5V Powerbanks parallel mit Spannungswandler -> 12 V / 3A Ausgang?

Pauline

Ensign
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Hallo Zusammen,

ich benötige einen Anschluss von 12V/3A und habe keine Steckdose, Autobatterie o. ä. in der Nähe und auch der Betrieb eines Strom-Aggregats mit Trafo scheidet aus. Da das Ganze auch möglichst klein und mobil bleiben soll, hatte ich mir folgendes überlegt:

4 Powerbanks 5.200 mAh, Ausgang 5V/2,1A mit drei Y-Kabeln (z. B. https://www.amazon.de/Delock-Power-Adapter-Kabel-2xUSB/dp/B001BHVMIU/ref=cm_cd_al_qh_dp_t) parallel zuschalten und daran einen Spannungswandler (z. B. https://www.amazon.de/dp/B01ID90K4A/ref=cm_cd_al_qh_dp_t) anzuschließen.

Da müssten nach meiner Berechnung dann rd. 1,5 A bei 12 V rauskommen. Und wenn ich dann zwei dieser Pakete am 12V Ausgang parallel zusammenklemme müsste ich doch auf meine 12V/3A kommen. Oder wird das nicht funktionieren und ich bin da zu blauäugig dran gegangen?

Da der Spannungswandler nur mit 2A am 12V-Ausgang angegeben ist, bringt mich ein Parallelschalten von 8 Powerbanks auf der 5V-Seite ja nicht weiter.

Ganz, ganz lieben Dank für eure Einschätzung meines Vorhabens


Pauline




P. S. Die Powerbanks wären vorhanden, müssen also nicht erst noch gekauft werden!
 
Daten vom deinem Spannungswandler:
Ausgang: 12V Max Strom: 2A....... da wird der wandler an die grenzen kommen. was wills mit betreiben?
 
http://xyproblem.info/

Was willst du denn genau betreiben und was sind deine Limitierungen bezüglich Preis/Größe/Gewicht?
 
Ohne das jetzt 100% durchzurechnen, sollte dass so hin hauen. Ist halt nur ziemlich viel Kabel so, was auch noch paar kleine Verluste bringt.
 
Acht Powerbanks sind doch schon locker in der Größenordnung einer Autobatterie. Nimm doch eine kleine für einen Roller z.B..

Beim zusammenschalten der Ausgänge wirste Probleme bekommen, was an Toleranzen der jeweiligen Regler liegt... Ich rate davon ab. Außendem kannste auch 8 PBs nicht mal eben laden.
 
Wie kommst du bei 4 Powerbanks bei 5V à 2,1A auf 1,5A bei 12V O.o

Ein Akku: P = 5V*2A = 10W
Also bringt dir ein Akku bei 12V:
10W/12V = 0,8A

bei 95% Wirkungsgrad also:
0,8A*0,95 = 0,76A

ZWEI Akkus bringen dir also: 2*0,76A bei 12V , also ca. 1,5A bei 12V

Da Schaltregler max. 2A am Ausgang bringt, müsstest du zwei verwenden, dann hättest du ziemlich genau 3 Ampere bei 12V.

Die Powerbanks sind dann nach einer halben Stunde leer...

Cebo schrieb:

Naja, warum so teuer ;) https://www.amazon.de/Anker-PowerCo...A2CG/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1497120577&sr=8-2
 
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Danke meine Lieben, für eure schnellen Antworten. Stimmt, das Anwendungszenario hätte ich noch dazu schreiben können. Ich will einen Lepy LP-2020A mit 2 passiven Lautsprechern unabhängig vom Netzstrom betreiben. Der Lepy bekommt sein Line-In von einem kleinen Mixer (Mixer den Behringer XENYX 302USB), der Phantomspannung für's Mikro liefert und auch sich mit 5V USB-Strom zufrieden gibt ...

Ja, ist ziemlich viel Kabel und ich würde mir ja auch ein 5-fach-Adapter-Kabel selbst zusammen löten. Wird dadurch aber nicht viel weniger Kabellänge und billiger wohl auch nicht. Tja, wie viel Budget? Möglichst wenig, daher die Überlegung mit den vorhandenen Powerbanks ... ;-) Schwerer als so 2-3 kg sollte es auch nicht werden...

Ich hoffe, mich nicht zu kompliziert ausgedrückt zu haben

Pauline
 
Oder eine PowerBank, die direkt 12V/3A ausgibt:

https://www.amazon.de/Dino-KRAFTPAK...&qid=1497120640&sr=1-7&keywords=12V+Powerbank

Es ist natürlich ein löbliches Ziel, bereits vorhandene PowerBanks zu nutzen. Aber ist es wirklich sinnvoll bei der geplanten Anwendung?

Edit: Ein mobiler Verstärker also.

Ist der Lepy schon vorhanden bzw. mus es zwingend der sein? Es gibt da einen von Dynavox, der auch AA-Batterien zur Stromversorgung nutzen kann:
https://www.amazon.de/DynaVox-DA-30...=UTF8&qid=1497120932&sr=8-15&keywords=dynavox

Den habe ich selbst und der Betrieb mit Batterien geht einwandfrei.
 
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Für 12V gibt es doch viele simple Lösungen. Einen 6S-Bleiakku, es gibt auch kleine. Oder einen 4S-LiFePo4-Akku. Da brauchst du dann auch keine Spannungen mehr zu wandeln. Wenn du auf Lithium gehst, dann solltest du natürlich auf die Zellüberwachung achten, was aber auch keine Raketenwissenschaft ist.
 
@FranzvonAssisi: Ja, 4 Powerbanks parallel reichen um 12V/3A zu erreichen. Die 2x 4 Powerbanks mit jeweils eigenem Wandler hatte ich eingeplant, damit die doppelte Kapaziatät rauskommt und der Wandler max. 2 A am Ausgang hat, wie von dir geschrieben.

@ Sil3nTst0RM: nö, von ner Autobatterie ist das noch weit entfernt, die Powerbanks haben folgende Maße: 7,5x15x1cm und wie ich gerade noch mal nachgeschaut habe, nicht nur 5.600 mAh sondern jeweils 8.000mAh. Das es Probleme beim Zusammenschalten der Ausgänge kommen könnte, daran hatte ich jetzt noch gar nicht gedacht. Mit dem Laden hätte ich keine Probleme, Ich habe ein 4-Port-USB-Ladegerät mit 40 Watt und zwei 2-Port-USB-Ladegeräte, die 2,4A je Port raushauen.

@1337 g33k: Die Powerbank klingt für den Preis zu schön, um wahr zu sein, hat aber ja nur 6.000 mAh ... ja, auch das Lepy ist schon vorhanden, wie auch der Mixer und das Mikro.

@Nilson: Nen Bleiakku wollte ich halt nicht so gerne

@DunklerRabe: Danke für den Tipp mit dem 4S-LiFePo4-Akku. Klingt wirklich interessant, bis auf den Preis :eek:
 
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Was auch gehen würde wäre 4S-LiIon/LiPo mit nem richtigen 12V-DC-DC-Wandler, halte ich alles für besser als das Gefummel mit x Powerbanks und nem ganzen Kabelbaum. Wenn deine ganze Vorgehensweise darauf basiert die Powerbanks schon zu haben, dann mach die doch auf, wenn 18650-Zellen drin sind, und bau dir aus denen einen 4S-Akku. 12V-Wandler gibt es für, ich sag mal, 10 Euro für maximal 10 Ampere und dann hast du eine richtige Lösung. Und du kannst am Eingang dann so viele Zellen parallel schalten bis du die Laufzeit erreichst die du haben willst.

Brauchst dann natürlich noch ein passendes Ladegerät dafür, das wäre ein "Nachteil".

Und zu "Bleiakku will ich eigentlich nicht": Es gibt auch da noch relativ moderne Designs in Form von AGM-Akkus und Bleiakkus haben nach wie vor ihre Daseinsbereichtigung.
 
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Es gibt auf Amazon einige Powerbanks für Notebooks und auch als "Starthilfe" für KFZ mit einstellbarem 12-24V Ausgang.
(Beispiele: XTPower oder reVolt)

Da musst du halt etwas Geld in die Hand nehmen oder wenn du das Basteln bevorzugst mach es wie DunklerRabe geschrieben hat.
 
und Bleiakkus haben nach wie vor ihre Daseinsbereichtigung.
Insbesonders bei tiefen Temperaturen und dienen als hervorragendes Gegengewicht bei Gabelstaplern. Und sie können (bei gleicher Kapazität) ohne Schaden zu nehmen mehr Strom liefern.

Bei Bleiakkus muss man aber zwischen Starterbatterie und Traktions-/Solarbatterie unterscheiden. Eine Traktionsbatterie hat weniger, aber dickere und robustere Platten, können weniger Spitzenstrom liefern, aber dafür tiefer entladen werden (hohe Zyklenfestigkeit). Eine Starterbatterie hat viele dünne Platten, kann hohe Ströme liefern, aber tiefe Zyklen lassen die Platten "zerbröseln" (sind dafür gedacht, kurz hohen Strom zu liefern und dann wieder durch die Lichtmaschine aufgeladen zu werden).

Zur Versorgung einer "mobilen Beschallungsanlage" sollte man deswegen keine Starterbatterie ("Autobatterie") nehmen.
 
Es gibt Powerbanks mit KFZ Starthilfefunktion. Diese Haben einfach 12V Li-Pol Zellen. 3A sollten kein Problem sein nur eben nicht für sehr lange, dann ist die Zelle leer.

Für großen 12V bedarf ist eine kleine Autobatterie mit 50Ah besser.
 
Wenn du die Zellen ausbaust und direkt zusammenschaltest, dann *musst* du unbedingt ein passendes Ladegerät und ein Schutzschaltung oder zumindest so ein "Überwacher" der bei zu geringer Spannung (einer, der jede Zelle einzeln überwacht) piept haben.

Ansonsten sind sie
1. Ziemlich schnell kaputt
2. Vor allem während dem Laden hoch gefährlich

Falls du das alles beachtest und du unbedingt die Powerbanks dafür recylcen willst, wäre das auch m.M.n die beste Lösung.
 
Nur hat man viele unterschiedliche Typen von Zellen. Und welches Ladegerät bzw. BMS soll damit zurechtkommen?
 
Die wahrscheinlich kostengünstigste Bastellösung würde aus folgenden Komponenten bestehen:

- Handelsübliches 18650 Ladegerät (für 4 Zellen): Mein Favorit (gibt bestimmt günstigere)
- 4x 18650 Zelle: 4x Sony VTC6 3120mAh
- Batteriehalter für vier 18650 Zellen: China-Ware
- Li-Ion Protection Board 4S (als Schutz gegen Tiefendladung und Kurzschluss): China-Ware
- DC-DC Spannungsregler: China-Ware

Die Produktlinks sind keine Kaufempfehlung sondern nur Beispiele.
 
Vindoriel schrieb:
Nur hat man viele unterschiedliche Typen von Zellen. Und welches Ladegerät bzw. BMS soll damit zurechtkommen?

Jedes Ladegerät, das ist überhaupt kein Problem. Und ein BMS braucht man nicht, die meisten davon sind sowieso technisch mangelhaft, vorallem in der günstigen Preisklasse. Beim Laden achtet das Ladegerät auf die Einhaltung der Spezifikationen, beim Entladen achtet man einfach selbst auf die Zellspannung oder lässt sich akustisch warnen durch einen Buzzer, wenn die Zellspannung unter einen gewissen Wert fällt.

Holylemon schrieb:
Die wahrscheinlich kostengünstigste Bastellösung würde aus folgenden Komponenten bestehen:

- Handelsübliches 18650 Ladegerät (für 4 Zellen): Mein Favorit (gibt bestimmt günstigere)
- 4x 18650 Zelle: 4x Sony VTC6 3120mAh
- Batteriehalter für vier 18650 Zellen: China-Ware
- Li-Ion Protection Board 4S (als Schutz gegen Tiefendladung und Kurzschluss): China-Ware
- DC-DC Spannungsregler: China-Ware

Die Produktlinks sind keine Kaufempfehlung sondern nur Beispiele.

Das D4 ist in Ordnung, wenn einem der geringe Ladestrom reicht. Dann ist es eine gute Einstiegslösung. Besser wäre z.B. ein SkyRC iMAX B6AC v2, falls man ein Ladegerät mit eingebautem DC-Netzteil haben will, oder ein iMAX B6 Mini, falls man schon eine DC-Quelle parat hat. Da hat man dann natürlich keine einzelnen Ladeschächte, man könnte aber den zweiten 4x-Halter aus dem Angebot nutzen und am Ladeausgang parallel schalten um alle Zellen auf einmal zu laden. Wenn aus Kapazitätsgründen aber vier Zellen nicht reichen, dann sollte man in Erwägung ziehen lieber einen Akku selbst zu konfektionieren und mit einem Hauptstromanschluss und einem Balanceranschluss zu versehen. Einen 4S-Akku kann man mit einem iMAX B6 mit etwa 3A laden, sofern die Spezifikation der Zellen das zulässt. Bei einer 2P- oder 3P-Konfiguration sind es dann noch 1,5A oder 1A pro Zelle, das geht auf jeden Fall und erzeugt dann noch akzeptable Ladezeiten bei 9 oder 10 Ah Gesamtkapazität, falls man soviel braucht.

Für eine größere Auswahl und bessere Preise kann man sich hier nach 18650ern umschauen: https://eu.nkon.nl/rechargeable/18650-size.html
Lohnt natürlich insgesamt eher bei größeren Mengen, unter Umständen kann es sich aber auch schon bei wenigen Zellen lohnen, je nach dem welche man kauft. Die meisten deutschen Einzelhändler bieten nicht unbedingt Bestpreise bei 18650ern, selbst die nicht die extra darauf spezialisiert sind.
Man kann auch noch mal überlegen ob es für diesen Fall hier wirklich 30A-Zellen sein müssen ;)

Und auf das Protection Board würde ich dann verzichten, lieber für 3 Euro oder so einen LiPo Beeper aus dem Modellbaubereich, der dann akustisch vor einer zu tiefen Entladung warnt. Damit baue ich immer meine Lithiumakkus bzw. Geräteumbauten auf Lithium und das funktioniert sehr zuverlässig und ist günstig. Manche Händler hier verlangen gerne mal einen 10er für so einen Beeper, in China kriegt man die aber für 2-3 Euro das Stück, z.B. bei eBay oder Banggood.
 
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