Samsung Exynos i T100: SoC mit integriertem Speicher, Bluetooth und Zigbee für IoT

Frank Hüber
0 Kommentare
Samsung Exynos i T100: SoC mit integriertem Speicher, Bluetooth und Zigbee für IoT
Bild: Samsung

Mit dem Exynos i T100 stellt Samsung ein neues System-on-a-Chip für Internet-of-Things-Geräte vor, das nicht nur die Sicherheit und Zuverlässigkeit dieser verbessern soll, sondern mit Bluetooth Low Energy und Zigbee auch zwei Funkstandards für kurze Übertragungsstrecken implementiert hat.

[Anzeige: Im Spiel immer den Durchblick behalten – mit den schnellen Gaming-Monitoren von Mindfactory!]

Damit ergänzt der Exynos i T100 Samsungs Angebot an IoT-SoCs, denn der bereits verfügbare Exynos i T200 setzt auf WLAN-Verbindungen und der Exynos i S111 auf eine weitreichendere Schmalbandkommunikation. Beim Fertigungsprozess nutzt Samsung beim Exynos i T100 auf 28 Nanometer, wobei die CPU des SoC auf einem Cortex-M4 mit ARMv7-M-Architektur basiert, den Nachfolger der ARM7-Architektur im Bereich der Mikrocontroller. Der Exynos i S111 setzt hingegen auf eine Cortex-M7-CPU, der Exynos i T200 auf eine Kombination aus Cortex-R4-RISC-CPU und 32-Bit Cortex-M0+, der die ARMv6-M-Architektur verwendet. Bluetooth LE wird beim Exynos i T100 nach dem Standard 5.0 unterstützt, Zigbee in Version 3.0.1.

Einsatzzweck des Exynos i T100 sollen vor allem Endgeräte in Wohnungen sein, etwa im Bereich der Beleuchtung, der Sicherheit oder der Temperatur- und Feuerüberwachung, aber auch Fitness-Tracker.

Mehr Schutz gegen Hackerangriffe

Um dem Risiko von Hackerangriffen auf IoT-Geräte etwas entgegen zu setzen, stattet Samsung den Exynos i T100 mit einem Security Sub-System (SSS) mit Hardware-Verschlüsselung und einer Physical Unclonable Function (PUF) aus, die jedem Chip eine einzigartige Identität gibt.

Bemusterung gestartet

Das Exynos i T100 kann in einem Temperaturbereich von -4° Celsius bis hin zu 125° Celsius eingesetzt werden. Der Exynos i T100 wird ab sofort von Samsung bemustert. Wann erste Geräte mit dem neuen System-on-a-Chip erscheinen werden und welche Hersteller künftig auf das SoC setzen werden, ist bislang nicht bekannt.