AMD Radeon RX 480 im Test: Schnell und effizient mit 8 GByte für 260 Euro

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Wolfgang Andermahr
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Massenphänomene: World of Warcraft und World of Tanks

In 1.920 × 1.080 schneidet die Radeon RX 480 sowohl in World of Tanks als auch in World of Warcraft gut ab – vor allem bei ersterem kann sich die Polaris-Grafikkarte gut in Szene setzen, da die Ausführungseinheiten anscheinend gut ausgelastet werden. In 2.560 × 1.440 fällt die RX 480 dann in beiden Spielen hinter die Radeon R9 390 zurück, erreicht aber immer noch spielbare Frameraten.

Diagramme
World of Warcraft – 1.920 × 1.080
    • Gigabyte GTX 1080 Gaming (8GB)
      163,2
    • Nvidia GeForce GTX 1080 (8GB)
      163,1
    • Nvidia GeForce GTX 1070 (8GB)
      160,8
    • Gigabyte GTX 980 Ti Gaming (6GB)
      160,8
    • Nvidia GeForce GTX 980 Ti (6GB)
      160,6
    • Asus GeForce GTX 980 Strix (4GB)
      155,7
    • Nvidia GeForce GTX 980 (4GB)
      143,6
    • MSI GeForce GTX 970 Gaming (4GB)
      137,6
    • AMD Radeon R9 Fury X (4GB)
      131,3
    • Sapphire R9 Fury Nitro (4GB)
      126,3
    • Nvidia GeForce GTX 970 (4GB)
      125,6
    • AMD Radeon R9 Nano (4GB)
      120,4
    • AMD Radeon R9 Fury (4GB)
      120,3
    • MSI Radeon R9 390X Gaming (8GB)
      118,2
    • Nvidia GeForce GTX 780 Ti (3GB)
      118,2
    • AMD Radeon R9 390X (8GB)
      116,0
    • AMD Radeon RX 480 Max (8GB)
      114,8
    • MSI Radeon R9 390 Gaming (8GB)
      110,8
    • AMD Radeon RX 480 (8GB)
      109,4
    • AMD Radeon R9 390 (8GB)
      107,1
    • AMD Radeon R9 290 (4GB)
      100,0
    • Nvidia GeForce GTX 770 (2GB)
      91,9
    • Asus GeForce GTX 960 Strix (4GB)
      88,8
    • Sapphire R9 380X Nitro (4GB)
      85,6
    • AMD Radeon R9 380X (4GB)
      82,6
    • Nvidia GeForce GTX 960 (4GB)
      80,6
    • Asus GeForce GTX 950 Strix (2GB)
      77,9
    • Asus Radeon R9 380 Strix (4GB)
      75,7
    • AMD Radeon R9 380 (4GB)
      75,1
    • AMD Radeon R9 280X (3GB)
      73,6
    • Nvidia GeForce GTX 950 (2GB)
      66,6
    • Asus Radeon R9 370 Strix (4GB)
      55,0
    • AMD Radeon R9 370 (4GB)
      51,7

Frameverläufe: Auf und Abs

Bei den Frameverläufen zeigt sich, dass nicht nur die Anforderungen des Spiels entscheiden, ob die Radeon RX 480 oder die Radeon R9 390 vorne liegt. Auch innerhalb einer nur 25 Sekunden langen Testszene können die Anforderungen an die Grafikkarte wechseln. In GTA V zeigt sich etwa ein ständiges Auf und Ab, doch auch in anderen Spielen liefert je nach Sekunde mal die eine, mal die andere Grafikkarte ein besseres Ergebnis.

1.920 × 1.080
Ashes of the Singularity – 1.920 × 1.080
01020304050Bilder pro Sekunde (FPS) 12345678910111213141516171819202122232425

FCAT zeigt: Die Frametimes sind nicht genau gleich

FCAT-Messungen von vier verschiedenen Spielen zeigen, dass die Frametimes der Radeon RX 480 und der Radeon R9 390 interessanterweise nicht ganz identisch sind. Im Grundverlauf sind sie zwar gleich, jedoch gibt es Unterschiede bei den Ausreißern. Beispielsweise haben alle drei getesteten Grafikkarten in Doom am Ende der Testszene Probleme und geraten spürbar kurz ins Stocken. Dies tut auch die neue Polaris-GPU, interessanterweise aber deutlich weniger als die ältere Grafikkarte.

Frametimes (FCAT)
Frametimes (FCAT) – Doom, 1.920 × 1.080
0612182430Millisekunden 11002003004005006007008009001.0001.1001.2001.3001.4001.5001.6001.7001.8001.9002.0002.100

Auch in Mirrors Edge Catalyst zeigen sich Unterschiede. Erneut zeigen alle drei 3D-Beschleuniger Ausschläge bei den Frametimes, allerdings weist die Radeon R9 390 nicht nur deutlich mehr Spikes auf als die Radeon RX 480, sondern diese sind auch noch deutlich größer. Während es mit der Radeon R9 390 in der Testszene kurz stockt, durchläuft die Radeon RX 480 diese hingegen ohne Probleme. Dieses Ergebnis ist mit demselben Treiber entstanden und reproduzierbar. In den zwei anderen Titeln, Far Cry Primal sowie Rise of the Tomb Raider, gibt es hingegen keine Unterschiede zwischen R9 390 und RX 480.