Google: Suche zeigt weniger Ergebnisse derselben Seite an

Nicolas La Rocco 21 Kommentare
Google: Suche zeigt weniger Ergebnisse derselben Seite an
Bild: Google

Google überarbeitet den Algorithmus der Suchmaschine dahingehend, dass fortan weniger Suchergebnisse derselben Website erscheinen. Dass soll für mehr Vielfalt in den Suchergebnissen sorgen. Ab einer gewissen Relevanz soll es Ausnahmen geben.

Googles Danny Sullivan, der auf Twitter neben seinem persönlichen Profil als @searchliaison offizielle Einblicke in die Funktionsweisen der Google-Suche gibt, hat mehr Vielfalt bei der Auflistung von Suchergebnisse angekündigt. Demnach soll die Google-Suche von nun an maximal zwei Ergebnisse derselben Website ausgeben. Google habe diese Anpassung nach zahlreichem Nutzerfeedback vorgenommen, da die Top-Suchergebnisse der ersten Seite häufig von derselben Website stammten.

Ein Beispiel: Sucht man mit der deutschen Google-Suche etwa nach dem Begriff „Samsung Galaxy S10“ erscheinen auf der ersten Seite der Suchergebnisse vier Ergebnisse der Domain samsung.com, drei davon sogar direkt hintereinander. Auch Preisvergleiche und Nachrichtenseite sind in den Suchergebnissen oftmals doppelt und dreifach vertreten, was hauptsächlich einer guten Suchmaschinenoptimierung zu verdanken ist, den Nutzer im konkreten Fall aber nicht zwangsläufig weiterbringt – das ist aber wiederum Googles Ziel.

Google macht Ausnahmen bei Relevanz

Ausnahmen von dieser neuen Regelung soll es deshalb geben, wenn die Systeme von Google erkennen, dass mehrere Ergebnisse derselben Seite für eine spezielle Suche besonders von Relevanz sein könnten. Google geht nichts in Detail, welche Entscheidungskriterien für maximal zwei Suchergebnisse gelten und bei welchen Suchbegriffen oder welcher Kombinationen aus Begriffen mehr als zwei Ergebnisse dargestellt werden.

Die sogenannte „Site diversity“, wie Google das neue Feature beschreibt, soll Subdomains als Teil der Hauptdomain werten, sodass auch diese zum neuen Limit von zwei Suchergebnissen zählen. Doch auch hier soll es eine Ausnahme von der Regel geben, sodass Subdomains als eigene Seiten gewertet werden, wenn es im Sinne der Vielfalt von Suchergebnissen relevant ist.