5/7 Drei 40-Euro-Netzteile im Test : 500 bis 560 Watt von LC-Power, SilverStone und Cooler Master

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Spannungsregulation

Die günstigen Elektronikplattformen der Testkandidaten machen insbesondere in den Crossloads Probleme. Die beste Spannungsregulation kann das LC-Power für sich verbuchen, das die Spannungswerte in fast allen Tests noch innerhalb der ATX-Norm halten kann. Problematisch ist hingegen das Netzteil von SilverStone, dessen 3,3-Volt-Schiene bei einer Last von 100 Prozent knapp außerhalb der Norm arbeitet. Das Netzteil von Cooler Master arbeitet im Vergleich unauffällig, Crossloads sind jedoch nicht die Stärken des B500 ver.2.

Restwelligkeit

In Sachen Restwelligkeit wissen LC-Power und Cooler Master in allen Szenarios mit Werten weit innerhalb der ATX-Norm zu gefallen – das LC-Power liegt in den festen Lasten vorne, das Cooler Master bei den Tests nach 80-PLUS-Norm.

Eine Katastrophe stellen allerdings die Werte des SilverStone Strider Essential 500W dar. In den Tests nach 80 PLUS durchbricht die Restwelligkeit auf der 3,3-Volt-Schiene bereits ab einer Last von 50 Prozent deutlich die ATX-Norm, bei Volllast verdoppelt sich dieser Wert nochmals. Auch auf der 12-Volt-Schiene und insbesondere auf der 5-Volt-Schiene kann das Netzteil nicht überzeugen. In den Szenarios mit festen Lasten bietet sich ein ähnliches Bild: Während sich die Restwelligkeit auf 12 Volt noch knapp im Rahmen befindet, liegt sie bei 5 Volt deutlich darüber und durchbricht auf der 3,3-Volt-Schiene letztendlich die Schallmauer. Das zweite Vergleichsmuster bestätigt diesen Eindruck. Es erzeugt auf 12 Volt etwas bessere, auf 5 Volt hingegen deutlich schlechtere Werte.

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