"Abklatsch" des bestehenden Windows-Systems erstellen

omavoss

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Hallo alle,
ich bräuchte ein ISO-File eines bestehenden Windows-Systems, um damit per PXE dieses System auf eine andere Maschine übertragen zu können.
Um das Problem zu erläutern:
Hier sind sechs PC mit unterschiedlicher Konfiguration. Von jedem dieser PC bräuchte ich ein ISO-File, dass ich mittels PXE auf den betreffenden PC zurückspielen könnte.

Das mit dem PXE funktioniert, nur die Herstellung der ISO-Files für jeden der sechs PC bräuchte ich Unterstützung.
Danke und viele Grüße.
 
Guter Link, nur leider schon beim ersten "Unterlink" Fehler 404:
Man braucht
Dism++ von www.chuyu.me

"Abklatsch" war bis vor einigen Jahrzehnten das Synonym für 1:1-Kopie . . .

OK, Dism++ von anderer Quelle heruntergeladen, mal sehen . . .

Der Img-burn-Link ist ebenfalls tot, mal sehen nach anderer Quelle . . .
 
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OK, wusste ich nicht das die Seite nicht mehr existiert, da springt bei mir gleich die WaybackMachine an, aber bekommt mana uch woanders her.

Das Wort "Abklatsch" kenne ich auch genau so wie du es beschrieben hast, aber es muss noch nicht mal 1:1 sein, es reicht auch das es das Gleiche tut oder genauso aussieht.
 
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Waldheinz schrieb:
Das Wort "Abklatsch" kenne ich auch genau so wie du es beschrieben hast, aber es muss noch nicht mal 1:1 sein, es reicht auch das es das Gleiche tut oder genauso aussieht.
Danke für den Link, ich werde das Ganze nachvollziehen und melde mich wieder zum Thema. Der Link ist jedenfalls außerordentlich hilfreich.
"Abklatsch" muss irgendwo aus der Textilindustrie herkommen, heutzutage ist "Abklatsch" eher vom Sport her üblich. Naja, ich werde eben immer älter . . . danke für Dein Verständnis.
 
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omavoss schrieb:
"Abklatsch" war bis vor einigen Jahrzehnten das Synonym für 1:1-Kopie . . .

Ist aber nicht ganz richtig.
Abklatsch ist urspruenglich eine unvollstaendige (schlechte) Nachahmung.
Eine 1:1 sollte niemals unvollstaendig (schlecht) sein. 😁

Falls von Interesse.
https://www.ubackup.com/features/image-deployment.html
https://www.ubackup.com/image-deploy/deploy-windows-7-image-over-network-3889.html

Ich persoenlich haette es anders gemacht.
Sprich ein Image per CloneZilla ziehen und bei bedarf per PXE Clonezilla laden und das Image zurueck.
 
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@BFF :
Ja, Interesse ist vorhanden, Clonezilla zu verwenden scheint mir auch recht vielversprechend zu sein. Es gibt ja ein Clonezilla mit GUI (Rescuezilla), mal sehen, was das wird. Auch Dir recht vielen Dank für die Links und den Hinweis auf Clonezilla.
 
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Frage…
Was spricht bitte gegen ein herkömmliches Image das ich am Ziel einspiele?
Mir leuchtet der Nutzen einer ISO nicht ein; WIN mit allem Ornat würde mehrere DVDs erfordern, im nackten Zustand. Dann kann ich auch völlig herkömmlich installieren.

CN8
 
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@cumulonimbus8 :
Meine Intentionen sind folgende:

Ich möchte mir mit iVentoy einen PXE-Server einrichten, auf dem die ISO-Files von PC-1 bis PC-6 liegen. PC-1 besitzt eine andere Konfiguration als PC-2, PC-3 ist wiederum anders konfiguriert als PC-4 usw. Jeder dieser PC soll vom PXE-Server sein das zu ihm gehörende ISO-File nach dem Einschalten booten und man kann damit arbeiten. Die PC besitzen keinen lokalen Massenspeicher, ergo kann man darauf kein herkömmliches Image einspielen. (Damit ist auch der Hinweis auf Clonezilla vom @BFF wahrscheinlich nicht realisierbar.)

Ziel des Ganzen soll sein, dass die User, die an den PC arbeiten, bei jedem Einschalten des PC dieselbe unveränderte Konfiguration vorfinden. Eigene Dateien müssten also auf einem angeschlossenen externen Datenträger gespeichert werden, um sie nach dem Ausschalten des PC nicht zu verlieren.

Der iVentoy-PXE-Server funktioniert bereits, ich bräuchte also "nur noch" die passenden PE-ISO-Files. Natürlich müsste ich diese ISO-Files wegen der allfälligen Updates in einigen zeitlichen Abständen aktualisieren.

Wenn ich mit meinen Vorstellungen falsch liege, sie also unrealistisch sind und ich mich damit auf dem Holzweg befinde, lass es mich bitte wissen, denn das Ganze ist schon noch unausgegoren.
 
Hast recht. Da hilft ein Zurueckschreiben eines Images nicht. Weil...

omavoss schrieb:
besitzen keinen lokalen Massenspeicher

Muessen die keinen Datentraeger haben?

omavoss schrieb:
bei jedem Einschalten des PC dieselbe unveränderte Konfiguration vorfinden.

Weil es gibt(gab) ja diese "PC-Waechter" die das installierte System Read-Only machen.
Die Dr. Kaiser Loesung ist ja nur noch fuer Schulen etc, ich meine das ich schon einen anderen Hersteller gelesen habe.

Was soll konkret da alles mit rein in das ISO? Das OS, passende Treiber ist klar. Office? Spezialprogramme?
Ich stell mir gerade vor, wie lange das laden bzw. nachladen wird selbst mit 1 Gbit.
Ergänzung ()

Das "Diskless Windows 10 PC Setup" scheint nicht wirklich einfach zu sein.
Keine Ahnung warum da iSCSI staendig auftaucht. 🤷‍♂️

https://audiophilestyle.com/forums/topic/26705-diskless-windows-10-pc-setup-procedure/
http://tubbysong.blogspot.com/2021/12/diskless-windows-10-pc-setup-procedure.html

@omavoss
 
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@BFF :
Ja, wir hatten vor Corona eine Testlizenz für HDGUARD, wegen Corona konnten wir diese Lizenz fast bis gar nicht nutzen, weil die Einrichtung, in der sich unsere PC befinden, geschlossen war. Eine erneute Nachfrage beim Hersteller wegen einer erneuten Testlizenz lief ins Leere. Es war damit immer auch sehr mühsam, die immerzu fälligen Windows-Updates einzuspielen. Eine Lizenz zu kaufen übersteigt unsere finanziellen Möglichkeiten.

Deshalb meine Überlegungen mit dem Einsatz eines PXE-Servers. Keine Spezialsoftware, nur Libre-Office, Video- und Grafik-Bearbeitung, Internet-Recherchen, also nichts großartiges, auch keine Spiele. Die PXE-Server-Software samt der dazugehörigen PE-ISO-Dateien kämen auf ein vorhandenes Notebook, die sechs PC booten damit vom iVentoy-PXE-Server ihr jeweils dazugehöriges ISO-File und gut ist es. Auch könnten ja zusätzlich die ohnehin vorhandenen Festplatten eingebaut bleiben, deren Datenbestand müssten wir aktuell halten, also gelegentlich Updates ziehen und installieren.
Ich will das Ganze testen, vor allem die Lade- und Nachlade-Zeiten der PE-ISOs. Vielleicht ist es auch nur eine Schnapsidee; Versuch macht klug. Hirens-Boot-CD braucht zum laden etwa eine Minute, Rescuezilla ebenso, einige Live-Linuxe brauchen zum laden etwa 2 - 3 Minuten. die PC sind Intel-Dual-Core mit 16 GB RAM, also auch fast aus der Zeit gefallen.
Na gut, mal sehen. Wenn Du bessere oder interessantere Alternativen hast, bitte immer her damit. Sie dürfen jedoch nichts oder wenigstens fast nichts kosten, alles ist ehrenamtlich.
 
In Theorie:
Wenn alle Geraete gleich sein sollen, wuerde ich das nicht mit einer ISO machen sondern einer VHD*. Wurde weiter oben schon genannt. Eine Kiste halt mit Datentraeger, dieses Windows ab und zu aktualisieren und wieder eine VHD* davon ziehen. Oder, falls das ueberhaupt geht, in einem Hyper-V eine virtuelle Maschine bauen deren VHD nutzen. Virtualbox soll VHD exportieren koennen.

Vorhin gefunden. -> https://reboot.pro/index.php?showtopic=19015

Ob Dir das hilft, keine Ahnung.

Fuer einen "kleinen Server" der RDP-Host sein kann reicht es wohl nicht?
 
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@BFF :
Nein, nicht ganz alle gleich. Die Namen sind unterschiedlich, PC-1 bis PC-6, ansonsten ist aber eigentlich die Konfiguration bei allen PC die Gleiche.

Ein kleiner Server mit RDP-Host - keine Ahnung, was das ist. Ein paar Hunderter oder einen Sponsor für die Hardware würde sich sicherlich finden lassen. Nur muss ich mich erstmal belesen, was ein derartiger Server kann, wie er aufzusetzen ist (möglichst mit Linux) und wieviel das Gerät kosten würde. Ich habe mich auch schon mit anderen Deployment-Möglichkeiten beschäftigt (Norton Ghost, FOG und derlei Zeug), aber so richtig glücklich bin ich damit nicht geworden. Mir fehlen die Kenntnisse und die Zeit, mich einzuarbeiten.
 
Greif Dir fuer den Anfang ein Geraet. Mach mit Disk2VHD davon eine VHD.
Dann das VHD testen ob Du per PXE davon ein Geraet booten kannst. Zur Not das probieren was hier benutzt wurde. https://reboot.pro/index.php?showtopic=19015

Keine Ahnung ob gleiche PC-Namen heutzutage noch Auswirkungen haben im lokalen Netz.
Muesste ich auch erst austesten.
 
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Ich stelle mich vorsätzlich dumm:

Welches Betriebssystem wird eingesetzt um an das «Vorratslager» anzudocken…
…um dann welches Volumen an Daten\Dateien übers Netz zu schaufeln damit jeder an jedem der {sechs} Geräte seine Zustand aufbauen kann?
Spontan denke ich an servergetützte Domänenprofile. Was aber ggf. dies auch verändert - Installtionen; allein Nutzdaten oder veränderte Einstellungen. Du willst offenbar unveränderbare Konserven anbieten.

Das gibt so nichts… Das waren früher dumme Terminals an einem Mainframe. Mit der Zeit wurden die dummen Terminals intelligenter, individueller. Nur eben auch im Ist-Zustand vor Ort.

Was habe ich denn hier (im Büro) zu stehen? Eine Reihe Laptops die für Mitarbeiter mit gewissen Aufgaben alles Nötige können. Davon ziehe ich dann und wann Images - weil sich WIN und gewisse Software teils flotter als die Karnickel updatet. Da hilft nur Aufräumen wenn keiner da ist. Individualisierung? Teils. Eher wenig.
Müsste es für individuelle Power-User sein muss Training her und häufiges Imaging. Kurz, das Turnschuhnetzwerk der Ein-Mann-IT.

Es wäre beinahe der Witz ein Sparbrötchen-WIN einzurichten das sofort das VM-Programm starte und man wählt sich eine aus dem «Vorrat vom Lager». Das dürfte in Sachen Tempo nicht durchschlagen.

CN8
 
omavoss schrieb:
@cumulonimbus8 :
Meine Intentionen sind folgende:

Ich möchte mir mit iVentoy einen PXE-Server einrichten, auf dem die ISO-Files von PC-1 bis PC-6 liegen. PC-1 besitzt eine
via PXEs können auch WIM Dateien verteilt werden, z.B. mittels Microsoft WDS
 
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Wozu dann wieder mindestens ein Windows Server OS noetig waere. @alQamar

WDS ist eine feine Sache fuer die Ausbringung von vielen (software)identischen PC in einer AD.
Fuer unter 10 Geraete etwas zu viel.
 
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@omavoss
Da du hier von PE-ISOs schreibst: Ein WindowsPE ist etwas völlig anderes, als ein auf einem Datenträger installiertes Windows. Ein "Umwandeln" eines bereits installierten Systems ist daher schon technisch nicht möglich.
Ein vormals auf HDD/SSD installiertes System über das Netzwerk zu starten, so wie du dir das vorstellst, wird heutzutage nicht mehr gemacht. Vielmehr greift man über das Netzwerk auf eine virtualisierte Windowsinstallation zu. Über das Netzwerk werden dann nur die Bildausgabe, sowei Maus- und Tastatureingaben übertragen. Das ist aber für Kleinstumgebungen wie deine nicht realisierbar, da die dafür nötige Infrastruktur und die Lizenzen fehlen.
Mit einigermaßen großem Aufwand kannst du das von @BFF vorgeschlagene Clonezilla-Image per PXE auf deine Rechner zurückspielen. Für sechs PCs wäre mir das allerdings zu viel.
 
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Wenn ich mir das hier durchlese würde ich für diese 6 Rechner an einem ordentlichen Backup Konzept arbeiten und mich nicht mit solchen übertriebenen Lösungen, die hintenrum wieder sehr wartungsintensiv sind, rumschlagen.

Mein erster Gedanke beim "erstellen einer ISO" und "täglich readonly neu bereitstellen" ist der, dass du dich ja doch irgendwie um die monatlichen security Updates von Microsoft kümmern musst und dann erstellst du im idealfall jeden Monat deine ISO für jeden Rechner neu.
 

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