The Last of Us Part 2: Ellie und Joel ziehen in zweites Abenteuer

Max Doll 86 Kommentare
The Last of Us Part 2: Ellie und Joel ziehen in zweites Abenteuer
Bild: Sony

Auf der PlayStation Experience 2016 hat Sony endlich offiziell angekündigt, was vereinzelte, aber glaubwürdige Gerüchte seit längerer Zeit nahegelegt hatten: Nach Uncharted 4 widmet sich Naughty Dog einer Fortsetzung von The Last of Us.

Die erste Ankündigung verrät noch wenig über das kommende Spiel, das sich noch am Anfang seiner Entwicklung befindet und eigentlich erst zur E3 des kommenden Jahres enthüllt werden sollte. Überdeutlich wird lediglich, dass die Geschichte von The Last of Us nicht nur fortgesetzt, sondern in Verbindung mit dem Vorgänger zu einem größeren Ganzen wird. Diesen Anspruch unterstreicht schon die Bezeichnung des Spiels, das nicht als „The Last of Us 2“, sondern als „The Last of Us Teil 2“ vorgestellt wurde.

Die Fortsetzung sei jedoch keine sichere Sache gewesen, schreibt Naughty Dog. Nun habe das Studio nach jahrelanger Ideenfindung und vielen verworfenen Ansätzen aber eine „Geschichte entdeckt, die sich nach etwas Besonderem anfühlt“ und es wert sei, erzählt zu werden. Fans, die der Ansicht sind, dass das Spiel eigentlich keine Fortsetzung brauche, bitten die Entwickler um Vertrauen: Das Sequel würde nicht entstehen, wenn „wir nicht die richtige Idee hätten“. In der Vergangenheit war das oft genug der Fall, hat sich Naughty Dog doch gerade mit intelligenten, gut inszenierten Erzählungen auch über längere Serien hinweg einen Ruf erworben.

Die Fortsetzung ist ein Gegenstück

Die Handlung spielt in Teil 2 von The Last of Us nun fünf Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils und ist als komplementäres Gegenstück angelegt. Das zeigt sich in zwei Eigenheiten: Statt um Liebe geht es nun um Hass als übergreifendes Thema, statt Joel steuern Spieler die nun 19 Jahre alte Ellie, die „jeden einzelnen von ihnen finden und töten“ will. Um welche Gruppierung oder Personen es sich dabei handelt, wird offen gelassen. Deutlich wird immerhin, dass die Welt noch immer postapokalyptisch verheert ist. Weitere Informationen zum Spiel werden in den kommenden Monaten veröffentlicht.