Nvidia GeForce RTX 3070 FE im Test: Taktraten, Benchmarks in Full HD, WQHD, UHD

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Wolfgang Andermahr
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Testsystem und Testmethodik

Für die neue Generation an High-End-Grafikkarten hat ComputerBase den Testparcours umgebaut und entsprechend erneuert. Überarbeitet wurde die Spieleauswahl und mehrere neue Titel wie Doom Eternal und Death Stranding aufgenommen. Die Testszenen wurden teils geändert und andere Spiele wiederum mussten sich verabschieden. Da der Parcours explizit für die schnellsten AMD- und Nvidia-Produkte gedacht ist, kommen in Full HD, WQHD und Ultra HD durchweg die maximalen Grafikdetails zum Einsatz. Auch das Testsystem wurde angepasst. Alle Details und einen Überblick über die Unterschiede zwischen altem und neuem Parcours liefert der Artikel High-End-Grafikkarten im Test: AMD und Nvidia im neuen Testparcours im Vergleich.

Die alten Grafikkarten wurden durchweg mit dem Adrenalin 20.7.2 beziehungsweise dem GeForce 451.67 getestet. Nur für Horizon Zero Dawn kam der Adrenalin 20.8.1 zum Einsatz. Die GeForce RTX 3080 wurde mit dem GeForce 456.16 getestet, die GeForce RTX 3090 mit dem GeForce 456.38 und die GeForce RTX 3070 mit dem 456.96.

Die getesteten Grafikkarten
AMD Nvidia
Radeon RX Vega 64, 1.336–1.400 MHz GeForce GTX 1080, 1.759–1.785 MHz
Radeon VII, 1.655–1.764 MHz GeForce GTX 1080 Ti, 1.721–1.746 MHz
Radeon RX 5700 XT, 1.753–1.772 MHz GeForce RTX 2070 Super FE, 1.890 MHz
GeForce RTX 2080 Super FE, 1.830–1.845 MHz
GeForce RTX 2080 Ti FE, 1.665–1.680 MHz
GeForce RTX 3070 FE, 1.875–1.935 MHz
GeForce RTX 3080 FE, 1.680–1.815 MHz
GeForce RTX 3080 FE OC, 1.860–1.890 MHz
GeForce RTX 3090, 1.440–1.770 MHz
Taktrate nach 30 Minuten Doom Eternal, Ultra HD, maximale Details

Die tatsächlichen Taktraten unter Last

Das Testexemplar der GeForce RTX 3070 Founders Edition taktet bei niedriger Last und geringen Temperaturen maximal mit 2.040 MHz. In Spielen ist das aber kein realistischer Takt, dort liegen bei normaler Erwärmung maximal 1.965 MHz an, bei niedrigen Temperaturen bis zu 1.995 MHz. Ohne Änderungen am Powerlimit arbeitet die Grafikkarte unter Dauerlast in der Praxis aber mit nochmals leicht geringeren Werten.

Anders als noch die GeForce RTX 3080 FE muss die GeForce RTX 3070 FE aber deutlich weniger heruntertakten, um die erlaubten 220 Watt einzuhalten. So sind in dem einen oder anderen Spiel zumindest zeitweise die vollen 1.965 MHz zu sehen, wobei auch diese noch leicht von der TDP eingebremst werden. Death Stranding ist solch ein Fall: Der Titel arbeitet mit zwischen 1.935 MHz und den maximalen 1.965 MHz und weist damit im Schnitt die höchsten Taktraten auf. Horizon Zero Dawn, Red Dead Redemption 2 sowie Trackmania sind die drei anderen Spiele, die ähnlich hoch takten.

Taktverhalten in Doom Eternal, Ultra HD 1.5001.6001.7001.8001.9002.000MHz 11002003004005006007008009001.0001.1001.2001.3001.4001.5001.6001.7001.813  Nvidia GeForce RTX 3070 FE

Die restlichen Titel takten etwas niedriger. Control stellt die höchsten Anforderungen an die GeForce RTX 3070 FE und lässt die GA104-GPU nur mit 1.770 bis 1.845 MHz takten. Metro Exodus und The Division 2 sind die anderen Spiele, die vergleichbar niedrige Frequenzen zeigen. Bei den übrigen Vertretern liegen die Taktraten irgendwo zwischen den zwei Extremen. In Doom Eternal arbeitet die GeForce RTX 3070 FE zum Beispiel mit 1.815 bis 1.890 MHz, in Call of Duty: Modern Warfare sind es 1.875 bis 1.920 MHz.

Die tatsächlichen Taktraten im Phanteks Enthoo Evolv X
Spiel (2.560 × 1.440) Nvidia GeForce RTX 3070 FE
Maximaler Takt in Spielen 1.965 MHz
Anno 1800 1.875–1.905 MHz [PT]
Borderlands 3 1.860–1.905 MHz [PT]
CoD: Modern Warfare 1.875–1.920 MHz [PT]
Control 1.770–1.845 MHz [PT]
Death Stranding 1.935–1.965 MHz [PT]
Doom Eternal 1.815–1.890 MHz [PT]
F1 2020 1.860–1.920 MHz [PT]
Gears Tactics 1.845–1.875 MHz [PT]
Ghost Recon Breakpoint 1.875–1.935 MHz [PT]
Horizon Zero Dawn 1.920–1.965 MHz [PT]
Metro Exodus 1.785–1.875 MHz [PT]
Red Dead Redemption 2 1.920–1.965 MHz [PT]
Resident Evil 3 1.905–1.950 MHz [PT]
Shadow of the Tomb Raider 1.905–1.935 MHz [PT]
The Division 2: Warlords of New York 1.785–1.875 MHz [PT]
Trackmania 1.905–1.965 MHz [PT]
Wolcen: Lords of Mayhem 1.860–1.950 MHz [PT]
[P] = Power-Target limitiert, [T] = Temperature-Target limitiert

Wer bei der GeForce RTX 3070 FE das Powerlimit auf die maximal erlaubten 240 Watt anhebt, hebt auch die Frequenzen an. In diesem Modus passiert es immer mal wieder, dass die maximal möglichen 1.965 MHz in mehr Spielen anliegen.

Benchmarks in 2.560 × 1.440 sowie 1.920 × 1.080

Nvidia hat für die GeForce RTX 3070 im Durchschnitt einen Gleichstand mit der GeForce RTX 2080 Ti in Aussicht gestellt und so kommt es dann auch im Parcours der Redaktion. In 2.560 × 1.440 ist der aktuelle Proband 2 Prozent schneller als das alte Turing-Flaggschiff bei den Durchschnitts-FPS, während es bei den Perzentil-FPS noch 1 Prozent ist. Im Vergleich zum Vorgänger GeForce RTX 2070 Super ist die GeForce RTX 3070 damit 36 Prozent schneller, während der Rückstand auf die GeForce RTX 3080 noch 21 Prozent beträgt.

Zuwächse wie bei der GeForce RTX 3090

Damit bestätigt sich, dass die GeForce RTX 3080 die Grafikkarte ist, die bei der Ampere-Generation beim Leistungszuwachs am positivsten aus der Reihe tanzt, während GeForce RTX 3070 und GeForce RTX 3090 zueinander wie die jeweiligen Vorgänger stehen: Die GeForce RTX 3090 und damit das Flaggschiff der neuen Generation ist 38 Prozent schneller als die GeForce RTX 3070, während die GeForce RTX 2080 Ti 35 Prozent flotter als die GeForce RTX 2070 Super ist. Die GeForce RTX 3090 ist wiederum nur 9 Prozent schneller als die GeForce RTX 3080, die GeForce RTX 2080 Ti ist wiederum 19 Prozent flinker als die GeForce RTX 2080 Super.

So sieht es dann auch im Generationensprung aus. Die GeForce RTX 3090 liegt 39 Prozent vor der GeForce RTX 2080 Ti und die GeForce RTX 3070 36 Prozent vor der GeForce RTX 2070 Super. Das sind gute Ergebnisse, aber keine außergewöhnlichen. Die GeForce RTX 3080 ist wiederum 52 Prozent schneller als die GeForce RTX 2080 Super und fällt damit aus dem Rahmen.

Die RTX 3070 ist eine sehr schnelle Grafikkarte für Full HD

GeForce RTX 3080 und GeForce RTX 3090 sind „zu schnell“ für Full HD und lohnen sich erst ab WQHD, richtig stark schneiden sie in Ultra HD ab. Die GeForce RTX 3070 ist dagegen eine extrem flotte Grafikkarte in 1.920 × 1.080 und kann den WQHD-Vorsprung gegenüber der GeForce RTX 2080 Ti dort bei plus 1 Prozent behalten, während der Abstand zur GeForce RTX 3080 auf 16 Prozent schrumpft, weil diese in der niedrigen Auflösung nicht ausgelastet wird. Die GeForce RTX 3070 ist noch 32 Prozent schneller als die GeForce RTX 2070 Super.

Mal weiter vor, mal weiter hinter der RTX 2080 Ti

In den einzelnen Spielen zeigt sich, dass die Abstände zwischen der GeForce RTX 3070 und der GeForce RTX 2080 Ti je nach Spiel auch größer ausfallen können. Anno 1800 schmeckt der Ampere-Generation zum Beispiel immer noch nicht, dort ist die GeForce RTX 2080 Ti in 2.560 × 1.440 7 Prozent schneller. In Trackmania kann sich das Turing-Modell ein Plus von 6 Prozent erkämpfen, in Wolcen sind es 5 Prozent.

Das Spielchen geht aber auch andersherum. So zeigt die GeForce RTX 3070 in Doom Eternal eine um 7 Prozent bessere Performance als die GeForce RTX 2080 Ti, in Horizon Zero Dawn sind es gar hohe 14 Prozent, in The Division 2: Warlords of New York erneut 7 Prozent.

Mit einer Ausnahme reicht der Speicher für WQHD aus

Die GeForce RTX 3070 kommt mit einem 8 GB großen Speicher daher. Das ist nicht gerade üppig, bereits die GeForce GTX 1070 bot im Jahr 2016 8 GB an. In den getesteten Spielen ist das im Parcours mit einer Ausnahme kein Problem. Während es in 16 Titeln keinen Unterschied in 2.560 × 1.440 macht, ob die Grafikkarte 8 GB VRAM oder mehr besitzt, zeigt Ghost Recon Breakpoint schlechtere Perzentil-FPS bei Modellen mit nur 8 GB. So liefert die GeForce RTX 2080 Ti mit ihren 11 GB nur 2 Prozent bessere Durchschnitts-FPS als die GeForce RTX 3070, bei den Perzentil-FPS beträgt der Abstand aber höhere 8 Prozent.

Benchmarks in 3.840 × 2.160

Die GeForce RTX 3070 ist von Nvidia zwar eigentlich für das Spielen in WQHD gedacht und dort schneidet die Grafikkarte auch durchweg gut ab. Mit der gezeigten Performance ist aber selbst Ultra HD in aktuellen Titeln kein Ding der Unmöglichkeit. Das zeigt sich bereits am Performance-Rating, denn auch in der hohen Auflösung ist die Ampere-Grafikkarte in Schlagdistanz zur GeForce RTX 2080 Ti, muss sich im Gegensatz zu den zwei anderen Grafikkarten aber um einen knappen Prozentpunkt geschlagen geben. Die GeForce RTX 3080 kann in der Auflösung auftrumpfen und ist 32 Prozent schneller, die Differenz zur GeForce RTX 2070 Super beträgt 37 Prozent.

In den einzelnen Spielen zeigt sich, dass die GeForce RTX 3070 die 60-FPS-Marke auch in Ultra HD bei maximalen Grafikdetails immer mal wieder knackt. In 17 Spielen gelingt das der Grafikkarte immerhin sechs Mal, stellenweise scheitert der 3D-Beschleuniger nur knapp daran. Natürlich eignet sich eine GeForce RTX 3080 deutlich besser für 3.840 × 2.160, doch vor allem bei reduzierten Grafikdetails kann man mit der GeForce RTX 3070 auch in Ultra HD viel Spaß haben.

Benchmarks mit Raytracing in Full HD, WQHD und Ultra HD

GeForce RTX 3090 und GeForce RTX 3090 konnten sich von der Turing-Generation bei aktiviertem Raytracing noch ein Stück besser absetzen, was der GeForce RTX 3070 nur bedingt gelingt. So bleibt der Abstand zwischen der GeForce RTX 3070 und der GeForce RTX 2080 Ti in 2.560 × 1.440 bei den Durchschnitts-FPS identisch, egal ob Raytracing aktiviert oder deaktiviert ist. Bei den Perzentil-FPS kann sich die GeForce RTX 3070 zumindest minimal in Szene setzen und den Vorsprung von 1 auf 3 Prozent ausbauen.

In Full HD und Ultra HD sieht es teilweise minimal besser für die Ampere-Grafikkarte aus, doch kann die GeForce RTX 3070 auch dann nicht die guten Messwerte der GeForce RTX 3080 und der GeForce RTX 3090 erreichen. Im Vergleich zur GeForce RTX 2070 Super zeigt sich eine bessere RT-Performance, der Vorsprung der Ampere-Karte kann von 35 auf 40 Prozent ausgebaut werden.

In den einzelnen Spielen bestätigen sich die Beobachtungen im Rating: Alle fünf Titel verhalten sich erstaunlich gleich. Spielbare Frameraten erreicht die GeForce RTX 3070 in WQHD inklusive Raytracing in CoD: Modern Warfare, Deliver Us The Moon und Shadow of the Tomb Raider. Für Control und Metro Exodus ist die Performance der GeForce RTX 3070 zu gering. In dem Fall müsste Auflösung, Grafikdetails, Grafik-Optionen oder Raytracing-Qualität reduziert werden – oder DLSS aktiviert werden, was aber nur in Control zu empfehlen ist.

Quake 2 RTX als reines Pathtracing-Spiel, also nicht als Rasterizer-Raytracing-Hybrid, zeigt dann auch auf der GeForce RTX 3070, dass Ampere etwas schneller mit Raytracing geworden ist. So kann sich die GeForce RTX 3070 in dem Testszenario um 7 Prozent von der GeForce RTX 2080 Ti absetzen und den Vorsprung von der GeForce RTX 2070 Super auf 52 Prozent ausbauen. Zugleich wächst aber auch der Rückstand auf die GeForce RTX 3080 auf 28 Prozent an.

Benchmarks mit Nvidia DLSS inklusive Raytracing

Mit DLSS schneidet die GeForce RTX 3070 ordentlich ab. So kann sich die Grafikkarte in den drei ausgesuchten Spielen mit nativer Auflösung um 2 Prozent von der GeForce RTX 2080 Ti absetzen, mit DLSS sind es etwas höhere 5 Prozent. Der Vorsprung gegenüber der GeForce RTX 2070 Super wird dagegen ein gutes Stück kleiner, was aber nicht ungewöhnlich ist, denn langsamere Grafikkarten profitieren von DLSS mehr als schnellere.

In den einzelnen Spielen zeigt sich, dass Control und Deliver Us The Moon die Vertreter sind, in denen sich die GeForce RTX 3070 mehr in Szene setzen kann als die GeForce RTX 2080 Ti, während das Ampere-Modell in Death Stranding keinen Vorteil für sich erkämpfen kann.

Nvidia Reflex auf der GeForce RTX 3070 in Fortnite

Nvidia hat das eigene Ökosystem im Oktober mit „Reflex (Test)“ erweitert, einem Feature, das laut Hersteller primär für E-Sportler gedacht ist und die Latenz, also die Wartezeit zwischen Mausklick und finaler Umsetzung der Eingabe auf dem Monitor, verkürzen soll. Reflex funktioniert dabei nicht nur auf den neuen Ampere-Grafikkarten, sondern generell ab der GeForce-GTX-900-Serie. Da Reflex Einfluss auf die Render-Queue der Grafik-Engine hat, muss es vom Entwickler direkt ins Spiel integriert werden. Ein entsprechendes SDK steht zur Verfügung.

Es kommt unter anderem in Fortnite zum Einsatz. Dort findet sich im Grafikmenü der Punkt „Nvidia Reflex Low Latency“, der standardmäßig deaktiviert ist und mit „An“ und „An + Boost“ aktiviert werden kann. „An“ aktiviert Reflex, „An + Boost“ übertaktet zusätzlich die Grafikkarte, um die Latenz weiter zu verringern. Beim Test mit der GeForce RTX 3070 konzentriert sich ComputerBase auf Reflex ohne OC und vergleicht die Systemlatenzen in Full HD, WQHD und Ultra HD mit maximalen Grafikdetails im Epic-Preset. Raytracing und DLSS sind deaktiviert.

Reflex in Fortnite auf der GeForce RTX 3070
Einheit: Millisekunden
  • 1.920 × 1.080 (~190 FPS):
    • Reflex Aus
      24,9
    • Reflex An
      24,9
  • 2.560 × 1.440 (~120 FPS):
    • Reflex An
      32,8
    • Reflex Aus
      45,1
  • 3.840 × 2.160 (~64 FPS):
    • Reflex An
      40,1
    • Reflex Aus
      75,4

Reflex kann die Systemlatenz nur im GPU-Limit reduzieren. Je mehr die Grafikkarte limitiert, desto größer sind also die Vorteile. Und da wundert es nicht, dass Reflex in Fortnite auf der GeForce RTX 3070 in 1.920 × 1.080 keinerlei Vorteile bringt – hier kommt es einfach zu keinem Stau vor der GPU. Das ändert sich ab 2.560 × 1.440, wo die Gesamtlatenz durch Reflex um 27 Prozent auf 32,8 ms reduziert wird. Noch größer ist der Effekt in Ultra HD: In der höchsten Auflösung verringert Reflex die Latenz um 47 Prozent auf 40,1 ms, sodass diese gar besser ist als in WQHD ohne Reflex.

Benchmarks in Anwendungen

Keine Überraschungen fördern die Tests in Anwendungen, die von der GPU- oder sogar den RT- oder Tensor-Kernen Gebrauch machen können, zutage (Details zur Methodik im Test der GeForce RTX 3080 FE). Auch in dieser Disziplin liegt die GeForce RTX 3070 im Durchschnitt auf dem Niveau der GeForce RTX 2080 Ti, 3 GB weniger Speicher können in diesem Fall allerdings schnell einen größeren Unterschied machen als nur in Bezug auf die Leistung. Wie ComputerBase im Test der GeForce RTX 3090 mit 24 GB gezeigt hat, laufen einige Anwendungen oder Szenarien mit zu wenig Speicher einfach nicht – und was für den Wechsel von 10 auf 24 GB im positiven Sinne gilt, gilt für den Rückschritt von 24 auf 11, 10 oder gar 8 GB ebenso.

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