10 Meter langes Cinchkabel schädlich für den Klang?

vatana

Lieutenant
Registriert
März 2007
Beiträge
926
Hallo.

Ich möchte meinen PC in dem eine Asus Xonar Essence STX werkelt mit meiner HiFi Anlage verbinden um "verlustfrei" von meinem PC meine mp3 Sammlung sammt Spotify und Netradio zu streamen.

Habe es mit meinem Laptop der keine Soundkarte als die Onboard hat versucht. Die qualität ist aber schlecht und die Quelle sehr sehr leise. Da muss ich auf 80% am Verstärker aufdrehen um Zimmerlautstärke zu erreichen. Laptop Sound ist auch auf 100%. Mit dem Smartphone ist das gleiche.

Habe dann meinen PC testweise ins Wohnzimmer verfrachtet um es zu testen, und siehe da, alles geht wunderbar, laut und sauber. Die Kabellänge war da 3 Meter.

Ich brauche aber 10 Meter Kabel um es von anderem Zimmer verbinden zu können. Es geht nicht anderes, wegen dem Platz.

Die Frage ist, bevor ich mir so ein 10 Meter Kabel kaufe, wird es gut und sauber klingen wie bei dem 3 Meter Kabel? Habe oft gelesen das die Kabeln so kurz wie möglich gehalten sollen.

Danke euch schon mal.
 
solang es ein gutes abgeschirmtes kabel ist sollte das kein Thema sein...
 
probiers doch einfach aus
 
HiFi Anlage verbinden um "verlustfrei" von meinem PC meine mp3 Sammlung sammt Spotify und Netradio
bei mp3/spotify/"netradio" brauchst dir imo eh nicht so sehr die gedanken ob 3 oder 10 meter machen, was die "qualität" angeht

qualitativ beste lösung wäre spdif, entweder mit nem optischen kabel oder alternativ coaxial
 
Hatte im Schlafzimmer mal ein 10m Chinch zu Klinkekabel liegen um das Smartphone an die Anlage anzuschließen. Da hab ich absolut keinen Unterschied zu ner 1m Verbindung gehört.

Wie DeathDealer schon sagte, solltest du nicht das billigtse Kabel nehmen.

Gerade bei solchen Längen ist eine gute Abschirmung von Vorteil. Und normalerweise sollte ein gutes 10m Kabel nicht nennenswert die Signale dämpfen. Sprich wenns mit nem 3m kabel gut klingt, ist deine 10m Strippe wohl ein Fall für die Tonne, sofern du andere Einstellungen an Verstärker oder PC ausschließen kannst.

Gruß vom dude

edit: Genau das erste von SirXe verlinkte Kabel (eben als Chinch zu Klinke Version) habe ich, das reicht vollkommen. Und volle Zustimmung, Oelbach und Co. ist auch mMn reines Vodoo *lach*
 
Zuletzt bearbeitet:
eLeSde schrieb:
bei mp3/spotify/"netradio" brauchst dir imo eh nicht so sehr die gedanken ob 3 oder 10 meter machen, was die "qualität" angeht

qualitativ beste lösung wäre spdif, entweder mit nem optischen kabel oder alternativ coaxial

Ok, das wäre auch eine Alternative weil mein CD Player (Cambridge 840C) auch einen optischen als auch einen coaxialen Eingang hat und die STX eben beide solche Ausgänge hat. Dann kann ich meinen CD als DAC nutzen falls ich über optisch oder coaxial verbinden sollte.

Ist das wirklich besser als Chinch?

Das was mich z.B. wundert das ich bei meinem Laptop, der keine gute Soundkarte hat, auf 80% aufdrehen muss, und bei der STX würde ich mein Wohnzimmer in die Luft jagen :)
 
Es ist nicht besser oder schlechter als Cinch (weil es ggf. Cinch ist), es ist hier aber wohl besser mit S/PDIF, gerade bei dem Cambridge. Wenn das Kabel koaxial ist (und 75Ω hat), ist die Länge sogar noch weniger von Bedeutung.
 
Wenn du die Möglichkeit hast, ne Digitale Verbindung zu nutzen, mach es. Ist wesentlich einfacher und unproblematischer, weil eben nur "geht perfekt" und "geht garnicht" möglich ist. :-)

Evtl. macht dein Laptop keine so hohen Potenziale, sprich Signalpegel. Bei Endstufen und Zeuch im Car Hifi bereich kann man genau deshalb den Eingangspegel voreinstellen damit die Ausgänge zum Eingang passen.

Beispiel: Sagen wir mal, dein Desktop hat an der Klinke Signale mit 2V Pegel, und der Laptop z.b. nur 1V. Dann ist das (mehr oder weniger) bei sonst gleichen Einstellungen nur "halb so laut".
 
Alles klar.

Ich werde es mit dem Optischem Kabel von der STX in den Cambridge CD/DAC versuchen.

Vielen dank nochmals an alle.
 
Optisch wird schwer. Das müsste dann schon ein relativ gutes Kabel sein.
 
Hmm, was jetzt? Der eine sagt optisch, der andere Chinch??

Kann den keiner eine klare Antwort haben? Oder ich kaufe beide und probiere es selbst aus?
 
Auch bei optischen Kabeln gibt es "Leitungsverluste" bedingt durch die Materialqualität (und später durch Verlegefehler, etc). Deswegen ist auch hier die "Reichweite" nicht unbegrenzt, auch wenn es sich im Grunde "nur um Licht" handelt. Allerdings kann ich Dir hier auch keine Pauschalaussage dazu machen.

Wichtig ist, solltest Du Dich für Kupfer entscheiden, daß Du nicht nur ein "gut abgeschirmtes Kabel" (haha) wählst, sondern auch den Querschnitt großzügig wählst. Zwar fließen hier nur recht kleine Ströme, da aber auch die Spannung entsprechend niedrig ist, kann der prozentuale Spannungsfall schnell recht hoch werden. Im Idealfall symmetrierst Du die Leitungen (mit definiertem Referenzpotential), transformierst auf der Ausgangsseite hoch und auf der Eingangsseite mit dem Kehrwert des Übersetzungsverhältnisses wieder herunter. So kannst Du auch weit größere Längen überwinden. Aber in jedem Falle gilt: sauber arbeiten und ordentlich verlegen. Sonst hilft nichts.

Optisch ist einfacher: Gutes "Kabel" nehmen, sauber und ordentlich verlegen, einstecken, fertig. Ähnliches Ergebnis, weniger Lerneffekt, aber auch weniger Bauteile. Klang? Na ja, Digital halt. Stellt sich die Frage, wozu Du eine Essence STX hast.
 
So, hab mir ein 10 meter Coaxial Kabel gekauft und von meiner STX in den CD Player reingesteckt, der es weiter an Verstärker leitet.
Und es funktioniert wunderbar, wie auch mit dem 3 meter Kabel. Kein Unterschied beim Pegel und der Soundqualität.

Danke nochmals an alle.
 
Zurück
Oben