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24 Zoll für Senioren u. stark neigbar gesucht

2hEQk

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Hallo zusammen!

Für meinen Vater (70) suche ich einen neuen Monitor mit ca. 24 Zoll Größe, der stark nach hinten neigbar ist und auch höhenverstellbar.

Er benutzt seit einigen Jahren wegen seiner Seh-Einschränkung ein 17-Zoll-Notebook. Er sagt, es ist wichtig, dass der Monitor recht weit unten (fast auf der Tischplatte) steht und dann nach hinten verstellbar/neigbar ist.

Im Prinzip möchte ich erreichen, dass er den Monitor so stellen kann, wie er es vom Notebook gewöhnt ist.

Den ganzen "neumodischen" Schnickschnack wie 4K oder 144Hz oder Gsync usw. brauchen wir nicht.

Es sollte ein solider Monitor sein. Nur Full-HD wäre ggf. wichtig. Wobei es in der Größe bestimmt eh nix anderes mehr gibt...

Hat jemand einen Tipp, wonach ich suchen könnte?

Ich hatte schon die Dell-Monitore entdeckt (2414H oder M). Die sind wohl ca. 21 Grad neigbar. Aber ich finde keine Angaben, ob mit der Neigung nach hinten auch noch eine Einstellung möglich ist, die das Display ganz nach unten verschiebbar macht... Ich weiß auch nicht recht, ob 21 Grad ausreichend ist.

Vielleicht nutzt ja jemand von Euch so ein Gerät oder Eure Eltern?

Vielen Dank im Voraus!! :bussi:
 
So ohne weiteres dass der Monitor fast auf dem Tisch liegt wird man kaum (wenn überhaupt) etwas finden. Spezielle VESA Halterungen könnten da helfen, ist aber dann eine Preissache. Wirtschaftlich wird das wohl kaum.

Mein Rat für ältere Menschen: Monitor so groß wie möglich machen. 27" würde ich empfehlen bei FullHD, an die "normale" Position eines Monitors wird man sich schnell gewöhnen. Nur mach es groß! Vor allem bei einer Sehschwäche. Mein Vater ist 69, er bekam vor Kurzem einen 27" (von 24" kommend) von mir und das war für ihn viel besser.
 
Muss es denn 24" sein? Vielleicht sind ja 27" mit FullHD noch besser, da ist alles noch etwas größer.

Und Laptoparbeit ist übrigens nicht sehr ergonomisch wegen dem nach unten schauen. Also wenn es außer "so gewohnt" keinen Grund gibt, den Monitor so niedrig zu stellen, sollte man vielleicht versuchen, dies zu vermeiden.
 
Und wie sieht es aus mit Fernseher an die Wand mit Vesa Halterung und Höhe kannst ja anpassen . Habe Reha hinter mir und ja seit dem weiss ich je älter Menschen sind um so schwerer können sie was ändern und jede Veränderung ist für sie eine Katastrophe.
 
Wäre ein praktikabler Vorschlag...meine Erfahrung mit Standfüßen/Haltern ist: wer billig kauft kauft zwei mal. Und der ist sehr billig... (ich kann mich natürlich irren!)
 
So wie es beim Microsoft Surface Studio der Fall ist:

1528011-n8.jpg

...vielleicht wär das sogar etwas für euch (https://geizhals.de/microsoft-surface-studio-44a-00005-a1528011.html). Sonst kommt man wohl um einen angepassten Monitorständer nicht drum rum, d.h. nach Monitoren mit VESA Standard schauen
 
Vielen, vielen Dank für Eure Tipps und Denkanstöße! Das ist alles super, was Ihr schreibt.

Daran hatte ich noch gar nicht gedacht, das Display und den Ständer quasi getrennt zu betrachten. Gute Idee!!

Vorhin hatte ich den Gedanken, auf die Schreibtischplatte eine Leiste zu kleben/schrauben, die als Sperre dient und den Monitor da sozusagen hinter zu stellen und gegen die Wand zu kippen. So könnte er vorne nicht wegrutschen und man wäre flexibel, was die Neigung angeht, in dem man die Leiste halt in entsprechendem Abstand weiter vor oder weiter nach hinten machen könnte. Und der untere Rand läge in der Tat ganz unten auf dem Tisch wie bei einem Notebook.

Übrigens hat das wohl weniger mit Gewöhnung zu tun, sondern eher damit, dass er nach unten besser gucken kann als geradeaus oder nach oben. Wie das genau zusammenhängt alles, weiß ich auch nicht. Vielleicht liegt es auch an der Brille. :)

Ich werde jetzt mal Eure Tipps durcharbeiten und lesen...

Schönen Dank nochmal!!

EDIT Das Surface Studio scheidet wohl wegen des Preises aus...
 
Naja, wenn der Monitor die Aufnahme für eine VESA Halterung besitzt, könnte man mit etwes Geschick auch selbst eine entsprechende Halterung bauen, die eine optimale Höhe und Neigung ermöglicht. Dann muss man sich nur noch um das entsprechende Gerät kümmern und muss nicht mehr auf den Nebenkriegsschauplatz "optimale Verstellbarkeit" achten.
 
@areiland Leichter gesagt als getan, oder? Ich habe da gerade keine Idee, wie man selbst eine Halterung bauen könnte...
 
Ein aureichend grosser Rahmen, der auf dem Tisch liegt. Dazu ein dazu passender zweiter unten offener Rahmen, der die Halterung für den Monitor darstellt und verstellbar mit dem anderen Rahmen verbunden ist. Also zwei ineinanderliegende Rahmen, die ein Scharnier bilden. Mit ein paar Winkelleisten, Schrauben, Muttern und Unterlagscheiben aus dem Baumarkt lässt sich das recht schnell lösen.
 
Ich glaube, ich habe bereits eine gute (Übergangs-)Lösung gefunden. :)

Ikea-Schreibunterlage für 6,99 EUR und darauf solche Klebepads, wie sie meistens in Sets mit Filzgleitern enthalten sind. Beides habe ich daheim und gerade ausprobiert:

monitor.jpg


Sitzt, passt, wackelt und hat Luft und ist super flexibel. Den Monitor kann man dann entweder direkt an die Wand kippen oder wenn er weiter vor stehen soll, einfach eine Aufbewahrungsbox, einen Stapel Bücher oder sonstwas dahinter legen.

Die Klebepads auf dem Foto sind ca 4-5 mm dick und weich und aus so einer Art Schaumstoff. Da findet der Monitor genügend Halt, denke ich. Zur Not zwei übereinander kleben.

Vielleicht reicht aber auch nur die Schreibunterlage, die ja auch rutschfest ist, ohne die Klebepads. Das sieht dann noch ordentlicher aus...

Hier habe ich dann genau den Effekt, den ich erreichen wollte. Flexibel nach hinten neigbar und der untere Rand steht quasi auf dem Tisch.

Obs meinem Vater gefällt bleibt natürlich abzuwarten. ;)

Damit der Monitor nicht komplett nach vorne umkippen kann, könnte man ein dünnes Halteseil mit einer Schraube in die Wand schrauben und mit einer Schraube an der Vesa-Halterung festknoten.
 

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