24/7 .. was ist besser für die HDD, dauerlauf oder standby ?

Johnsen

Lt. Commander
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Mal ne frage, mein rechner läuft oft über wochen hindurch 24 stunden am tag, habe da mehrere platten drin teilweise mit wichtigen daten (wird regelmäßg gesichert).

Was ist "gesünder" für die festplatten, wenn sie durchlaufen oder wenn die z.b nach einigen stunden in den standby geschickt werden um dann bei bedarf wieder hoch zu drehen ??

Ich schätze die würden dann am tag ungefähr 5 mal in den standby gehen und wieder hochfahren .. meiner meinung nach ist das ständige anlaufen der platten stressiger/schädlicher, was meint ihr ?

Die Platten sind eine samsung f1 mit 1tb ne WD mit 640 gb und 2 alte hitachi platten.
 
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Da scheiden sich die Geister.
Die einen Sagen: Hoch und Runterfahren schadet den Platten, sie verkraften nur eine bestimmte Anzahl von Park-Vorgängen. Die anderen Sagen: 24/7 Dauerlaufen ist blöd, weil dabei der Schmierstoff der Achsen auch den Lagern getragen wird und die Platte wenn sie DANN einmal Parkt nicht mehr anläuft.

Darum meine Empfehlung: Halt es wie ein Dachdecker. (Meine Platten im Server laufen seit Jahren 24/7).
 
Naja, eine Platte schafft ca. 50.000 Start-Stopp-Zyklen und hat (bei Desktop-Platten) eine MTBF von 300.000h

Das macht dann 30/5 = 6

D.h. eine Platte geht durch dauerndes Ein-/Ausschalten 6x eher kaputt als durch Dauerbetrieb. (wenn man es so sehen will)

D.h. weiters wenn du deine Platten einschaltest sollten sie im Idealfall min. 6h laufen (bzw. du 6h lang mit ihnen arbeiten) damit sie nicht frühzeitig kaputt gehen durch die Start-Stopp Vorgänge.
Und wenn sie laufen und du sie nicht brauchst nach max. 6h abschalten damit sie nicht durch die Abnutzung frühzeitig kaputt gehen.


Meine Empfehlung: Nimm dir Server-HDDs mit 700.000h MTBF, steck sie in ein RAID (wenn Verfügbarkeit wichtig ist) und lass es dauernd laufen - die Start-Stop-Zyklen grenzen einen wesentlich stärker ein als die MTBF.
 
Es ist völlig egal, woran eine Platte letztendlich stirbt und wann. Nach ein paar Jahren Gebrauch sind die heutigen Kapazitäten ohnehin viel zu klein oder zu langsam, und nach Ablauf der Garantie von 3 oder 5 Jahren sollten sie bei kritischeren Anwendungen ohnehin ausgetauscht werden.
Da richtiges Sichern die beste Garantie gegen Datenverlust darstellt, ist selbst beim Gebrauch der billigsten Platten nichts zu befürchten - außer, dass man die eine oder andere vielleicht auf Garantie tauschen muss.
Auch ein z.B. jährlicher Wechsel der Backup- gegen die Originalplatten halbiert die Abnutzung
Hochpreisige Servereditions sind für einen Workload gedacht, den Otto Normallo im Wohnzimmer nie und nimmer erreichen kann...
Wer aber sein Geld damit zum Fenster rausschmeißen will, soll es ruhig tun - die meisten machen es dann aber genau falsch: In der Meinung, sie hätten ohnehin soooo hochqualitative und ausfallsichere Platten, fällt die Sicherung unter den Tisch - bis zum bösen Erwachen. Ob da nicht ein doppelter Satz billiger Platten zum gleichen Preis die bessere Alternative wäre?
 
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