Gaming-Notebooks: Acer Predator Triton 500 und 900 sind schlank oder drehbar

Nicolas La Rocco 19 Kommentare
Gaming-Notebooks: Acer Predator Triton 500 und 900 sind schlank oder drehbar
Bild: Acer

Zur CES 2019 baut Acer das Sortiment an Gaming-Notebooks durch die neuen Serien Predator Triton 500 und 900 aus. Das Triton 500 gibt den potenten, aber dennoch schlanken Begleiter, der weniger als 2 kg wiegt. Bei dem zur IFA gezeigten Triton 900 mit Dreh-Display gibt es nun erstmals die technischen Details, aber keinen Preis.

Predator Triton sind Acers Gaming-Notebooks der eleganteren Art. Acer will damit das Spiele-Notebook vom Stigma des „Kloppers“ befreien und hat dafür mit dem Predator Triton 700 im Frühjahr 2017 den Grundstein gelegt. Seitdem war es relativ ruhig um die Laptop-Serie geworden, in Las Vegas zeigt Acer nun jedoch eine vollständig neue Variante und eine, die es nur kurz zur IFA letztes Jahr im Herbst zu sehen gab.

Den Anfang macht das Predator Triton 500, das mit einer Bauhöhe von 17,9 mm und einem Gewicht von 1,9 kg noch einmal deutlich kleiner und leichter als das Triton 700 baut (18,9 mm, 2,6 kg). Dabei spielen beide Geräte in der 15,6-Zoll-Klasse, und auch das Triton 500 spart nicht an potenter Hardware.

GeForce RTX und G-Sync-Display

Acer rüstet das Triton 500 je nach FPS-Bedarf mit Grafikkarten der neuen Generation Nvidia GeForce RTX 2060, 2070 oder 2080 in der Max-Q-Variante aus. Acer gibt Anwendern sogar die Möglichkeit, die Grafikkarte zu übertakten. Bei der CPU vertraut Acer auf Intel und Core-i7-Prozessoren der achten Generation. Die verschiedenen Ausstattungsvarianten sind zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Bei RAM und PCIe-SSD nennt Acer bis zu 16 GB respektive 512 GB. Acers flache AeroBlade-Lüfter der vierten Generation sollen die Hardware selbst im dünnen Gehäuse kühl halten.

Wer sich für die Variante mit GeForce RTX 2080 entscheidet, erhält das immer 15,6 Zoll große Display in einer Variante mit 144 Hz und G-Sync. Der Pressemitteilung zufolge verzichten die Varianten mit den schwächeren Grafikkarten GeForce RTX 2060 und 2070 auf diese Nvidia-Technologie. Das IPS-Display löst mit 1.920 × 1.080 Bildpunkten auf und soll eine Helligkeit von bis zu 300 cd/m² erreichen. Mit Displayrändern von 6,3 mm kommt das Notebook auf ein Screen-to-Body-Verhältnis von 81 Prozent.

Die von Acer gemachten Angaben zur Laufzeit beziehen sich hingegen auf die Varianten mit GeForce RTX 2060 und 2070. Im Mischbetrieb soll das Triton 500 rund acht Stunden durchhalten. Voraussichtlich zum Ende des ersten Quartals 2019, sprich Ende März, will Acer das Triton 500 zu Preisen ab 1.699 Euro in den deutschen Handel bringen.

Das durchgedrehte Predator Triton 900

Nach wie vor ohne Preis oder Angabe zur Verfügbarkeit muss das Predator Triton 900 auskommen. Das zur IFA letzten Herbst rudimentär vorgestellte Gaming-Notebook hat in Las Vegas nun immerhin technische Daten spendiert bekommen. Das Besondere am Triton 900 ist sein drehbares Display, das über ein spezielles Scharnier näher an die Tastatur gerückt oder in drei alternativen Betriebsmodi verwendet werden kann.

Acer nennt insgesamt vier Nutzungsmodi für den Bildschirm: Im traditionellen Betrieb wird der Bildschirm ganz normal wie bei jedem anderen Notebook aufgeklappt. Alternativ dazu gibt es den sogenannten Ezel-Modus, der das Display näher an den Anwender rückt und so das Spielen direkt auf dem Touch-Display erlaubt. Im Anzeigemodus dreht sich das Display auf die andere Seite, um zum Beispiel Filme zu gucken oder mit Gamepad zu spielen. Im Stand-Modus wird das Display umgedreht abgelegt, um das Notebook wie ein Tablet zu verwenden.

Auch das Triton ist mit Grafikkarten der neuen Serie GeForce RTX ausgerüstet und lässt sich bis zur 2080 konfigurieren. Das Ultra-HD-Display mit 17,3 Zoll und IPS-Panel wird auch in diesem Fall via G-Sync angesteuert, nur auf die 144 Hz muss bei Ultra HD verzichtet werden. Die Prozessoren entstammen der achten Generation Intel Core i7, der DDR4-RAM ist bis zu 32 GB groß und die PCIe-SSDs lassen sich auf Wunsch im RAID0 betreiben. „Maxx“ der Firma Waves und deren Nx-Headtracking sollen für eine 3D-Audioausgabe mit Ortung auf Basis der Blickrichtung des Spielers sorgen.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Acer unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der Veröffentlichungszeitpunkt.