Andere Fächer als Wartezeit anrechenbar?

Ratterkiste

Commander
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Dez. 2004
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2.914
Moin,

da ich dieses Jahr mein Abi gemacht habe, will ich natürlich studieren gehen (T5 ftw).
Hab mich natürlich an mehreren Unis für mein Wunschfach VWL beworben. Aus Freiburg kam auch ein Brief mit positivem Bescheid, ich stehe also nicht völlig ohne da.

Aber eigentlich will ich nach Köln, dort könnte ich mit nem guten Freund eine WG machen,was für beide ne extreme Kostenersparnis darstellt. Aus Köln flatterte allerdings eine Ablehnung ins Haus -.-
Zwar gibts noch die Chance durchs Nachrückverfahren ins Studium zu rutschen, doch ist das natürlich nicht sicher.
In Freiburg muss ich bis zum 26.08. den Platz annehmen oder ablehnen.
Deshalb kann ich nicht das Nachrückverfahren in Köln abwarten, bis von dort weitere Nachrichten kommen wäre mein Platz in Freiburg längst weg, und obs dann in Köln klappt steht immer noch auf einem anderem Stern.

Eine weitere möglichkeit wäre noch, ich lasse die Frist in Freiburg verstreichen und hoffe das aus Köln ein positiver Bescheid kommt, und wenns nicht klappen sollte würde ich in Köln Mathe belegen, und zum SS/WS mich wieder für VWL bewerben. Meinen Informationen nach zählen belegte Mathesemester auch als Wartezeit, da die dort belegten Module ebenfalls für VWL belegt werden müssen. Allerdings bin ich mir nicht 100% sicher, ob es wirklich so ist.
Eigentlich hab ich auch die Tage vor deshalb nach Köln zu gondeln und dort in der Studienberatung ausführlich drüber zu sprechen ( kleiner Abstecher zur Gamescon wäre auch drin, könnte ich endlich mal RISEN anspielen).
Doch wenn mir hier jemand mit Bestimmtheit sagen kann, dass Mathe nicht anrechenbar ist, kann ich mir die Fahrt (und somit Fahrtkosten) nach Köln sparen, weshalb ich u.a. hier nachfragen möchte, ob jemand von euch darüber genauere Informationen hat.

MfG
Ratterkiste
 
Zur Wartezeit zählt nur die Zeit in denen du eine Ausbildung machst, arbeitest, Wehr- oder Zivildienst leistest oder arbeitslos bist.
 
Ratterkiste schrieb:
Meinen Informationen nach zählen belegte Mathesemester auch als Wartezeit, da die dort belegten Module ebenfalls für VWL belegt werden müssen.

ich fress nen besen, wenn das so ist, d.h. wenn das dort so ist. die überschneidungen zwischen mathe und vwl/bwl sind nurmalerweise NULL! du kannst dir zwar diverse mathescheine in vwl anrechnen lassen, da sie die vwl/bwl erfordernisse um ein vielfaches übertreffen, aber zum vwl studium gehören diese module sicherlich nicht.
 
@Dese: vielleicht hätte ich besser geschrieben da einige der dort belegten Module ebenfalls für VWL belegt werden müssen, das nicht alle belegt werden müssen ist mir auch klar. Aber danke für die Info, kann ich es mir sparen dort hin zu fahren, dann wirds doch Freiburg werden, soll ja auch eine schöne Stadt zum Studieren sein.
 
so habe ich das auch verstanden. ich kann es nur nicht glauben, dass es auch nur ein einziges mathe-modul gibt, dass man in vwl auch belegen muss. schließlich hab ihc geschreiben, die schnittbenge sei NULL.

wir reden hier von mathe an der uni? und die haben module für mathematiker, die auch vwl studenten belegen müssen? welche sollen das denn bitte sein? die bieten vieleicht spezialmodule extra und NUR für vwl studenten an, aber für keinen mathematiker wäre das ein verwertbarer schein.

edit: das mathe was man in vwl macht hat man zu 99% schon im abi abgedeckt, bzw man sollte es z.m. es wird bloß nochmal wiederholt. das restliche bisschen ist ein fitzelchen statistik und das bildet ganz sicher kein eigenes mathe-modul.
 
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Wartesemester sind Halbjahre, an denen du nicht imatrikuliert bist.

Melde dich in Freiburg an, hoffe auf Köln und wechsel bei Gelegenheit im Nachrückverfahren nach Köln. Oder dann im 2. Semester. z.b.
 
Kann sein dass ich mich völlig getäuscht habe, aber die VWLer sitzen oft genug mit den Mathematikern in den selben vorlesungen. Wenn allerdings die Module nicht belegt werden müssen, dann ist es natürlich umso besser (obwohl ich mal überlegt habe Mathe zu studieren)
Aber danke für deinen Beitrag
 
Ratterkiste schrieb:
Aber eigentlich will ich nach Köln, dort könnte ich mit nem guten Freund eine WG machen,was für beide ne extreme Kostenersparnis darstellt.

Wenn es Dir nur darum geht, in einer WG zu wohnen, um Geld zu sparen, dann kannst Du doch auch einfach auf diversen Seiten im Netz gucken (z. B. www.wg-gesucht.de/), da finden sich genug bestehende WGs, die einen neuen Mitbewohner suchen.
 
Du kannst dich auch einfach in Freiburg immatrikulieren und sobald du einen positiven Bescheid aus Köln hast, wieder exmatrikulieren ;)

Solange du noch keine Studiengebühren gezahlt hast, sollte das ohne Probleme gehen.
 
Bevor du Vorlesungen mit Mathematikern zusammen besuchst, musst du noch ein paar Semester warten und dich in diesem Bereich spezialisieren.

Im Grundstudium sind die Anforderungen noch diesbezüglich noch recht gering, ich glaube in Köln sogar mit den BWLern zusammen.

Ich kenne das nur aus Doktorandenseminaren wie Statistical Computation usw.
Aber prinzipiell ist die Idee mit Mathe schon gut, dass dürfte das wichtigste Werkzeug sein, wenn es in Richtung Ökonometrie geht.

Ich würde mal einfach beim Prüfungsamt anfragen, ob dort Kurse anerkannt werden können, oder du sogar die Statistik Kurse im Rahmen deines Mathematik Studiums belegen kannst.
 
@Johnny: Wg nicht nur wegen kostenersparniss, ich weiss woran ich mit ihm dran bin

@kaigue: möglich, allerdings fühle ich mich dabei etwas unwohl, da ich einem anderem, der, falls ich ablehnen würde im nachrückverfahren ansonsten nachrücken könnte, einen platz wegnehmen würde

@J4Y : ein möglicher vorteil, wenn man 2 semester mathe dazubelegen würde wäre ja auch, dass dies im lebenslauf einen positiven eindruck auf einen potentiellen arbeitgeber machen könnte, ich frag in der hinsicht mal bei gelegenheit bei meinem altem herrn nach, der hat in seinem leben genug bewerber eingestellt um mir in der hinsicht einen tipp geben zu können
 
Zuletzt bearbeitet:
Ratterkiste schrieb:
@kaigue: möglich, allerdings fühle ich mich dabei etwas unwohl, da ich einem anderem, der, falls ich ablehnen würde im nachrückverfahren ansonsten nachrücken könnte, einen platz wegnehmen würde

Solltest du aber nicht.
Es ist bekannt, dass sich sehr viele Studis auf viele Unis bewerben.

Das macht das "System" geradezu notwendig, denn:
1. Man will ja nicht zwei weitere Semester "vergeuden,"
2. Die Bewerbungs- und Einschreibungsfristen sind z.T. unterschiedlich und erleichtern nicht gerade eine Entscheidung
3. Falls es einen NC gibt, steht der noch nie vorher fest. Das heißt, es kann passieren, dass du mit - sagen wir - einer 1,3 trotzdem nicht genommen wurdest, weil sich "zufällig" zu diesem WS 100e mit einem 1,2 Schnitt beworben haben.
Denn diese Leute mit einem 1,2 Schnitt warten dann lieber bis zum Ende. Es kann ja sein, dass doch noch ihre "Traum Uni" zusagt. Eventuell vergessen sie dann bei den anderen Unis abzusagen ... naja du weißt auf was ich hinaus will.
3. Und was im Nachrückerverfahren passiert, ist noch eine ganz andere Geschichte.

Glaub' mir, soviel wie da hin und her gewechselt wird. Das ist normal.
Du nimmst keinem einen Platz weg.

Immerhin wirst du wahrscheinlich einige Jahre dort verbringen...
 
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