News „Asus hat uns betrogen“: Umgang mit Garantiefällen steht erneut in der Kritik

@Hatsune_Miku
Garantie ist eine frewillige Leistung des Herstellers. Nicht zu verwechseln mit der zweijährigen Gewährleistung, die der Händler gesetzlich verpflichtet ist, anzubieten.

In die Garantie-Bestimmungen kann ASUS reinschreiben, was sie wollen, solange es nicht geltende Gesetze verstößt. Wenn da drin steht, die Garantie gilt nur bei jedem dritten Vollmond, dann ist das eben so...
 
Im Marketing wird erstmal viel versprochen, später redet man sich raus, wenn es einem passt.
Bestes Beispiel ist die ASRock Rack Mainboard-Serie. Das B450D4U ist mit IPMI, um 90° gedrehten Sockel und allen möglichen Features die nach "Server" schreien ausgestattet. Wurde aber nicht als Server Mainboard vermarktet, kommt aber in einer Verpackung wo fett und breit "Server" draufsteht. Steht zudem auf der Website in der Kategorie "Server Mainboards".

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Beim B650D4U das gleiche Spiel. Offiziell nicht als Server-Mainboard vermarktet. Aber kaum kündigt AMD die Epcy4004 Serie an und zack ist es plötzlich ganz offiziell ein Server-Mainboard. Rein technisch, optisch oder Verpackungs-technisch hat sich nichts geändert.

War vermutlich eine Vorgabe / Einschränkung von AMD um sich nicht die teuren "richtigen" Epyc-Prozessoren zu kannibalisieren, aber man sieht sehr schön wie schnell sich die Fahne im Wind drehen kann.
 
Zum Glück können auch Marketingversprechen als Vertragsversprechen gelten, kommt halt auf den Einzelfall an. :D
 
Nachdem ich in diesem Thread und auch von anderen Seiten gelesen habe, dass Asus sich im Garantiefall quer stellt, wenn die Ware nicht für den deutschen Markt vorgesehen war, lässt das bei mir gerade einen faden Beigeschmack zurück.

Habe nämlich eine Asus 5070 TI über Amazon bekommen. Geliefert wurde aus Frankreich.
Nachdem ich die Seriennummer überprüft habe, siehe da, unter Warranty Territory wird Spanien angegeben.
Es werden bei Garantiezeitraum die korrekten 3 Jahre genannt und auch der Garantiestatus steht auf "Innerhalb der Garantie".

Bei der Person hier im Thread wurde nach der Registrierung seines Mainboards 0 Monate von Asus genannt. Bei mir steht ja allerdings. dass Garantie vorhanden ist. Hätte ich also noch eine Chance oder würden die das erst nach Registrierung so umstellen, dass keine Garantie mehr gültig ist?

Habe extra die Karte über Amazon bestellt gehabt, weil ich der Meinung war, in den ersten 2 Jahren im Falle eines Defekts über Amazon regeln zu können, die handeln ja, zumindest in der Vergangenheit sehr kulat.
Aber keine Herstellergarantie bzw. kein weiteres Jahr zu haben, wäre ärgerlich.
 
Musste mal eine Grafikkarte von Gigabyte nach Spanien schicken. Karte war für Spanien vorgesehen und konnte nur über Spanien abgewickelt werden.

Bissel dämlich bei einem Internationalen Markt und einem Binnenmarkt wie die EU.
 
Zur Not über Amazon abwickeln. Die sind da sehr kulant. Ich hatte z.B. vor 6 Monaten ein externes HDD-Gehäuse gekauft und der Verkäufer (2x kontaktiert bzw. versucht) will mir keine Rechnung zusenden zwecks Steuererklärung da es auch beruflich genutzt wird. Amazon angeschrieben und ich bekomme den vollen Betrag erstattet und darf das Gehäuse behalten. Genau deswegen bin ich auch bereit etwas mehr zu zahlen damit man genau so ein Service hat.

Ich würde mir also über Amazon gekaufte Produkte keine Gedanken machen. Der beste Weg wäre aber überhaupt kein Asus oder andere Unternehmen mehr zu kaufen wenn diese noch in 1980 sind. Wie schon gesagt wurde wir haben ein EU-Binnenmarkt da spielt es keine Rolle wo ich ein Produkt oder Dienstleistung kaufe.
 
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Man könnte Amazon auch zur Lieferung ordnungsgemäßer Ware auffordern und dann vermutlich ganz schnell merken, dass Amazon nicht kundenfreundlich ist, sondern einfach nur interne Abläufe massiv effizient ausgerichtet hat. :D
 
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