2/19 Radeon HD 5570 im Test : Guter Multimedia-Künstler mit Stärken beim Verbrauch

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Technische Daten

Radeon
HD 4670
Radeon
HD 5450
Radeon
HD 5570
Radeon
HD 5670
GeForce
GT 240
Logo ATi Radeon Graphics klein ATi Radeon Graphics klein ATi Radeon Graphics klein ATi Radeon Graphics klein Nvidia GeForce
Chip RV730 RV810/Cedar RV830/Redwood RV830/Redwood GT215
Transistoren 514 Mio. ca. 292 Mio. ca. 627 Mio. ca. 627 Mio. ca. 727 Mio.
Fertigung 55 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm
Chiptakt 750 MHz 650 MHz 650 MHz 775 MHz 550 MHz
Shadertakt 750 MHz 650 MHz 650 MHz 775 MHz 1.360 MHz
Shader-Einheiten
(MADD)
64 (5D) 16 (5D) 80 (5D) 80 (5D) 96 (1D)
FLOPs (MADD/ADD) 480 GFLOP/s 104 GFLOP/s 520 GFLOPs 620 GFLOPs 392 GFLOPs
ROPs 8 4 8 8 8
Pixelfüllrate 6000 MPix/s 2600 MPix/s 5200 MPix/s 6200 MPix/s 4400 MPix/s
TMUs 32 8 20 20 32
TAUs 32 8 20 20 32
Texelfüllrate 24000 MTex/s 5200 MTex/s 13000 MTex/s 15500 MTex/s 17600 MTex/s
Shader-Model SM 4.1 SM 5 SM 5 SM 5 SM 4.1
Hybrid-CF/-SLI X X X X X
effektive Windows
Stromsparfunktion
Speichermenge 512 MB GDDR3 512 MB DDR2/3
1.024 MB DDR2/3
1.024 MB DDR3 512 MB GDDR5 512 MB GDDR5
1.024 MB DDR3
Speichertakt 1.000 MHz 800 MHz 900 MHz 2.000 MHz 1.700 MHz
1.000 MHz
Speicherinterface 128 Bit 64 Bit 128 Bit 128 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite 32000 MB/s 12800 MB/s 28800 MB/s 64000 MB/s 54400 MB/s
32000 MB/s

Die Radeon HD 5570 setzt wie der größere Bruder Radeon HD 5670 auf die RV830-GPU, die AMD in der Öffentlichkeit gerne Redwood nennt. Der Rechenkern wird im modernen 40-nm-Verfahren bei TSMC gefertigt und umfasst 627 Millionen Transistoren. Eine gute Nachricht für die potenziellen Käufer vorweg: Anders als vielleicht vermutet werden kann, belässt der Chipspezialist den Grafikkern in der Vollausstattung – deaktivierte Einheiten gibt es nicht.

Damit setzt sich der RV830 auf der Radeon HD 5570 aus fünf SIMD-Einheiten zusammen, wobei jede SIMD-Einheit aus 16 5D-Shadereinheiten besteht und somit insgesamt 80 dieser Einheiten existieren. ATi spricht von 400 Stream Processing Units, da es insgesamt 400 ALUs gibt, die jeweils ein MADD (Multiply-ADD) in einem Takt berechnen können. Darüber hinaus ist an jede SIMD-Einheit ein Texturcluster angeschlossen, der sich aus jeweils vier Textureinheiten zusammen setzt. 20 vollwertige Einheiten, die pro Takt einen Pixel adressieren sowie texturieren können, sind auf dem RV830 installiert.

Die Radeon HD 5570 kommt mit zwei ROP-Clustern daher, die sich aus jeweils vier Raster Operation Units (ROPs) zusammen setzen. Damit sind deren acht vorhanden. An jede ROP-Partition ist jeweils ein 64 Bit breiter Speichercontroller angeschlossen, womit das Speicherinterface auf dem 3D-Beschleuniger 128 Bit groß ist.

Beim Speicher selbst hat AMD hingegen einen großen Einschnitt bei der Radeon HD 5570 gegenüber der Radeon HD 5670 vorgenommen. Denn während letztere mit dem modernen und deutlich flotteren GDDR5-Speicher ausgestattet ist, wird auf dem neuen Produkt nur noch langsamerer DDR3-Speicher verbaut. Dieser ist 1.024 MB groß, wobei wir stark davon ausgehen, dass die Boardpartner genauso günstigere 512-MB-Modelle anbieten werden.

Die RV830-GPU taktet auf der Radeon HD 5570 mit 650 MHz und ist somit 125 MHz langsamer als auf der Radeon-HD-5600-Karte. Die Frequenz des Speichers ist gar um 1.100 MHz niedriger, denn dieser wird nur noch mit 900 MHz angesteuert. Das ist der größte Unterschied zwischen den beiden Grafikkarten.

Bezüglich der Features sind die Produkte absolut identisch: DirectX 11 ist ebenso wie Eyefinity (für maximal drei Monitore) mit an Bord. Unter Windows soll der 3D-Beschleuniger geringe 9,69 Watt aus der Steckdose ziehen, unter Last sollen es maximal 42,7 Watt sein.

RV830-GPU
RV830-GPU

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