News Amazon: E-Books künftig auch als DRM-freies Epub und PDF

das Epub-Format wird weiterhin nicht nativ unterstützt
Find ich einfach nur lächerlich. Das macht das Kindle für mich unkaufbar.

Gut, dass es viele, auch deutsche Alternativen gibt. Amazon ist reich genug.
 
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Ich finde das einen guten Vorstoß in die richtige Richtung. Ich hatte bisher auch den Leuten die Amazon Services eher weniger empfohlen, gerade wegen dem eigenen DRM
 
@Krik
Ab einer gewissen Bücher-Sammlung ist die Nutzung von Calibre & Co schon fast unvermeidbar - und da können Bücher direkt beim Übertragen konvertiert werden.

Ich würde das bei meiner Sammlung die Organisation jedenfalls nicht mehr von Hand machen wollen.
 
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Aprilscherz? Nein ist ja noch nicht. Aber meine bisher gekauften betrifft das ja wohl nicht.
 
@mischaef
Die Tatsache, dass man konvertieren muss, schreckt mich schon ab.
Das ist eine künstliche Einschränkung, die nur da ist, weil die Leute dort den Hals nicht voll genug bekommen.

Ich habe nicht ganz so viele eBooks. Mir reicht Komga aus, um meine Sammlung zu organisieren.
 
Wow, damit hab ich so überhaupt nicht gerechnet. Interessant.

Noch interessanter aber wieso es nun dazu kommt. Sind die Käufe von ihren E-Readern und/ oder E-Books stark eingebrochen, so dass man nun versucht mit weiteren Kunden zu erschließen? Und wenn ja, warum? Ist dass schon eins der ersten Probleme des Self-Publishing und den dadurch schon Millionen Fach durch "KI" erzeugten Werken auf Amazon entstehen? Oder komplett anders, ist das Wachstum an Ende und man hofft nun auf Leute zu Amazon zu bewegen, die ihre E-Books vorher wo anders gekauft haben?

Ich hab zwar nen Kindle, aber nur weil er vor einigen Jahren super günstig war und mein Pocket Book wirklich nicht mal 7 Tage nach Garantie Ablauf die Beine hoch gerissen hatte. Nutze aber Calibre um meine aus anderen Stores erworbenen E-Books einfach zu konvertieren. Gibt ja glücklicherweise selbst die meisten selbst kleineren/ Nischigeren SciFi Werke quasi überall so dass man nicht zu Amazon gehen muss^^
 
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@Krik Das mag für dich abschreckend wirken, aber in der echten Nutzung klickt man als User von Calibre einfach nur auf das Buch und dann an "Senden an Kindle" (oder wie genau die Taste nun heißt) und das wars.
Calibre macht das alles für einen.
Der User bekommt von den einzelnen Schritten (u.a. Konvertierung) nichts von mit, wenn er nicht herausfinden will was jeder einzelne Schritt beim Übertragen ist.

Reitet man jetzt auf Prinzipien rum, dann ist es ohne DRM und Amazon-eigenes Format natürlich besser.
In einer perfekten Welt, in der wir nicht leben, wäre das so.

Aber mir ist auf meinem Kindle noch nie ein echter Nachteil in der Praxis entstanden.
Das Ding läuft seit 10 Jahren mit dem ersten Akku ohne Schäden.
Wenn ich will nutze ich seitens Amazon Prime Reading, Kindle Unlimited, kaufe dort Bücher oder übertrage sie alternativ per PC und Calibre auf das Teil via USB-Kabel, wenn ich sie bspw. aus anderen Shops habe.

Die "Hürde" um Bücher aus anderen Shops da drauf zu bekommen ist effektiv eine Gartentür ohne Zaun mitten in der Wüste.
 
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SSD960 schrieb:
Aprilscherz? Nein ist ja noch nicht. Aber meine bisher gekauften betrifft das ja wohl nicht.
So wie ich den Beitrag verstehe, wird das noch umgesetzt. Also jetzt gerade sieht man noch nichts
 
fr0ntb0t schrieb:
Autoren leiden natürlich darunter
Weiß ich nicht, ich hab früher auch erst auf Autoren gestoßen, durch kostenloses leihen unter Freunden in dessen Folge dann neue Bücher gekauft wurden.

Die Mehrheit wird kein Filesharing nutzen ansonsten wäre auch GOG immer die erste Wahl für Spiele :D
 
Ich hatte schon vor einiger Zeit alle meine E-Books von Amazon vom DRM befreit und bin immer noch happy damit. Die geplante Änderung kann ich nur sehr begrüßen. Wenn ich ein Buch gekauft habe, will ich es in meiner eigenen, digitalen Bibliothek aufbewahren können. Nur erschließt sich mir nicht, warum Bezos Baby auf einmal weniger böse sein will.
 
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Amazon erschließt sich damit halt auch noch den Markt der "nicht Kindle" Nutzer.
Ist so ähnlich wie bei Sony Playstation deren Spiele es jetzt auch für PC gibt.
Für mich ändert sich nichts.
Tolino Epos 3 und Thalia.
 
Das ist tatsächlich eine überraschende Kehrtwende. Die ganzen Restriktionen die Amazon eingeführt hat, waren ein Grund, wieso ich dem Kindle den Rücken gekehrt habe. Wobei ich mir eigentlich schwer vorstellen kann, dass genug Leute das ebenfalls gemacht haben. Andererseits, sind sinkende Einkünfte das Einzige auf was Amazon reagieren würde.🤔
 
Also ich hatte mit Calibre und entsprechenden Plugin 1. Nie Probleme epubs auf meinen Kindle zu bekommen und 2. auch keine Probleme gekaufte ebooks von meinem Kindle von DRM zu befreien und zu archivieren.

Bitte langweilt mich jetzt nicht mit rechtlicher Haarspalterei...

Aber nett, dass Amazon nun jahrelang gelebte Praxis von Haus aus liefern möchte.
 
Was auch immer Amazon macht, sie machen es natürlich nur in dem Glauben, dass es ihnen kurz- oder langfristig einen Profit bringt. Das dürfte ja wohl klar sein.

Vor über 25 Jahren, als ich meinen Account bei Amazon.de eröffnete, waren einige Praktiken der Firma wirklich sehr fortschrittlich, was Kundenorientierung betraf. Das war stets verlockend und im Fall einer Reklamation sehr unkompliziert für mich als Endkunden damit befriedigend.

Aber nach heutigen Erkenntnissen war das wohl zum Teil eine Art kaufmännische honey trap - oder es wurde dazu.

Mittlerweile kaufe ich fast nichts mehr über Amazon - aber mehr DIREKT aus China...

...oder von anderen kleineren Firmen, die in Deutschland und der EU ansässig sind.

Es kommt ja immer auf das Produkt an und die eigenen Ansprüche/Erwartungen.

Man kann ja schon länger quasi fast alles online kaufen.

Und genau das haben wir eben auch Amazon und Co. zu verdanken.
Das sollte man nicht vergessen, egal ob man es unterm Strich toll oder schecklich findet.

Eigentlich, falls es einen überhaupt interessiert, sollte man sich nur fragen, was Amazon heute ist und wer davon letztlich exorbitant profitiert und wer eben nicht.

Digitale Medien sind heute meiner Ansicht nach fast ebenbürtig zu bewerten im Vergleich zu physischen Artikeln.
Da mag ich falsch liegen, dennoch sehe ich es so.

Zum Thema Bücher schweige ich mich hier aus, denn da habe ich ganz andere Methoden inklusive Vorlieben und tatsächlich beinhalten diese einen Rohstoff, den man schon seit Jahrhunderten in unserer Kultur gewohnt ist. Das nennt sich bei uns Papier und die allermeisten Bücher, die ich besitze, sind auch schon mehrere Dekaden alt, mindestens. (Das älteste Buch, das ich habe und das keine Bibel ist, ist aus Wien von 1772 und hat relativ knapp die Geburt von einem weltberühmten deutschen Komponisten in Bonn verpasst, der zwei Jahre eher zur Welt kam... ;))
 
Zuletzt bearbeitet:
Ha, dann könnte es ja tatsächlich mal passieren, dass ich dort ein ebook kaufe.
Mit DRM sicher nicht.
 
Das man das noch erleben darf. Vielleicht kommt ja zukünftig sogar noch die offizielle Unterstützung für EPUB auf Kindle-Geräte dazu. Man wird ja noch hoffen dürfen.
Wobei ich meine Bücher auch in Zukunft weiterhin in Librera auf meinem Lenovo Tablet lesen werde solange dieses noch einwandfrei funktioniert.
 
sehr schön. Fehlt nur noch die Abschaffung der Buchpreisbindung
 
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HtOW schrieb:
Weiß ich nicht, ich hab früher auch erst auf Autoren gestoßen, durch kostenloses leihen unter Freunden in dessen Folge dann neue Bücher gekauft wurden.

Die Mehrheit wird kein Filesharing nutzen ansonsten wäre auch GOG immer die erste Wahl für Spiele :D

GOG ist nicht die erste Wahl für Spiele, aus dem gleichen Grund, warum Signal nicht die erste Wahl für Messenger ist: Es sind halt alle Freunde/Games bei Whatsapp/Steam.

Filesharing funktioniert nur für lokale Singleplayer-Games. Und dann kann man leider nicht mehr seine Achievements präsentieren und das finden viele dann blöd. Status ist meiner Meinung nach eines der unbenannten Grundbedürfnisse der Menschen und findet bei den Alternativen einfach zu wenig Beachtung.
 
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