatte früher nur die ollen kabellosen Logitech Kloschüsseln als Headset... und dagegen war der DT990 damals eben schon oberes High End :).

Dennoch bin ich prinzipiell neugierig, ob ich mit den von dir genannten Apogee Groove USB einen Unterschied zum Onboard/STX II hören würde. Speichere ich mir mal für später ab.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Cyberskunk77
Die Gefahr ist beim Abspeichern von Links zu Hardware halt immer, dass die Entwicklungen nicht stehen bleiben...

Aber das weißt du selber. Die kleine "Apogee Keule", so nenne ich sie scherzhaft, ist jedenfalls ein Klassiker, den
ich durchaus für eine Hörprobe empfehlen würde.
 
Hutzeliger schrieb:
Haben mehrere davon in Gebrauch und die ändern alles:
und das Problem mit dem Grundrauschen hast Du nicht? Wird jedenfalls in amazon Rezension und in den youtube Kommentaren erwähnt.
Ergänzung ()

Cyberskunk77 schrieb:
Aber das weißt du selber. Die kleine "Apogee Keule", so nenne ich sie scherzhaft, ist jedenfalls ein Klassiker, den
ich durchaus für eine Hörprobe empfehlen würde.
200€ liegen weit außerhalb meines Rahmens.
Der Kopfhörer kostete gerade mal 120€
 
birdskywinter schrieb:
200€ liegen weit außerhalb meines Rahmens.
Der Kopfhörer kostete gerade mal 120€


Na klar, das verstehe ich. 200€ war auch der Preis, den ich seinerzeit bezahlt habe. Momentan möchte z. B.
Thomann 269€ für den Groove haben. https://www.thomann.de/de/apogee_groove.htm

Wahnsinn, wie sie die Preise überall angehoben haben... :(

Ein Grundrauschen nehme ich übrigens bei keinem unserer Kopfhörer/In-Ears am Groove wahr. Das hätte ich von dem kleinen Ding nicht dermaßen perfekt erwartet, erfreulicherweise ist es aber so.
 
Das Grundrauschen hängt auch stark von der Empfindlichkeit des Kopfhörers ab. Je höher der Wirkungsgrad, desto stärker wird das Grundrauschen betont. Das wird beim Sharkoon DAC hier im Forum auch immer wieder angemerkt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: lamda und Cyberskunk77
Der Kabelbinder schrieb:
Das Grundrauschen hängt auch stark von der Empfindlichkeit des Kopfhörers ab.

Ja, deshalb war ich auch ziemlich erstaunt, dass an 26Ω und selbst an 16Ω In-Ears am Groove kein Grundrauschen wahrnehmbar ist. Gerade bei In-Ears mit deren niedriger Impedanz hätte ich das am ehesten erwartet.

Das spezielle "Constant Current Drive" Feature des Groove funktioniert jedenfalls prima, so viel kann ich bestätigen.
 
Die DX liefert laut Datenblatt 2V anstatt nur 1V wie bei der DG. Sagt ohne konkrete Messwerte erst mal nichts aus. Aber dürfte wohl etwas mehr Power haben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: birdskywinter
Wer so denkt, hat meiner Meinung nach keine Beratung verdient. Scheinst ja eh beratungsresistent zu sein 🤷‍♂️
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: PHuV
Seh ich es richtig das sowhol bei der Xonar DX als auch bei der DG
https://dlcdnet.asus.com/pub/ASUS/Audio_Card/Xonar_DG/E7802_Xonar_DG.pdf
https://dlcdnets.asus.com/pub/ASUS/Audio_Card/Xonar_DX/E11128_Xonar_DX_UM_V4_WEB.pdf
ein 100 Ohm Kopfhörerausgang verbaut ist?

Es aber für die DT 770 Pro 250 Ohm besser wäre man hätte einen niedrigohmigen Kopfhörerausgang?

Warum möchte ich eine Soundkarte?
1. gebraucht sehr günstig zu bekommen
2. weniger unordnung auf dem Schreibtisch.

sonny2 schrieb:
Scheinst ja eh beratungsresistent zu sein

cyberpirate schrieb:
Das ist zunächst mal Quatsch! Nichtsdesto trotz kann für Dich eine Soundkarte den Sound verbessern. Ich würde aber eher intern verbauen. Da dann diese Karte:

https://geizhals.de/asus-xonar-se-90ya00t0-m0ua00-a1913751.html
 
birdskywinter schrieb:
ein 100 Ohm Kopfhörerausgang verbaut ist?

https://dlcdnet.asus.com/pub/ASUS/Audio_Card/Xonar_DG/E7802_Xonar_DG.pdf
Output/Input Full Scale Voltage: 1Vrms (3Vp-p)
Headphone Impedance: Optimized for 32~150
Operating System: Windows7/ Vista/XP(32/64bit)/MCE2005

https://dlcdnets.asus.com/pub/ASUS/Audio_Card/Xonar_DX/E11128_Xonar_DX_UM_V4_WEB.pdf
Output/Input Full-Scale Voltage: 2 Vrms (5.65 Vp-p)
Operating System: Windows ® 10 / Vista(32/64bit)/XP(32/64bit)/MCE2005

Näheres siehe Finaler Testaufbau für den Test von Kopfhörern-und Headsets | Igor'sLAB
Maximalaussteuerung an 32 und 600 Ohm

Bringt uns die diskret mit Transistoren aufgebaute Gegentaktendstufe hier einen echten Benefit? Ja, das funktioniert bestens, also beginnen wir erst einmal mit den weit verbreiteten 32 Ohm. Mit brachialen 410,69 mW RMS pro Kanal statt der 7,3 mW beim Onboard-Sound des Godlike erhält man hier die 56-fache Ausgangsleistung! Das sind extreme Verbesserungen, denn man bekommt alle Kopfhörer locker auf den maximalen Pegel. Mit satten 3.6252 Vrms an 32 Ohm sind hier akustischen Notlagen meiner Messungen mit einer lockeren Geste zu meistern.
Doch was passiert, wenn man einen 600-Ohm-Kopfhörer messen möchte? Mit echten 5,3511 Vrms erreicht man mit fast 47,7231 mW RMS immerhin noch mehr als das 15-fache des Onboard-Sounds, der mit 3.1 mW RMS und knapp 1.37 Vrms sehr bescheiden auftritt. Das ist schon echtes Ohren-Kino, aber es ist natürlich auch eine deutliche und vor allem hörbare Verbesserung für alle höherohmigen Kopfhörer ab 80 Ohm.

P.S.
Wegen dem Treiber-Support für Windows 10 in jedem Fall die Xonar DX.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
100 Ohm Ausgangsimpedanz sind für einen Kopfhörerausgang (nicht Line Out!) tatsächlich sehr hoch. Nach Faustformel sollte die Lastimpedanz (Kopfhörer) immer grob 8 mal höher liegen als die Ausgangsimpedanz der Soundkarte. Mit steigender Ausgangsimpedanz verschlechtert sich die elektrische Dämfpung der Kopfhörermembran, was das Impulsverhalten beeinträchtigen und dadurch den Klirr erhöhen sowie je nach Kopfhörer auch den Frequenzgang verbiegen kann. Zudem wirkt die erhöhte Impedanz auch dämpfend auf den Pegel. Der Kopfhörer wird also leiser - je nach Wirkungsgrad vielleicht sogar zu leise.
In der Praxis sind diese Phänomene mal mehr, mal minder dramatisch. Hängt halt alles stark vom angeschlossenen Kopfhörer ab. Empfehlen würde ich solche Soundkarten heute aber nicht mehr. Das ist de facto leider Onboard-Niveau.

Ich würde mir einen kleinen Fiio E10 holen. Gibt es gebraucht für <30 Euro. Hat eine sehr geringe Ausgangsimpedanz, sehr ordentliche Messwerte und stemmt solche Wald-und-Wiesen-Kopfhörer ohne Probleme. Auch einen 250 Ohm Beyer. ;)
Wenn er nicht auf dem Schreibtisch liegen soll, dann lass ihn hinter dem Rechner und verstell die Systemlautstärke einfach im System. Ist bei 24 Bit auch klangtechnisch kein Problem.

Wenn es unbedingt intern und sehr günstig sein muss, dann würde ich mir eine günstige Sound Blaster Z suchen. Das Teil ist zwar auch uralt (DAC aus dem Jahre 2005), hat aber wenigstens nur 22 Ohm Ausgangsimpedanz und sollte daher mehr aus den 2 V Spannung rausholen können. Besser (mindestens mal lauter) wäre eine Soundblaster AE, aber auch etwas teurer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sollte ich denn wenn ich einen Kopfhörerverstärker an die Xonar DX anschließe. Die Lautsärke in Windows immer auf 100% stellen?

Ist es eigentlich nicht optimal einen Kopfhörerverstärker an einen geregelten Lautsprecherausgang anzuschließen?
 
birdskywinter schrieb:
Sollte ich denn wenn ich einen Kopfhörerverstärker an die Xonar DX anschließe. Die Lautsärke in Windows immer auf 100% stellen?
So 80-90% würde ich sagen.

https://www.audiosciencereview.com/...nding-the-windows-audio-quality-debate.19438/

birdskywinter schrieb:
Ist es eigentlich nicht optimal einen Kopfhörerverstärker an einen geregelten Lautsprecherausgang anzuschließen?
Der Ausgang deiner Soundkarte ist ohnehin mehr Line-Out als Kopfhörerverstärker. Das sollte alles kein Problem sein.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: birdskywinter
Zurück
Oben