Neues Battlefield: Fortsetzung ist frühestens für 2021 geplant

Max Doll 80 Kommentare
Neues Battlefield: Fortsetzung ist frühestens für 2021 geplant
Bild: EA

Im kommenden Jahr wird kein neues Battlefield erscheinen. Fortgesetzt wird die Serie voraussichtlich erst im Geschäftsjahr 2022, das im dritten Quartal 2021 beginnt. Kompensieren sollen dies Apex Legends, weitere Live-Service-Spiele und Remaster-Produktionen von Klassikern.

Ein „Battlefield VI“ soll die Fähigkeiten der Next-Gen-Konsolen, aber die auch dann größere Installationsbasis der neuen Konsolen nutzen können, die Ende 2020 erscheinen. Verortet wird der Shooter von EA im Live-Service-Bereich. Die Lücke sollen weitere Updates für Battlefield V, aber vor allem der Free-to-Play-Titel Apex Legends füllen.

Lukrative Live Services müssen wachsen

Dieser habe mehr als 70 Millionen Spieler, hält EA im Quartalsbericht fest, und solle in neue Regionen, Plattformen und das Mobile-Segment vorstoßen. Ein „Competitive-Gaming-Program“ sowie der Vertrieb über Steam im kommenden Jahr sollen zusammen mit Inhalts-Updates für weiteres Wachstum der Spielzahlen sorgen.

Wachsen soll aber nicht nur Apex Legends, welches das Shooter-Segment bedient, sondern auch der Rest der Dienstleistungs-Angebote, darunter FIFA Online und Die Sims, aber auch das Abo-Angebot, das ab sofort auch über Steam vertrieben wird. Ein Spiel wird dabei nur am Rande erwähnt: Das erfolglose Anthem schafft es nur an einer einzigen Stelle in den Quartalsbericht des Publishers.

Der Fokus auf die Dienstleistungs-Spiele erklärt sich mit ihrem Erfolg. Mittlerweile werden 50 Prozent aller Spiele digital verkauft, der Umsatz mit dem Absatz der Spiele selbst konnte dabei gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent gesteigert werden, der Umsatz aus Ingame-Transaktionen allerdings um 50 Prozent. Dass EA im Mobile-Bereich 20 Prozent Einbußen hinnehmen muss, erklärt der Publisher mit dem überalterten Angebot.

Neue Spiele kommen

Im Geschäftsjahr 2021 sollen darüber hinaus Remaster-Spiele aus beliebten Serien erscheinen. EA spricht hier ausdrücklich vom Plural, bekannt ist bislang aber nur die überarbeitete Version von Command & Conquer. Parallel sollen neue Spiele und Marken auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht werden, über die ebenfalls noch nichts bekannt ist.