Apple: Neue MacBooks für WWDC geplant

Tobias Reuter 40 Kommentare
Apple: Neue MacBooks für WWDC geplant

Apple plant laut eines Bloomberg-Berichts die baldige Aktualisierung des kompletten MacBook-Portfolios. Demnach präsentiert der Konzern auf der WWDC neue Modelle des MacBook Pro, MacBook und MacBook Air. Vom iPad mini soll es hingegen keine weitere Generation geben.

Prozessor-Upgrades für alle MacBook-Modelle

Anders als im Herbst 2016 wird Apple höchstwahrscheinlich kein neues Design für eine der MacBook-Varianten vorstellen. Auf der Entwicklermesse geht es ausschließlich um Leistungsverbesserungen. Das aktuell noch mit Intels Skylake-Prozessor bestückte MacBook Pro soll ein Upgrade auf die Kaby-Lake-Architektur bekommen. Apple arbeite zudem an einem ARM-Chip, der sich um einige Funktionen mit geringem Energiebedarf kümmert und dadurch den Hauptprozessor entlastet. Es sei aber nicht bekannt, ob der Chip schon pünktlich zur nächsten MacBook-Pro-Generation fertig wird.

Das zuletzt im April 2016 aktualisierte MacBook erhält laut der Bloomberg-Meldung ebenfalls einen schnelleren Prozessor. Es dürfte sich auch um ein Modell aus der Kaby-Lake-Familie handeln.

Etwas überraschend könnte es zudem ein Upgrade für das seit März 2015 nicht mehr erneuerte MacBook Air geben. Da sich Apples preisgünstigstes Notebook nach wie vor gut verkaufe, erwäge der Konzern, das in die Jahre gekommene Gerät mit einem neuen Prozessor auszustatten und weiter anzubieten, so Bloomberg.

Spätestens seit der Vorstellung des aktuellen MacBook Pro vermarktet Apple das MacBook Air als Einsteigervariante und konzentriert sich vorrangig auf die beiden anderen MacBook-Reihen als Vorzeigemodelle der hauseigenen Laptop-Sparte. Neue Intel-Chips könnten das Air-Modell noch einige Jahre für den Budgetsektor am Leben halten.

Apple soll ohne iPad mini planen

Zusätzlich zu den aktualisierten MacBooks hält die WWDC wahrscheinlich auch ein neues iPad Pro mit 10,5-Zoll-Display bereit. Für ein anderes iPad-Modell könnte es aber keine Zukunft geben. BGR berichtet vom Ende der kleinsten iPad-Variante. Demnach soll das iPad mini 4 das letzte 7,9-Zoll-iPad sein. Die BGR-Quelle nennt schlechte Verkaufszahlen als Grund.

Apple hat die iPad-mini-Produktpalette bereits vor zwei Monaten reduziert. Das iPad mini 2 wird seit dem 21. März 2017 nicht mehr angeboten. Außerdem gibt es das iPad mini 4 nur noch mit 128 Gigabyte. Der Konzern entfernte die 32-Gigabyte-Variante aus dem Sortiment.