MacBook Pro (2017): Neue Hinweise auf 15-Zoll-Modell mit Kaby Lake

Tobias Reuter 19 Kommentare
MacBook Pro (2017): Neue Hinweise auf 15-Zoll-Modell mit Kaby Lake

Die Hinweise auf ein bevorstehendes neues 15-Zoll-Modell des MacBook Pro verdichten sich. Nachdem erste Gerüchte über die Neuauflage zur WWDC am 5. Juni schon länger kursierten, hat Apple jetzt die Lieferzeit der aktuellen 15-Zoll-Variante auf einen Termin nach der Entwicklermesse verschoben.

Lieferung zwischen dem 7. und 9. Juni

Apple hat den frühestmöglichen Lieferzeitraum beim 2016er-Modell des MacBook Pro 15 Zoll (Test) nach hinten verschoben. Wer jetzt bestellt, wird das Gerät nicht in den nächsten Tagen erhalten, sondern zwischen dem 7. und dem 9. Juni. Schon in der Vergangenheit waren erhöhte Lieferprognosen im Apple Store oftmals ein Zeichen für bevorstehende Hardwareneuerungen.

Die Keynote der WWDC findet am Pfingstmontag (5. Juni) statt. Der Konzern könnte dort eine Hardwareaktualisierung des MacBook Pro vorstellen und noch am gleichen Tag mit der Auslieferung beginnen.

Bislang ist nur die 15-Zoll-Variante von der korrigierten Lieferzeit betroffen. Das kleinere MacBook Pro (13 Zoll) bleibt dagegen weiterhin sofort lieferbar. Auch beim MacBook und MacBook Air gibt es aktuell keine Versandverzögerungen.

Prozessor-Upgrade auf Kaby Lake

Bloomberg berichtete bereits Mitte Mai von einer für die WWDC geplanten Aktualisierung der gesamten MacBook-Reihe. Sowohl das MacBook Pro und das MacBook als auch das zuletzt vor über zwei Jahren erneuerte MacBook Air sollen Intels Kaby-Lake-Chips erhalten. Mit der Kaby-Lake-Architektur wird Apple höchstwahrscheinlich auch die maximal mögliche RAM-Bestückung des MacBook Pro von derzeit 16 auf 32 Gigabyte erhöhen. Beides waren große Kritikpunkte, als die Serie Ende 2016 auf damals nur noch zwei Monate aktuelle CPUs aktualisiert worden war.

Zudem soll Apple an einem ARM-Chip für die mobilen Macs arbeiten. Der Chip kümmert sich laut Bericht um einige Tasks mit geringem Energiebedarf und entlastet so den Hauptprozessor, was unter anderem zu längeren Akkulaufzeiten führen soll. Es sei aber ungewiss, ob die ARM-Erweiterung schon in der kommenden MacBook-Pro-Generation verbaut wird.