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News600-Dollar-Klemme: Raspberry Pi programmiert CM5 am Fließband
Was bei einem einzelnen Compute Module 5 noch schnell von Hand erledigt ist, wird bei Hunderten Exemplaren zur zeitraubenden Aufgabe. Mit dem 600 US-Dollar teuren „Programming Jig“ will Raspberry Pi die Installation des Betriebssystems und die Sicherheitskonfiguration für die Serienfertigung automatisieren.
Find ich super, angeblich ist es zu viel Aufwand, dem Zero SBC eine USB-C Buchse zu verpassen oder den großen RPIs USB-C DP-altmode, aber für die Firmenkunden hat man immer Zeit :/
Das auf deren Homepage For Industry vor For Home kommt und im Text darunter "for businesses and the home." ist ein netter Hinweis, wer die aktuelle Kerngruppe ist, für die entwickelt wird.
Ist tatsächlich Recht günstig, aber ich schätze mal alle die in großen Stückzahlen denken, nutzen sowas oder was ähnliches.
In meiner alten Butze wurden anschließend sowieso Systemtests gemacht, daher wurde das CM direkt verbaut, im Gerät geflasht und das komplette Gerät getestet.
Das Außengehäuse lässt sich sicher drucken. Aber da steckt ja noch ne Menge mehr drin. Pogo-Pins, Drähte, ein eigener Raspi zur Ansteuerung, ...
Es gibt wohl mittlerweile Filament, dass Strom leitet, aber die Innenwiderstände sind noch extrem hoch. - Wohl eher nicht für Hochfrequenz-Gedöns zu gebrauchen.
Regards, Bigfoot29
PS: Klar gibt es auch Metall-Filamente. Aber deren Einsatz-Zweck ist eigentlich "nur" einen Rohling zu drucken, der dann später noch "gebacken" (bis hin zum sintern) werden muss.
Um das gings mir ja auch. Braucht ja kein CNC-gefrästes Aluminiumkonstrukt sein. Sieht hochwertig aus, aber für einen Bastelrechner wohl nicht immer notwendig. Platine mit den Pogo-Pins kann man dann ja auch anfertigen und einsetzen. Und der Unterbau mit Rechner ist jetzt sicher auch kein großes Drama. Es geht mir nicht um den Preis (der ist bei der hochwertig wirkenden Ausführung aus eben genannten Materialien jetzt nicht so unrealistisch) sondern den Bastelgedanken.
Ja klar, MACHEN kann man das alles. Man kann auch einen Arm dran schrauben, der die Raspi CMs dann vom Band nimmt, auf/in die Form legt und nach dem Programmieren wieder zurück auf die andere Seite des Bandes stapelt. Es ist halt die Frage: BRAUCHT man das?
Die Raspianer haben halt erstmal ein Grundkonstrukt hingestellt. "Hier. KANNST Du nehmen. MUSST Du nicht." Und... natürlich. Jeder, der eine Millionen Raspis in Betrieb nehmen will/muss, wird sich überlegen, wie er die Dinger bespielt. Entweder lässt er das direkt "ab Lieferant" machen oder die bauen sich ihre eigene Cradle, um die CMs zu bespaßen.
In beiden Fällen (Lieferant oder der "Millionenkunde" selbst) würde eine solche Konstruktion aber nicht publik werden. Und... warum auch? In beiden Fällen ist es ein Wettbewerbsnachteil. Jeder könnte das Ding nachbauen und man hätte den Wettbewerbsvorteil der schnellen/unaufwändigen Bespielbarkeit der Platinen verloren.