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1378(km) DDR Spiel

AW: 1378km DDR Spiel

Ich interpretiere deinen Text nicht falsch. Das ist nämlich garnicht möglich.
Du schlägst dich allerdings unnötigerweise in die Massakerecke, siehst einfach so psychische Probleme in einem Bereich, wo es differenzierter eigentlich kaum zugehen kann. Das ist das, was mein Opa machen würde...
Inwiefern du jetzt die Feststellung der Tatsache als Angriff gegen dich wertest, dass ist deine Sache. So funktionieren übrigens Interpretationen.
Evtl. willst du jetzt noch unbedingt das letzte Wort haben, bitte sehr, Bühne frei!
 
Ich habe es mal hierhin verschoben, da es weniger um das Spiel selbst geht, sondern mehr um die Implikationen, Reaktionen und Eindrücke, die das Thema auslöst.

Die allgemeine Ego-Shooter-Diskussion bitte ich zu unterlassen und beim Thema zu bleiben.
 
Wird wohl nix weltbewegendes werden. Die Medien machen da wieder ein Geschreie drum. Für die sind ja auch alle Spieler Mörder und Amokläufer.
Der Inhalt des Spiels wird wohl rech naja langweilig sein. Ist halt Geschichte, darf man Spiele technisch nicht viel erwarten. Geht meiner Meinung nach in Richtun Lern Schul Spiel für 5/6 Klasse.
 
Wenn ich höre das es von der Hochschule Karsruhe unterstütz worden ist und dazu noch den Präsentationszeitpunkt, da muss ich leider sagen: "mache Westdeutsche haben wirklich noch ein Ding an der Waffel!".
Für mich ist es wie gesagt ein dummes Spiel von einem ungebildeten jungen Menschen, doch wenn da noch Professoren mitmachen, ...

Wenn die intellektuellen Eliten in Karlsruhe nicht einmal auf die Idee kommen vorher sich mit Opferverbänden abzusprechen, können meine ich, deren Richter mal über einen Umzug nach Stralsund oder Magdeburg nachdenken. Das eine ist schöner aber nicht so zentral gelegen, das ander liegt deutlich mehr in der Mitte Deutschlands.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm, es regt wirklich zum Denken an.

Momentan denke ich darüber nach, wie beschränkt denkfähig einige Menschen sind, allen vorran der Programmierer dieses Datenmülls, gefolgt von den Medien...


Das Spiel ist sowohl von der ausgebeuteten Thematik, wie auch der verwendeten Technik und dem medial ausgewürgten Verwendungszweck mit Abstand das Letzte, das man benötigt.
 
hätte es Optionen wie:
als Grenzer:
- möglichkeit von Kopfschuss oder eben nur aufhalten per Beinschuss
- nach der Tat dreist leugnen (keine Zeugen = "bin ich nicht gewesen")
- nach der Wende eintritt in eine große westdeutsche Partei mit gleichzeitigem Straferlass
- Abschuss an der Grenze mit gleichzeitiger Beförderung und Karriere STASI

oder als Läufer:
- mit Geschicklichkeit und Tricks entkommen
- zurück schiessen
- Flucht über das Ausland
- abwarten bis Einheit kommt

hätte es wohl ein "running Gag" werden können, aber so - sicher nur wieder was für die Medien.

Sollte klar sein, dass da etwas Ironie mit drin ist!

Dennoch, wir alle sollten lockerer mit solchen Themen umgehen können wenn es sich um ein Videospiel handelt. Es muß nicht immer jeder Bockmist bis ins letzte analysiert werden.
Es sollte nur eben keiner der Wege glorifiziert werden!
Update Brain 2.0 vorausgesetzt, sollten wird doch alle in der Lage sein, Wirklichkeit und Game unterscheiden zu können - und wenn es ein Game ist, was solls!
Wenn jemand meint er müsse sowas programmieren, dann ist es unsere Entscheidung was wir daraus machen!
 
Was ist denn so schwer daran, zu begreifen, dass es sich hierbei um ein "Serious Game" handelt?

Das ist kein Unterhaltungs-Shooter, kein Super Ossi-Mario im sozialitischem Wunderland
Und der Macher ist auch nicht geil auf das Killen von Flüchtlingen oder spielt gern "Jump'n'run" im Minenfeld.

Für alle, die sich darüber aufregen, wie "geschmacklos" so ein Spiel ist:

Legt mal Eure geistigen Schranken ab und begreift mal, was die Intention von "Serious Games" eigentlich ist! Und dann denkt nochmal darüber nach, was ihr hier für einen unreifen Mist von Euch gebt.

Oh, man. Und die Medien stoßen genauso unreflektiert in das selbe Horn, wie die ganzen Kinder hier...
 
Es gibt bestimmte Themen, die in Spielen, seien sie auch noch so "serious" nix verloren haben.


Davon mal abgesehen, dass die "Der Osten war so böse" Problematik inzwischen völlig ausgelutscht ist, wo befindet sich der tiefere Sinn in dem Spiel, wo der Bezug zur momentanen Situation in Deutschland und wo findet sich die Lehre für die Zukunft?

Man kann ihm nichteinmal eine abschreckende Wirkung zusprechen, da die vorhandene Spielwelt einfach zu "schön" ist (grünes Gras, blauer Himmel)


"Wenn der Grenzbeamte jemanden tötet wird er sofort ins Jahr 1990 teleportiert und darf sich vor Gericht verantworten"

Allein dieser Abschnitt weist darauf hin, dass dieses Spiel zwar versucht etwas zu erklären, jedoch selbiges völlig übertreibt. Was passiert, wenn man Schülern Wissen aufzwingen will dürfte jedem bekannt sein, sie winken gelangweilt ab.

Und genau an diesem Punkt scheitern alle "pädagogisch wertvollen" Spiele.
 
Die Grundidee der Mauer und ihrer Wirkung in ein Spiel einzubinden ist gut, aber aus half-life ein Serious Game auf Shooter Art entwickeln?
Der Trailer funktioniert nicht und die Spielelemente greifen auch nicht. Das verkommt letztlich zu den provoziert hallenden TS Spielergebnissen, wer als Flüchtling der bessere Hase war und aus Grenzpostensicht, wer die meisten Anklagen erhält.
Ein Zeitzeugenspiel ohne Interakation un das Geschehen wäre hilfreich, wäre richtig.
In nicht zu langer Zeit jährt sich die Reichsprogromnacht. Als reines Spiel würde ich das auch nicht sehen wollen, weil wie soll man aktiv sowas spielen? Aber als Zeitzeugendokumentation mit Informatioen, Tiefe, der Unfähigkeit es zu unterbinden, doch der Angst vor dem Mob nicht mitzumachen und doch handlungsunfähig zu bleiben. Man ist mittendrin und es soll erschüttern, die Wahrheit bewirken.

Kennt jemand das Spiel:" Das große KZ Quiz". Spielt sich wie Monopoly, nur ohne Hotels und Häuser. Dafür gibt es Arbeits-. und Vernichtungslager. Die Version gibt es auch auf russisch: "Mein geliebter sozialistischer Gulag".
Wenn jemand mir beantworten kann, wie man mit über 40 Millionen Toten spielen kann, der ist serious.
Mir sind selbst die Einzelnen der 1000 Toten von 1378 zuviel. Es gibt halt Plattformen, die einfach keine Grundlage für ernsthafte Themen-, und Geschichtslehren auf Spielebene sind und die echten Toten von Verfolgung und Leid haben ihr Leben und Tod auch nicht gespielt. Selbsternannte Künstler sollten hier die Finger von lassen, bevor sie sich daran verbrennen.

Wäre 1378 durchdacht entwickelt, würde es dem Spieler den langen Marsch aufbürden und jede Kilometermarke wäre eine Mahnmalmarke mit persönlichen Angaben der Opfer, mit zusätzlichen Informationen zur DDR, Statt und Politik. So eine Entwicklung ist natürlich hart zu erarbeitende Recherche und hat wenig mit Kunst zu tun.
 

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