An alle BWLer: Frage über Geschäftsprozessmodellierung

Danny787

Ensign
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Die Prüfungen stehen mal wieder vor der Tür und mir ist noch etwas bezüglich dem Detaillierungsgrad der Geschäftmodellierung nicht ganz klar. In meinem Skript steht:

"Die wichtigste Unschärfe bei der Geschäftsprozessmodellierung betrifft den Detaillierungsgrad. Hier ist alles möglich von einer hoch angesiedelten Meta-Ebene bis zu einer tayloristischen Ausdifferenzierung der einzelnen Tätigkeiten"

Meine Interpretation wäre, dass es bezügich des Detaillierungsgrads noch viel Spielraum gibt, von einer hoch angesiedelten Meta-Ebene (bsp. spitze den Bleistift) bis zu einer tayloristischen Ausdifferenzierung (bsp. spitze genau diesen Bleistif mit diesem Spitzer und lege ihn danach wieder zu den anderen in die Schublade)

Könnte man dies so interpretieren, oder bin ich komplett aufm falschen Dampfer?

Danke schonmal für eure Hilfe
 
^^ naja...

Grundsätzlich hast du es schon ganz richtig erfasst. Prozesse kann man ganz grob und ganz fein ausdifferenzieren.

Es kommt auch darauf an, wie man das Wort "Unschärfe" nun interpretieren soll (Der Kontext fehlt). Eigentlich sind Prozesse dann unscharf, wenn sie sich in ihrer detailierten Form überschneiden. -> Sie sich also gar nicht richtig trennen lassen. Wird das so gemacht, könnten dann Probleme auftreten, wenn man eine performance (benchmarking o.ä.) messen will.
 
Zuletzt bearbeitet:
DBinder schrieb:
...von einer hoch angesiedelten Meta-Ebene (bsp. spitze den Bleistift) bis zu einer tayloristischen Ausdifferenzierung (bsp. spitze genau diesen Bleistif mit diesem Spitzer und lege ihn danach wieder zu den anderen in die Schublade)...

Mit dem taylorischen stimme ich überein, aber mit der Meta-Ebene nicht. Spitze den Bleistift ist schon viel zu genau, Meta heißt eher "... schreibe ...", tayloristisch wäre dann das Schreiben zerlegt in seine Einzelteile.

Meta: Auto bauen
Taylor: Nimm Schraube a) und Mutter b) usw.
 
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