AMD Chipsätze SATA Passtrough Proxmox

Gohst

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Hi

Weiss jemand von euch gerade, ob bei AMD Chipsets (A520, B550) der integrierte SATA Controller eine eigene IOMMU Gruppe hat und in Proxmox daher direkt an eine VM durchgereicht werden kann?

Ziel ist es, alle SATA Geräte direkt in einer TrueNAS VM verfügbar zu haben.
 
auf 3 boards hier (1x asrock b450, 1x asrock b550, 1x asus b550) ist der sata-controller immer mit anderen devices in einer iommu-group.
 
Das wird auf das Board/BIOS ankommen, da wird es keine generelle Aussage zu geben können. Im Zweifel reiche doch die Plattendevices durch und eben nicht den Controller.

Und falls du nur ein paar SMB/CIFS Freigaben bauen willst, schau dir einfach mal "Cockpit" an. Mit Samba bekommt man da Freigaben recht bequem hin und wenn man es richtig macht, sieht man unter Windows sogar ZFS Snapshots. TrueNAS kann echt overkill sein, je nachdem, was man machen will.
 
Hmm davon hängt halt das Konzept ab... Geplant ist ein Asrock A520m-ITX/ac mit einem Ryzen 4750G Pro weiterzuverwenden (nur Board + 64GB DDR4 ECC UDIMM ist bereits vorhanden).

Zur Zeit besteht eine TrueNAS Installation mit durchgereichtem SATA Controller.
Dann kommt der ganze Rattenschwanz schneller hinterher als man mag...
ECC Ram, ein OS dass gut mit ZFS klar kommt (TrueNAS) etc.

Das Passtrough einzelner Disks hat halt auch Nachteile, besonders im Bezug auf TrueNAS.
ZFS soll wegen Snapshots und einfacher Restore-Möglichkeiten eingesetzt werden.

@KillerCow Danke für den Tipp, ich schau mir Cockpit für Proxmox an - könnte ein Problemlöser sein.
 
Ich bin selbst letzte woche von omv zu proxmox gewechselt.
Bzw. habe das omv virtualisiert in proxmox und bin gerade am umziehen.

Die Frage ist warum das TrueNas bzw. warum Proxmox davor?
(Klar ist es möglich, aber auch sinnvoll?)

Ich selber habe mir themenspezifische LXC erstellt und dort alles reingepackt.
1. Smarthome - HA, evcc, mosquitto, family-link auth
2. Reverse Proxy (Der hat auch den Namen des alten OMV bekommen)
3. Nextcloud (Da bin ich noch am tüfteln wie ich von Nextcloud Postgress zu Nextcloud MariaDB wechsel...)
4. Paperless (da bin ich gerade noch am schauen wie ich die alte Config mit direktes lesen und schreiben aus der Nextcloud und smb freigabe für den Dokumentenscanner Epson ES-580W mache, habe aber schonmal ein Laufwerk auf dem Proxmox angelegt, was sich beide Container sharen.)
 
Alternativ, falls das eine Option ist: Einen separaten HBA in die Kiste stecken, sofern der benötigte PCIe Steckplatz in einer "freien" IOMMU Gruppe sitzt.
 
nur so als ergänzung: ich habe meine laufwerke in proxmox aufgrund des iommu-themas ohne den controller an die nas-vm durchgereicht und sehe auch nach vielen jahren keine probleme dabei.
 
Nun ja, beruflich bin ich halt mit vmWare und Virtualisierung unterwegs.

Docker und LXC würde ich nie "aufm Blech" betreiben wollen.

Auch nicht für einen Home Server.

Die Idee mit Cockpit direkt in Proxmox fand ich ehrlich gesagt nur semi. Aber in nem Container oder VM natürlich in Ordnung.

Direkt Shared aufm Host kann man z.B mit vSAN unter vmWare auch (wobei das läuft in pseudo VMs). Und dort ist es geil und seeehr perfomant.
 
Gohst schrieb:
Direkt Shared aufm Host kann man z.B mit vSAN unter vmWare auch (wobei das läuft in pseudo VMs). Und dort ist es geil und seeehr perfomant.
virtio ist auch recht flott, und kann auch ganze Platten durchreichen:
Code:
<disk type="block" device="disk">
  <driver name="qemu" type="raw" cache="none"/>
  <source dev="/dev/disk/by-id/XXXXXXX"/>
  <target dev="vda" bus="virtio"/>
  <address type="pci" domain="0x0000" bus="0x07" slot="0x00" function="0x0"/>
</disk>
 
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