Alptraum Datensynchronizität

Sam Bucca

Cadet 3rd Year
Registriert
Aug. 2012
Beiträge
53
Aloha,

ich bin am verzweifeln!!!!!

Ich habe mehrere Geräte (Win 7, MacOSX, Ubuntu Server, Android). Nun habe ich im Grunde ein simples Anliegen: Mindestens auf dem Win 7 und MacOSX meine Datenbestände mit möglichst keinem Aufwand und keinen Kosten synchron halten.

Hat irgendjemand eine Ahnung wie ich das realisieren kann?

P.S.: Die Grundidee ist nicht die Daten einem Cloud Dienst ala DropBox anzuvertrauen sondern die Daten bei mir zu halten.
 
Hi,

sieh dir das doch mal an:
http://wiki.ubuntuusers.de/rsync

sieht schwerer aus als es ist ;-)

Und Synct einfach die daten zwsichen den Verzeichnissen. Da wirst du auch im ubuntuusers Forum viel Hilfe erhalten!

Gruß Kooka
 
schaue dir mal die Funktion "Offlinedateien" von Win 7 an, das funktioniert bei mir sehr gut, mit etwas hirnchmalz und einer guten Ordnerstruktur sollte das auch bei dir passen
 
Leg die Daten von Win7 und MacOSX auf einem Share vom Ubuntu Server ab. Und schon ist der Datenbestand immer der gleiche, weil die Daten nicht mehr Lokal auf Win7 und MacOSX liegen.
 
Ich benutze für genau denselben zweck microsoft synctoy, welches auf meiner windows maschine installiert ist. auf derselben maschine habe ich die festplatte meines os x rechners als netzlaufwerk eingebunden. dasselbe sollte mit dem ubuntu server möglich sein. Einmal am tag oder nach bedarf synce ich dann
 
Ganz ohne Kosten und/oder Aufwand kenne ich keine Möglichkeit. (EDIT: da sind andere wohl schlauer...)
Ein paar Möglichkeiten, die mir so spontan einfallen:
- Owncloud. Da hast du die Clud bei dir zuhause. Ist allerdings natürlich ein bisschen Arbeit das ganze zum Laufen zu bekommen, außerdem muss dann ja irgendein Rechner ständig laufen (z.B. RaspberryPi)
- MS Skydrive mit BoxCryptor verschlüsselt. Bei Skydrive sind die ersten 7GB kostenlos, zusätzliche 20GB kosten 8€, 50GB kosten 19€ und 100GB kosten 37€ (jeweils für ein ganzes Jahr).
- externe Festplatte, die du zumindest an den PCs anschließen kannst und alle Daten immer darauf abspeicherst.

Ich persönlich nutze Skydrive und BoxCryptor. Funktioniert ganz gut. Beim ersten mal hochladen dauert es nur ewig und auf CPU-schwachen Geräten belastet die Skydrive Software das System.
 
wieviel Daten fallen denn an? 2TB, 3TB, > 4TB?

bin kein Freund von NAS-en, aber eine qnap(2bay/4bay), synology oder buffalo-LinkstationPro?
oder
externe usb3.0 fantec (4 oder 8bay) Laufwerk + die ganze Scheisse mit exFAT formatieren. Laufwerk im
Netzwerk freigeben und alle Daten da drauf knallen?


HisN schrieb:
Leg die Daten von Win7 und MacOSX auf einem Share vom Ubuntu Server ab. Und schon ist der Datenbestand immer der gleiche, weil die Daten nicht mehr Lokal auf Win7 und MacOSX liegen.

hast du da einen famosen link f. e. Tutorial? Klingt interessant
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine einfache wenn auch nicht unbedingt schnelle Möglichkeit ist ein USB Stick / USB HDD an deinem Router anzuschließen, wenn dieser diese Möglichkeit bietet. So hast du ein "Mini" NAS und arbeitest auf allen Systemen mit den gleichen Daten.
 
Zuletzt bearbeitet:
@MopedHeinz
http://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Server

Ich mach das über den Usershare. Normalerweise sind das 3 Zeilen die Du in das Terminal hämmern musst. Und dann einfach im Windows und im MacOS zu einem Netzwerkserver (Ubuntu) verbinden und einfach nur angewöhnen seine Daten IMMER auf dem Netzlaufwerk zu speichern. Und schon hast Du es an zentraler Stelle.
 
Bei mir geht es um Daten >=500GB was vor allem Bilder, Dokumente und Musik umfasst.

Ich habe auch schon einiges ausprobiert:

- OwnCloud: Super Teil ABER den SynClient kann man in die Tonne kloppen! Viel zu langsam und viel zu unsicher

- Samba: Für lokale Netzwerke die erste Wahl. Problem an der Sache hierbei ist dass ich keinen vernünftigen SynClient für Win 7 und MacOSx gefunden habe.

- WebDav: von außen ok wobei etwas langsam. Im lokalen Netz ist Samba vorzuziehen da schlicht und einfach schneller

-Ushare ist meines wissens nach lediglich ein UPNP server also für Medienstreaming gedacht!? Lasse mich da gerne korrigieren

Um meine Problematik zu verdeutlich: ich bin Student und entwickle gerne auch mal privat ein wenig. Für diese beiden "Ordner" ist mir im grunde ein sehr hoher Synchronizitätsgrad extrem wichtig. Das verkompliziert mein Problem allerdings ungemein.

Am liebsten wäre mit ein Syncverfahren ala DropBox hier allerdings auf meinem eigenen server (Hardware vorhanden)
Ergänzung ()

Noch etwas zu rsync:

Mit diesem Programm habe ich mich auch schon einmal beschäftigt. Das Problem an rsync ist dass es ein Backup Tool ist. Diese aufgabe beherrscht es auch einwandfrei und ist für reines Backup auch meine erste Wahl.
ABER rsync beherrscht keine richtige zwei Wege Synchronisation! Im grunde auch logisch, da es keine referenzdatenbank führt in der z.B. gelöscht Ordner erkannt werden.
 
Sam Bucca schrieb:
- Samba: Für lokale Netzwerke die erste Wahl. Problem an der Sache hierbei ist dass ich keinen vernünftigen SynClient für Win 7 und MacOSx gefunden habe.

Ist kein lokales Netzwerk? Hast Du nirgendwo erwähnt. Wozu ein Sync-Client wenn Du direkt auf dem Samba-Share speicherst. EINMALIG und von allen Rechnern auf dieses Samba-Share zugreifst. Geht ja auch von "außen" entsprechend langsam (was bei Cloud-Diensten ja nicht groß anders ist).
 
Sam Bucca schrieb:
Bei mir geht es um Daten >=500GB was vor allem Bilder, Dokumente und Musik umfasst.

Bei 500 GB Daten würde ich eine linkstation pro gig-lan-NAS von Buffalo nehmen?

eine 2TB externe SATA f. Backup gleich dazu? ( funktioniert mit osx-lion, win7, linux )
Samba und osx ist so eine Sache; ob die Linkstation mi osx10.8 tut? k.A.
 
Ist kein lokales Netzwerk?
Es ist ein lokas Netzwerk.

Wozu ein Sync-Client wenn Du direkt auf dem Samba-Share speicherst.
Die Idee war nicht direkt auf dem Sambashare zu arbeiten. Eher auf der lokalen Festplatte zu arbeiten, welche sich dann abgleicht. Das hat den Vorteil, dass mit dem MacBook auch offline (sobald man das lokale Netz verläßt was ich täglich mache wenn ich in der Uni bin) gearbeitet werden kann um z.B. in der Uni mit den am PC bearbeiteten Dokumenten arbeiten zu können.

Bei 500 GB Daten würde ich eine linkstation pro gig-lan-NAS von Buffalo nehmen?
Die Sache ist die, dass ich einen Server bereits habe (älterer Rechner den ich mit Gigabit-LAN und Sata Festplatten aufgestockt habe).

Was ich mich immer gefragt habe ob ein Sync Client bei NAS-Systemen mitgeliefert wird (Software) oder lediglich die Harbware mit einem vorkonfiguriertem Samba!?
 
Zurück
Oben