35 mm 1.8, 50 mm 1.8 oder 40mm 2.8 ?

Raumen837 schrieb:
Ich habe nicht gedacht das es so eine schwere entscheidung wird.
Auch wenn ich mich wiederhole:
Am besten leihst du dir deine Auswahl mal aus und probierst sie selbst durch.

Denn nur du weißt, was du mit den Linsen machen magst, und nur du kannst entscheiden, welche dir am Besten liegt.

...Viele Fotoläden bieten es dir an, dass du dort mit deiner Cam hinkommst, und dann mit der Linse ne Runde um den Block kannst.
 
Ich werde mich heute auf den Weg zum Fotoladen machen.

Die haben alle 4 Objektive auf vorrat und darf sie testen.

Ich habe mich gestern noch ein bisschen durchgelesen. Ich werde wohl die Wahl entweder auf das 50mm 1.8 oder das 60mm 2.0 fallen lassen.

Ich melde mich. :)

Gruß Raumen837
 
Was meinst du damit: "Fotos mit Viel Tiefenschärfe und relativ kleinen Fokuspunkt"? Ich sehe da einen Widerspruch in sich, die Schärfentiefe hängt von der gewählten Blende und dem Abbildungsmaßstab ab.

Merke, bei zu kleiner Blende machen sich Beugungsunschärfen bemerkbar. Jedes Objektiv hat seinen optimalen Blendenbereich. Lichtstärke ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Lichtstärke. Große Blenden sind ein Mittel zur Bildgestaltung.

Ich würde das 50mm 1,8 wählen, Spitzenobjektiv, Vollformat geeignet, und f 1,8 ist eine Hausnummer. Schreibe aus Erfahrung, habe es selbst an der D800.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich, als nicht mehr ganz blutiger anfänger, finde das wort Lichtstärke recht vewirrend. Ich mein sicher kommt durch eine blende 1.8 mehr licht durch als durch eine 3.5. aber die blende 1.8 oder größer (die blende nicht die zahl) ist nur eingeschränkt nutzbar. Das wort suggeriert einfach mehr als es eigentlich ist. Dem anfänger sagt es ggf. das er mit seiner 1.4 er blende ja noch bei dämmerlicht freihändig fotografieren kann und ärgert sich hinterher dass das bild nicht scharf ist. Sicher, es kommt mehr licht durch aber lichtstark? Ein stärkeres licht hab ich vorallem mittags um 12:30 uhr...
Ich mag den ausdruck einfach nicht. Das hat nichts damit zu tun das ich die künstlerische freiheit nicht respektiere...ich find es nur irreführend.

(Grundsätzlich bin ich ja auch der meinung lieber zwei primes mit f1.8 als ein zoom mit f3,5)
 
Ob du den Ausdruck magst oder nicht tut nichts zur Sache, es heißt so wie es heißt. Ich fotografiere schon etwa 40 Jahre und davon 30 mit Spiegelreflex gehobene Preisklasse, sprich Profibodies. Alles klar? Wieso soll 1,8 oder 1,4 nicht nutzbar sein, ich hatte sogar mal ein f 1,2 Objektiv und es war nutzbar, auch bei Blende 1,2. Und glaube mir, ich werde mir nochmal eines zulegen.

Zitiere Wikipedia:


Manuelle Scharfstellung: Die hohe Lichtstärke kommt bei Spiegelreflexkameras der Helligkeit des Sucherbildes zugute und erleichtert das Scharfstellen. Zudem geht die größere Blendenöffnung mit einer geringeren Schärfentiefe einher, wodurch die Lage der Schärfeebene im Sucher exakter beurteilt werden kann. Einstellhilfen für das manuelle Scharfstellen, wie zum Beispiel Schnittbildindikatoren, funktionieren bei lichtschwachen Objektiven (1:5,6 oder weniger) nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr. Kameras mit elektronischem Sucher oder Live-View auf einem Bildschirm können ein elektronisch aufgehelltes Bild anzeigen, das gegebenenfalls mit Hilfe einer Softwarelupe sogar vergrößert dargestellt werden kann. Bei Kameras, bei denen die Scharfstellung ohne das Objektiv erfolgt, ist dieser Aspekt ohne Bedeutung.

Autofokus (AF): Spiegelreflexkameras verfügen zum Teil über Autofokus-Phasenvergleichssensoren mit unterschiedlich großer Messbasis. Bei Sensoren mit größerer Messbasis kann die Kamera prinzipiell präziser fokussieren. Das setzt Objektive höherer, zum jeweiligen Sensor passenden Lichtstärke voraus.

Bildgestaltung: Objektive mit hohen Lichtstärken erweitern den gestalterischen Spielraum. Beispielsweise ermöglichen hochlichtstarke Objektive im gemäßigten Weitwinkel- und Telebereich ein Freistellen des Motivs vor unscharfem Vorder- beziehungsweise Hintergrund. Hier gilt aber auch: Je größer das Aufnahmeformat, desto markanter das Spiel mit Schärfe und Unschärfe (wichtig bei der Wahl von Digitalkameras, mit ihren unterschiedlichen Sensorformaten).

Eine hohe Lichtstärke ermöglicht kürzere Belichtungszeiten oder die Verwendung von geringeren Filmempfindlichkeiten mit höherem Auflösungsvermögen und feinerem Korn, bzw. bei Digitalkameras ein geringeres Rauschen durch Verwendung einer geringeren ISO-Einstellung.

Größer, schwerer und teurer als vergleichbare Optiken geringerer Lichtstärke.

Durch die geringe Schärfentiefe (auch DOF genannt, englisch depth-of-field) werden an den Autofokus hohe Anforderungen gestellt und leichte Fehljustierungen schneller sichtbar (siehe Fokussierungsfehler).

Bei sehr lichtstarken Objektiven kann nicht mit Offenblende gearbeitet werden, wenn mit großen Film- oder Bildsensorformaten der Schärfentiefebereich für das gewünschte Motiv zu klein ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir wollen uns hier ja nicht zerfleischen ;)

Ich hatte nun alle 4 Objektive mit meiner D7100 getestet und habe Vorläufig mal das 60 mm F2 nachhause genommen. Die 0.2f unterschied sind zumindest mir nicht wirklich ins gewicht gefallen. Ich werde mir mal das Leihstück für einen Monat ausleihen (Gegen Kaution) und ein bissl rumprobieren und testen ob ich auch damit meine gewünschten Bilder erzielen kann. Da ich in den nächsten Jahren wohl nicht von meiner D7100 abkommen werde (grade erst 1 Monat in meinem Besitz) habe ich kein Problem damit mir ein Objektiv für APS-C zu holen.

Gruß Raumen837
Ergänzung ()

MikeBe schrieb:
Was meinst du damit: "Fotos mit Viel Tiefenschärfe und relativ kleinen Fokuspunkt"? Ich sehe da einen Widerspruch in sich, die Schärfentiefe hängt von der gewählten Blende und dem Abbildungsmaßstab ab.


Das will ich auch nicht läugnen. Klar kommt es auch auf die Blende an doch da ich da noch ein halber NOOB bin war meine frage welche Objektive ich nehmen sollte um das zu erreichen. Der Fokuspunkt wird ja Automatisch kleiner sobald ich die Blende auf mache. Da ich aber bis gestern nur 3.5f hatte konnte ich dazu schwer was sagen.
 
Ich denke das ist eine Top Wahl, ich will es auch haben ;)
 
@MikeBe, Ich glaube, was [moses] sagen wollte, ist, dass Dir ein f1.4 Objektiv wenig nutzt, wenn Du es für die notwendige Tiefenschärfe eh durchweg erst ab 2.8 oder nur bei 3.5 nutzt. Da kann man auch gleich zum günstigeren f/1.8 Modell greifen...

Verwirrend in dem Sinne also, dass viel Lichtstärke Dir nicht unbedingt was bringt, wenn Du auf einen größeres DoF angewiesen bist. Zumindest habe ich Ihn so verstanden.
 
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