2TB Nur-Daten-Flashspeicher mit hoher Datenintegrität ? SATA, M2, USB-Stick ?

Maitry

Ensign
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Hallo,
Ich suche eine 2TB "Arbeitsfestplatte" (nur) für meine Daten (OS läuft bereits auf M2 intern).
Welche Medien haben eine hohe Datenintegrität ?
Dh wenig "Bitrot", geringe Fehlerrate/Schreibfehlerrate und solche Dinge (wenn es das bei Flash überhaupt gibt) ...
(Natürlich kommen Fehler auch durch Hard und Software, aber mal nur den Datenträger betrachtet)
(Wahrscheinlich wird mir hier wieder gesagt das Fehler hauptsächlich durch Übertragung, Hard- und Software kommen, und das es eigentlich egal ist was ich nehme.... Vielleicht mach ich mich wieder zu verrückt...)

Datenrate ist etwas weniger wichtig


Ich mache u.a. hauptsächlich: Bilder und Videos anschauen + sortieren. Und aus dem Netz was laden.
Nutze ein HP Z-Book + Windows + NTFS + Veracrypt
Wichtige Dateien bekommen eine SHA Summe dazugeschrieben.
Pflege mit CHKDSK + Herstellertools natürlich Pflicht. Backups auf externe HDDs


In Frage kommt:
  • Interne M2 SSD (Slot frei)
  • Interne SATA SSD/HDD (Slot frei)
  • Externe USB SSD/HDD
  • Externer USB Stick
Wegen Stromverbrauch + Stoßempflindlichkeit neige ich zu SSD.
Preis ca 150 - 300€.
Ab 180€ geht es ja schon los mit SATA und sogar schon M2 !!!


Ich hatte bisher eine 1TB Lexar ES3 (1050 MB/s Lesen / 1000 MB/s Schreiben) per USB A dran. War damit zufrieden. Sicherung auf ext. HDDs ging auch ganz zügig.

Wie siehts aus mit USB Sticks ? So dass Backup auf ext HDD im Idealfall mit um die 200MB/s läuft? (Hier wäre dann auch mehr als 2TB machbar....)



Danke !!!!!
 
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Mit einer Lexar NM790/NM990 bist du sehr gut beraten.

Flashspeicher "pflegen"? Einfach nutzen und gut ist. Schadet vermutlich eh mehr als es hilft.

USB Sticks? Nein. Externe SSD? Ja. Habe ich mir bspw. "selbstgebaut" aus M.2 2242 SSD und einem Alu-Case mit USB-C. Handlich und schnell.
 
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USB Sticks kannst Du vergessen.
Nimm lieber externe SSD oder wenn halt HDD wenn es nicht auf Schnelligkeit ankommt.

Maitry schrieb:
Pflege mit CHKDSK + Herstellertools natürlich Pflicht.

Was wird da gepflegt?
 
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Maitry schrieb:
Dh wenig "Bitrot", geringe Fehlerrate/Schreibfehlerrate und solche Dinge (wenn es das bei Flash überhaupt gibt) ...

Also wenn du die SSD (das würde ich hier empfehlen) ständig im System hast, dann wird der Controller normalerweise in gewissem Abstand die Sektoren mal neu- bzw. umschreiben. Das ist dann eigentlich vorteilhafter als ne Festplatte. Auf TLC würde ich bei der SSD schon gehen, da QLC sicherlich etwas anfälliger für Bitrot ist.

Wenn du in gewissem Abstand mal chkdsk/ r ausführst, kann das zusätzlich dazu beitragen, Bitrot zu vermeiden.

Und wenn du eh nen Slot frei hast, bietet sich mMn eine interne SSD doch sehr an, wenn du ohnehin auf externe HDDs Backups machst.

SpiII schrieb:
Mit einer Lexar NM790/NM990 bist du sehr gut beraten.

Die sind sicher gut. Wenn es nicht das Systemlaufwerk ist und die Datenrate "etwas weniger wichtig" ist, könnte man mMn auch über eine günstigere ohne DRAM-Cache nachdenken:
https://geizhals.de/biwin-black-opal-nv7400-2tb-a3438454.html?hloc=de
 
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BFF schrieb:
Was wird da gepflegt?
Geprüft eher
  • Dateisystem auf Fehler
  • Sektorscan (Bits auf ihre Schaltfähigkeit)
+ Firmware update
 
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Maitry schrieb:
Dh wenig "Bitrot", geringe Fehlerrate/Schreibfehlerrate und solche Dinge
Alle Medien sind recht zuverlässig (abgesehen von "Montagsmodelen" und USB Sticks /SDKArten). Aber Festplatten und SDDs schreiben zuverlässig. Was probleme machen kann: Controller/Software/Treiber oder Bitflips im Speicher. Letzteres kann man mit ECC Memory erschlagen und gut ist. Controller/Software/Treiber.... da hst du keine Handhabe.
 
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CFexpress ginge auch, wenn du es klein und hochwertig möchtest. Quasi ne externe NVMe SSD ohne fummeligen USB-C Port. Braucht aber nen Lesegerät
 
Maitry schrieb:
Pflege mit CHKDSK + Herstellertools natürlich Pflicht. Backups auf externe HDDs
lass chkdsk und herstellertools bleiben
chkdsk startet automatisch wenn es relevant ist
das ist zeit- und ressourcenverschwendung
zumal chkdsk bei hardwareschaeden gern auch mal eine rettung deutlich erschweren kann.

Wenn was nicht stimmt, siehst du das in den smartwerten, oder der Datenträger stirbt direkt.
Backups haben. Mehr kann man nicht machen.
Hat man backups, muss man sich auch keine Gedanken zum zustand der Platte machen.

Wenn du angst vor bitrot hast, sind vielleicht moderne Dateisysteme wie ZFS was fuer dich.. Aber das ist unter windows noch schwierig
 
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Banned schrieb:
Die sind sicher gut. Wenn es nicht das Systemlaufwerk ist und die Datenrate "etwas weniger wichtig" ist, könnte man mMn auch über eine günstigere ohne DRAM-Cache nachdenken:
https://geizhals.de/biwin-black-opal-nv7400-2tb-a3438454.html?hloc=de
Die verlinkten Lexar SSDs haben kein DRAM-Cache.
Zudem wäre ich lieber bei großen bekannten Herstellern als bei Biwin, Fikwot, MegaFastro, etc.
Es sind nur 25€ Unterschied (NM790), aber die Qualität wurde da immerhin in mehreren Tests bewiesen und im Falle der Garantie/Gewährleistung habe ich ebenfalls ein besseres Gefühl bei Lexar (Samsung, WD, etc) als bei Biwin und anderen "Unbekannten".

Toms schrieb:
CFexpress ginge auch, wenn du es klein und hochwertig möchtest. Quasi ne externe NVMe SSD ohne fummeligen USB-C Port. Braucht aber nen Lesegerät
Kannst du da mal was passendes verlinken?
 
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Goldstandard: NAS + ECC Speicher + ZFS Dateisystem + Markenhersteller nehmen + Serienstreung.

Dazu natürlich Backups.
 
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@Spill Wobei die Biwin und die eine Lexar sogar den gleichen Controller haben. Muss am Ende jeder selbst wissen. :) Und ja, du hast natürlich recht, der Preisunterschied ist nicht die Welt.
 
@Banned Gehört halt etwas mehr zu einer SSD als nur der Controller^^
Klar muss jeder selbst entscheiden. :)
 
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Ich würde auf eine interne HDD setzen. Ist relativ günstig und zuverlässig auch für Daten, die jahrelang nur da liegen. Mit SSDs habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn die mal nen Jahr nicht benutzt werden es Lesefehler bishin zu einem Totalausfall geben kann (ja, meine Retros... ich baue alle Win98/2000 und XP Rechner auf HDDs zurück).
 
@Spill Ja, z.B. die Speicherzellen, die sie beide nicht selbst herstellen. ;) Micron ist hier sehr renommiert. YMTC kenne ich persönlich gar nicht.

Klar mag es auch Unterschiede bei Service und sonstigen Komponenten geben.

madmax2010 schrieb:
lass chkdsk und herstellertools bleiben
chkdsk startet automatisch wenn es relevant ist

Ich widerspreche dir nur ungerne, aber chkdsk /r sorgt zumindest dafür, dass alle Speicherzellen mal gelesen und falls nötig aus dem ECC korrigiert werden (und startet anders als chkdsk /f, das nur für Dateisytemfehler zuständig ist, nicht selbstständig). So kann man verhindern, dass sich Bitfehler kumulieren. Ist bei einer SSD, wo im besten Fall der Controller selbstständig mal refresht, allerdings auch nicht so das Killerargument.

madmax2010 schrieb:
Wenn du angst vor bitrot hast, sind vielleicht moderne Dateisysteme wie ZFS was fuer dich.. Aber das ist unter windows noch schwierig

Und gerade, weil es unter Windows schwierig ist, rate ich hier eigentlich gerne zu chkdsk /r. Denn hat man irgendwann mal korrumpierte Daten, kann kaum feststellen, welche Dateien betroffen sind.
 
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SpiII schrieb:
Die verlinkten Lexar SSDs haben kein DRAM-Cache.
Ja, da ist Vorsicht mit externen SSDD geboten. Wenn man die selbst in ein externes Gehäuse einbaut, sollte man in die Kompatiblitätsliste schauen. Ich habe mir letzte Woche noch eine 4TB Samsung 990Pro geschossen und die in ein externes TB4 Gehäuse eingebaut. Das war gerade im Angebot für 90€ ANYOYO (mit Lüfter) mit INTEL + Realtek Chip. (Intel bei TB Host, Realtek bei USB Host). Die Lüfter Variante war unnötig !. 3,2GB/s lesen, 2,3GB Schreiben. Alternative Gehäuse mit ASM Chip sind zwar etwas schneller werden aber ziemlich heiß.
 
@Sysworker SSDs ohne DRAM-Cache in ein externes Gehäuse zu verbauen, sollte man ohnehin auf jeden Fall vermeiden. Das wird sehr langsam.

PS: Bevor ich es vergessen: Konventionelle USB-Sticks haben nicht mal Sektorprüfsummen. Also die sind für sowas wirklich ungeeignet.
 
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Kann man nicht mal bei Bem bleiben was der TE angefragt hat? @Spill @Banned

Euer Kleinkrieg ist voellig OT.
 
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BFF schrieb:
Kann man nicht mal bei Bem bleiben was der TE angefragt hat?
Ich find das alles sehr interessant!
Der "Kleinkrieg" wie in sämtlichen Foren heutzutage üblich, finde ich ist bis jetzt hier noch nicht ausgebrochen...
 
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Ich denke als "Kleinkrieg" haben wir das hier beide sicherlich bzw. hoffentlich nicht angesehen. :) Und ich denke schon, dass die darin ausgetauschten Informationen für den TE relevant sein könnten. Ansonsten sorrrryyyy :D
 
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madmax2010 schrieb:
lass chkdsk und herstellertools bleiben
chkdsk startet automatisch wenn es relevant ist
das ist zeit- und ressourcenverschwendung
Bei HDDs hab ich mir regelmäßig chkdsk /f angewöhnt. Bei meinen Daten (im TB Bereich) kamen schon sehr oft Dateisystemfehler vor die korrigiert wurden ! KA warum..... NTFS scheint irgendwie "fehlerhaft" zu sein. Aber das geht jetzt hier zu weit...
 
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