GeForce GTX 1180: Wie aus Platzhalter-Einträgen gesicherte Fakten werden Notiz

Volker Rißka 96 Kommentare
GeForce GTX 1180: Wie aus Platzhalter-Einträgen gesicherte Fakten werden

TechpowerUp! arbeitet stetig an ihrer umfangreichen Produktdatenbank. Das schließt auch das Anlegen noch unbekannter Produkte ein, zu denen es noch keine handfesten Eckdaten gibt. Das ist legitim. Weil das allerdings nicht allen klar ist, wird der Platzhalter zur „Nvidia GeForce GTX 1180“ aktuell als gesichert herumgereicht.

Doch die Fakten um den nächsten Gaming-Chip von Nvidia sind bisher nicht nur dünn gesät, es gibt sie quasi überhaupt nicht. Alle Angaben bei TechPowerUp! basieren auf (den bestmöglichen) Vermutungen, Spekulationen und „dem, was sein könnte“. Zum Teil wurden auch einfach die Taktraten von Profi-Karten mit denen des Vorgängers vermischt.

Da seit der Vorstellung der letzten GeForce-Gaming-Lösungen in dem oberen Mittelklasse- und High-End-Bereich zwei Jahre vergangen sind, wird die Ungeduld größer, weshalb einige Webseiten und Anwender in Foren und auf sozialen Netzwerken direkt auf den Datenbank-Eintrag aufgesprungen sind und als Fakt verkaufen.

Doch mindestens bis zum Spätsommer/Herbst wird es noch dauern, bis vermutlich eine neue GeForce-Lösung auf den Markt kommt. Nvidias jüngste Historie zeigt, dass vorab kaum verlässliche und zutreffende Fakten über die Chips und Karten ans Tageslicht gelangen. Sollte sich etwas wesentliches tun, wird auch ComputerBase darüber berichten, wie zuletzt im März geschehen, als eine Meldung die letzten Gerüchte zur GeForce auf Basis des Turing-Chips zusammenfasste.