GeekBook X14 Pro im Test: Das leistet das erste Notebook von Geekom

Jan-Frederik Timm (+1)
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GeekBook X14 Pro im Test: Das leistet das erste Notebook von Geekom

Geekom ist bekannt für Mini-PCs, aber seit Ende 2025 bietet der Hersteller auch Notebooks an. Mit dem GeekBook X14 Pro wirft ComputerBase einen ausführlichen Blick auf das kompakte Einstiegsmodell, das anders als noch zur IFA geplant auf den Markt gekommen ist. Was es leistet, klärt der ausführliche Test.

Das GeekBook X14 Pro im Überblick

Geekom hat GeekBook X14 Pro und GeekBook X16 Pro zur IFA im September 2025 präsentiert.

Mit Core Ultra 100H „Meteor Lake“

Damals hieß es, die ersten Notebooks des Herstellers würden mit Core Ultra 200H (Arrow Lake-H) auf den Markt kommen, am Ende ist es aber Core Ultra 100H (Meteor Lake-H) geworden. Die Entscheidung sei nach weiteren Tests und mit dem Ziel, die beiden GeekBooks mit ausgereifter Technik zum attraktiven Preis anbieten zu können, getroffen worden.

Die anderen damals in Aussicht gestellten Eckdaten sind hingegen im Wesentlichen unverändert geblieben:

Technische Daten Geekom GeekBook X14 Pro
GeekBook X14 Pro
Ankündigung IFA finale Serie
CPU Intel Core Ultra 9 285H
Intel Core Ultra 5 225H
Intel Core Ultra 9 185H
Intel Core Ultra 5 125H
RAM 32 GB LPDDR5X-7500
Display 14 Zoll QHD+ (2.880×1.800),
100 % DCI-P3, OLED,
60/120 Hertz, 450 Nits
SSD 1 × M.2 (2280 Key), PCIe 4.0
Anschlüsse 1 × HDMI 2.0
2 × USB-C 4.0 (40 Gbit/s)
1 × USB-A 3.2 Gen1 (5 Gbit/s)
1 × 3,5mm Kopfhörer/Mikrofon
Akku 72 Wh
Maße 311,7 × 215,4 × 16,9 mm³
Gewicht 999 Gramm
OS Windows 11 Pro
Anschlüsse: Links zweimal USB-C (4.0) und HDMI, rechts USB-A (3.0), Klinke und ein physischer Webcam-Dip-Switch

UVP und Rabatt-Preise

Preislich ruft Geekom einen UVP von 1.399 Euro für die Variante mit Core Ultra 5 125H, 32 GB RAM und 1 TB großer SSD auf, für den Core Ultra 9 185H mit 32 GB RAM und 2 TB großer SSD werden 1.599 Euro fällig. Doch Geekom wäre nicht Geekom, wenn der UVP im eigenen Shop nicht unterboten werden würde – und mit Rabattcode noch mehr möglich ist.

Sowohl im Geekom-Store* als auch über Amazon* sind bis Ende März Preise weit unterhalb des „UVP“ möglich.

Das X14 Pro gibt es auf diesem Weg mit kleinerer CPU bereits für unter 1.000 Euro. Das Testmuster mit Core Ultra 9, 32 GB Speicher und 2 TB großer SSD ist für unter 1.200 Euro zu bekommen. Kein Notebook mit 14-Zoll-OLED und gleichem Speicherausbau ist derzeit günstiger, viele sind teurer (Preisvergleich).

Variante UVP Preis Stand 2. März Preis mit Aktionscode
(„CP14PRO10“ (bis 30. März))
Core Ultra 5 125H, 32 GB, 1 TB 1.399,00 Euro 1.049,00 Euro 944,10 Euro*
Core Ultra 9 185H, 32 GB, 2 TB 1.599,00 Euro 1.299,00 Euro 1.169,10 Euro*

Wie von Geekom zu erwarten war, wird auch das GeekBook X14 Pro also massiv über den Preis beworben und der Blick auf diesen Preis nach Anwendung des Rabatt-Codes (10 Prozent über diesen Artikel, im Store selber werden nur 5 Prozent beworben) weckt erst einmal Hoffnung, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich gut ausfällt. Wie sieht es in der Praxis aus?

Einrichtung & Installation

Auch der erste Eindruck überzeugt: Das GeekBook X14 Pro ist mit Windows 11 Pro schnell eingerichtet, eine Registrierung ist nicht notwendig und Bloatware Fehlanzeige.

Nach der ersten Einrichtung präsentiert sich Windows 11 ohne Bloatware, Treiber-Updates und Windows 11 25H2 stehen direkt über Windows Update bereit

Einzig und allein der Geekom PC Manager, der drei Leistungsprofile und die Installation von Treiber- und Firmware-Updates bietet, findet sich auf dem Desktop wieder. Dessen wesentlichen Stellschrauben sind:

  • Drei Leistungsprofile (TDP + Kühlung)
  • Verschiedene Mikrofon-Effekte
  • Treiber- und BIOS-Updates

Im Testzeitraum konnte der BIOS-Update-Prozess direkt erlebt werden: Das Update (von BIOS 2.11 auf BIOS 2.12) wird nach Anstoß im Geekom-Tool vollautomatisch über das Terminal aktualisiert, nach einem Neustart steht die neue Firmware direkt zur Verfügung. Auf einer Linux-Shell über einen USB-Stick booten braucht man also auch beim Erstlingswerk von Geekom nicht mehr.

Das Toolkit Geekom PC Manager hält Treiber und Firmware aktuell und bietet verschiedene Einstellungen wie etwa für das Leistungsprofil an

Display

Und wie steht es um das OLED? Geekom bewirbt das spiegelnde Display mit bis zu 450 Nits, das Muster erreichte diese maximale Helligkeit im SDR-Betrieb aber nicht. Bei einer Homogenität von 93 Prozent lag die höchste gemessene Helligkeit bei vollweißem Hintergrund bei 420 cd/m². Die gemessene minimale Helligkeit liegt bei 10 cd/m². Erst wenn HDR in Windows aktiviert wird, sind sogar knapp 500 Nits messbar.

Displayhelligkeit in verschiedenen Zonen (SDR)
Displayhelligkeit in verschiedenen Zonen (SDR)

Da es sich um ein OLED handelt, das perfektes Schwarz darstellt (LED aus), lässt sich der Kontrast nicht ermitteln. Die Farben sind satt, die Blickwinkel sehr gut. Die Bildwiederholrate lässt sich in Windows zwischen 60 und 120 Hertz wählen.

Diagramme
Maximale Helligkeit
  • SDR (100 % APL):
    • Huawei MateBook X Pro (2024)
      652
    • Apple MacBook Pro 14" (2025)
      603
    • Apple MacBook Pro 14" (Late 2024)
      576
    • Apple MacBook Air 15" (2024)
      517
    • Apple MacBook Air 15" (2025)
      505
    • Lenovo Yoga Slim 7 (14Q8X9)
      500
    • Dell XPS 13 (9345)
      480
    • Huawei MateBook 14 (2024)
      451
    • MSI Prestige 16 AI Evo (B2HMG)
      446
    • Samsung Galaxy Book4 Edge (2024)
      406
    • Samsung Galaxy Book4 Edge 16" (2024)
      401
    • Geekom Geekbook X14 Pro
      395
    • Asus Vivobook S 15 (S5507)
      384
    • Asus Zenbook S 16 (UM5606W)
      372
    • Asus Zenbook S 14 (2024)
      362
    • Acer Swift Go 14 AI (SFG14-01-X38D)
      361
    • Acer Swift Edge 14 AI (SFE14-51T-94BZ)
      319

Leistung

Das GeekBook X14 Pro kommt mit drei Leistungsprofilen zum Kunden: Energiesparen, Gleichgewicht und Leistung. Durchdacht wirken die Profile allerdings noch nicht.

Leistung nach Profilen

Doch zuerst bleibt festzuhalten: Vor dem inzwischen erfolgten Firmware-Update war das GeekBook in allen drei Profilen noch circa 10 Prozent schneller als mit der im Testzeitraum installierten Version 2.12.

Dokumentiert hat ComputerBase das nur im Cinebench 2026 (Multi-Core), denn die Gaming-Benchmarks wurden erst nach dem Update erstellt. Was sich in Cinebench mit dem Update nicht geändert hat: „Gleichgewicht“ ist schneller als „Leistung“ und „Energiesparen“, die beide gleich auf liegen. Das sollte eigentlich nicht so sein.

Leistungs nach Profil
  • Cinebench 2026 – Multi-Core:
    • Leistung (BIOS 2.12)
      Geekbook X14 Pro, 185H
      1.816
    • Leistung (BIOS 2.11)
      Geekbook X14 Pro, 185H
      2.082
    • Gleichgewicht (BIOS 2.12)
      Geekbook X14 Pro, 185H
      2.164
    • Gleichgewicht (BIOS 2.11)
      Geekbook X14 Pro, 185H
      2.443
    • Energiesparen (BIOS 2.12)
      Geekbook X14 Pro, 185H
      1.803
    • Energiesparen (BIOS 2.11)
      Geekbook X14 Pro, 185H
      2.088
  • 3DMark Steel Nomad Light:
    • Leistung (BIOS 2.12)
      Geekbook X14 Pro, 185H
      3.182
    • Gleichgewicht (BIOS 2.12)
      Geekbook X14 Pro, 185H
      3.063
    • Energiesparen (BIOS 2.12)
      Geekbook X14 Pro, 185H
      2.668
Einheit: Punkte

Die Log-Dateien zeigen, dass die TDP unter Last beim Wechsel von BIOS 2.11 auf 2.12 in allen drei Profilen leicht gesunken ist. Die Ziel-Temperatur des Kühlsystems scheint aber unverändert geblieben zu sein.

CB 2026
TDP in Anwendungen (CB 2026)
01020304050Watt (W) 1102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250Sekunden

Im 3DMark Steel Nomad Light ergibt die Reihenfolge der Profile mehr Sinn als im Cinebench 2026: Leistung liegt vor Gleichgewicht und Energiesparen und dazu passt auch die TDP.

3DMark Steel Nomad Light
CPU-Temperatur in Spielen (3DMark Steel Nomad Light)
01836547290°C 151015202530354045505560Sekunden

Gaming-Leistung

Kann man mit dem GeekBook X14 Pro mit Core Ultra 9 185H auch spielen? Ja, durchaus, wenngleich das System mit dem zur IFA 2025 angekündigten Core Ultra 9 285H in dieser Disziplin noch etwas schneller gewesen wäre und die Leistung alles andere als „State of the Art“ ist. Ein aktueller Core Ultra 300 „Panther Lake“ der X-Klasse (Test) liegt meilenweit in Front. Doch diese Serie ist mit Intel Arc B390 bisher a) kaum zu bekommen und b) nur zum (viel) höheren Preis am Markt platziert.

Leistungsrating Full HD
    • AMD Ryzen AI Max+ 395 II
      Beelink GTR9 Pro, 120 W, 8000
      100
    • AMD Ryzen AI Max+ 395 I
      Beelink GTR9 Pro, 65 W, 8000
      87
    • Intel Core Ultra X9 388H I
      Zenbook Duo, „65 W“, 9600
      63
    • Intel Core Ultra X9 388H II
      Zenbook Duo, „25 W“, 9600
      47
    • AMD Ryzen AI 9 HX 370 I
      SER9, „65 W“, 7500
      35
    • Intel Core Ultra 9 285H
      GTi15 Ultra, „65 W“, 5600
      30
    • AMD Ryzen AI 9 HX 370 II
      Zenbook S16, „24 W“, 7500
      29
    • Intel Core Ultra 9 185H
      X14 Pro, „65 W“, 7500
      26
Einheit: Prozent, Geometrisches Mittel

Mehr als Casual Gaming ist mit der iGPU des Core Ultra 9 185H am Ende nicht drin, sei es in älteren Spielen oder mit extrem reduzierten Details und aggressivem Upscaling in neueren Titeln – AAA mit hoher Grafikpracht ist aber raus. Auch Shadow of the Tomb Raider erreicht „nur“ 44 FPS in Full HD mit Hoch-Preset und XeSS Quality.

Spiel Zielauflösung Preset Upsampling
Arc GeForce Radeon
Anno 117 Full HD Mittel, RT aus XeSS 2 Quality DLSS 4 Balanced FSR 3 Balanced
Avatar Full HD Niedrig XeSS 2 Quality DLSS 4 Balanced FSR 3 Balanced
Cyberpunk 2077 Full HD Raytracing Low XeSS 2 Quality DLSS 4 Balanced FSR 3 Balanced
F1 Full HD Medium (VSR aus) XeSS 2 Quality DLSS 4 Balanced FSR 3 Balanced
SotTR Full HD DX12, Hoch XeSS 1.1 Quality DLSS Quality XeSS 1.1 Quality
Diagramme
3DMark Port Royal
    • AMD Ryzen AI Max+ 395 II
      Beelink GTR9 Pro, 120 W, 8000
      6.009
    • AMD Ryzen AI Max+ 395 I
      Beelink GTR9 Pro, 65 W, 8000
      5.169
    • Intel Core Ultra X9 388H I
      Zenbook Duo, „65 W“, 9600
      4.284
    • Intel Core Ultra X9 388H II
      Zenbook Duo, „25 W“, 9600
      3.632
    • AMD Ryzen AI 9 HX 370 I
      SER9, „65 W“, 7500
      1.989
    • AMD Ryzen AI 9 HX 370 II
      Zenbook S16, „24 W“, 7500
      1.858
    • Intel Core Ultra 9 285H
      GTi15 Ultra, „65 W“, 5600
      1.778
    • Intel Core Ultra 9 185H
      X14 Pro, „65 W“, 7500
      1.723
Einheit: Punkte

Tastatur und Touchpad

Auf der Rubberdome-Tastatur des X14 Pro lässt sich gut tippen, wenngleich auch mit deutschem Layout die US-Eingabetaste hingenommen werden muss. Der Druckpunkt der Tasten ist relativ hart, das zum Vergleich herangezogene Zenbook S16 verlangt nach weniger Kraft. Aber summa summarum tippt es sich auf dem GeekBook gut und leise.

Tastatur und Touchpad des GeekBook X14 Pro
Tastatur und Touchpad des GeekBook X14 Pro

Das relativ kleine Touchpad, das nur in den unteren beiden Ecken auch wirklich eingedrückt werden kann, erfüllt seinen Zweck. Es gibt im Windows-Umfeld schlechtere Touchpads, aber ein Aushängeschild ist die Version des X14 Pro nicht.

Akkulaufzeit

Nicht per se schlecht, aber mit Blick auf das nur 14 Zoll große Display und den 71-Wattstunden-Akku dennoch enttäuschend fallen die Akkulaufzeiten aus: Achteinhalb Stunden im Streaming- und im Office-Productivity-Benchmark sind mit Blick auf aktuelle Plattformen vergleichsweise schwach, aber der Core Ultra 9 185H kommt eben auch noch aus einer anderen Generation. Core Ultra 200H wäre in diesem Punkt stärker aufgestellt gewesen.

Diagramme
Procyon Battery Life 200 cd/m²
  • Office Productivity:
    • Asus Zenbook S 14 (UX5406) II
      Core Ultra 9 288V, 32 GB LPDDR5X
      16:52
      60 Hz, Dark Mode
    • MSI Prestige 16 AI Evo (B2HMG)
      Core Ultra 9 285H, 32 GB LPDDR5X-7500
      16:30
      60 Hz
    • Lenovo Yoga Slim 7 (14Q8X9)
      X1E-78-100, 32 GB LPDDR5X
      15:52
      60 Hz
    • Dell XPS 13 (9345)
      X1E-80-100, 16 GB LPDDR5X
      15:50
      60 Hz
    • HP Elitebook Ultra G1q AI
      X1E-78-100, 32 GB LPDDR5X
      14:20
      60 Hz
    • Asus Zenbook S 14 (UX5406)
      Core Ultra 9 288V, 32 GB LPDDR5X
      13:36
      120 Hz, Light Mode
    • Acer Swift Go 14 AI (SFG14-01-X38D)
      X1P-42-100, 16 GB LPDDR5X
      13:29
      120 Hz, VRR
    • Asus Zenbook Duo (2026)
      X9 388H, 32 GB LPDDR5X
      13:05
      60 Hz
    • Acer Swift Edge 14 AI (SFE14-51T-94BZ) (60 Hz)
      Core Ultra 9 288V, 32 GB LPDDR5X
      11:53
      60 Hz
    • Samsung Galaxy Book4 Edge 16" (2024)
      X1E-84-100, 16 GB LPDDR5X
      10:40
      120 Hz
    • Asus Vivobook S 15 (S5507)
      X1E-78-100, 16 GB LPDDR5X
      10:32
      60 Hz
    • Asus Zenbook S 16 (UM5606W)
      Ryzen AI 9 HX 370, 32 GB LPDDR5X
      10:32
      120 Hz
    • Samsung Galaxy Book4 Edge (2024)
      X1E-80-100, 16 GB LPDDR5X
      9:46
      120 Hz
    • Acer Swift Edge 14 AI (SFE14-51T-94BZ) (120 Hz)
      Core Ultra 9 288V, 32 GB LPDDR5X
      9:42
      120 Hz
    • Huawei MateBook 14 (2024)
      Core Ultra 7 155H, 16 GB LPDDR5X
      9:34
    • Geekom Geekbook X14 Pro
      Core Ultra 9 185H, 32 GB, 2.12
      8:33
    • Razer Blade 14 (2024)
      Ryzen 9 8945HS, 16 GB DDR5-5600, RTX 4070
      7:35
      60 Hz
    • Huawei MateBook X Pro (2024)
      Core Ultra 9 185H, 32 GB LPDDR5
      7:23
    • Asus ROG Strix Scar 17 (2023)
      Ryzen 9 7945HX3D, 32 GB DDR5-4800, RTX 4090
      3:37
      60 Hz
Einheit: Stunden, Minuten

Lautstärke

Das GeekBook X14 Pro verhält sich auf dem Windows-Desktop angenehm leise bis lautlos, wenn die kleineren beiden Profile aktiv sind. „Gleichgewicht“ lässt sich dabei schneller aus der Ruhe bringen als „Energiesparen“, das den Lüfter länger stilllegt. Im Profil „Leistung“ ist das Kühlsystem hingegen dauerhaft wahrnehmbar und reagiert nervös auf kurze Lastspitzen.

Blick auf den Boden des Geekom GeekBook X14 Pro
Blick auf den Boden des Geekom GeekBook X14 Pro

Unter Dauerlast verhalten sich alle drei Profile hingegen sehr ähnlich, wenngleich es auch hier Unterschiede gibt.

Ähnlich ist, dass alle drei Profile unter Last in Cinebench 2026 (Multi-Core) zwischen 33 und 40 Dezibel schwanken (gemessen 40 cm vor dem Display). Den Unterschied macht, wie langsam dieser Wechsel vonstatten geht: Im höchsten Profil wechselt das GeekBook quasi ununterbrochen zwischen „laut“ und „leise“, im kleinsten verharrt es länger an den beiden Extremen. Auf die Temperaturen (siehe oben) hat das interessanterweise quasi keinen Einfluss. Im 3DMark Steel Nomad Light ist das Verhalten dasselbe.

Lautstärke unter Last (CB 2026 MC)
  • Maximal:
    • Leistung (BIOS 2.12)
      Geekbook X14 Pro, 185H
      40
    • Gleichgewicht (BIOS 2.12)
      Geekbook X14 Pro, 185H
      40
    • Energiesparen (BIOS 2.12)
      Geekbook X14 Pro, 185H
      39
  • Minimal:
    • Leistung (BIOS 2.12)
      Geekbook X14 Pro, 185H
      33
    • Gleichgewicht (BIOS 2.12)
      Geekbook X14 Pro, 185H
      33
    • Energiesparen (BIOS 2.12)
      Geekbook X14 Pro, 185H
      32
Einheit: dB(A)

Besser wäre es am Ende aber zweifelsfrei, wenn kein Wechsel der Drehzahl stattfindet – ganz egal wie schnell oder langsam dieser Wechsel erfolgt.

Geekom GeekBook X14 Pro: Kühlsystem im Modus Leistung (CB 2026 MC)
Geekom GeekBook X14 Pro: Kühlsystem im Modus Gleichgewicht (CB 2026 MC)
Geekom GeekBook X14 Pro: Kühlsystem im Modus Energiesparen (CB 2026 MC)

Fazit

Das kleinere der beiden ersten Geekom-Notebooks, das GeekBook X14 Pro, erweist sich als grundsätzlich technisch solide, wenn auch definitiv noch nicht perfekt – und es gibt einiges zu beachten, Stichwort Core Ultra 100 Meteor Lake. Der UVP liegt mit 1.399 (125H, 32 GB, 1 TB) respektive 1.599 Euro (185H, 32 GB, 2 TB) für das Geboten allerdings – auch in der Speicherkrise – erst einmal zu hoch.

Das Geekom GeekBook X14 Pro im Test
Das Geekom GeekBook X14 Pro im Test

Doch wie von Geekom gewohnt, ist die Preisempfehlung eigentlich nur der Preispunkt, den der Hersteller vom Start weg werbewirksam deutlich unterbietet – und mit 10 Prozent Rabatt noch bis 30. März 2026 sind 944,10 respektive 1.169,10 Euro dann schon wieder eine ganz andere Hausnummer. Was bekommen Kunden dafür?

Insgesamt kann sich das GeekBook X14 Pro mit Core Ultra 9 185H, 32 GB RAM und 2 TB großer SSD erst einmal sehen lassen. Es ist hochwertig verarbeitet, bietet ein helles, hochauflösendes OLED mit 120 Hertz, eine gute Tastatur und ein annehmbares Trackpad. Zweimal USB-C (USB 4.0), einmal USB-A und HDMI lassen auch bei den Anschlüssen wenig missen. Einen Fingerabdrucksensor im An/Aus-Schalter gibt es ebenfalls. Windows 11 Pro ebenfalls. Und Bloatware? Fehlanzeige!

Im An/Aus-Schalter findet sich ein Fingerabdrucksensor
Im An/Aus-Schalter findet sich ein Fingerabdrucksensor

Was hingegen noch nicht passt, sind die im Geekom PC Manager angebotenen Profile. Wenn sie schon angeboten werden, sollten sie auch einen deutlicheren Unterschied bei Leistung und Lautstärke machen, aktuell tun sie das nicht.

Definitiv besser ausgelegt werden muss das Kühlsystem: Nicht, dass es die CPU nicht im Zaum hält, kritische Temperaturen gab es keine zu sehen. Aber das dauerhafte An- und Absteigen der Lüfterdrehzahl und Lautstärke unter Last nervt und sollte 2026 einfach nicht mehr sein. Dass die versprochenen 450 Nits nur mit HDR-Content erreicht werden, sollte transparenter kommuniziert werden.

In Ordnung gehen die Laufzeiten mit Blick auf Akku und Plattform, aktuelle CPU-Architekturen können hier aber noch einmal wesentlich bessere Werte erzielen. Das ist eine echte Kehrseiten der am Ende getroffenen CPU-Wahl, während die Leistung des Core Ultra 9 185H auch nach heutigen Maßstäben noch sehr hoch ist.

Das GeekBook X14 Pro wird mit 65-W-GaN-Netzteil und USB-C-Dock ausgeliefert (2 x USB-A, HDMI, 1 x USB C, Ethernet)
Das GeekBook X14 Pro wird mit 65-W-GaN-Netzteil und USB-C-Dock ausgeliefert (2 x USB-A, HDMI, 1 x USB C, Ethernet)

So lässt sich am Ende festhalten: Zum aktuell aufgerufenen Preis ist das Geekom X14 Pro durchaus einen Blick wert, wenn man denn weiß, mit welchen Einschränkungen, dafür aber auch mit welchen Vorzügen man zum inklusive Rabatten aufgerufenen Preis zu leben hat. Ein technischer Überflieger, wie mancherorts vermittelt, ist das X14 Pro nicht. Geekom gewährt auf die Notebooks zwei Jahre Garantie.

Variante UVP Preis Stand 2. März Preis mit Aktionscode
(„CP14PRO10“ (bis 30. März))
Core Ultra 5 125H, 32 GB, 1 TB 1.399,00 Euro 1.049,00 Euro 944,10 Euro*
Core Ultra 9 185H, 32 GB, 2 TB 1.599,00 Euro 1.299,00 Euro 1.169,10 Euro*
Geekom GeekBook X14 Pro (185H)
06.03.2026
  • Materialwahl (Alu-Chassis) und Verarbeitung
  • 16:10-AMOLED mit 2.880x1.800 & 120 Hz
  • Niedriges Gewicht (999 g)
  • Windows 11 Pro ohne Bloatware
  • Lieferumfang (65 W GaN, USB-C-Dock)
  • Linux-Support
  • Kühlsystem unter Last unruhig
  • Leistungsprofile unausgereift
  • Akkulaufzeit auf Stand 2024
  • Beworbene Display-Helligkeit nur mit HDR

ComputerBase wurde das GeekBook X14 Pro leihweise von Geekom für den Test zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

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