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Telespieler
Gast
Ich habe gerade etwas wirklich gewitztes entdeckt:
Hier ist die Absageagentur
Eine ziemlich clevere Idee, wie ich finde. Das müßte man jetzt nur noch mit der Bundesregierung machen: Eine vorzeitige Kündigung schreiben wegen mangelnder Arbeitseinstellung und geschäftsschädigenden Verhaltens.
Der ganze Artikel ist nachzulesen beim Hamburger AbendblattThomas Riegel, beim Essener Stromkonzern RWE für Personal zuständig, wird nicht schlecht gestaunt haben, als er Ende April folgendes Schreiben eines Bewerbers aus Hamburg erhielt. "Sehr geehrter Herr Riegel", schrieb der Stellensucher, "ich danke Ihnen für die Ausschreibung obengenannter Stelle. Leider kann ich Ihr Angebot nicht berücksichtigen und muß Ihnen mit Bedauern mitteilen, daß Ihre Ausschreibung nicht in die Endauswahl gekommen ist. Bitte haben Sie dafür Verständnis und sehen Sie diese Absage nicht als persönliches Werturteil." Der Bewerber schloß sein Schreiben mit dem aufmunternden Satz: "Ihr Einverständnis voraussetzend, würde ich jedoch gerne Ihre Ausschreibungsdaten speichern, um bei einer erneuten Stellensuche auf Sie zurückzukommen." Solch freche Schreiben kommen derzeit in den Personalbüros im ganzen Land zuhauf an. Frustrierte Bewerber drehen den Spieß einfach um und revanchieren sich für die unzähligen formelhaften Absagen der Unternehmen. Verantwortlich für die lästige Post an Deutschlands Firmen ist Thomas Klauck. Der Berliner hatte nach dem x-ten unpersönlichen Absagebrief auf seine eigenen Bewerbungen die Faxen dicke. Er sann auf Vergeltung.
Hier ist die Absageagentur
Eine ziemlich clevere Idee, wie ich finde. Das müßte man jetzt nur noch mit der Bundesregierung machen: Eine vorzeitige Kündigung schreiben wegen mangelnder Arbeitseinstellung und geschäftsschädigenden Verhaltens.