News : Mikro-ATX-Mainboards mit MCP73 von MSI

, 22 Kommentare

Basierend auf Nvidias nForce-Chips der MCP73-Familie mit integriertem Grafikkern hat MSI ab sofort drei Mikro-ATX-Mainboards mit Sockel 775 der neuen P6NGM-Serie im Portfolio, welche die aktuellen und kommenden 45-nm-Prozessoren von Intel unterstützen. Im Angebot sind die drei Modelle P6NGM-FIH, P6NGM-FD und P6NGM-L.

Allen Modellen der P6NGM-Serie gemeinsam sind die volle Unterstützung der neuesten Intel-Prozessoren der Penryn-Generation mit bis zu 1.333 MHz Frontside-Bus – wobei MSI beim kleinsten Modell FSB1066 als höchsten normalen Frontside-Bus angibt und FSB1333 als „Overclocked“ kennzeichnet –, die Unterstützung von bis zu 4 GB DDR2-800-RAM, die Ausstattung mit vier S-ATA-II-Ports inklusive RAID-Funktion und ein 8-Kanal-Audiochip. Wer mehr Grafikleistung benötigt als die IGP-Lösung hergibt, kann über den PCI-x16-Slot auch eine externe Grafikkarte anschließen. Zusätzlich erweitern lassen sich alle Modelle der P6NGM-Familie über einen PCI-x1-Express- sowie zwei Standard-PCI-2.3-Steckplätze. Für Unternehmen lassen sich alle drei Mainboards auch mit optionalen TPM-Modulen erweitern – der entsprechende Steckplatz ist serienmäßig integriert.

MSI P6NGM-FIH
MSI P6NGM-FIH

Lärmende Chipsatzlüfter muss man bei keinem der drei Modelle fürchten. Komplett passiv gekühlt arbeiten alle drei absolut geräuschfrei. Mit dem MCP73U-Chip (Nvidia GeForce 7150 und nForce 630i) ausgerüstet, bietet das Topmodell P6NGM-FIH neben einem Onboard-VGA-Ausgang auch einen HDMI-Anschluss mit HDCP-Unterstützung. Mithilfe des beiliegenden Adapters lässt sich der Anschluss wahlweise auch von HDMI auf DVI umwandeln. Einen serienmäßigen DVI- und VGA-Anschluss bietet das Modell P6NGM-FD mit MCP73PV-Chipsatz (Nvidia GeForce 7100 und nForce 630i). Die preisgünstigste Variante P6NGM-L mit MCP73V-Chipsatz (Nvidia GeForce 7050 und nForce 610i) steuert Monitore ausschließlich über die VGA-Schnittstelle an.

Die weiteren Unterschiede der drei Modelle fallen recht gering aus. So bietet lediglich das Topmodell zwei FireWire-Ports (IEEE 1394). Das kleinste Modell muss sich mit acht statt zehn USB2.0-Ports begnügen und unterstützt zudem lediglich die RAID-Modi 0 und 1, während die beiden anderen Modelle die Modi 0, 1, 0+1 und 5 unterstützen. Die Modelle der P6NGM-Serie im Mikro-ATX-Format sind ab sofort im Handel verfügbar. Die unverbindlichen Preisempfehlungen lauten: 79,- Euro für das P6NGM-FIH, 59,- Euro für das P6NGM-FD und 49,- Euro für das P6NGM-L. Die Straßenpreise liegen jedoch bereits jetzt mit etwa 66 Euro für das P6NGM-FIH, etwa 47 Euro für das P6NGM-FD und etwa 43 Euro für das P6NGM-L deutlich niedriger.