Älteres Colorimeter genauso gut wie Neues? (z.B. Spyder 2 <-> Spyder 4)

16-Bit

Lt. Commander
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Hi!
Meine Freundind ist Kunstlehrerin und beklagt sich immer, dass die Drucke schief gehen.
Das liegt wohl u.a. daran, dass unsere Bilschirme alle nicht kalibriert sind. Ich hab mir
gedacht, ich könnte doch auf ebay ein Colorimeter ersteigern.

Die Frage ist: tuts auch ein älteres Modell wie das Spyder 2, wenns die Treiber gibt oder
biete das Spyer 4 irgendwelche Vorteile?

Christoph
 
Ist Standard an Monitoren sowieso nicht immer sRGB, welches auch von Druckern unterstützt wird? Vorrausgesetzt natürlich der Monitor unterstützt den sRGB Farbraum überhaupt vernünftig. Bei nem 0815-TN-Panel hilft auch eine Kalibrierung nicht viel. Eventuell liegt das ganze aber auch am Drucker.
 
Die Drucke sind professionell. Also muss ich erstmal rausfinden, ob der Bildschirm überhaupt kalibrierbar ist?
Wie sieht's da mit dem MacBook Air aus?
 
Die älteren Spyder haben alle organische Filter verbaut die mit der Zeit altern und somit nicht mehr "geeicht" sind. Kauf besser was Neues
 
Das Air sollte kalibrierbar sein, sofern die Spyder-Software darauf läuft (da kenn ich mich aber nicht weiter aus).
Hat das Macbook Air aber nicht ein TN-Panel? Was natürlich nicht heißt, dass eine Kalibrierung unbrauchbar wäre, aber obs jetzt so extrem hilft (vor allem wegen der Blickwinkelabhängigkeit von TN-Panels)?
 
16-Bit schrieb:
Hi!
Meine Freundind ist Kunstlehrerin und beklagt sich immer, dass die Drucke schief gehen.
du musst monitor, drucker kalibrieren und profilieren und zudem mit PDF/X und profilen arbeiten. zudem kosten anständige spektralfotometer über 1000€.

daher, stellt einfach den monitor oder drucker so ein, bis es passt.
 
Ich habe bei FotoWinkler LINK meinen Drucker profilieren lassen, hat wunderbar geklappt. Der Preis erscheint etwas hoch aber glaub mir es lohnt sich. Hauttöne sehen wie Haut aus, allerdings ist mein 34um95P auch kalibriert.
 
Muss für diesen Zweck nichts so teures sein.

Ich empfehle einen Spyder4Pro, da günstigestes Modell mit Umgebungslichtsfilter.

Weiter, falls ihr mit eigenem Drucker druckt, ist die günstigere Lösung für den Anfang, mit den Druckprofilen zu arbeiten, die der Papierhersteller auf der Homepage zur Verfügung stellt.

Wenn Farbmanagement was Neues ist, auf jeden Fall mal einen Blick auf dieses eBook werfen:
http://spyder.datacolor.com/scripts/ebook/Spyder_eBook_DE_-_by_Datacolor.pdf
 
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