2D-Logo als versenkte Schrift (Inlay) in 3D-Schild umwandeln/slicen

Schwobaseggl

Lt. Commander Pro
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Hallo zusammen,

aktuell möchte ich ein Schild mehrfarbig mit meinem 3D-Drucker drucken. Es handelt sich um ein Firmenlogo.

Das Bild habe ich bereits mit einem Online-Tool in eine .stl-Datei umwandeln können. Jedoch ist die Schrift nun "dreidimensional". Das heißt, ab Layer X kommt die Schrift.

Was ich möchte, ist, dass der letzte Layer flach ist und die Schrift nicht auf dem Schild, sondern in das Schild eingelassen ist. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.

Hat mir da jemand einen Tipp, wie ich das am einfachsten/besten anstelle?

Gedruckt wird auf einem Anycubic Kobra S1 mit AMS und als Slicer kommt der Anycubic Slicer (Orca Slicer) zum Einsatz.

Grüße
 
In Blender laden, die Schrift markieren, ins Material verschieben, als .stl exportieren, fertig:
 
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Die Schrift in Orcaslicer einfach per Modifier ausschneiden?
1761496091373.png
 
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@ghecko
Danke dir, ich mache meinen ersten Prototyp. Mal schauen, wie es wird. Blender ist absolutes Neuland für mich.

@kartoffelpü
Gute Idee, nur gibts die Schriftart nicht, die das Logo hat.

Beide Ansätze gehen in die Richtung, dass die Schrift eine Art Aussparung ist.

Ideal fände ich, wenn die Oberfläche eben ist und die Schrift andersfarbig ist. Ich habe es im Startpost auch absolut schlecht beschrieben... mein Fehler.
 
Hast du denn einen Drucker, der mit zwei Farben bzw. Filamenten gleichzeitig umgehen kann? Wenn nicht, dann muss das aus zwei Teilen hergestellt werden. Das wird aber eine Fummelarbeit, da der Kunststoff beim Abkühlen schrumpft und das berücksichtigt werden muss. Eventuell muss man hier auch feilen, damit es passt. Ob das dann aber noch gut aussieht?

Man könnte aber auch ein Schild drucken, bei dem die Schrift komplett ausgespart ist (= man guckt durch). Und hinterher füllt man sie dann mit (farbigen) Epoxy aus oder vergleichbarem aus. Es geht natürlich auch andersrum, man druckt die Schrift und dann wird in einem Behälter alles um die Schrift herum auffüllt. Anschließend begradigt man die Seiten und poliert die Oberfläche, vielleicht noch Klarlack drüber und fertig. :)
Das klappt natürlich gut bei allen Sachen, wo das Muster bzw. Logo bzw. Schrift nicht als Font vorliegt.
 
Oder man arbeitet mit drei Schichten, bei denen die mittlere die gewünschte Farbe von Logo und Schrift besitzt und in der obersten Schicht sind Logo und Schrift ausgespart.
 
Sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde.
Gestern ist der Prototyp leider in die Hose gegangen; daher geht es erst jetzt wieder weiter.

@Krik
Mehrfarbendruck ist möglich. Was auch mit Druckern ohne AMS geht, ist halt ein absoluter Krampf, von Hand das Filament zu wechseln und richtig zum slicen.
Die Idee mit dem Epoxy hört sich auch mega interessant an. Das ist fast schon zu hochwertig/aufwendig für einen FDM-Drucker. Aber mit einem schön gelaserten Stück Metall stelle ich es mir auch sehr ansehnlich vor. Behalte ich definitiv im Hinterkopf.

@areiland
Teste ich ebenfalls, mal schauen was am Ende am besten aussieht.



PS: erstmal danke euch für die Hilfe. :daumen:
 
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@Schwobaseggl
Mit der von mir angeregten Methode hab ich selbst mit meinem Anycubic Mega X immer beste Ergebnisse erzielt. Und da war vom Namensschild für die Wohnungstür bis zum Einkaufswagendieb mit Logo alles dabei. Die Deckschicht mit dem ausgesparten Logo und der Schrift muss dann auch nicht sonderlich stark werden, sondern man kann sich dann auf zwei oder drei Schichten beschränken, bloss damit die oberste Schicht sauber deckt und geschlossen ist.

So:

20251018_180323.jpg

kann das aussehen. Auch dieses Objekt wurde nach dieser Methode gedruckt.
 
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