Gerüchte: Apple plant MacBook mit 16 Zoll sowie ein 6K3K-Display

Michael Schäfer 85 Kommentare
Gerüchte: Apple plant MacBook mit 16 Zoll sowie ein 6K3K-Display

Hieß es bis vor ein paar Tagen noch, dass angeblich kein neues iPad Pro in diesem Jahr auf den Markt kommen wird, sollen jetzt doch zwei neue Modelle erscheinen. Auch wird über ein erstmals 16 Zoll großes MacBook Pro spekuliert, und der modulare Mac Pro soll zusammen mit einem 6K3K-Display mit Mini-LED präsentiert werden.

Diese Informationen gehen auf den Analysten Ming-Chi Kuo zurück, dessen Aussagen sich in der Vergangenheit in den meisten Fällen als zutreffend erwiesen haben.

Aktualisierungen auch bei den MacBooks

So soll laut Kuo Apple sein MacBook-Portfolio mit einem 16-Zoll- oder 16,5-Zoll-Modell erweitern, mit dem auch ein neues Design eingeführt wird. Aktuell gibt es das MacBook Pro mit 13,3 Zoll und 15,4 Zoll großem Display, eine 17,3 Zoll große Variante wurde im Jahr 2013 eingestellt. Wachsen soll in diesem Jahr auch der maximal angebotene Arbeitsspeicher der 13-Zoll-Variante, der von 16 GB auf 32 GB aufgestockt werden soll.

Mini-LED-Display und modularer Mac Pro

Ebenfalls in diesem Jahr soll ein 31,6 Zoll großes und mit 6K3K auflösendes Display vorgestellt werden. Apple soll bei diesem auf Mini-LED-ähnliches Backlight-Design zurückgreifen, das dem Bildschirm eine sehr gute Bildqualität ermöglichen soll.

Das neue Display soll zusammen mit dem neuen modularen Mac Pro präsentiert werden, den Apple selbst vor knapp einem Jahr in Aussicht gestellt hatte. Details zu diesem Produkt bleiben aber weiterhin offen.

Neues iPad Pro, iPad und iPad Mini

Bereits in der letzten Woche wurde bekannt, dass Apple in diesem Jahr ein neues iPad Mini auf den Markt bringen will, das das fast vier Jahre alte iPad Mini 4 ablösen soll. In diesem soll zwar aus Kostengründen keine aktuelle Hardware verbaut, dafür aber die Unterstützung für den eigenen Apple Pencil mitgebracht werden.

Hinweise, dass in Sachen Tablets bei Apple weitere Aktualisierungen bevorstehen, haben sich durch die Vorlage von sieben neuen iPads zur Anmeldung bei der Eurasian Economic Commission (EEC) seitens Apple zusätzlich verdichtet.

iPad Pro könnte mit A13 ausgeliefert werden

Kuo zufolge soll Apple die Veröffentlichung von zwei neuen Varianten des iPad Pro planen, welche im späteren Verlauf des Jahres erscheinen sollen. Das könnte auf eine Präsentation im Rahmen des diesjährigen WWDC, die am 3. Juni 2019 startet, hindeuten.

Während bisher davon ausgegangen wurde, dass Apple auch in den neuen Pro-Varianten auf den sich bereits im aktuellen iPad Pro bewährten Prozessor A12X Bionic setzen wird, geht Kuo von einer neuen SoC-Generation aus. Dabei könnte es sich um den neuen A13 handeln, bei dem Auftragsfertiger TSMC im April mit der Produktion beginnen will. Das SoC würde damit allerdings noch vor dem iPhone im iPad zum Einsatz kommen, was ungewöhnlich ist.

Die Display-Größe des normalen iPads soll dabei von bisher 9,7 Zoll auf 10,2 Zoll anwachsen, womit auch ein neues Design nicht ausgeschlossen werden kann. Gleichzeitig soll Apple aber auch die Veröffentlichung eines preisgünstigen iPads mit bekannter Bildschirmgröße planen.

Neue iPhones mit zahlreichen Neuerungen

Auch zu neuen iPhones machte Kuo eine Aussage: So sollen die 2019er Modelle die gleichen Display-Größen wie die aktuellen Versionen von iPhone XS (6,5 Zoll und 5,8 Zoll) sowie iPhone XR (6,1 Zoll) beinhalten. Wie zuvor kolportiert, geht auch er davon aus, dass Apple in der neuen Version noch nicht zu USB Typ C wechselt, sondern dem Lightning-Anschluss die Treue halten wird. Darüber hinaus sollen die neuen Smartphones mit dem Ultra-Wide Band (UWB) ausgestattet sein, welche eine bessere Navigation in Innenräumen ermöglichen sollen. Auch sollen die Geräte die Möglichkeit zum bilateralen kabellosen Laden besitzen, mit dem auch andere Qi-Geräte aufgeladen werden können, wie zum Beispiel die neuen AirPods 2, welche ebenfalls noch in diesem Jahr erscheinen sollen. Zum Ausgleich des dadurch ansteigenden Energieverbrauchs sollen in den neuen iPhones größere Akkus verbaut werden.

Mit dem sogenannten „Frosted Glass Casing‟ soll ferner das verbaute Glas widerstandsfähiger gegen Kratzer werden. Ebenso soll Apple Verbesserungen an Face ID vorgenommen haben. Kuo spricht zudem von einer Triple-Kamera, gibt aber nicht an, ob diese – wie in bisherigen Berichten gemutmaßt – für das „iPhone XI Max“ oder für alle neuen Varianten kommen soll.

Apple Watch und iPod Touch

Zu guter Letzt gibt es auch neue Informationen zur Apple Watch: So soll die EKG-Funktion in weiteren Ländern zur Verfügung gestellt werden und es erscheinen Keramik-Gehäuse für die Apple Watch 4. Darüber hinaus soll in diesem Jahr erstmals seit dem Jahr 2015 wieder ein neuer iPod Touch mit stärkerem Prozessor erscheinen.