The Alters im Test: Fazit

 3/3
Wolfgang Andermahr
111 Kommentare

Die Alters bietet ein innovatives Spielkonzept, das sowohl von der Fachpresse als auch den Spielern sehr positiv aufgenommen worden ist. Die PC-Version hinterlässt dabei auch technisch einen guten Eindruck: Die Grafikqualität ist für ein recht kleines Entwicklerteam ordentlich, die dichte Atmosphäre wird gut zur Show gestellt.

Die Performance ist für das Gebotene angebracht und mit Hilfe von Upsampling gut zu kontrollieren. DLSS 4 sowie FSR 4 werden per Treiber-App unterstützt und liefern wie gewohnt auch das beste, auf einem vergleichbaren Niveau liegende Ergebnis.

Allerdings ist das Spiel eine Herausforderung für Upsampling, denn der Content ist mit seinen stellenweisen merkwürdigen und intensiven Partikeleffekten einzigartig und diesen interpretieren die Upsampler allesamt unterschiedlich, aber falsch. Auffallen tut das aber nur im direkten Vergleich mit der TAA-Kantenglättung. Und da falsch nicht schlecht und das restliche Spiel mit DLSS 4 und FSR 4 besser als „Nativ“ aussieht, ist auch hier Upsampling die Technik der Wahl. Wobei dies nicht für FSR 3.1 gilt, das qualitativ deutlich abfällt. Hier erledigt XeSS einen sichtbar besseren Job, weshalb auch Radeon RX 7000 in diesem Test mit Intels Technik getestet wurden.

60 FPS werden in The Alters erreicht ab (Direkt zu den Benchmarks):
Nvidia AMD Intel
2.560 × 1.440 RTX 5060
RTX 4060 Ti
RX 9060 XT
RX 7700 XT
3.440 × 1.440 RTX 5060 Ti
RTX 4070
RX 9070
RX 7800 XT
3.840 × 2.160 RTX 5070 Ti
RTX 4070 Ti Super
RX 9070
RX 7900 XTX

Bei den Benchmarks zeigen sich keine besonderen Auffälligkeiten bei The Alters. Die Radeon-RX-9000-Serie schneidet gut ab, doch sind die Unterschiede zu den GeForce-Probanden durchweg gering. Einzig Intel Arc sticht schlussendlich wirklich heraus, wenn auch im negativen Sinne: Weder Alchemist, noch Battlemage kommen auf einen grünen Zweig und müssen sich klar geschlagen geben. Die einzige Ausnahme ist, wenn der Konkurrenz der Speicher aus geht, was der Radeon RX 7600 mit ihren 8 GB passiert. Bezüglich der Rechenleistung ist die Radeon in dem Spiel den Arc-Produkten aber weit überlegen.

Technische Probleme sind mit der PC-Version hingegen nicht aufgetreten. Von Abstürzen ist die Redaktion verschont geblieben, dasselbe gilt für handfeste Frame-Pacing-Probleme. Wer also Interesse an The Alters hat, kann bedenkenlos zur PC-Version greifen.

The Alters im Benchmark-Test
Die technischen Merkmale
The Alters Eigenschaften
Entwickler 11 bit studios
Publisher 11 bit studios
Engine Unreal Engine 5.2.1.0
API DirectX 12
Nvidia Reflex
Nvidia Reflex 2 Nein
AMD Anti-Lag 2 Nein
HDR Nein
Widescreen (21:9) (Screenshot-Vergleich)
Kantenglättung TAA
Temporales Upsampling
Nvidia DLSS 4 Transformer ✓ (per Nvidia-App)
Nvidia DLSS Super Resolution (SR)
Nvidia DLSS Ray Reconstruction (RR) Nein
Nvidia DLSS Frame Generation (FG)
Nvidia DLSS Multi Frame Generation (MFG) ✓ (per Nvidia-App)
AMD FSR 4 Super Resolution (SR) ✓ (per AMD-App)
AMD FSR Super Resolution (SR)
AMD FSR Frame Generation (FG)
Intel XeSS Super Resolution (SR)
Intel XeSS Frame Generation (FG) Nein
Epic UE TSR (SR)
Native Auflösung + Upsampling ✓ (DLAA, FSR, XeSS, TSR Native)
Direkt zur Upsampling-Analyse
Raytracing
Software-Lumen (UE5) ✓ (Beleuchtung, Reflexionen)
Hardware-Lumen (UE5) Nein
Globale Beleuchtung Nein
Reflexionen Nein
Schatten Nein
Umgebungsverdeckung Nein
Full Raytracing Nein
60 FPS im Benchmark ab (mit DLSS/FSR Quality)
WQHD RTX 5060 /RTX 4060 Ti / RX 9060 XT / RX 7700 XT
UWQHD RTX 5060 Ti / RTX 4070 / RX 9070 / RX 7800 XT
UHD RTX 5070 Ti / RTX 4070 Ti Super / RX 9070 / RX 7900 XTX
Direkt zu den Benchmarks
Release-Datum 13. Juni 2025
Preis zum Release 35 Euro
48 Euro (Deluxe Edition)

ComputerBase hat The Alters von der zuständigen PR-Agentur zum Testen erhalten. Das Spiel wurde unter NDA zur Verfügung gestellt. Die einzige Vorgabe war der frühstmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.

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