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300 ppi (dpi) Bild trotz Maßvorgabe riesig!

t4xa

Cadet 2nd Year
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Mai 2012
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Hallo Kollegen,

vorweg: ich hab mich schon ins Thema ppi / dpi eingelesen und weiss, dass dpi ein Druckwert und ppi ein digitaler Wert ist.

Meine Aufgabe:

- Ich soll ein 17,4cm breites Bild in einer 300 dpi Qualität im jpeg format abliefern.

Mein Problem:

- dpi lässt sich wie gesagt im photoshop im Rahmen digitaler Bilder nur als ppi variieren.
- Ich stelle also ein Bild mit den Maßen Breite: 17,4cm / Höhe: 13,05cm und 300ppi Auflösung her.
-Photoshop sagt mir dafür werden 2055 x 1541 Pixel benötigt, die dieses Bild dann nunmal hat.
- Nun wird dieses Bild über die webseite der Zeitung in eine pdf Datei samt des beiliegenden wordtextes eingefügt und erscheint dort RIESIG. im Vergleich zu den normalen DinA4 seiten des Textes unwahrscheinlich groß. Ich denke die Auflösung von 2055 x 1541 Pixeln wird angezeigt, obwohl ich ja extra eine beschränkung auf 17,4 cm x 13,05cm angegeben habe.

Frage:
Wie kann ich es hinbekommen, dass das Endprodukt 300 dpi und einer tatsächlichen Größe von 17,4 cm x 13,05cm entspricht?

Ich hoffe ich konnte mich klar genug ausdrücken

Danke im Vorraus
t4xa
 
Hast du das Bild vorher in Camera Raw geöffnet? Dort sind 240dpi voreingestellt
 
Das Script, dass die PDF erstellt, ist falsch. Kurz und knapp.

Für was soll die PDF eigentlich sein? Es lohnt nicht, ein 300DPI-Bild in eine PDF einzubetten (bzw. eine 300DPI-PDF zu erstellen), wenn die PDF doch nur für Monitore ist. Da reichen 72 bis 100 DPI.
 
72dpi ist schon deutlich zu wenig heutzutage. das man 72dpi für web und co nimmt ist noch aus den 90er wo 800x600 Pixel üblich war, da kamen 72dpi hin.

vielleicht nicht der fall bei ihm, aber iPad und einige Geräte haben deutlich mehr als 100dpi :)
 
Quadt_89 schrieb:
72dpi ist schon deutlich zu wenig heutzutage. das man 72dpi für web und co nimmt ist noch aus den 90er wo 800x600 Pixel üblich war, da kamen 72dpi hin.
Das hat nix mit der Auflösung des Bildschirms zu tun, sondern mit der Pixeldichte. Du kannst auch 1600x1200 bei 72dpi haben, oder 400x300 bei 100dpi. Das Geheimnis liegt in der Technologie:
- CRT: 72dpi
- TFT: üblicherweise 100dpi
- Apple Retina: 326dpi (also sogar mehr als Druck-Vorstufe)

Im Hinblick auf Retina ist das aber alles nur Augenwischerei. Hier werden dann viele Pixel auf engsten Raum gepfercht, das Resultat sind zwar scharfe, dafür aber sehr kleine Bilder. Auf nem Retina-Display hat jede Grafik etc. nicht einmal 1/3 der Größe, die sie auf einem stinknormalen 24" TFT hat.
 
Er sollte trotzdem bei Bilder etwas höher gehen, wenn Sie gedruckt werden ist es nicht verkehrt mehr zu haben. War ja auch nur einfach formuliert, klar muss man das differenzieren
 
Wie gesagt, es kommt darauf an, für was die PDF primär sein soll. Für Monitore sowie den heimischen 50€-Inkjet-Drucker reichen 100DPI. Damit spart man vor allem eine MENGE an Traffic. Als professionelle Druckvorstufe geht nix an 300 DPI vorbei.

Ich bleib aber bei meiner Diagnose: Das Erstell-Script an sich ist grundlegend falsch, insbesondere falls das Größenverhältnis Grafik : Text nicht stimmt. Entweder wird der Text zu klein gerendert oder das Bild in einer zu hohen Pixeldichte.

Es geht doch nix über http://code.google.com/p/wkhtmltopdf/ *G*
 
Also die pdf wird über einen automatischen konverter auf der internetseite dieses englischen Journals erstellt.
Für dieses Journal ist es wichtig, dass die Bilder in 300 dpi Druckqualität abgeliefert werden.

Da das Journal auch noch vierscheide Formate für Grafiken vorgibt haben wir uns für die genannte 17,4cm mal 13,05cm Variante entschieden.

Wenn das mit der riesigen Darstellung nur ein Problem am Monitor ist und beim Druck die gegeben Maße herauskommen ist das in Ordnung, nur weiss ich es nicht.
 
Hallo,

Dein Problem hat eine ganz einfache Ursache.

Du musst in den Metatags des JPG 300 DPI eintragen.

Ein Bild mit Deiner Größe (17,04x13.5) kann ja 70, 100, 200 oder 1000 DPI haben. Und je nach DPI Wert wird das Bild eben größer oder kleiner dar gestellt,

Die Software, die jetzt das Bild weiter bearbeitet, richtet sich an dem DPI Wert, der im JPG Metatag eingetragen ist. Trage da eine 300 ein und alles ist gut.

Die x*y Größe sagt halt null komma nichts über den DPI Wert aus.

dpi-jpg.287899


Grüße,

Blubbs
 

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danke für den Tip Blubbs, aber die Metadaten scheinen bereits 300dpi zu beinhalten..

hier der Screen von den Einstellungen

bildlb.jpg
 
Hallo,

dann interpretiert die weiter verarbeitende Software da scheinbar etwas falsch. Machst Du das auch selbst? Wenn nein, dann solltest Du mal den Dienstleister kontaktieren.

Grüße,

Blubbs
 
Ich verstehe dein Problem nicht so ganz. Gib doch das Bild als jpg der Druckerei weiter. Im fotoshop ist die grössenangabe kein Thema. einstellen, absichern, schicken. Die pixelgrösse ist doch pipiegal


Zusatz
das problem beim pdf machen ist die Art wie man das dokument sichern. Da gibt es viel zu viele einstellungen, die ein Laie falsch benutzen kann.
Das einfachste und EU-weit standardisiertes absichern ist und bleibt "pdf-X3".
PDF-X3 kann auch jede gute Druckerei problemlos auf Papier bringen. Nur so ist Bild und Farbraum weder verpixelt, noch falsch.
 
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Wer weiß, welcher Kasper da die Scripts geschrieben hat, die das PDF erstellen... Aus Erfahrung weiß ich, dass man z.B. in FPDF kaum etwas falsch machen kann, was Größen von Bildern angeht. Wenn ich da n Hintergrundbild in A5 bestelle, dann kommt auch n Hintergrundbild in A5 raus.
 
Also ich habe jetzt einfach mittels Registry Eintrag direkt aus dem Powerpoint die jpeg in 300 dpi gespeichert und siehe da, es geht.

Keine Ahnung wieso oder warum, aber das Problem ist gelöst.
Danke für eure Tips!
 
jaja aus powerpoint ein bild absichern und in der windows registry etwas verstellen.

wäre ähnlich wie, einen defektes türschloss mittels schweissbrenner zumachen und mit einem vorschlaghammer die scharniere wegbrechen.*kopfschüttel*

Ich hoffe nur, du bist dir bewusst was du machst und das dieses resultat auf dem papier gut ausschaut.
 
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