FreddyCollin
Ensign
- Registriert
- Dez. 2014
- Beiträge
- 236
Hallo Zusammen!
Folgender Sachverhalt:
Person X arbeitet seit 12 Monaten bei einem "Coffeeshop-123" in Teilzeit-Anstellung. Der Coffeeshop gehört zur "Coffeeshop 123 AG" und hat 3 Standorte. Alle in der gleichen Stadt.
Bisher hatte Person X & Kollegen Spaß bei der Arbeit. Seit Mai jedoch haben die Niederlassungen 2 neue Geschäftsführer, 2 Brüder. Diese beiden neuen Chefs schafften in der ersten Woche das Trinkgeld ab, führten ein System zur Gesichtserkennung bei An- und Abmeldung der Arbeitszeit (per App) ein, mobbten die Schichtleitung (die seit SIEBEN Jahren dort arbeitete) innerhalb von einer Woche so sehr, dass die arme Frau kündigte und sich in therapeutische Behandlung begab und gehen unter aller Sau mit ihren Mitarbeitern um... (vom passiven Androhen von Schläge bis hin zum Auslachen weil man für Mindestlohn arbeitet (Als CHEF(!!!))... Alles dabei!) - Die Chefs gestanden sich dabei mündlich auch des öfteren auf arroganteste Weise ein, dass sie sich nicht ans deutsche Gesetz halten.. (z.B. auf die Frage warum Feiertage als Vollzeitkraft nicht gezahlt wurden - obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist, wurde geantwortet "Mir völlig egal was vorgeschrieben ist, bei uns wird das nicht gezahlt. Basta")
Nun kam es wie es kommen musste: 5 der 8 Mitarbeiter kündigten noch in den ersten zwei Wochen... 2 Mitarbeiter (darunter Person X) ließen sich wegen psychischem Stress / Mobbing 3 Wochen krankschreiben. Hierbei wurden sämtliche Eckpunkte zur Sicherung der Lohnfortzahlung beachtet (fristgerechtes Inkenntnisssetzen, AU-Bescheinigung rechtzeitig eingereicht etc.).
Nun war vor 7 Tagen Gehaltseingang, doch es wurde nur die eine Woche bezahlt, die gearbeitet wurde. Eine Lohnfortzahlung während der Krankheitszeit fand nicht statt.
Auf 3 schriftliche Rückfragen kam bisher keine Antwort. Telefongespräche nehmen die Chefs beide nicht an... Als Person X zur Sekretärin der Chefs ging und nachfragte, ob die schriftliche Nachfrage bzgl. der Lohnfortzahlung überhaupt ankam, erwiderte diese "Ja die kam an und ich habe auch versucht, dass die Herren Ihnen rasch antworten... doch auf meine Nachfrage erwiderte der Chef "Ich bezahl Person X überhaupt nichts, soll sie doch vor Gericht gehen".
...Nun ist klar: Der Gang zum Gericht MUSS sein. Doch gibt es davor noch irgendwelche Dinge die man tun kann?
- Bringt es was den Aufsichtsrat zu kontaktieren und diesem vom rechtswidrigen Fehlverhalten der Geschäftsführung zu unterrichten bevor man zum Gericht läuft?
- Person X kann die Miete und Lebenshaltungskosten nun nicht bezahlen und ist vermutlich gezwungen dies mit einem Überbrückungskredit zu bezahlen. Werden die Kosten (Zinses- und Bereitstellungskosten des Kredits) - im Falle eines positiven Gerichtsentscheids - auch von den Chefs getragen?
Sonst noch irgendwelche Tipps?
Danke für jeden Hinweis... Verzweiflung & Fassungslosigkeit macht sich breit! =(
Folgender Sachverhalt:
Person X arbeitet seit 12 Monaten bei einem "Coffeeshop-123" in Teilzeit-Anstellung. Der Coffeeshop gehört zur "Coffeeshop 123 AG" und hat 3 Standorte. Alle in der gleichen Stadt.
Bisher hatte Person X & Kollegen Spaß bei der Arbeit. Seit Mai jedoch haben die Niederlassungen 2 neue Geschäftsführer, 2 Brüder. Diese beiden neuen Chefs schafften in der ersten Woche das Trinkgeld ab, führten ein System zur Gesichtserkennung bei An- und Abmeldung der Arbeitszeit (per App) ein, mobbten die Schichtleitung (die seit SIEBEN Jahren dort arbeitete) innerhalb von einer Woche so sehr, dass die arme Frau kündigte und sich in therapeutische Behandlung begab und gehen unter aller Sau mit ihren Mitarbeitern um... (vom passiven Androhen von Schläge bis hin zum Auslachen weil man für Mindestlohn arbeitet (Als CHEF(!!!))... Alles dabei!) - Die Chefs gestanden sich dabei mündlich auch des öfteren auf arroganteste Weise ein, dass sie sich nicht ans deutsche Gesetz halten.. (z.B. auf die Frage warum Feiertage als Vollzeitkraft nicht gezahlt wurden - obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist, wurde geantwortet "Mir völlig egal was vorgeschrieben ist, bei uns wird das nicht gezahlt. Basta")
Nun kam es wie es kommen musste: 5 der 8 Mitarbeiter kündigten noch in den ersten zwei Wochen... 2 Mitarbeiter (darunter Person X) ließen sich wegen psychischem Stress / Mobbing 3 Wochen krankschreiben. Hierbei wurden sämtliche Eckpunkte zur Sicherung der Lohnfortzahlung beachtet (fristgerechtes Inkenntnisssetzen, AU-Bescheinigung rechtzeitig eingereicht etc.).
Nun war vor 7 Tagen Gehaltseingang, doch es wurde nur die eine Woche bezahlt, die gearbeitet wurde. Eine Lohnfortzahlung während der Krankheitszeit fand nicht statt.
Auf 3 schriftliche Rückfragen kam bisher keine Antwort. Telefongespräche nehmen die Chefs beide nicht an... Als Person X zur Sekretärin der Chefs ging und nachfragte, ob die schriftliche Nachfrage bzgl. der Lohnfortzahlung überhaupt ankam, erwiderte diese "Ja die kam an und ich habe auch versucht, dass die Herren Ihnen rasch antworten... doch auf meine Nachfrage erwiderte der Chef "Ich bezahl Person X überhaupt nichts, soll sie doch vor Gericht gehen".
...Nun ist klar: Der Gang zum Gericht MUSS sein. Doch gibt es davor noch irgendwelche Dinge die man tun kann?
- Bringt es was den Aufsichtsrat zu kontaktieren und diesem vom rechtswidrigen Fehlverhalten der Geschäftsführung zu unterrichten bevor man zum Gericht läuft?
- Person X kann die Miete und Lebenshaltungskosten nun nicht bezahlen und ist vermutlich gezwungen dies mit einem Überbrückungskredit zu bezahlen. Werden die Kosten (Zinses- und Bereitstellungskosten des Kredits) - im Falle eines positiven Gerichtsentscheids - auch von den Chefs getragen?
Sonst noch irgendwelche Tipps?
Danke für jeden Hinweis... Verzweiflung & Fassungslosigkeit macht sich breit! =(